Die Psychologie der Frau

17.01.07 20:54 #1
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Die Psychologie der Frau

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Sehr schön gesagt, Uta.
Deine Worte fühlen sich bei mir sehr gut an und berühren mein Herz.

Ich meine, dass es zuerst gelingt, sich selber anzunehmen, wie ich bin, "was das Fenster öffnet" bzw. das Herz erweitert, den Partner auch so anzunehmen wie er ist.
Das ist das ganze "Geheimnis" des Glücks.

Diskutieren kann man jahrelang, wenn dies nicht erreicht wird, war alles nichts. Es geniessen, wenn ich mich wie oben Beschrieben fühle, sich selber NICHT ablehnen, wenn ich mich ein paar Minuten später aus dieser Ebene herausbegeben habe. Das öffnet die Tür, wieder in die Ebene der Annahme zu kommen.

Köstlich, dein Spiegel-Smilie, Uta
Den musst du unbedingt noch Marcel für die neue Liste im Forum "verkaufen"
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

Die Psychologie der Frau

hänsel & gretel ist offline
Themenstarter Beiträge: 125
Seit: 19.11.06
Hallo Sine, du fragst:
Ist der Mann tatsächlich nicht dafür gemacht, bei einer Geburt dabei zu sein?

Für mich ein grundsätzlich wichtiges Thema, WIE eine „Ursache“ sich um ihre „Wirkung“ kümmert. Jeder Mensch kommt als Schöpfer auf die Welt, wie er/sie mit seinen/ihren Produkten umgeht muß jeder erlernen. Ich meine, je umfassender Mensch einen Zyklus verantwortlich begleiten kann, je besser ist das. Einen Mann in den Kreißsaal zu zwingen halte ich für nicht zweckmäßig – es sind eben nicht alle die harten Kerle, die sie vielleicht gerne sein möchten.

In unserer Zeit ist der psychische Druck auf Mensch, Familie und Gesellschaft stark gewachsen. Ungeklärte Entwicklungselemente aus der Vergangenheit und eine trübe Sicht in die Zukunft erschweren die Gestaltung der Gegenwart zusätzlich. Mensch und Gemeinschaft und das System, in dem sie leben, werden sich ganz sicher wandeln müssen. Ein Ansatz für mich ist, wie Uta es beschreibt: die eigenen Rechte wahren, aber auch die des Anderen achten – seine eigene Freiheit bewahren und anderen Freiheit gewähren.

Hallo Horaz, ich mag Menschen, die rational UND emotional sind. Nach meinen Erfahrungen steckt in Emotionen ein großes Entwicklungspotential, auch und gerade für die Ratio.

Gretel

Die Psychologie der Frau

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Was haltet ihr eigentlich von Frauenquoten? Die Fragen geht hier jetzt an Frauen und die Männer.

Damit ist gemeint, dass Frauen nach einen bestimmten Verteilungsschlüssel Positionen in Leitungsebenen, Vereinsvorständen und was auch immer besetzen.

Meine persönliche Meinung dazu: Ich halte das für absoluten Mist. Niemals würde ich mich aufgrund einer Frauenquote zu irgendetwas wählen lassen. Ein solcher Platz würde mein Selbstbewusstsein so gewaltig runter ziehen, dass ich an einer solchen Tätigkeit keine Freude hätte. Es bedeutet ja, dass ich eigentlich zu schwach bin, um mich mit den Männern zu messen. Für mich gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich bin gut genug, dass ich das auch gut oder besser mache als die Männer (in dem Fall wäre aber die Quote Blödsinn) oder ich bin nicht so gut, dann mögen das dann aber auch wirklich die Männer machen, wenn einem die Sache selber am Herzen liegt.
Ich habe oft die Möglichkeit gehabt, meine Fähigkeiten mit denen der Männer zu messen und habe eigentlich immer die Anerkennung bekommen, die mir zustand. Eine solche Anerkennung ist sehr viel mehr wert, als ein Platz irgendwo als Quotenfrau.

Frage an die Frauen: Seht ihr es als ehrliche Chance zur Selbstentfaltung Quotenfrau zu sein?

Frage an die Männer: Nehmt ihr Quotenfrauen ernst?

Anne

Übrigends haben die Jungs/Männer während des Studiums immer die Mathehausaufgaben bei mir abgeschrieben und nicht umgekehrt. So was ist natürlich prima für das Selbstwertgefühl.

Die Psychologie der Frau

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Anne schreibt:
Übrigends haben die Jungs/Männer während des Studiums immer die Mathehausaufgaben bei mir abgeschrieben und nicht umgekehrt. So was ist natürlich prima für das Selbstwertgefühl.
da zeigt sich einmal mehr das Soziale- und Nährende-Prinzip der Frau

Betr. Quoten sehe ich es so wie du, wenn es jemand besser kann, wäre die Quotenregel ein Rückschritt und der SACHE nicht dienlich....
Das wird uns ja genügend schon mit den politischen Parteizugehörigkeitsquotenverpflichtungzuschiebung sposten vor Augen geführt...
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Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
Ich bin in Sachen Quotenfrau hin - und hergerissen.
1. Gibt es sie nur in bestimmten Bereichen; nicht aber z.B. in den Führungspositionen der Wirtschaft, wo es an Frauen fehlt. Und sicher nicht, weil Frauen die schlechteren Bewerber wären sondern weil Frauen von Männern immer noch kaum in Führungspositionen akzeptiert und gewünscht werden. Außerdem haben eben Frauen ihr "natürliches Handicap" solange sie Kinder bekommen können: sie fallen zeitweise aus.

2. Solange Frauen so gut wie immer ungleiche Chancen haben, einen angebotenen Job zu haben (s.o.), und dadurch oft trotz gleicher oder besserer Qualifikation ihn nicht bekommen, finde ich eine Frauenquote zum Umgewöhnen doch ganz gut. Allerdings geht der Schuss wahrscheinlich nach hinten los, weil (s. Anne ) diese Frauen auch von Frauen abgelehnt werden und auch von Männern nicht geschätzt werden (s. Pius), nur weil sie Quotenfrauen sind... Also geht dann die un-sachliche Beurteilung auch hier weiter

Ich kenne nur eine Quotenfrau, und die war eine echte Bereicherung für ihren Posten; insofern kann ich mir nur theoretische Gedanken machen.

Aber: was hat das noch mit der "Psychologie der Frau" zu tun?

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (21.01.07 um 10:52 Uhr)

Die Psychologie der Frau

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss euch,

Frauenquoten sind was künstlich erschaffenes und somit nichts gewachsenes.
Es gibt aber nicht nur die Frauenquote. Auch wenn es einem kaum bewusst ist, es existiert auch die Männerquote, die ist aber so normal und eben keine Forderung sondern einfach alltägliche Tatsache, dass man sie als solche erkennt.

Dadurch wird in grossem Massstab verhindert, das der passende Mensch am passenden Ort das passende tut (auf die Gefahr hin mich einmal mehr zu wiederholen...).

Es wäre nicht mehr als natürlich und selbstverständlich, dass jeder dort ist, wo er voll und ganz sich selber sein und sein besten geben und all das im zustehende finden kann.

Da wir aber in einer Welt der Dualität leben, wird das nie zu 100% sondern immer in einem Verhältnis möglich sein, relativ eben. Nur, stimmt das Verhältnis? Das wiederum wage ich in aller Form zu bezweifeln. Fruchtbarer Boden für Reibereien aller Arten.

herzlichst - Phil
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

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Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Aber: was hat das noch mit der "Psychologie der Frau" zu tun?
Hallo Uta,

die Quoten wurden ja offenbar erschaffen, weil Frauen allgemein als schwach gelten, so dass man glaubt, ihnen besonderen Schutz gewähren zu müssen. Ich meine schon, dass das auch mit der Psychologie der Frau zu tun hat.

Anne

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.718
Seit: 10.01.04
mh, Anne. - Ja - so kann man es sehen. Ich denke aber eher, daß es mit der Psychologie der Männer und der Machtstrukturen in der Arbeitswelt zu tun hat.Das läßt mich an das mehr als mäßige Angebot zur Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten und Schulen denken. Die, die planen, sind Männer, und die haben wohl deshalb an diesem Thema u.a. wenig Interesse, weil es sie selten direkt betrifft.

Gruss,
Uta

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blockflöte ist offline
Beiträge: 547
Seit: 09.09.06
ich meine, eine frau wird nciht dadurch stark, dass sie durch eine quotenregelung "nach oben" kommt,genauso wenig ein mann, sondern nur dadurch, wie phil schon anmerkte, dass jeder seinen gaben entsprechend am richtigen platz steht.

dazu gehört aber auch, dass die persönlichkeit aller gestärkt wird, damit nicht die "ellenbogengesellscahft" bestehen bleibt.

dazu hörte ich übrigens in einem rundfunkbeitrag, dass unsere wirtscahft vermehrt auf soziales miteinander - mir fehlen manchmal in meinem gehirn die spez. fachausdrücke zum abrufen (fibro lässt grüßen ) wert legt, keine einzelkämpfer mehr wünscht, und dahingehend auch auf lehrpläne, schulalltag einfluss nimmt. der manager muss wieder sozial fähig sein.

lg monika
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die wichtigste stunde ist immer die gegenwart, der bedeutendste mensch immer der, der dir gerade gegenüber steht.
aus dänemark

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Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
.Das läßt mich an das mehr als mäßige Angebot zur Kinderbetreuung in Krippen, Kindergärten und Schulen denken.
Hallo Uta,
du kannst schon recht haben.Meine andere Meinung beruht wahrscheinlich auf meine Erfahrungen im "Osten" .Hier sieht oder sah es in der Hinsicht noch wesentlich besser aus. Allerdings wird auch hier das Angebot inzwischen deutlich schlechter, so dass auch wir irgendwann auf "Westniveau" angekommen sein dürften.

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