Sexuelle Anhedonie

16.04.17 10:32 #1
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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.202
Seit: 26.07.09
.....unter Operationsrisiko liest man dort:
Wir haben in Deutschland mit weitem Abstand vor allen anderen Kliniken die meisten Penisvergrößerungsoperationen durchgeführt und kennen uns auch mit schwierigen und ungewöhnlichen Fällen sehr gut aus.

Sie werden von uns vor Ihrer Operation in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch mit Ruhe und Zeit über Ihr individuelles Operationsrisiko aufgeklärt.
Ansonsten, die Wirkung(en) auf den Körper, Stoffwechsel.....hat es vor einem Jahr, also vor der Operation, bei Dir andere Einwirkungen von Medikamenten oder auch Zahnbehandlungen gegeben? - Denkbar wäre für mich auch der Einzug/Umzug in ein frisch renoviertes Haus/Wohnung mit diversen Ausdünstungen von Farben, Lacken, Böden, Teppichböden, Holzdecken, neuen (Spanplatten-)Möbeln.....danach würde wahrscheinlich auch kein erfahrener Operateur fragen, weil er gar nicht sieht/weiß, dass aus so einer Richtung auch Ein-Wirkungen auf den Körper kommen (können). Genauso denkbar ein renoviertes Bürogebäude, neue Bodenbeläge, Farben etc. Mitunter leiden ganze Belegschaften einige Zeit danach unter "irgendwie unklaren und diversen Beschwerden".
Möglichkeiten gibt es sicher noch mehr.
Fällt Dir sowas ein/auf für Dich persönlich?
Und dann je nachdem als Wechselwirkung mit den eingesetzten Medikamenten/Betäubungsmitteln....?

Gerd
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MaximilianNeuman ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 14.04.17
Okay,
also ich hatte vor der Operation vier Monate lang einen ganz speziellen Job im Sicherheitdienst. Mal zusammen gerechnet hatte ich ca. 700 Stunden in den vier Monaten vor der Operation mein Büro in einem Kellerraum, der von Schimmel befallen war. Das war definitiv so.

Zudem hatte ich nach der Operation wie gesagt regulär das Tilidin eingenommen und zum Schlafengehen Mirtazapin.

Auf welche Wechselwirkung willst du hinaus?

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.202
Seit: 26.07.09
Zitat von MaximilianNeuman Beitrag anzeigen
... ca. 700 Stunden in den vier Monaten vor der Operation mein Büro in einem Kellerraum, der von Schimmel befallen war. Das war definitiv so.

Zudem hatte ich nach der Operation wie gesagt regulär das Tilidin eingenommen und zum Schlafengehen Mirtazapin.
Und noch ein Antibiotikum, von dem Du sprachst.

Schimmel wäre eine andere mögliche "Standardfrage" gewesen - ob und wie es da Wechsel-Wirkungen geben könnte, oder ob Dein Körper, vielleicht Dein Immunsystem, dadurch allgemein "gestresst" war, ist ja noch eine ganz andere Frage.
Es wäre zumindest eine "ungewöhnliche" Spur, wenn "normale" Ärzte (Spezialisten?) bisher nichts Auffälliges/Verdächtiges gesehen haben. Meine ich.
Das wäre dann eher eine Spur für einen Umweltmediziner, denke ich.
Es gibt da eine bekannte/aktive Selbsthilfegruppe in Berlin, die sich vor allem mit Wirkungen von Schimmel beschäftigen, ich weiß nicht, ob die auch was über Wechsel-Wirkungen mit Medikamenten wissen. Könnte ich mir schon denken, denn dass jemand Medikamente, welcher Art auch immer einnimmt, ist ja nicht ungewöhnlich.

Gerd
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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.202
Seit: 26.07.09
Zitat von MaximilianNeuman Beitrag anzeigen
... nach der Operation wie gesagt regulär das Tilidin eingenommen und zum Schlafengehen Mirtazapin.
Zu Tilidin liest man, dass..
viele Tilidin-Medikamente mit dem Arzneistoff Naloxon kombiniert sind.

Jedoch nicht alle Tilidin-Medikamente...
Zu Naloxon liest man dann auch über bestimmte Rezeptoren, Du hattest zu Anfang hier was geschrieben - vielleicht war das gemeint von manchen Ärzten.

Zu Mirtazapin liest man..
Mirtazapin gehört zur Klasse der dualen Antidepressiva: Es beeinflusst insbesondere den Botenstoff Noradrenalin und ebenso Serotonin.
Deshalb wird es als NaSSA-Antidepressivum (Noradrenerges spezifisch serotonerges Antidepressivum) bezeichnet.
Wenn ich es richtig verstehe, hast Du diese Mittel ja nicht unbedingt lange eingenommen, aber....wer weiß, dazu das Antibiotikum (weißt Du noch, welches?), eine Schimmelbelastung im Büro einige Stunden am Tag. Wer weiß es, was da wie zusammenwirken kann? Ein Pharmakologe?
Gab es noch andere ungewöhnliche Einflüsse, Belastungen zu der Zeit? Vorher, oder auch nachher?
War diese OP an sich für Dich "Stress"? Vielleicht auch mit Partner/in, Freunden, Verwandten seelisch-emotionaler Stress?
Viele andere scheinen diese Medikamenten-Mixtur ja zu vertragen, auch die OP - leider scheint bei Dir irgendwas nicht "gepasst" zu haben.
Ich weiß, es ist nicht so locker-leicht, wie ich es hier schreibe.

Gerd
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MaximilianNeuman ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 14.04.17
Vor der Operation war die mögliche Schimmelbelastung durchaus stark, weil ich im Monat 180 Stunden in diesem "Kellerbüro" verbracht habe, denke aber das es eher unwahrscheinlich ist, dass dies einen unmittelbaren Einfluss auf das Op-Ergebnis hatte. Jedenfalls ist dort aus diesen widrigen Umständen ( vorzugsweise Nachtdienst ) heraus die Idee geboren, die Operation durchführen zu lassen.
Der Einfluss der Medikamente zur und nach der Op war wohl recht stark.
Tilidin, Antibiotika, Antidepressivum.

Ein anderer Punkt ist dass ich von Natur aus eine partielle Androgenresistenz habe. Also eine Rezeptorenresistenz der Sexualhormone.
Ich habe normale Hormonwerte von Testosteron und ähnlichem aber kaum Oberkörperbehaarung, insbesondere schwachen Bartwuchs.
Damit verknüpft habe ich durch Medikamente auch schon eine zentralnernöse Histaminintoleranz entwickelt.
Das heißt mein Körper ist sensibel und durchaus anfällig Resistenzen zu entwickeln.

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.202
Seit: 26.07.09
Zitat von MaximilianNeuman Beitrag anzeigen
Ein anderer Punkt ist dass ich von Natur aus eine partielle Androgenresistenz habe. Also eine Rezeptorenresistenz der Sexualhormone.
Ich habe normale Hormonwerte von Testosteron und ähnlichem aber kaum Oberkörperbehaarung, insbesondere schwachen Bartwuchs.
Damit verknüpft habe ich durch Medikamente auch schon eine zentralnernöse Histaminintoleranz entwickelt.
Das heißt mein Körper ist sensibel und durchaus anfällig Resistenzen zu entwickeln.
Das sind ja zum Teil sehr spezielle (Untersuchungs-)Ergebnisse, wie eine Rezeptorenresistenz....ist das von den Ärzten festgestellt worden, die Dir jetzt (auch) nicht mehr weiter helfen können?

Und was meinst Du mit "zentralnervöse Histaminintoleranz"? Durch welche Medikamente verursacht? (Hast Du Antihistaminika genommen?)

Gerd
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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.202
Seit: 26.07.09
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what went wrong?

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MaximilianNeuman ist offline
Themenstarter Beiträge: 9
Seit: 14.04.17
Zur zentralnervösen Histaminintoleranz:

Dies habe ich durch Mirtazapin erworben:
Es ist nicht nur ein Antidepressivum, sondern hat auch die Funktion
Histaminrezeptoren zu blockieren.
Dadurch habe ich eine Histaminabbaustörung entwickelt.
Das heißt Histamin aus der Nahrung passiert ähnlich wie Tyramin die Blut- Hirnschranke, wird dann normalerweise abgebaut.
Bei mir erfolgt dieser Histaminabbau sehr langsam.
Histamin ist ein Wachmacher, weswegen klassische Schlafmittel Antihisthaminika sind.
Wenn ich mich nicht histaminarm ernähre, werde ich einfach nicht regulär müde, sondern bin die ganze Nacht putzmunter.

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.202
Seit: 26.07.09
Danke, das ist interessant, was ich aber nicht ganz verstehe, dass das Histamin, das nicht (oder weniger) an die blockierten Rezeptoren andocken kann (solange das Antihistaminikum wirkt), dann (verursacht durch das Antihistaminikum?) auch weniger (langsamer) abgebaut wird. Das sind doch erstmal zwei verschiedene Sachen, oder? Und Histaminabbau heißt vermutlich über DAO (Diamin-Oxidase, ein Enzym).
Und - da Histamin zum Teil sehr unterschiedliche Funktionen, Aufgaben im ganzen Stoffwechsel hat, könnten dann nicht auch andere Deiner Probleme damit zusammenhängen? Direkt oder indirekt?
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Facera1990 ist offline
Beiträge: 12
Seit: 26.09.17
Hallo Maximillian, erstmal mein Beileid und ich hoffe, dass es dir inzwischen wieder besser geht?

Ich habe es in einem anderen Thread schon mal geschrieben: Die meisten sexuellen Probleme sind ja nicht auf körperliche Ursachen zurückzuführen wobei du ja schon ein paar Dinge vorweisen könntest. Vielleicht ist ja auch eine zweite Meinung eines anderen Arztes auch anzuraten?

Sonst nochmal eine Rückfrage: Wie sieht es denn sonst in deinem Privatleben aus? Weil ich könnte mir auch vorstellen, dass das eine zum anderen führt und vielleicht Probleme in der Beziehung auf andere Bereiche des Lebens auswirken, was wiederrum auf das Sexualleben und die Libido Einfluss hat. Da vielleicht eine Anekdote aus meinem eigenen Leben, weil wir hatten auch mal sexuelle Probleme und bestimmt mal fast ein Jahr kein Sex obwohl es in der Beziehung sonst sehr gut lief. Wir hatten uns dann erstmal hingesetzt und ausgesprochen. Der Konsens war dann, dass wir einfach mal in einen Sexshop gehen und einfach ein paar verschiedene Dinge wie Dessous etc ausprobieren.

Was ich eigentlich sagen will ist, dass gerade Offenheit in der Beziehung eine unglaublich gute Ressource sein kann

Geändert von Malve (26.09.17 um 13:51 Uhr) Grund: Kommerz. Link

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