Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

01.04.09 07:56 #1
Neues Thema erstellen
Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

nour ist offline
Beiträge: 64
Seit: 16.11.11
Hallöchen,

ich bin seit 16 Jahren verheiratet und ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten.
Eine gesunde Beziehung besteht aus geben und nehmen und Vertrauen.
Wieviel Freiraum eine Beziehung braucht, müssen die Partner bestimmen.
Manchmal kann zu viel genauso beziehungstötlich sein wie zu wenig.

Wichtig ist nur, das man sich selbst nicht aufgibt für den Anderen!

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Nour

Das hast du sehr schön formuliert. Ja, so ist es. Man muss sich verstehen und geben und nehmen - und man muss man auch teilen können. Auch die Gefühle! Diese sogar ganz besonders! Und trotzdem - wie du so schön gesagt hast - sich dabei nicht selbst aufgeben. Ich sage es mal mit meinen Worten so: Aus dem Teilen wird eine echte Gemeinschaft. Ohne Teilen kann es gar keine wirkliche Gemeinschaft geben! Eine Gemeinschaft - also im Falle einer Partnerschaft ist es dann eine Zweiheit, die zur Einheit wird - kann man sich eigentlich gar nicht selbst aufgeben. Denn die zweite Seite gehört ja dazu zu dieser Gemeinschaft. Das alles ist das Prinzip der Polarität, was auch das Prinzip von Yin und Yang ist. Damit sind wir natürlich in ein philosophisches Thema geraten. ABer gerade bei einer Partnerschaft sollte man solche Sichtweisen kennen und beachten. Das kann nicht nur, sondern es WIRD auch ganz sicher zu einem besseren Verstehen führen und somit auch zu einer besseren Partnerschaft.

Liebe Grüße
Werner

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Sommersonne

Ich schreibe nun diese Antwort extra und spreche dich separat an, weil wir nun tatsächlich sehr vom Thema abweichen. Aber ich will dir auf dein Posting antworten.
Wenn die Moderatoren es für sinnvoll halten, dann können sie gerne diese nun abweichende Unterhaltung dorthin verschieben, wo sie besser hingehört.
Eigentlich ist dieses Forum ja in ganz besonderer Weise dazu geeignet, solche Fragen auch zu behandeln. Im Vorspann zum Willkommen der Webpage wird folgendes gesagt:
"Wir wünschen uns eine Rückbesinnung auf die autonomen Fähigkeiten unseres grossartigen Körpers und eine höhere Bewertung der Stimmen unseres Menschenverstandes und unserer Intuition bei der Beurteilung aller vorhandenen Informationen."

Es geht hier im Forum also auch - oder sogar ganz besonders - um unsere Intuitionen, auf die Stimmen in uns selbst, um Krankheiten zu heilen. Krankheiten sind ja fast immer auch ein Ausdruck von seelischen Problemen oder Befindlichkeiten. Somit sollten wir diese Dinge hier ganz vordringlich besprechen und behandeln, wenn wir im Sinne der Betreiber dieses Forums arbeiten wollen. Und das wollen wir doch, so hoffe ich!!!

Wahrscheinlich würde unsere nun geführte Diskussion in die Rubrik "Seele/Psyche/Geist" hineinpassen. Also, liebe Moderatoren, verschiebt diese letzten Postings, wenn ihr es für sinnvoll haltet.

Aber nun zu deinem Posting:

Ich habe auch mal von einer Geschichte gehört dass die Seele aus vielen Teilen besteht und wenn man stirbt teilt sie sich und die Seele lebt weiter sucht wieder die fehlenden Teile die ihr abhanden gekommen sind.
Da ist schon was dran. Allerdings würde ich nicht sagen, die Seele "besteht aus Teilen". Denn die Seele (ich nenne es lieber "Spirit", denn mit "Seele" wird meistens die christliche Bedeutung angenommen, die ich nicht teile) ist sicherlich ein GANZES, ebenso wie auch unser Körper nicht aus Teilen besteht, sondern ein Ganzes ist. Aber das nur mal so nebenbei.
Meine Meinung ist etwa dieselbe, die Rupert Sheldrake als das "morphogenestische Feld" bezeichnet. Dieses Feld ist eine Art von Sammelbecken (er nennt es einen "Pool"), in dem alle Erfahrungen einer Tier- oder Pflanzengruppe und sogar Dingen und auch von allen Atomen - also auch von Menschen - eingeht oder gesammelt wird. Ich gehe davon aus, dass dies auch etwas zu tun hat mit dem, was die moderne Wissenschaft als "Information" bezeichnet. Aus diesem Pool der Erfahrungen und Erlebnisse gehen ständig wieder neue Impulse aus. Mit anderen Worten: Wir können diese Impulse intuitiv aufnehmen.
Das ist nun wiederum ein sehr umfangreiches Thema und ich weiss nicht, ob hier noch mehr Interesse besteht, diese Dinge weiter anzusprechen. Warten wir mal ab, ob Antworten hierzu kommen.

Und wegen dem " Aus dem Bauch handeln":
Ich meine nicht aus dem Herzen sondern ich meine aus dem Bauch raus!
Ich spüre meinen Bauch wenn mir das unangenehm wird und ich merke wenn ich innerlich ganz ruhig bin und mein Bauch sich gut anfühlt dass es richtig ist.
Und ist der Bauch nicht auch die geistige Mitte?
Ich vertraue mehr auf mein Bauch und die GEfühle machen sich doch am Meisten im Bauch bemerkbar...zumindest bei mir.
Das ist nun eine sehr interessante Feststellung von dir.
Ist der Bauch die geistige Mitte ???
Sicherlich hast du vollkommen Recht, dass unser Bauch auch auf Gefühle reagieren kann. Es ist zum Beispiel sehr typisch, dass man bei Angst oder vor unangenehmen Situationen Durchfall bekommt.
Nun ist es jedoch eine Frage, ob dies wirklich eine Reaktion seelischer Art ist oder nur eine körperliche Reaktion. So wie man auch eine Gänsehaut bekommt, wenn etwas gruselig ist. Da sagt ja auch niemand, dass die Haut die geistige Mitte ist!
Selbstverständlich kann man das alles auch vom Herzen sagen. Auch das Herz reagiert, wenn man Angst hat oder aufgeregt ist. Oder es sitz ein Kloß im Hals oder die Brust verengt sich, die Lust wird angehalten oder man atmet schneller und so weiter....
All diese Fragen bringen mich nun eher zu der Überzeugung, dass es gar keine "geistige Mitte" im Körper gibt, ja gar nicht geben kann. Denn muss der "Geist" (oder was ich "Spirit" nenne) einen Sitz IM KÖRPER haben? Wenn Spirit "Nicht-Materie" ist, dann braucht diese Nicht-Materie auch keinen Sitz im Körper! Ja, so etwas ist dann sogar ganz unmöglich, denn wäre es so, dann wäre ja Spirit nicht Spirit, sondern auch Körper.

Eine Reaktion des Körpers ist jedoch was ganz anderes.
Aber schon kommen wieder neue Fragen: Worauf reagieren wir?

Meine Antwort dazu: Wir reagieren auf Situationen. Also Angst zum Bespiel. Oder Unsicherheit und dergleichen. Das sind jedoch keine Reaktionen auf die Seele oder den Spirit, und es ist auch nicht die Seele oder der Spirit selbst, der das auslöst. Vielmehr handelt es sich in diesen Fällen um Emotionen. Also Gefühle, wie eben schon gesagt, Angst oder Unsicherheit.... Oder auch Freude und vieles mehr.
Man kann natürlich auch auf die Emotionen hören. Und damit dann so handeln, wie es für mich richtig ist - oder zumindest richtig erscheint.
Ich sehe das jedoch nicht so, dass wir dann auf unseren Spirit achten oder darauf hören.
Wenn wir auf Spirit hören, dann geschieht das vollkommen unbewusst. Denn das Bewusstsein hat ja mit unserem Verstand zu tun. Ohne unser Gehirn hätten wir kein Bewusstsein. Unser Gehirn speichert, koordiniert, kombiniert etc. Spirit jedoch hat mit dem Bewusstsein nichts zu tun.
Ein Beispiel von einer Handlung, die mit Spirit etwas zu tun hat, wäre z.B. wenn ich als Autfahrer vor einer unübersichtlich Stelle überholden will, es aber ganz unbewusst dann doch nicht tue. Und hinter der Kurve kommt dann ein Auto entgegen. Hätte ich überholt, wäre ich wahrscheinlich gestorben beim Totalzusammenprall. - Oder andere solcher Beispiele gäbe es haufenweise.
Und weil wir nun auch über Partnerschaften bzw. über das Treffen des "richtigen" Partners gesprochen haben, so meine ich, dass wir ganz unbewusst die richtigen Entscheidungen treffen können, wenn wir gelernt haben, auf Spirit zu hören. Wobei natürlich das Wort "hören" nicht buchstäblich gemeint ist, sondern im übertragenen Sinne.

Ja, über dieses Thema kann oder könnte man noch sehr viel diskutieren!!!

Schöne Grüße
Werner

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

sommersonne ist offline
Beiträge: 198
Seit: 06.03.09
Hallo Werner

Also.....mein erstes Wort nach deinem Eintrag war:Puuuhhhhh......ich musste sie zweimal gelesen weil ich sie beim ersten Mal echt nicht richtig verstanden habe.
Ganz ehrlich: Es ist sehr interessant was du schreibst aber....ich glaube das ist mir zu hoch.
Man kann viele Dinge ja auch weniger kompliziert beschreiben und so würde ich mal das in kurz fassen:
Jeder sollte mehr auf seinen Bauch also auf seine Intuition hören die du Spirit nennst. Und auch ich kenne Beispiele wo ich danach gedacht habe: Wow hättest du den anderen Schritt gewählt hätte das böse ausgehen können...wo ich dann auch gerne von Schutzengeln spreche....es ist alles eine Glaubensfrage die man einfach nicht belegen kann.
Mein Fazit: Ich bleibe bei meinem Bauchgefühl einfach weil es mir schon oft den richtigen Weg gezeigt hat. Es ist eine Wärme die ich dann in mir spüre und die sich gut und richtig anfühlt. und die hat nichts mit Überlegungen zu tun sondern ist einfach da wenn eine bestimmte Situation eintritt.
Wie auch immer, ich habe neulich mal ein Buch geschenkt bekommen da ging es um ein Mädchen das seinen spirituellen Weg kennenlernt und irgendwie habe ich das Buch nach der Hälfte zur Seite gelegt weil ich damit nichts anfangen kann.
Im Grunde sollte jeder einfach seinen ganz persönlichen Weg finden um damit so geschickt und zufrieden und glücklich durchs Leben zu kommen.
Ich glaube in dem Punkt sind wir uns einig oder?
Trotzdem auch wenn wir da sehr unterschiedlich denken oder vielleicht ist es gar nicht so unterschiedlich nur anders beschrieben finde ich es interessant was andere so denken und an was sie glauben!

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?
Weiblich vittella
Zitat von nour Beitrag anzeigen
Wichtig ist nur, das man sich selbst nicht aufgibt für den Anderen!
was meinst Du konkret damit "sich selbst.?"
Um sich selbst zu sein , muss man/frau wissen wer man ist, wer ist man denn.?..oder ist jeder jemand anderes...

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

sommersonne ist offline
Beiträge: 198
Seit: 06.03.09
Also hier wird ja schon vieles auf die Goldwaage gelegt...es gibt doch einfach Redewendungen die man verwendet

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?
Weiblich vittella
Zitat von sommersonne Beitrag anzeigen
..es gibt doch einfach Redewendungen die man verwendet
ja, das stimmt, es wird so vieles verwendet ohne das man eine Ahnung hat was es bedeutet.

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Sommersonne

Du hast Recht, wir sind nicht weit auseinander. In einigen Dingen oder in Details vielleicht schon, aber das ist ja auch vollkommen in Ordnung.
Du nennst dieses intuitive Wissen den Schutzengel. Ich habe kein Problem, das auch so zu nennen. Allerdings ist nach meinem Verstehen der Schutzengel nicht etwas, das von Außen kommt, sondern das sind wir selbst. Nämlich die zweite Seite von uns, nämlich Spirit. Es ist nun die Frage, ob das nur ein anderes Wort ist, oder ob man eine ganz andere Weltanschauung hat, wenn man den Schutzengel als einen Teil von uns sehen?
Ich habe ja schon mein Buch "Yin und Yang richtig verstehen" mehrmals erwähnt. Dort beschreibe ich, dass ich eine Vision hatte, also einen plötzlich "aus dem Nichts" kommenden Gedanken, dass Gott die zweite Seite der Materie ist. Später wurde mir bewusst, dass mit der Bezeichnung "Gott" nicht das gemeint war, was wir üblicherweise als Gott bezeichnen, also nicht die christliche Sichtweise und Definition von Gott. Denn hier (in der christlichen Sichtweise) ist Gott getrennt (dies ist die dualistische Sichtweise), er ist der Schöpfer und somit kann er nur getrennt von seiner Schöpfung sein. Aus all diesen Erlebnissen und Visionen hat sich meine Weltsicht dann im Laufe der Jahre (Jahrzehnte sind es nun schon!) gebildet. Viele Jahre später kam ich durch "Zufall" auf den Taoismus. Und nun merkte ich, dass diese 2500 Jahre alte Philosophie eigentlich das ist, was ich auch heraus gefunden hatte.
Und nun komme ich wieder auf das morphogenetische Feld, das Rupert Sheldrake beschreibt, zu sprechen. Dieses Feld ist wahrscheinlich auch das, was ich Spirit nenne. Nämlich ein Sammelbecken aller Erfahrungen und somit so etwas wie die "zweite Seite des Menschseins". Aus diesem Sammelbecken habe ich offensichtlich meine Vision erhalten. So jedenfalls sehe ich das.
Ich will damit nicht sagen, dass meine Weltsicht richtig ist und andere Sichtweisen falsch. Ich sage nur, dass ich manches anders sehe und dass ich mit der fernöstlichen Sichtweise sehr gut zurecht komme, denn sie erklärt sehr anschaulich und ohne große "Glaubenssätze" (also Dogmen) und somit ohne religiösen Anspruch, wie die Welt - ja das ganze Universum - aufgebaut ist und funktioniert. Und erstaunlicher Weise kommen heute insbesondere die Quantenwissenschaftler auch auf diese Sichtweise, wenngleich auf ganz anderen Wegen, nämlich wissenschaftlich. Das ist doch eigentlich sehr faszinierend!

Nun sind wir wieder ganz vom Thema abgekommen. Ich will aber noch die Frage von Vitella ansprechen, denn sie hat mit dem Thema dieses Threads zu tun:

Hallo Vitella

was meinst Du konkret damit "sich selbst.?"
Um sich selbst zu sein , muss man/frau wissen wer man ist, wer ist man denn.?..oder ist jeder jemand anderes...
Offensichtlich war mit dem Ausdruck "sich selbst nicht aufgeben" gemeint, dass man nicht all seine Wünsche und auch nicht seine eigene Art aufgeben soll im Bestreben, dem Partner oder der Partnerin alle Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Das kann ja ohnehin niemand. Aber man kann doch versuchen, so viel wie möglich auf die Wünsche und Bedürfnisse des Anderen einzugehen, ohne zu verzichten. Und selbst wenn man mal auf etwas verzichtet, weil es mit dem Anderen nicht konform geht, dann ist das auch nicht schlimm und manchmal vielleicht sogar notwendig, so lange man diesen Verzicht nicht übertreibt und nicht alle eigenen Wünsche und Bedürfnisse aufgibt. Das wäre dann "sich selbst aufgeben".
Nun hast du allerdings mit deiner Frage noch ein viel umfangreicheres Thema angesprochen: Wer sind wir denn? Und: Ist jeder jemand anderes?
Zwei Fragen also.
1. Wer sind wir?
Nach meinem Verständnis ist jeder Mensch ein Individuum. Und somit anders als jeder andere Mensch. Selbstverständlich sind wir nicht in allen Dingen anders. Aber in der Zusammensetzung von vielen Einzelheiten sind wir dann doch anders als jeder andere Mensch. Wir müssen nur in den Spiegel schauen, um das zu sehen.
Dass wir alle verschieden sind, das ist ein ganz großer Vorteil. Die Welt wäre fürchterlich, wenn wir alle gleich wären. Es gäbe dann nicht einmal die Liebe. Denn nur die Verschiedenheit macht es möglich, sich zu verstehen. Nämlich die Verschiedenheit zu verstehen. Das ist zwar eine Herausforderung, aber auch ein sehr befriedigendes Erlebnis. Wären wir alle gleich, dann gäbe es nichts, das wir verstehen müssten. Das wäre extrem langweilig. Die Liebe lebt aus der Verschiedenheit. Aber in einigen Dingen können wir auch gleich oder immerhin sehr ähnlich sein. Das ist dann auch wieder sehr schön und kann viel Freude und Glück bringen. Aber nur, weil wir auch in anderen Dingen verschieden sind.
2. Die zweite Frage ist eigentlich somit schon beantwortet. Ja, jeder Mensch ist jemand anderer. Natürlich sind wir alle Menschen, aber in unendlich vielfältiger Ausführung.
Im ganzen Universum ist alles verschieden. Ganz gleich ist nichts, kein einziger Stern gleich vollkommen dem anderen.

Schöne Grüße
Werner

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

anna777 ist offline
Beiträge: 6
Seit: 03.11.11
das ist sehr individuell.
ich selber brauche unbedingt mein Freiraum. schließlich kenne ich meine Freunde einige Jahre länger als meinen Freund und er hat Verständniss dafür!

Wieviel Freiraum braucht eine Partnerschaft?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Anna

Wenn man mit alten (oder auch neuen Freunden) Kontakte pflegt, dann würde ich das nicht unbedingt als "Freiraum" bezeichnen. Wenn dein Partner gar kein Interesse hat, mit deinen alten Freunden Kontakt zu haben, dann ist das ja keine Einschränkung seiner Freiheit. Denn wenn es um Freiräume geht, dann sollte dies doch gegenseitig sein. Mit anderen Worten: Wenn du ihn nicht einschränkst, wenn du deine Freunde besuchst, dann ist das eine Selbstverständlichkeit und das würde ich nicht als "Freiraum" betrachten. Ich glaube, wenn man von "Freiraum" spricht, dann geht das eigentlich viel tiefer. Meistens wird auch damit der sexuelle Freiraum damit gemeint. Aber ich sehe schon, die Definition von "Freiraum" ist wohl sehr unterschiedlich. Eigentlich müsste man erst mal feststellen, was mit Freiraum eigentlich gemeint ist.
Schöne Grüße
Werner


Optionen Suchen


Themenübersicht