Sie ist ständig unterwegs und ich arbeite

05.04.09 07:10 #1
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Sie ist ständig unterwegs und ich arbeite

Kiddycat ist offline
Beiträge: 186
Seit: 10.03.09


Ich schließe mich Uta an.

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rotchaepl0 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 03.01.09
Also Freunde

Ich glaube so kommen wir nicht wirklich weiter.

So wie ich hier geschrieben habe Spreche ich nicht wirklich mit meiner Frau.

Irgendwo muss ich Dampf ablassen.

Ich hatte eine sehr Brutale Kindheit und wurde von meinemm Vater Ständig Geschlagen und musste ständig mitansehen wie er meine Mutter Geschlagen ja sogar richtig Verprügelt hat und ich habe mir Geschworen ich werde niemals eine Frau oder meine Kinder Schlagen.

Deshalb versuche ich immer auch wenns manchmal sehr schwer fällt Diplomatisch und Sachlich mit meiner Frau zusprechen.

Aber irgend eine Lösung muss doch her es kann doch nicht wirklich so weitergehen.

Ich sehe schon meine Zukunft vor mir der Dumme mann der Arbeiten geht und den Kies nachhause bringt und die Unternehmungs Lustige Frau die nächte Lang Partys feiert und den Zaster unter die Leute bringt.

Auf solch eine Zukunft kann ich Verzichten.

Ich werde mal mit meiner Frau über unsere Ehe und Ihr Verhalten Sprechen und werde Ihr auch Sagen was mich stört und wo ich gerne mehr Einsatz sehen würde.

Das gleiche sollte auch Sie machen aber mit noch mehr Hausarbeit braucht sie mir nicht kommen.

Ich Bitte Euch um weiter Ratschläge und wenn möglich sollte auch mal ein Mann seine Meinung dazu Sagen.
Bisher haben wohl nur Frauen Geantwortet oder Täusche ich mich da.
__________________
Mit freundlichen Grüssen

Rotchaepl0

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Kiddycat ist offline
Beiträge: 186
Seit: 10.03.09
.
Ja genau , wir rufen jetzt mal die Männer auf!
Vielleicht ist auch einer dabei der dir mal mit deinem Vokabular die Meinung sagt?
Die Frauen hast du eh schon alle in einer Schublade…

Trotzdem noch eine Empfehlung:
Wenn's auch schwer fällt, versuche dich hier mal ein wenig gewählter auszudrücken!

Vielen Dank.

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rotchaepl0 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 03.01.09
Entschuldigt Leute wenn ich hier nicht immer den Richtigen Ton treffe.

Ich bin einfach stock Sauer über meine Frau Ich hoffe dass Ihr das Verstehen könnt.

Und ich habe nicht alle Frauen in der Gleichen Schublade ganz sicher nicht.

Ich möchte mich wirklich entschuldigen wenn ich jemanden verletzt haben sollte das wahr wirklich nicht meine Absicht.

Nun gut ich werde mich bemühen in weiteren Beiträgen den Richtigen Tonfall zu treffen und mich in einer etwas gehobener Art auszudrücken.

Ich möchte Euch daher folgende Fragen stellen:

Findet Ihr dass ich mich über etwas aufrege das gar nicht so schlimm ist

Wenn es nach eurer Meinung doch ein Problem gibt wie kan mann es lösen.

Gibt es für uns überhaubt noch hoffnung.
__________________
Mit freundlichen Grüssen

Rotchaepl0

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Hallo,
offenbar braucht deine Frau doch das "draußen sein".
Wäre es möglich, dass sie stundenweise arbeitet? Oder zumindest in absehbarer Zeit? Das Geld, das so reinkommt, könnte für eine Putzhilfe verwendet werden, so dass sie die andere Hälfte des Tages ganz dem Kind und dir widmen kann.
Vielleicht kann die Oma auch solange "hüten", dann bleibt das Kind in der Familie.
Frag doch deine Frau mal nach einer Lösung. Wäre doch spannend, wie sie sich das denkt.

LG
__________________
Niveau ist keine Hautcreme!

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rotchaepl0 ist offline
Themenstarter Beiträge: 53
Seit: 03.01.09
Hallo Ado

Dass kann ganz gut sein weil wie ich geschrieben habe Arbeitete Sie bis in den 7 Monat volle 100 % und dann gar nicht mehr.

Wie von anderen Mitgliedern schon vermutet und erwähnt wurde ist sie wohl oder übel nicht ganz glücklich mit der Mutter und Hausfrau Rolle.Vieleicht Braucht es nur noch etwas mehr Zeit oder Sie hatt diese Rolle schon Satt ich weiss es im Moment nicht wirklich

Als wir vor etwa 6 Wochen einen richtigen Streit hatten habe ich Ihr gesagt dass es wohl am Besten sei wenn Sie wieder Arbeiten gehe und ich den Hausmann und Kindermädchen machen würde.

Ich habe mir schon seit etwa 5 Tagen den Kopf zerbrochen wie ich die Probleme in den Griff Kriegen könnte aber bisher kamm mir keine vernüftige Lösung in den Sinn.

Das Beste wird wohl sein wir setzten uns an einen Tisch und Reden mal über das Ganze und dann wird sich schon eine Lösung finden.

Danke allen die mitgeholfen haben und ich werde Euch auf dem Laufenden Halten.
__________________
Mit freundlichen Grüssen

Rotchaepl0

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.716
Seit: 10.01.04
Je nachdem, wieviel Deine Frau verdienen könnte bzw. wieviel sie arbeiten würde, gäbe es ja auch noch die Möglichkeit einer Tagesmutter.
Auf jeden Fall finde ich, daß Ihr miteinander reden solltet, und zwar nicht im Befehlston, damit sich die Fronten nicht zu sehr verhärten.
Es gibt auch die Möglichkeit, zu einem Paartherapeuten zu gehen, damit der die Gesprächsführung in die Hand nimmt. Das kann sehr hilfreich sein, wenn die Fronten schon verhärtet sind.

Die Umstellung vom Paar zur Familie mit Kind ist eine riesengroße Umstellung, die man sich vor der Geburt nicht wirklich vorstellen kann, vor allem für die Frau. Das sollte man erst einmal ganz nüchtern so sehen. Ob der Austausch der Arbeit mit allem, was daran hängt (eigenes Geld, KollegInnen, Anregungen, Bestätigung usw.) gegen ein Kind alle Bedürfnisse weiter erfüllt, ist auf jeden Fall mit wachen Augen anzuschauen.

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (06.04.09 um 11:40 Uhr)

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo rotchaep10,

ich hätte mich auch ohne den „Aufruf“ gemeldet und ich denke, es spielt keine Rolle, ob ich oder jemand anderes männlich oder weiblich ist. Es geht um die eigentlichen Themen und die haben mit den Bedürfnissen Eures Kindes, mit Respekt, gegenseitiger Wertschätzung und mit Kompromissbereitschaft zu tun, so finde ich.

Ich kann übrigens sehr gut verstehen, dass Dir der Gaul durchgegangen ist, hier im Forum. Besser hier als Zuhause, denke ich! Und ich finde es gut, dass Du es erklärt und „zurückgenommen“ hast.

Ich verstehe Dich so, dass es Dir um das Wohl Deine Tochter geht und das finde ich gut. Wenn wir uns entscheiden, Kinder zu bekommen, dann sind wir meines erachtens – Mütter wie Väter, verheiratet, zusammenlebend oder getrennt lebend - dafür verantwortlich. Oder wie meine Tante sagte „Das Kind geht vor!“

Und Kinder im Alter Deiner Tochter (meine Tochter, das nur mal am Rande, ist schon fünfzehn Jahre alt, aber ich erinnere mich noch gut ), haben ganz besondere Bedürfnisse und benötigen ganz viel Schutz und Zuwendung. Zuwendung von - das ist meine Meinung - einer bis zwei primären Bezugspersonen. Kurz: Eltern! – Vielleicht noch einer weiteren, das könnte dann eine Oma oder eine Tante, Freundin der Eltern, etc. sein.
Sie brauchen außerdem Ruhe und Zeit zum Schlafen und die Möglichkeit, einen Rhythmus zu finden. Na und inzwischen braucht Deine Tochter, sie müsste ja bald ein Jahr alt sein, auch Zeit zum Spielen, Krabbeln, und zum Laufenlernen, die „Welt“ sprich Wohnung erkunden und so weiter. Dafür brauchen Kinder eine Tagesstruktur.
Die Zeit, in der man sie so leicht „überall“ hin mitnehmen kann (überall stimmt eben nicht!), weil Säuglinge eben hauptsächlich schlafen und leicht in der „Baby-Tragetasche“ mit können, ist sehr schnell vorbei.

Und Eltern brauchen, meiner Meinung nach, Freiräume, in denen sie sich auch mal nicht als Eltern definieren müssen, sich als Paar/ Partner erleben können, bzw. als Individuum, mit eigenen Interessen und Bedürfnissen. Das ist in der Praxis, so habe ich das auch selbst erlebt, aber nicht ganz einfach.

Der Elternteil, der Zuhause bleibt, bekommt – vor allem im ersten Lebensjahr des Kindes - nach meinen Erfahrungen, sehr schnell das Gefühl, „zu vereinsamen“, geistig unterfordert zu sein und so weiter. Und da bedarf es dann Abwechslungen. Still- und Krabbelgruppen können da zum Beispiel hilfreich sein. Aber ich denke, jeder Mensch braucht dann auch noch etwas darüber hinaus, außerhalb der „Mutter-„ oder „Vaterrolle“!

Ich finde es gut, dass Ihr Absprachen getroffen habt. Vielleicht ist es jetzt Zeit, über die Absprachen mal zu reden und sie hinsichtlich ihrer „Alltagstauglichkeit“ zu überprüfen.

Reden ! Ich glaube, das wäre ohnehin ein Schlüsselwort. Vielleicht bräuchtet Ihr beiden als Eltern und als Paar mehr Zeit für Euch?
Und ich denke, Ihr könntet mal schauen und über Eure gemeinsamen und über die voneinander abweichenden Vorstellungen reden. Zum Beispiel über Deine Ordnungsvorstellungen und die Deiner Frau, um dann mal zu sehen, welche Kompromisse möglich sind!

Rotchap10, Du schreibst, dass Du 20 % der Hausarbeit übernimmst. Ob da jetzt vom Zeitanteil her mehr drin ist, müsst Ihr zusammen entscheiden. Aber vielleicht könnt Ihr inhaltlich etwas umverteilen? Als meine Tochter im Alter Deines Kindes war, war ich u.a. für das Kochen zuständig, also täglich. (Ich hatte meistens „Spätdienst“) Und im ersten Lebensjahr habe ich am Wochenende auch die Wochenration Bio-Brei für meine Tochter zubereitet und eingeweckt. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass sie heute noch (fast) alles gerne isst, was ich ihr vorsetze!

Vielleicht gibt es noch andere Tätigkeiten, die Ihr umverteilen könnt, so dass Ihr beide zufriedener werden könntet?

Also, ich wünsche Dir und Deiner Frau ein klärendes Gespräch, in entspannter und ruhiger Atmosphäre und dann noch viele folgende.

Herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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Weiblich KimS
Hallo Rotchaepl,

Ich bin Froh dass Du den Ton ändern willst hier im Forum, aber ich kann auch schon gut verstehen dass Du sauer/enttäuscht bist, wenn ihr konkrete Absprachen gemacht habt, und daraus in der Praxis nicht soviel wird.

Ich finde die Idee mit ein "Aufgabentausch" auch gar nicht schlecht. Oder den Vorschlag dass Deine Frau in Teilzeit arbeitet, so hatt sie dann doch Befriedigung des Bedürfnisses an Kontakte ausser Haus, und anderes was man aus Arbeit an Freude erlebt. Das scheint mir dann auch sinnvoller wenn es finanziell ohnehin knapp ist, als dem was sie jetzt ausser Haus macht.

Wie Leòn auch, denke ich dass es sehr wichtig ist dass eure Tochter eine feste Tagesstruktur hat. Und dass das Kind auch feste ungestörte Ruhezeiten hat. Von der Hundeerziehung weiss ich z.B. dass Welpen die immer wieder gestört werden in ihrem Schlaf sich oft als nervöse Hunde entwickeln, mit ein Verhalten das ADHS ähnelt. Ich denke dass es für die Psycho-Emotionale Entwicklung für Menschenkinder nicht viel anders sein wird.

Und wie auch schon vorgeschlagen wurde, vielleicht kan die Oma ja auch eine wichtige Rolle spielen, z.B. wenn Deine Frau Teilzeitarbeit machen würde.

Ich wünsche Euch dass es gelingt die Sachen in ruhe mal durchzusprechen und gute Kompromisse zu finden zusammen, ist ja auch wichtig dass Deine Frau sich wohlfühlen kann bei den Absprachen genau wie Du auch, denn beim familären zusammenleben hat das ja auch wieder Einfluss auf eure Tochter und auf den Partner/die Partnerin.
Viel erfolg dabei!

Herzliche Grüsse,
Kim

PS: Was ich noch sagen möchte, Hausfrau und Mutter zu sein im traditionellen Sinne, ist anders als die Arbeit auser Haus ein fast 24 Stunden"Job" und soll auch nicht unterschätzt werden. Dass der/die Arbeitende Partner/In mit 8 oder ein wenig mehr Stundenjob, dabei auch sein/ihr Teil zuhause macht finde ich daher auch selbstverständlich.

Geändert von KimS (06.04.09 um 11:00 Uhr) Grund: PS zugefügt

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Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Bei einem künftigen Gespräch zwischen euch beiden, würde ich als Tipp nur gerne geben, dass Du sie bitte nicht mit Deiner Mutter vergleichst. Das kann schnell zu noch größeren Debatten führen. Du hast am Anfang etwas von 4000 Euro netto geschrieben. Du meintest brutto, oder? Wenn ihr beide eine Einigung treffen wollt, dann auf jeden Fall mit Achtung gegenüber dem was der andere auch leistet. Um zusammen etwas zu unternehmen bedarf es auch keinem großen Geldbeutel. Ich meine z.B. dass ihr zusammen einmal in der Woche einen Spaziergang unternehmt oder mal Freunde besucht. Im Moment scheint aber nur Geld und Haushalt das Hauptthema zu sein.

Vielleicht schafft ihr es einen gemeinsamen Nenner zu finden. Gutes Gelingen.

Liebe Grüße Manuela

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