Intervall-Hypoxie-(Hyperoxie-)Therapie / IHT / IHHT

22.08.10 20:22 #1
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Intervall-Hypoxie-(Hyperoxie-)Therapie

kicksassTT ist offline
Beiträge: 44
Seit: 27.03.11
Hallo zusammen,
ich werde mir den Hypoxator 001 zum testen erst mal mieten, wenn möglich.
Könnt ihr mir einen Tipp geben, wie und wie oft ich die Anwendung machen soll?

Danke

Intervall-Hypoxie-(Hyperoxie-)Therapie

User0815 ist offline
Beiträge: 210
Seit: 23.02.11
Die meisten IHHT Anwender bzw. Anbieter empfehlen nicht mehr als 3 x und nicht weniger als 2 x die Woche.
Ich werde nun auch von einmal täglich auf 3 x pro Woche reduzieren. Die Belastung ist etwas groß und scheint eher kontraproduktiv zu sein. Die Mitos brauchen einfach Zeit um sich zu erholen. Leider gibt es keine "Formel" um die Tage und Häufigkeit exakt zu bestimmen.

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User0815 ist offline
Beiträge: 210
Seit: 23.02.11
Zitat von kicksassTT Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
ich werde mir den Hypoxator 001 zum testen erst mal mieten, wenn möglich.
Könnt ihr mir einen Tipp geben, wie und wie oft ich die Anwendung machen soll?

Danke
Höhenbalance hatte letztens einen wartungsfreien Höhentrainer für 2000 Euro (gebraucht, drei Jahre alt) im Angebot.

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Elchen80 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 21.12.11
Hallo Ihr Lieben, bin hier ganz neu und das ist jetzt mein erster Beitrag.
Zumindest dachte ich, dass das hier zu dem Thema ganz gut passt.
Also erst mal wollte ich kurz schildern was ich habe bevor ich zum Hypoxie-Training komme, bin gerne um Rückmeldungen dankbar, weil ich auch noch so viele Fragen habe.
Meine Symptome waren/sind Erschöpfung (3/4 Jahr arbeitsunfähig wegen burn-out), teilweise Gelenkschmerzen und einfach keine Power in den Muskeln, d.h. Sport ist eigentlich unmöglich, da ich sofort ohne große Anstrengung auf 180 Puls komme.
Werte: CRP-Wert bei ca. 8,9, mitochondriale Aktivität 89,7 %, ATP 1,09 (über 2 wäre normal). Nitrostress im Urin habe ich jedoch nicht (fand ich zwar komisch, aber okay).
Jetzt mal meine Fragen, wer hat hier ähnliche Probleme? Und ich würde gerne auch mal Vergleichswerte sehen, also ist das bei mir schwer schlimm oder nicht? Muss ich mir Gedanken machen, das meinem Kind zu vererben (Kinderwunsch vorhanden) und vor allem, kann man da was tun??
Ich bin zwar grundsätzlich froh mit meinem Doc aber man sitzt ja immer nur kurz im Sprechzimmer und die meisten Fragen tauchen bei mir erst später auf!

So jetzt zum eigentlichen Thema, mein Arzt macht mir mir auch das Hyperoxietraining seit Anfang November, gehe 2 mal die Woche hin und kann gar nicht so genau sagen, ob es mir besser geht, weil ich zeitgleich auch meine Psychopharmaka abgesetzt habe, weil ich sämtliche Chemie aus dem Leib lassen wollte. Das gab natürlich ein Leistungsknick. Ich kann das Training in Neuwied bei Koblenz machen, der Arzt ist auch wirklich toll. Ansonsten nehme ich Eisen, Magnesium und Taurin und habe jetzt seit einer Woche mal angefangen die ganzen schlechten Kohlenhydrate zu reduzieren, weil die ja auch nicht so günstig sein sollen.

Was könnt Ihr hierzu sagen?? Habt Ihr auch Nitrostress oder nur Mitochondriopathie?

LG Elchen

P.S.: mein Arzt hat das mit den Mitochondrien und dass die Kranken absterben genauso erklärt.

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User0815 ist offline
Beiträge: 210
Seit: 23.02.11
Hallo, ich schätze, dass du etwa zehn Behandlungen hinter dir hast.
Die zehn Sitzungen sind meinern Meinung bei chronisch erkrankten ein Witz.Mache dich eher auf 20 oder mehr Behandlungen gefasst, bis der Effekt wirklich spürbar ist.
Um die Funktion der Mitos zu verbessern, soll Vitamin B2 hilfreich sein.

www.dr-kersten.com/stress/nitrosativer-stress/biochemischer-teufelskreis-als-ursache-chronischer-zivilsationserkrankungen

Zu den Werten kann ich leider nichts sagen. Nitrostress lag bei mir nicht vor, ich leide bzw. litt unter sehr starken Schlafstörungen, jedoch ohne körperliche Erschöpfung.

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kicksassTT ist offline
Beiträge: 44
Seit: 27.03.11
Zitat von J79 Beitrag anzeigen
Höhenbalance hatte letztens einen wartungsfreien Höhentrainer für 2000 Euro (gebraucht, drei Jahre alt) im Angebot.
bevor ich einen kaufe, will ich auf alle Fälle erst mal testen, 2000 Euronen sind ja nicht gerade wenig.

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User0815 ist offline
Beiträge: 210
Seit: 23.02.11
Wenn du sowas vorher noch nie probiert hast, dann auf jeden Fall vorher testen.
Sage dies nur, weil der Hypoxator 001 mit Atemkalk betrieben wird, der auch regelmäßig ausgewechselt werden muss.

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Elchen80 ist offline
Beiträge: 2
Seit: 21.12.11
Hi J79, vielen Dank für Deine Antwort.
Das mit dem B2 hab ich noch nicht gehört, ich habe von B1 gehört und Coenzym Q10, mein Arzt hat mir das allerdings nicht verordnet. Hab´s aber jetzt mal als Nahrungsergänzung bestellt. Was war denn bei Dir die Ursache? Auch eine Fehlfunktion?
LG Elchen

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User0815 ist offline
Beiträge: 210
Seit: 23.02.11
Gute Frage,
es wurde auf Nitrostress getestet, aber zum Glück negativ. ATP wurde nicht gemessen.
Bisher war kein einziger Laborparameter erhöht und jede Therapie (Antidepressiva, Neuroleptika, Melatonin, ...) schlug fehl.

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skipp ist offline
Beiträge: 13
Seit: 06.09.11
Hallo zusammen,
ich gebe mal einen kurzen Erfahrungsbericht zum Hypoxator 001(ca.1600 €),den ich seit ca. 4 Wochen benutze.
Das Gerät wird in Kleinserien Hergestellt und ist solide verarbeitet.
Auf Grund der möglichen, hohen Durchflussrate der Atemluft, kann neben einem passiven IHT auch ein aktives Training auf dem Laufband oder Fahrradergometer durchgeführt werden.
Ich lagere das Gerät in einem Schrank. Das Schlauchsystem mit Mundstück, O²-Sensor etc. lagere ich gut belüftet, separat.
Innerhalb von 3 min ist das Gerät einsatzbereit.
Die Einstellung des O² Anteils erfolgt über die Größe einer "Gegenlunge", welche mechanisch über eine Spindel eingestellt werden kann. Ein Sensor informiert per Digitalanzeige über den exakten Wert der eingeatmeten Luft.
In der Gegenlunge wird die ausgeatmete Luft aufgefangen, das CO² wird vom Atemkalk aufgenommen. Mit jedem Atemzug wird der O2 Anteil in der Gegenlunge reduziert. Es bedarf gut 20 und mehr Atemzüge, bis der gewünschte Wert erreicht ist. Hat man den Ziel- Wert reguliert, bleibt dieser konstant.
Da ich den Hypoxator zusammen mit meiner Frau benutze, wird von uns jeweils ein Bakterienfilter für Beatmungssysteme zwischen Mundstück und Schlauchsystem verwendet. (ca. 1,50 €). Der Bakterienfilter wird jeweils nach 5 Anwendungen ausgetauscht.
Das Schlauchsystem sowie Mundstück sollten nach jedem Einsatz gereinigt werden. (Spülwasser reicht m. E.)
Nach ca. 8 Anwendungen wird der Atemkalk gewechselt. Ein 5kg Kanister kostet knapp 20 € und reicht für 4 Füllungen bzw. 32 Anwendungen.
Zum Wechseln des Atemkalk wird der Hypoxator zerlegt und desinfiziert, ca. 10 min Aufwand.
Über Nacht lasse ich alles trocknen. Befüllen und zusammenbauen nochmals ca. 10 min.
Nach 10 Sitzungen habe ich messbare Erfolge nachzuweisen.
Meine O² Sättigung fällt bei vergleichbaren Hypoxiwerten mittlerweile nicht mehr so weit ab wie zu Beginn.
Die Sättigung im Ruhezustand hat sich im Mittel von 94% zunächst kurzfristig auf 92% verringert und ist jetzt auf 96% gestiegen.
Eine körperlich spürbare Verbesserung kann ich noch nicht angeben,dafür ist es wohl noch ein bisschen früh, liegt aber wahrscheinlich auch an einem neuen Medikament, welches permanentes Grippegefühl auslöst.
Mein persönlicher Rat ist die Anschaffung eines einfachen Pulsoximeters (ca. 50 €) und die kontinuierlicher Dokumentation aller relevanten Parameter.
Gruß, skipp.


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