Die Psychologie der Frau

17.01.07 20:54 #1
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Die Psychologie der Frau
MisterX
wer weiß ... ne Zeitlang vielleicht ...
man darf eben einfach nicht darüber nachdenken was einem noch fehlt ...

Lieben Gruß

Die Psychologie der Frau

Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo MisterX
Auch von mir ein großes Danke für diese Erheiterung.
Aber, ist es denn "Mann" wirklich unmöglich, diese Bedingungen zu erfüllen?
Wieso kann ich das, und Er nicht?
ich fülle doch auch mehrere Bereiche aus, und das auch noch gleichzeitig.
Müssen denn Männer ewig unsere Kinder bleiben???

Die Psychologie der Frau

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Eine gute Freundin meinte mal: Ein Mann wäre nicht genug, sie bräuchte mehrere - in etwa so wie Xns Beitrag...

Aber geht es mir nicht ebenso mit der Frau? Ich denke schon, dazu sind ja die Freundinnen da, und die Partnerin. Und dass sie sich nicht kennen ist dabei nicht Bedingung, ganz im Gegenteil. Auch hier ist Offenheit wesentlich. Als "offene Systeme" leben wir geradezu vom Austausch unserer unterschiedlichen Qualitäten. Was passiert, wenn dies nicht der Fall ist, dafür ist der "graue" Alltag in der Partnerschaft beredtes Zeugnis.

herzlichst - Phil

PS. gilt natürlich auch für (männliche) Freunde!
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

Die Psychologie der Frau

Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo Phil
Kann es ein, dass mich Dein Beitrag an die Hippiezeit erinnert?
Liebe dahin vergeben, wo auch immer sie ankommt? Und sie suchen, wo auch immer einem jemand gefällt?
So nach dem Motto, was ich brauche, das suche ich mir und konsumiere es.
Fehlt es in meiner Beziehung an etwas, dann suche ich es eben auswärts.
Da steht leider nicht die Zweisamkeit und die Familie im Mittelpunkt.
Da geht es nur ganz egoistisch um Konsumieren und Abreagieren von Bedürfnissen, ganz so wie aus der Tierwelt bekannt. Da gibt es kein Verantwortungsgefühl.
Über diese sehr primitiven Bedürfnisse sollten wir uns aber schon seit langer Zeit erhoben haben.
Scheint so, als wenn Viele von uns noch in der Entwicklung begriffen sind.
Der "graue Alltag" bedeutet Verantwortung, das Übernehmen von dieser, das Erkennen und Anerkennen von dieser.
Schade, dass dieses Vielen so schwer fällt.

Eine Partnerschaft eingehen, heißt, sich auf den Partner einstellen, auch einmal Kompromisse eingehen zu müssen, aber letztendlich sein Auskommen mir Ihm zu finden.
Da gibt es keinen Platz für Andere.
Wer eine Verbindung eingeht und verschiedene Bedürfnisse woanders sucht, der sollte sich einmal fragen, wieso er diese oder jene Verbindung eingegangen ist.

Für heute genug.
Liebe Grüße
Gaby

Die Psychologie der Frau

ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
(endlich mal ein spannender therad)

Die Psychologie der Frau

ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
Zitat von Leòn Beitrag anzeigen
Findste?
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na so einigermaßen..oder?

Die Psychologie der Frau

Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Ja, wenn man sich auch dafür (und nicht nur für das eigene Ich ) interessiert und etwas lernen will, das über das eigene Ego hinausgeht

Die Psychologie der Frau

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo 'Gaby,
du hast Recht, der Spruch war unfair. Ich habe ihn gelöscht und entschuldige mich hiermit. -
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Die Psychologie der Frau

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Hallo Gaby,
obschon ich diese mitbekommen habe, die Hippiezeit, so schöpfe ich nicht daraus. Natürlich mag aus was für Gründen auch immer das Ertragen des grauen Alltags in der Beziehung für die Seele erhebend sein und einem ein einst ein goldenes Kissen in himmlischen Gefielden sichern... für den der das glaubt, mag es so sein. Glaubst Du wirklich, dass dies der tiefere Sinn des Lebens ist? Ich meine, nicht.

Und wenn Du meine Schreibe auf niedere Bedürfnisse hin verstehst, so ist das Deine Sache. Ich meine vielmehr, dass wir in Freundschaft und Liebe einander viel geben und schenken können, das uns weit über den grauen Alltag erhebt. Ich betone ja ausdrücklich, Paarbeziehung und Freundinnen und Freunde - von drunter und drüber und jeder mit dem andern war nicht die Rede. Wenn Du was anderes gelesen hast... honi soit qui mal y pense oder ein Schelm wer böses denkt.

herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

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sanne ist offline
Beiträge: 347
Seit: 23.07.06
So, meine Lieben, jetzt wollen wir den Spieß mal umdrehen!

Vor tausenden Jahren schuf die große Göttin in ihrer bedingungslosen und grenzenlosen Liebe die Frau, ein vollkommenes Geschöpf, erfüllt von Intuition, Stärke, Integrität, Weisheit, Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit und seelischer Kraft. Sie wurde gesegnet mit Fortpflanzungsorganen, die ihr die Fähigkeit geben Leben zu schenken und zu gebären. Und, als Ergänzung, entstand aus ihrer Rippe der Mann, eine weiterentwickelte Keimdrüse, ausgestattet mit Kraft, um niedere Arbeiten zu verrichten und mit größeren Händen, denn die nehmen mehr Schmutz weg beim Putzen. Und natürlich mit der Aufgabe, der Frau zum Zwecke der Fortpflanzung zu Diensten zu sein.

Während die liebe Göttin mit Wohlwollen die Frau und ihr Handeln auf Erden betrachtete, schaute Sie mit Argwohn auf den Mann, dessen mangelnde Intelligenz und ausgeprägte Wollust, und dessen gieriges und aggressives Wesen ihn in die Sünde trieb. Deshalb wurde in allen heiligen Schriften aller Religionen die Minderwertigkeit des Mannes festgehalten. „Die Männer seien untertan ihren Frauen als deren Knechte. Denn die Frau ist des Mannes Haupt.“ (Eph. 5;22-23) Oder, wie die Apostelin Paula sagt: „Die Frau ist die Dienerin der großen Göttin, der Mann jedoch ist der Diener der Frau... Der Mann wurde für die Frau geschaffen... Männer ordnet euch den Frauen unter... Der Mann möge schweigen...“ aus der jüdischen Überlieferung. Oder:
„Jeder Mann sollte bei dem Gedanken ein Mann zu sein von Scham überwältigt werden.“ (Hl. Clementine von Alexandrien)

Aufgrund ihres überlegenen Wesens übernahm die Frau selbstverständlich in allen Bereichen die führenden Positionen, im Staat, in den Kirchen, in den Familien. Um den Mann in seinem sündigen Wesen zu zügeln, waren durch die Jahrhunderte verschiedene Formen der Bestrafung und der Züchtigung von Nöten. Priesterinnen forderten von der Kanzel die Frauen zu häuslicher Züchtigung ihrer Männer auf: „Eine Frau muss ihren Mann züchtigen und zu seiner Besserung schlagen.“ Die Männer aber wurden ermahnt, die Rute zu küssen, die sie schlug.

Um die Männer vor Unkeuschheit zu bewahren wurden ihnen enge, eiserne Keuschheitsgürtel um die Geschlechtsteile gelegt oder die Vorhaut wurde mit grobem Zwirn zusammen genäht und bei Bedarf geöffnet und wieder verschlossen.

So ging es viele Jahrhunderte. Jeder Mann, der Stolz und Selbstbewusstsein zeigte, durfte von jeder Frau bestraft werden. Die Kirche hieß es gut, die Männer auf diese Weise zu unterwerfen. So lernte der Mann mehr Schmerz und Erniedrigung und Verachtung zu ertragen als die Frau. Ein Wesenszug, der sich so eingebrannt hat, dass er bis heute zum Tragen kommt.

Selbstverständlich waren Männern auch keine Schulen und Universitäten zugänglich, denn sie waren ja auch nur für die niederen Arbeiten geschaffen worden, für die man außer der rohen Kraft nichts weiter braucht, als die klaren Anweisungen einer Frau. Die daraus resultierende wirtschaftliche Abhängigkeit der Männer kam den Frauen gerade gelegen, denn so brauchten sie sich um die anfallenden Aufgaben im Haushalt keine Sorgen zu machen, während sie ihren außerhäuslichen Tätigkeiten und Vergnügungen nachgingen. Auch sein Mitspracherecht in Staat und Gesellschaft wurde unterbunden. Was hätte er auch schon dazu beitragen sollen? So wurde die ja von der großen Göttin gewollte Machtverteilung über lange Zeit gewahrt. Die Frau hatte sich die Rolle der großen Göttin auf Erden angeeignet und sich zur Herrin des Mannes erklärt.

Doch irgendwann fingen die Männer an, herum zu bocken. Sie wollten auch mitreden, sie wollten selbstbestimmt handeln und leben, sie wollten frei und unabhängig leben. Sie wollten, dass ihr Beitrag zur Gesellschaft und zur Familie anerkannt und honoriert wurde. Sie wollten Zugang zu Bildung und Positionen in Staat und Wirtschaft. So ein Emanze mit Namen Albert Schwarzer brachte ein Magazin namens „Egon“ heraus und forderte radikal gleiche Rechte! Mit Männerquoten klagte er sein Recht auf gleiche Behandlung ein, flüchtete sich vor der prügelnden Ehefrau ins Männerhaus.

Was nun? Unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem gerät aus den Fugen! Wer soll die niederen Arbeiten in den Haushalten ohne Bezahlung verrichten? Woher sollen die Arbeitsplätze kommen? Und ganz schlimm: Das Bild der Frau von der Rolle des Mannes ist erschüttert worden. Wie soll sie damit klar kommen, dass er doch nicht ganz so unterbelichtet ist? Dass er ihr gleichgestellt sein will? Dass er ihr die Machtpositionen in der Gesellschaft streitig macht? Dass er Mithilfe im Haushalt einfordert? Vorsichtshalber tut sie so, als wäre nichts weiter vorgefallen in den letzten 4000 Jahren und sitzt das ganze auf dem ihr von der großen Göttin zugedachten Thron aus. Mitleidig schaut sie auf den ersten deutschen Bundeskanzler Engelbert Merkel, der zwar eine etwas komische Figur abgibt – aber immerhin, der traut sich was!

Und der arme Mann? Er ist ständig im Zwiespalt: Nach Jahrhunderte langer Gehirnwäsche hat er ein Rollenbild verinnerlicht, dass ihn geduldig und bescheiden, ja ergeben in der zweiten Reihe stehen lässt, hinter seiner Frau und Herrin, für deren Wohl und Wehe er die alleinige Verantwortung trägt, stets pflichtbewusst zu Diensten für die Erledigung der Arbeit im Haus. Und nun kommt für die meisten der Beruf dazu, in dem er seine Frau stehen muss. Nicht nur diese Zweifel, ob Mann nicht doch an den heimischen Herd gehört, auch noch diese Schuldgefühle, der Frau etwas von ihrer Macht weg zu nehmen, ihr, der Ernährerin der Familie von alters her den Rang streitig zu machen und sie darunter leiden zu sehen. Diese Doppelbelastung und der tägliche Zwiespalt machen ihn krank, seelisch und körperlich. Der Arme, Arme! Ohoooo...

Mir kommen gleich die Tränen.

Licht und Liebe all den ausgebeuteten Männern,

Sanne

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