Die Psychologie der Frau

17.01.07 20:54 #1
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Die Psychologie der Frau

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Die Männer gehen in die Kneipe - und die Frauen in die Therapie.
... und "Ein guter Therapeut..." so hörte ich mal sagen, "...hat ein versch... Leben."

Nur macht das noch lange keinen guten Therapeuten aus. Warum wohl die meisten Paartherapeuten geschieden sind...?

Was wenn die Gretel ein Hänsel wäre - läse sich die Argumentation dann vielleicht anders? Warum fühlen sich viele Frauen von "schwulen" Männern besser verstanden? Warum ersaufen Männer ihre Gefühle lieber als sie zu zeigen?

Warum hat die Natur der Frau die Rolle der Gebärerin, der aufbauenden, der lebensspendenden zugewiesen, und warum dem Mann die Rolle des befruchtenden, aber auch des abbauenden und auflösenden, gar zerstörenden...? Wenn der Mann glaubt eine technische Lösung für die Weiterentwicklung erfunden zu haben, dann wird sich schnell einmal herausstellen, dass sie mehr Probleme hervorbringen wird, als er jemals wird lösen können. So ist die technisch bedingte Mitweltverschmutzung weitestgehend auf von Männern erfundene Technologien zurückzuführen...
...die Frauen ihnen wiederum bereitwillig abkaufen -

Ist der Erfinder oder die Käuferin nun Ursache am Elend? Immerhin, er hätte ja auch etwas naturgerechtes oder zumindest naturnahes erfinden können. Auch das würde die Frau gerne kaufen...

Kann sie aber nicht, solange ihm seine Gedanken vom Kämpfen, von der Faszination all dessen was knallt, von Macht über andere haben, vom Siegen anstelle des Gewinnens beherrscht werden...

Krieg ich jetzt von den Männern eins auf den Deckel?

Phil gibt's eigentlich keinen Smiley-Hexer?
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herzlichst aus Trollhalden!

Die Psychologie der Frau

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Übrigens war die wichtigste Erfindung mit dem grössten Nutzen für die Frau die Waschmaschine.
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

Die Psychologie der Frau

hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Hallo Phil, ich wußte es intuitiv ja schon lange: Männer konstruierten und bauten die Atombombe, die Frauen sich für ihre Kinder wünschen. Wie hoch ist eigentlich der Anteil der weiblichen Piloten, die im letzten Weltkrieg Bomben auf Kinder warfen?

Leider fand ich im Netz keine Statistiken, die aussagen, wie viele Erfindungen von Frauen und Männern gemacht werden. Ich vermute aber mal, technische Erfindungen sind (fast reine) Männersache, und insgesamt machen Erfindungen von Frauen weniger als 10% aus.
Interessant wäre auch die Verteilung der Nobelpreise zu betrachten.
Bei sogenannten Führungspositionen in der Wirtschaft wissen wir ja die Verteilung - und da wird doch wohl entschieden, was vernünftig, sinnvoll oder lebensfreundlich ist. Oder?

Mit ganzheitlichen Grüßen
Hänselundgretel

Die Psychologie der Frau

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gretel

Du hast recht mit Deinem letzten Beitrag. Aber der Mann ist auch der, der damals das wilde Tier tötete und so auch seine Frau beschützte. Wie ich in meinen letzten Beitrag (mit vielen Schreibfehler, sorry) an Dich schrieb, nehmen die Männer die Schutzrollen heute nicht mehr wahr und lenken Ihre Kraft falsch. Das ist schade.
Aber noch was nebenbei: Frauen können auch sehr gewalttätig sein, aber wesentlich subtiler, zB können sie oft Männer dafür einspannen.
Beide Geschlechter haben Gaben. Gut oder schlecht ist, wie man diese einsetzt. Im Mikrobereich (Familie zB) ist es entscheidender wie die Frau die Gaben einsetzt. Im Makrobereich (Nation) ist es entscheidender wie der Mann die Gaben einsetzt, denke ich.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Danke, Beat, deine Worte auf meinen wirklich seeeehr uncharmanten Beitrag tun mir gut - erinnerst mich daran, deinen Eigenschaften den "Mut" hinzuzufügen. Mut und Zivilcourage, eine ebenso seltene Erscheinung wie die Fähigkeit, wahrhaftig und kritikfähig* zu sein.
* eigene Fehler einzugestehen und abzustellen, und fremde Fehler zu erkennen und zu benennen.

Und erinnerst mich daran zu ergänzen, daß ich die "Männer" nicht pauschal abwerten, schlechtreden möchte. Viele nahmhafte Forscher sprechen, fordern und erwarten einen "soziologischen und ökologischen Paradigmenwechsel. Warum der notwendig ist, dazu möchte ich meine Antwort geben:

Das Männliche war überbetont - zu stark,
das Weibliche war zu schwach.

Insofern sind beide "Geister" am Zustandekommen der heutigen Gesellschaft und Umwelt, und zwar

gleichermaßen

beteiligt.

Mir geht es echt nicht um Schuldzuweisungen, eher um das Wahrnehmen von Verantwortung. Dazu sind wir mindestens unseren Kindern gegenüber in der Pflicht.

Gruß
Gretel

Die 2.222

hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Fast hätte ich es übersehen:

Herzlichen Glückwunsch, Beat, zu deinem nächsten Beitrag - trinke (wahrscheinlich gleich) einen Schluck Selter auf dein Wohl, und wünsche, daß deine Kraft, um Menschen zu helfen, dir und uns erhalten bleibt.

Alles Gute nun besonders für dich
Gretel

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gretel

Fand übrigens meinen Beitrag nicht so gut wie Du ihn fandest... smile
Fand dafür Deinen Beitrag nicht "sehr uncharmant" sondern einfach nur direkt und etwas schwarz weiss, aber nicht negativ.

Deine Aussagen im Letzten einfach nur zustimmen kann. Denke tendenziell mache ich den Männer / uns Männer (und auch mir) schon etwas mehr in die Verantwortung als die Frauen. Frauen haben meines Erachtens (kann dazu stehen auch wenn es negativ als konservativ betrachtet wird) die besseren Fähigkeiten innerhalb der Familie Kleingruppe zu wirken und mussten es früher völlig und müssen es auch heute noch oft (zB Baby stillen etc). Männer sollten deshalb die Schutzrolle dh Verantwortung für die äusseren Umstände (inkl Grossgruppe / Nation) übernehmen inkl für die Familie gegen aussen, damit die Frau im sicheren Rahmen "stillen" etc kann.
Das hingegen machen die Männer heute schlecht. Als Bsp seine die Alleinerziehenden erwähnt, oder die Schulprobleme etc der kinder, die in den meisten Fällen auch wieder die Frau tragen muss, weil der Mann sich da elegant zurückzieht.
Meine letzet Aussage ist auch etwas allgemein, aber in der Praxis denke ich in zu vielen Fällen leider zutreffend.
Hoffe Du kannst den Selter beim lesen geniessen
__________________
Liebe Grüsse
Beat

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Nisha ist offline
Beiträge: 32
Seit: 14.11.06
Hallo,
Ich bin auch mal wieder da, falls sich noch jemand an mich erinnert.
mich würde interessieren, wie ihr die Tage vor den Tagen einstuft. Habt ihr schon darüber diskutiert? Mich wundert immer sehr, dass sich dann mein Denkapparat völlig verändert. Ich frage mich, ob man nur leicht depressiv wird, weil man sich nicht ausreichend den Dingen widmet, die einem eigentlich gut tun würden (z.B. Meditation). warum haben so viele Frauen vor ihren Tagen Fress-Flashs? Gibt es da einen körperlichen Grund, oder ist das alles seelisch, weil die Hormonlage sich ändert?
was ich ganz interessant finde: wenn ich meine tage bekomme, werde ich auch gleichzeitig ein wenig "high", also es ist eigetnlich ein ganz tolles Gefühl, wenn man sich die Zeit nehmen kann. ich habe immer ein wenig das Gefühl, wenn ich meine Tage habe, und auch einige tage vorher, dass ich dann teilweise einen besonderen Zugang zu meinem selbst, meinem unterbewusstsein bekommen kann, wenn ich möchte. ich denke, dass man es nur als negativ empfindet, weil man dann nicht funktionieren kann. Die Tage werden immer so negativ dargestellt, dabei verändert sich nur ein teil der Psyche für diese Zeit und öffnet neue Türen. Das ist mein eindruck. Mich würde so sehr interessieren, was ihr darüber denkt!
Welche Erfahrungen macht ihr Frauen?

GLG, Nisha

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hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Frauen brauchen Schutz – von MÄNNERN.

Aus:
www.spd.de/menu/1682536/

Proletarische Frauenbewegung
Von Clara Zetkin, der Herausgeberin der "Gleichheit", ging die Organisation der proletarischen Frauenbewegung aus. Ihr Referat "Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage der Gegenwart" beim Gründungskongress der II. Internationale in Paris im Jahr 1889 und August Bebels Werk "Die Frau und der Sozialismus" (erstmals erschienen 1879) wurden bestimmend für die sozialistische Theorie der Frauenemanzipation. Gesetzlicher Schutz für Arbeiterinnen, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Bildung und freie Wahl der Berufstätigkeit und die volle politische Gleichstellung gehörten zu den politischen Forderungen der proletarischen Frauenbewegung vor dem Ersten Weltkrieg.

Frauen sind zum schwachen Geschlecht“ geworden, weil Männer im System über die Rechteverteilung bestimmten. Das Weib sollte dienen.

Es ist noch keine hundert Jahre her, bevor in Deutschland Männer einige Rechte für die Frauen einräumten, darunter das Wahlrecht.

Quelle s.o.:

Frauenwahlrecht
Der Protest gegen die Diskriminierung der Frauen kristallisierte sich im "Internationalen Frauentag", der am 19. März 1911 zum ersten Mal begangen wurde. Hauptforderung war das Frauenwahlrecht, das nach der Revolution am 12. November 1918 durch Erlass des Rates der Volksbeauftragten eingeführt wurde. Am 19. Januar 1919 wählten Frauen zum ersten Mal. 37 Frauen wurden in die Verfassunggebende Nationalversammlung nach Weimar entsandt, unter ihnen Marie Juchacz (1879 - 1956), die Gründerin und bis 1933 Vorsitzende der "Arbeiterwohlfahrt" und Luise Zietz (1865 - 1922), Mitglied des SPD-Vorstandes und seit 1912 zentrale Frauensekretärin

Frauen kommen von „Unten“, wurden geduldet, ausgebeutet, missbraucht und misshandelt – als sei das eine Selbstverständlichkeit. Klar, so war das System der Männerherrschaft nun mal angelegt.

Nun haben aber zu allen Zeiten Frauen bei der Gestaltung von Politik mitgemischt – auf ihre ganz eigene Weise, und lernten, im weitesten Sinne diplomatisch zu sein, lernten listig zu sein, verdeckt zu agieren und zu manipulieren.
Wenn Frauen durch die Umstände bedingt Eigenschaften sich aneignen MUSSTEN, so frage ich mich doch, ob das (Negative?) zu ihren wirklichen Wesenseigenschaften gehört. Also: gibt es eine "natürliche" Stärke des Weiblichen, die von überkommenen Mustern verdeckt ist?

Gruß
Gretel

Ach ja – Frauen brauchen Schutz von Männern, Frauen brauchen Schutz VOR Männern. Aber es gibt auch eine Urangst der Männer vor den Frauen. Weiß da jemand etwas Genaueres?

Die Psychologie der Frau

hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Eine kleine Leseprobe aus ...:

Die psychosozialen Folgen des Lilith-Komplexes sind verheerend. Seine allgemeinen Symptome äußern sich bei beiden Geschlechtern in einer vielgestaltigen Identitätsschwäche als Frau oder Mann mit allen daraus folgenden Ängsten und Unsicherheiten in der Partnerschaft.
So entwickelt sich aus dem Jungen wieder ein Adam, der, um mächtig und stark zu sein, nur eine untergeordnete Eva erträgt, und aus dem Mädchen entwickelt sich eine Eva, die ihren Selbstwert verleugnen muß, um in einer Beziehung geduldet zu bleiben und nicht in die Einsamkeit flüchten zu müssen.

... Hans-Joachim Maaz: Der Lilith-Komplex
(Verlag C.H.Beck Literatur - Sachbuch - Wissenschaft)

Bin gespannt, wie groß die Bereitschaft der Leser ist, einen Blick hinter die Kulissen des Offensichtlichen zu wagen.

Gruß
Gretel


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