Langjährige Beziehung und Sex

27.06.08 14:19 #1
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Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Egal, ist wahrscheinlich nicht so schwierig ein Zitat einzufügen, aber wie gesagt: Tu mich da etwas schwer (dem Ingenieur ist nichts zu schwör. Manches offenbar doch!).

So, der Schock von gestern ist noch nicht ganz verdaut. Mein Programm für heute übersichtlich und der Wunsch, Euch zu antworten groß. Deshalb nehme ich mir kurz ein Stündchen.

Gelesen habe ich alles. In meinem Kopf hat es ordentlich gearbeitet und es ist nicht so, dass die körperliche Beziehung meiner Frau und mir völlig eingeschlafen ist.....

Und es ist auch nicht so, dass wir das völlig routinemäßig "abarbeiten"!

Bodo: Ich habe Deinen Beitrag gelesen und bin wegen Unkenntnis der Technik nicht direkt darauf eingegangen. Habe aber versucht mit meinen Antworten darauf einzugehen.
Die Essenz: "Ich will Sex und sie nicht" ist zwar das Thema auf den Punkt gebracht, jedoch nur ganz stark verkürzt.

Es gab auch von Dir häufig den guten Rat, miteinander zu sprechen:
Zwei Anmerkungen dazu:
1. Unsere Streitkultur ist tatsächlich sehr schwach ausgebildet! Liegt an mir und an ihr.

In ihrer Familie gab es eine klare Hierachie (der Vater hat das sagen) und die Kinder verstehen sich auch heute noch blendend. Also sehr pragmatisch und keine großen Diskussionen. Die Geschwister sehr harmonisch, kaum Streit.
Bei uns ist man etwas dickhäutig, frisst in sich rein und wartet bis der Schmerz nachlässt. Das funktionierte irgendwie auch ganz gut (nicht perfekt, aber welches System ist schon perfekt?).
So und diese Verhaltensmuster fallen nun zusammen innerhalb einer sehr positiven, liebevollen, unkomplizierten Beziehung. Da besteht nicht viel Anlass und Notwendigkeit, eine Streitkultur aufzubauen. Nicht aus jeder Mücke einen Elefanten machen und den eigenen Ärger aussitzen funktioniert in manchen Fällen eben auch ganz gut. Tage später denkt man sowieso oft: Komisch was war da überhaupt für ein Problem. Mit Abstand betrachtet ist vieles nicht so heiß wie es gekocht wird.
Freunde von uns streiten wegen jedem Scheiß. Die Versöhnung soll zwar immer ziemlich innig sein, aber das ist nicht so unser Ding.

2. Ich wünsche mir ja ein wenig mehr Kreativität und Eigeninitiative. Nun ist mir dazu folgendes Beispiel eingefallen, das mein Dilemma etwas verdeutlicht: Wenn ich jemandem sage, geh doch mal hinter die nächste Ecke und erschreck mich mal so richtig, wenn ich gleich vorbeikomme. Ob das funktioniert? Eher nicht. Genauso funktioniert es nicht, wenn ich jemandem sage, dass ich mir mehr Spontanität und Eigeninitiative wünsche. Wirkt dann jedenfalls nicht glaubwürdig.

Ziemlich zu Anfang habe ich ja mal davon gesprochen, dass ich meine Gedanken nicht mehr so offen ablesbar in meinem Gesicht umhertragen möchte. Es hat mich gestört, das fehlendes Strahlen im Gesicht immer als "Eingeschnapptsein" interpretiert wurde. Man war unterschiedlicher Meinung oder es ging etwas nicht nach meiner Nase: Das hat mich nicht erfreut oder auch mal nachdenklich gemacht, aber ich war nicht beleidigt. Diesen Vorwurf musste ich mir aber machen lassen. Und wenn ich verschiedene Varianten der Freizeitgestaltung, Urlaubsplanung, Finanzplanung, Zukunftsplanung auf dem Silbertablett serviere, weil ich nun mal aktiv, initiativ und vorausschauend bin und diese Rolle gerne übernehme, diese Vorschläge aber nicht fruchten, dann bin ich nicht eingeschnappt, sondern erwarte einfach mal Initative von der anderen Seite.

So klingt etwas nach Kinderkram. Ist aber durchaus wichtig, weil kränkend, wenn nämlich im Nachhinein mangels Alternativen auf die Vorschläge doch das gemacht wird, was ich vorgeschlagen habe und sich alle prima amüsiert haben, aber der Vorwurf abgeleitet wird: Alles muss immer so gemacht werden, wie ich es will.

Konsequenz: Ich habe da ein Problem. Ich ändere mein Verhalten, ändere mein Bild nach außen und alle sind glücklich (außer mir, aber es geht ja nicht immer um mich!). Es scheint zu funktionieren. Ich kann mich inzwischen auch mal richtig beschissen fühlen, ohne dass es jemand merkt. Und beschissen fühle ich mich dann, wenn Verabredungen nicht gemacht werden, Urlaube aus der Not und zu teuer gebucht werden, alle traurig sind , weil etwas verpasst wurde (Konzerte, Filme), da man (ich) sich nicht gekümmert hat. Egal, man muss nicht alles mitmachen! Das Leben muss nicht jeden Tag ein Feuerwerk sein!

Ich weiß, ich bin da auch ein bisschen verbockt, aber ich habe mich einigermaßen daran gewöhnt. Ich habe an mir gearbeitet, mich zurückgenommen und verändert.

So, warum erzähle ich das? Das spiegelt natürlich auch mein Verhalten im sexuellen Bereich wieder. Ich muss nicht immer den Eintänzer spielen. Gehören ja zwei dazu! Ich will meine Partnerin nicht unter Druck setzen. Und das tue ich, wenn ich ihr sage, dass ich unzufrieden bin, an einem Umstand, den sie vielleicht gar nicht ändern kann oder möchte. Ist dann manchmal ein bisschen eintönig und alles reduziert sich auf ein paar durchaus schöne Standarts. Aber so ein bisschen Spitze, mal vor 1.00 Uhr nachts und auch mal wieder spontan im Hotelzimmer wäre schön.

Aber wenn die Partnerin mit ihrer Situation zufrieden ist, warum sollte sie etwas ändern. Vielleicht würde sie aus allen Wolken fallen, wenn man das anspricht und was könnte/sollte sie ändern, wenn für sie die Welt in Ordnung ist? Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und es ist für mich ohnehin immer ein kleines Wunder, wie es zwei Menschen schaffen, 20 Jahre und mehr harmonisch zusammen zu leben und ein Bett zu teilen. Wenn sich da die Bedürfnisse im Laufe der Zeit zunächst ein wenig und dann vielleicht stärker auseinander entwickeln, ist das völlig normal! Und wenn sich das auf den Sex beschränkt, warum sollte man den Rest in Frage stellen, der doch wohl einen wichtigeren Teil des Zusammenlebens ausmacht.
Dieser Teil funktioniert bei uns überduchschnittlich gut, wenn auch mit den oben geschilderten Ausnahmen, die sich durchaus ertragen lassen.

Jetzt will ich dies hier mal auf den Weg schicken. Nicht dass mir die Mail abschmiert und alles verloren ist. Ich will nämlich noch auf ein paar Beiträge eingehen und beim Hinundherblättern drückt man ja leicht mal das falsche Knöpfchen.

Und los.
Gruß Fleming (ist natürlich ein Nickname, da ich so intime Dinge nicht einfach so preisgeben möchte)

Langjährige Beziehung und Sex

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Hallo Fleming,

ich habe alles sehr interessiert gelesen, eine Frage stellt sich mir aber spontan:

Aber wenn die Partnerin mit ihrer Situation zufrieden ist, warum sollte sie etwas ändern.
Woher willst du das so genau wissen, wenn ihr nie darüber redet? Woher willst du wissen, ob sie wirklich glücklich ist oder eigentlich auch nicht?

Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von Anne Beitrag anzeigen
[Woher willst du das so genau wissen, wenn ihr nie darüber redet? Woher willst du wissen, ob sie wirklich glücklich ist oder eigentlich auch nicht? ]
Das weiß ich natürlich nicht ganz genau.
Aber nach 20 Jahren kennt man sich doch schon genau genug und sie trägt ihre Stimmung im Gesicht! Sie ist unverstellt, ehrlich und ungekünstelt.
Ich kann meine Stimmung natürlich auch nicht vollständig verbergen. So interpretiere ich jedenfalls ihr wirklich überraschendes und liebes Geschenk "Oliver Kahn -Ich. Erfolg kommt von innen". Ich bin zurückhaltender, passiver geworden. Ich beschränke mich darauf, etwas einmal anzusprechen. Soll es dann nicht sein, soll es eben nicht sein! Sie merkt das und es irritiert sie offenbar (meine Interpretation).
Gruß Fleming

Geändert von Anne (30.06.08 um 11:10 Uhr) Grund: Formatierung Zitat

Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von Anne Beitrag anzeigen
Ohne reden geht mit Sicherheit nichts weiter.

Ich finde es eigentlich nicht verständlich, dass nach so einer Regelung wie der vor 2 Jahren man(n) nicht nach einer angemessenen Zeit ohnehin mal das Gespräch sucht so etwa im Sinn von:

"Sag mal, wie fühlst du dich denn nun eigentlich mit der Regelung, die wir letztes Jahr trafen? Haben sich denn nun deine Wünsche erfüllt? Geht es dir nun gut?"

Ich kann mir vorstellen, dass die Frau sogar auf ein Gesprächssignal dieser Art wartet. Empfindet sie es als ehrliches Interesse, ohne jetzt das Gefühl zu haben, das diese Regelung jetzt nun unbedingt gekippt werden soll, kann daraus ein sehr guter Austausch entstehen.Ich finde es unnormal, wenn eigentlich keiner so richtig weiß, was in dem anderen vor sich geht. Vielleicht wartet nun einer auf das Gesprächssignal des anderen.?
Wahrscheinlich muss man reden. Aber wie stellt man es an? Wie gelingt der Spagat zwischen "alles problematisieren" und "ich habe ein Problem mit uns, möchte dich aber nicht "unter Druck setzen", "zu etwas bewegen, was du gar nicht möchtest".

Eine Regelung mit anschließender Erfolgs-Evaluation (etwas überspitzt) hat es nicht gegeben. Die Sache hat sich "eingerenkt".
Was sie geärgert hat war, dass ich so blöd war (passiert offenbar häufiger), sie es merken zu lassen.
Was sie beruhigt hat: Es war weit weg und für mich und damit für sie abgehakt.
Gruß Fleming

Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Damit hat man natürlich selber zu leben, aber wenn man unbedingt diese Entscheidung machen möchte, wäre es auch hilfreich mal zu bedenken dass man (teilweise auch abhängig davon wie lange das "Spiel" so gespielt werd) die miteinbezogenen auch mit in die Scheinvorstellung einbezieht, und ihr Leben so schadet! Der (Ehe-)Partner, die (Ehe-)Partnerin, und sogar die Kinder. Wenn man sich dazu entscheidet sollte man auch bereit sein mit die Folgen zu leben... Sei es nur den eigenen Anblick im Spiegel ertragen zu können.

So ein Aufwand auch noch... bringt das einem wirklich das gefühl Geliebt zu werden und begehrenswert zu sein? Oder betrügt man sichselbst eigentlich damit auch? vielleicht sogar am meisten?.... Na ja, jeder seins...

Herzlichst
Kim

PS: Zu Anne's beitrag der Gleichzeitig mit meiner entstand, das "Abblocken" der Kommunikation... Ich denke wenn man direkt davon anfangt zu sagen dass ein Seitensprung oder Verhältnis in Gedanken kam, dass sowas ziemlich kommunikations-abblockend wirken könnte. Man könnte die Bedürfnisse ja auch anders klarmachen... Und ist es nicht fast immer so, dass was so Reizt bei (auch ungeplante Seitensprunge) das Gefühl dass das Gegenüber erwerckt... das sich Geliebt und Begehrt fühlen...? Na ja... wenn man seine Familie, Partner/Partnerin liebt, würde ich meine Energie lieber darin stecken, dann einen Riesenaufwand zu machen für eine Scheinvorstellung... scheint mir doch (früher oder später) ziemlich erschöpfend...
Du hast natürlich Recht:
- Eine zweite Beziehung kostet Energie!
- Kann man sich selbst noch leiden hinterher / währenddessen?
- Ist man eigentlich der Typ dazu / in der Lage dazu (ich habe bei mir durchaus Zweifel!)? Wissen tue ich es nicht. Es ist ein Risiko!Es gibt Betroffene, die behaupten, es hätte ihre Ehe befruchtet (kann sein, kann aber auch gelogen sein!).
- Vielleicht muss man die Erfahrung machen, um festzustellen, dass das alles nichts bringt und man gut aufgehoben ist?

Gruß Fleming

Langjährige Beziehung und Sex
Männlich Bodo
Ich denke, es besteht großer Konsens darüber, dass Ihr ins Gespräch kommen müsst. So oder so.

Fest steht auch, dass Deine sexuellen Bedürfnisse aktuell und seit einiger Zeit
weit ausgeprägter sind als bei Deiner Frau.

Dies bedeutet nicht, dass Du bloß ein "geiler" Bock bist oder sie gar frigide.

Es hat sich so entwickelt.

Ich frage mich dabei nur, ob sie darunter leidet. Vermisst sie keine Zärtlichkeiten, Erotik, Sex?

Hat sie die sexuell-erotische Komponente des Lebens komplett ausgeblendet?

Dies wäre keine "Krankheit" im eigentlichen Sinne, vielleicht schöpft sie Kraft und
braucht eine Auszeit, eine Zeit der Besinnung und auch des Für sich seins.

Ein getrennter Urlaub - Distanz - könnte ein Schritt sein.

Vielleicht braucht sie Zeit für sich ganz allein - unterbrecht evtl. mal das
"Aufeinderrumglucken" um wieder zueinander zu finden.


Gruß, Bodo

Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von Gaby Beitrag anzeigen
Hallo Fleming
wieder eine Binsenweisheit:
Wir Frauen begehren meist die männlichen Männer , die wir dann aber eher nicht heiraten, wenn wir gescheit sind.
Dafür eignen sich eben wieder die netten mehr, die sich so wie Du in der Familie einsetzen
Habe erst kürzlich von einer Umfrage gelesen, in der Männer Frauen am Herd unsexy finden. Andersherum wird es nicht anders sein.
Vielleicht gelingt Dir der Spagat zwischen beiden Typen, wünsche Dir das Beste.
Hallo Gaby -

sehe ich genauso. Gilt natürlich auch für Frauen!

Der Spagat funktioniert. Ich tendiere deutlich zum netten und Sie auch. Wir können aber auch beide in andere Rollen schlüpfen.

Hier sei kurz gesagt: Über die grundsätzliche erotische Rollenverteilung gibt es keinen Zweifel bei uns. Auch der Rollentausch kommt vor, also je nach Stimmung ist alles möglich. Wir besprechen die Dinge nicht, sondern probieren sie! Das funktioniert.

Ich sehe die zitierte Aussage auch als Problem für mich. Ich fürchte, ein bisschen Fremdgehen und beide haben ihren Spaß, geht bei mir in die Hose. Frauen erkennen sehr schnell, wer ein böser Junge für eine Nacht ist und wen sie mit nach Hause nehmen und behalten wollen! Und ich bin auch kein Eisklotz!

Männer wissen das allerdings auch. Und ich wollte mal ein böses Mädchen. Das war vor 3 Jahren...... Den Rest habe ich ja schon geschrieben.

Gruß Fleming

Langjährige Beziehung und Sex

Lilli ist offline
Beiträge: 374
Seit: 10.04.07
Hi Fleming!
ich komme ursprünglich aus eine Region die heißt Teltow Fläming. Also mit ä statt e, aber sonst so wie du . Das nur so nebenbei.

Ich bin mir nicht sicher, denke aber, dass das mit dem Reden mit deiner Frau nicht so den großen Erfolg bringen wird. Wenn mein Freund immer mit dem Thema anfing, ist das bei mir sogar ins Gegenteil umgeschlagen, ohne dass ich es wollte. Fühlte mich dadurch irgendwie unter Druck gesetzt und dann wollte ich garnicht mehr.

LG Lilli

Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
Zitat von Bodo Beitrag anzeigen
Fest steht auch, dass Deine sexuellen Bedürfnisse aktuell und seit einiger Zeit
weit ausgeprägter sind als bei Deiner Frau.

Dies bedeutet nicht, dass Du bloß ein "geiler" Bock bist oder sie gar frigide.

Es hat sich so entwickelt.

Ich frage mich dabei nur, ob sie darunter leidet. Vermisst sie keine Zärtlichkeiten, Erotik, Sex?

Hat sie die sexuell-erotische Komponente des Lebens komplett ausgeblendet?

Dies wäre keine "Krankheit" im eigentlichen Sinne, vielleicht schöpft sie Kraft und
braucht eine Auszeit, eine Zeit der Besinnung und auch des Für sich seins.

Ein getrennter Urlaub - Distanz - könnte ein Schritt sein.

Vielleicht braucht sie Zeit für sich ganz allein - unterbrecht evtl. mal das
"Aufeinderrumglucken" um wieder zueinander zu finden.
Hallo Bodo -

- stimmt
- stimmt auch absolut!
- korrekt
- wenn alles so weiterlaufen würde, wäre das für Sie in Ordnung, denke ich. Wir haben den "Betrieb" ja nicht völlig eingestellt
- ausgeblendet hat sie ihn nicht, aber die Häufigkeit reduziert und sie gibt keine Anzeichen, etwas ändern zu wollen.
- Urlaub war auch schon mal eine Idee. Und Auszeiten gibt es auch gelegentlich.

Gruß Fleming

Langjährige Beziehung und Sex

Fleming ist offline
Themenstarter Beiträge: 92
Seit: 27.06.08
So, ich muss mal wieder ein bisschen ins Tagesgeschäft einsteigen. Danke für Eure Beiträge und Unterstützung bei der Anwendung (hab ich mal wieder was gelernt).

Vielleicht noch ein kleiner Gedanke:
Ich habe mal gelesen, dass das Interesse von Männern an Dessous auch damit zusammenhängt, dass dies der Psyche des Mannes vortäuscht, er würde mit einer anderen Frau schlafen. Nach 20 gemeinsamen Jahren mit einer/m Frau/Mann sehnt man sich nach Abwechslung. Wer das leugnet lügt oder ist gefühlskalt! Wir sind an diesem Punkt: Ich wahrscheinlich stärker, meine Frau wohl weniger stark. Ich habe es eingangs schon beschrieben: Die Sehnsucht, Sex mit einer andere Frau zu haben ist vorhanden. Ich würde mich (meine Psyche)aber auch gerne täuschen lassen und habe regelmäßig unterschiedlichste Accessoirs gekauft. Diese werden aber nur sehr sporadisch eingesetzt und das in Verbindung mit einer stark sinkenden Beischlaf-Frequenz.

Und vielleicht noch kurz ein zweiter:
Vielleicht habe ich auch nur Angst vorm Älterwerden und mir graust vor der Vorstellung, dass sich unser Sexualleben ähnlich rapide zurückentwickelt wie in den letzten 5 Jahren (ist das Torschlusspanik?).

Einen kleinen Beitrag noch und ich bin Weg zum Geldverdienen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag. Und schaue heute abend noch mal unauffällig rein.

Gruß Fleming

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