Meine Partnerin wohnt mit Ex-Partner noch zusammen

18.02.18 04:28 #1
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Meine Partnerin wohnt mit Ex-Partner noch zusammen

fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 971
Seit: 18.02.08
Oregano.
Ich weiß das sie dort schon sehr lange ist, den es geht jetzt aktuell um einen Antrag auf Verlängerung. Was sie dort reden weiß ich nicht, ich vermute das er sie indirekt stark machen will und nicht Tacheles redet. Sie weicht ja bei mir auch ständig aus wenn es um ihren Mann, Trennung usw. geht. Wer weiß was sie ihm erzählt, wahrscheinlich geht es nicht direkt darum wie eine Trennung aussen müsste.
Sie war auch noch privat bei einer "Therapeutin" und 6 Wochen in der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik.

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fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 971
Seit: 18.02.08
Mara.
Es wurde noch nicht beschlossen eine Scheidung einzureichen, den dann beninnt das Trennungsjahr ja erst. Es wurde nur immer versucht so zu leben als wäre man kein Paar mehr, er nannte es in einer Whatsapp eine WG. Es gibt praktisch noch keine Trennung von irgendwelchen Dingen, ausser Bett. Sie arbeitet jetzt und hat ein eigenes Konto, das gemeinsame Konto gibt es aber immer noch. Sie ist dort gemeldet, alle Versicherungen laufen auf ihn, und und und....
Das das Nestmodel dann auch noch halblebig angegangen wird muss da niemanden wundern.

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Mara1963 ist offline
Beiträge: 210
Seit: 16.02.18
Zitat von fak2411 Beitrag anzeigen
Als ihr damaliger Partner wollte das sie zu ihm mit den Kindern auf den Bauernhof zieht anstatt nur am Wochenende zu kommen, muss ihr Mann sie so unter Druck gesetzt haben, das sie den Bauer verließ obwohl sie ihm liebte.
Du meinst Frank, sie hätte damit nichts zu tun, nur ihr Mann hat Schuld gehabt, dass sie ihre große Liebe, den Bauern, hat ziehen lassen

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Da stellt sich ja immer mehr die Frage, Frank, was Deine Freundin wirklich will..oder auch, welches "Bewusstsein" sie von ihrer eigenen Lage hat.
Ich denke mal, dass für sie die Kinder ein starker Grund sind, vieles so zu lassen, wie es ist, und auch vieles hinzunehmen, was der Vater der Kinder ihr an Vorwürfen macht, oder z.B. ein Bild von euch beiden auf seinem Tablet als Hintergrundbild hat.
Würde sie das überhaupt wollen und vertragen und verkraften, wenn sie nach einer tatsächlichen Trennung tage- oder sogar wochenweise gar nicht mit den Kindern zusammen wäre? Im Alltag hätte der Ex-Mann ja gar nicht die Zeit, wenn er Vollzeit arbeitet.
Du schreibst von "sehr lange in Therapie", von einem Klinikaufenthalt Winter 2016/17, bei dem Trennung und Ehe schon Thema waren, und auch eine "private Therapie" - und auch von einer "alten Wunde", die vor kurzem aufgerissen wurde.
Da denke ich, dass sie Dir doch sagen können "müsste"(?), worum es dabei alles geht, was für sie so "unlösbar"(?) erscheint, dass sie immer so weiter macht, sich klein machen lässt usw.
Und das wurde auch schon mal gesagt, diese Klarheit müsste sie auch für ihre Kinder anstreben. Ist sie gelernte Erzieherin/Kindergärtnerin? Auf jeden Fall wird sie aus dem Kindergarten andere "Fälle" mit Trennungen von Eltern kennen, und wie schwierig das ablaufen kann, auch für die Kinder.
Das hatte ich mal geschrieben..
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen
Er weiß, dass sie seit einigen Jahren weg will, raus will, andere Männer, Partner sucht und auch findet. Klarheit finden die beiden für s i c h auch nicht. Ob sie sich über ihre eigene Situation einmal wirklich ausgesprochen haben? Ob sie das k o n n t e n?
Und was war dann vor 5, 6 Jahren? War davor alles "in Ordnung" und plötzlich nicht mehr? Gab es da eine Zeit, eine Hoch-Zeit, vor und nach der Hochzeit, die für beide gut war? Und was ist daraus geworden? Mit Kindern und Haus und Arbeit, Alltag(?).....ein Therapeut wird ja vielleicht auch solche Fragen stellen.
Die beiden werden das für sich auch nie geklärt haben, denke ich. Da wundert's ja auch, dass der Mann es so hinnimmt, wie es jetzt ist, und ihr wohl eine ganze Menge Geld dafür überlässt!
Wenn Du also gar nicht wirklich weißt, worum es bei ihr und auch bei den beiden (Ex-Eheleuten) eigentlich geht, und sie nach "sehr langer Therapie" auch gar nicht darüber mit Dir sprechen kann..ziemlich aussichtslos oder auch ausweglos scheint das zu sein.
Ob da ein Beratungsgespräch am Montag die "große Wende" bringen kann? Ich würde es Dir wünschen, nur sehr wahrscheinlich scheint es nicht unbedingt, wenn das 6 Wochen Klinikaufenthalt nicht "geschafft" haben. Und in der Zeit war sie ja in einem Frei-Raum und Schon-Raum, und nicht im normalen Alltag.
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Geändert von Gleerndil (01.03.18 um 10:14 Uhr)

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fak2411 ist offline
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Seit: 18.02.08
Doch Mara, sie hat damit sehr viel zu tun. Aber erstens weiß er wo sie verwundbar ist, aber vor allem wird er dabei so aktiv um seine Bedürfnisse zu stillen, das es ihm egal ist ob sie oder der Bauer darunter leiden, den das war ganz sicher der Fall, den darauf hin war sie in der Klinik. Ihr Mann ist übrigens Patentanwalt!

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fak2411 ist offline
Themenstarter Beiträge: 971
Seit: 18.02.08
Gleerndil.
Das Nestmodel sollte ja so aussehen, daß sie die Kinder in der Woche nachmittags betreut bis 17 Uhr. Alle 14 Tage wären sie über das Wochenende bei uns in der Wohnung und 14 tägig bei ihm. Sie würde die Kinder also fast täglich sehen, ausser an dem 14 tägigen Wochenende.
Ich werde mir über den Termin am Montag beim Jugendamt Gedanken machen und mit ihr reden müssen. Habe überlegt ob ich einen Brief verfasse für den vom Jugendamt, da ihr Mann ja nicht will das ich dabei bin.

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MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.299
Seit: 15.05.13
Frank, es stellt sich mir die Frage, warum Du annimmst, dass sie solche Angst hat und dass er sie unter Druck setzt. Sie hat anscheinend nicht mit Dir drüber gesprochen. Entweder merkst Du ihr die Angst an und die Geschehenisse um euch lassen Dich schlussfolgern, dass sie inter Druck gesetzt wird oder Du hast einen falschen Eindruck, den sie vielleicht sogar aufrechterhält, warum auch immer? Das ist jetzt nur eine Annahme oder Frage. Ich versuche so viel wie möglich wirklich brauchbare Informationen zu bekommen, um mir auch ein klares Bild zu machen, denn sonst kann man das Ganze nicht richtig und objektiv beurteilen.

Für mich gibt es keinen Schuldigen, nur Probleme und Konflikte, die aus den charakterlichen Schwächen und den Missverständnissen und Vorurteilen in der zwischenmenschlichen Kommunikation entstehen. Und daran haben nun einmal alle ihren Anteil. Wenn man überhaupt von Schuld sprechen kann/darf, dann haben alle ihren persönlichen Anteil daran.

Weitere ungeklärte wichtige Fragen sind, warum die beiden sich überhaupt, zumindest als Paar, getrennt haben, dann, warum war sie im Krankenhaus, was ist da vorgefallen, Du schriebst, sie sei seinetwegen dort gewesen, dann, warum verschweigt sie Dir gegenüber wichtige Informationen, die Dich und eure Beziehung letztendlich auch betreffen, wovor hat sie dabei Angst, dass Du Dich dann von ihr trennen würdest, weil Du gemerkt hast, dass es keinen Sinn mehr für Dich hätte, die Beziehung aufrechtzuerhalten? Das Verschweigen fände ich unfair Dir gegenüber, egal ob aus Angst oder nicht, denn damit hättest Du ja den Schaden, das wäre so zu sagen egoistische Schwäche.

Andererseits, wenn das mit dem unter Druck setzen seinerseits und der Angst deswegen ihrerseits stimmen sollte, dann wäre vieles in ihrem Verhalten erklärbar und man wäre wieder bei der Frage, handelt es sich hier um eine narzisstische Beziehung? Sollte es so sein, dann wären daraus richtige Schlussfolgerungen und angemessene Konsequenzen zu ziehen, um weitere und größere mögliche Schäden zu vermeiden und um überhaupt etwas Sinnvolles und Gutes, um Hilfe erreichen zu können.

Ohne solche und weitere wichtige Informationen und Analysen der Situation kann man meines Erachtens niemals weiterkommen und würde alles dem so genannten Zufall oder besser dem Schicksal überlassen.
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Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

Geändert von MiglenaN (01.03.18 um 11:16 Uhr)

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
*Ironie an*
Man könnte den Thread umbenennen in "Meine Ex-Freundin wohnt immer noch mit ihrem Mann zusammen" ... *Ironie aus*

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.299
Seit: 15.05.13
Ich habe den Eindruck, dass sie die Freundin/Geliebte von Frank ist und die Ehefrau und Mutter für ihren Ex und die Kinder. Mich würde auch nicht wundern, wenn er heimlich Affairen hätte, die er aus taktischen Gründen verschweigt.
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Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl. (Albert Schweitzer)

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MiglenaN ist offline
Beiträge: 1.299
Seit: 15.05.13
Habe mich oben in meinem längeren Post in der Eile mehrmals vertippt, sorry, inzwischen soweit korrigiert.

Ja, jetzt lese ich, dass sie wegen der Geschichte mit dem Bauer im Krankenhaus war. Ich spinne jetzt ein bisschen aus Mangel an Info-Details. Also ihr Mann bekam Angst, dass er die Kinder verliert, wenn sie mitausziehen, deshalb hat er sie massiv so unter psychischen Druck gesetzt, dass sie deswegen im Krankenhaus landete. Und sie hat jetzt Angst davor, dass es wieder passieren kann.

Übrigens, dass ihr Ex nicht will, dass Du beim Termin anwesend bist, würde mich nicht wundern, so hätte er einen erheblichen Vorteil, kann die Sache so handhaben, wie es ihm passt, ohne dass andere Beteiligte zu Wort kommen können. Scheint mir ziemlich gerissen nach allem bisher Gelesenen.
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