Wissensstand Mitochondriopathie

01.05.10 12:11 #1

Chronische Schmerzen, Leistungsdefizite, degenerative Prozesse, Krankheitsentstehung - die Rolle aggressiver Sauerstoff-/Stickstoffverbindungen; HWS-Instabilitäten als Auslöser von nitrosativem Stress
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Shakehands ist offline
Beiträge: 35
Seit: 08.04.10
1. Enzymstörung der Mitochondrien, welche Atmung und damit ATP-Herstellung und Bereitsstellung von Stoffwechselsubstanzen einschränkt und Gifte (durch Gärungs-Ersatz-Prozesse im Zytoplasma der Zelle) produziert
2. Wird über die Mutter (eigenes Genom der Mitochondrien) und die klassische Mendelsche Mischung vererbt, siehe Ahnenforschung
3. HWS scheint eher eine Folge als Ursache, Ursache ist Vererbung
4. nicht heilbar, Schaden nur begrenzbar

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Shakehands ist offline
Themenstarter Beiträge: 35
Seit: 08.04.10
Haut
http://www.julius-ecke.de/bilder/Ana.../05_Haut_2.JPG

Darm wie er immer gezeigt wird (nur die Zotten)
http://www.julius-ecke.de/bilder/Ana..._Duenndarm.JPG

Darm, die Grobstruktur, auf dem die Zotten erst sind, hier Querschnitt
http://www.histonet2000.de/images/ze...1/p021_01b.jpg
wird kaum von google gefunden, Seiten mit diesem Bild sind gesperrt wie wellenreiter

Mitochondrien, die Anhänge (Elementarpartikel) an der inneren Membran sehen in verkleinerter Form prinzipiell aus wie die Darmzotten http://www.rmed.mu-luebeck.de/image10.gif

Bei allen dreien die gleiche Struktur. Es handelt sich um Antennen für Frequenzen. Über die Form der Crista (Kamm) und die Anhänge/Zotten werden empfangbare Frequenzen festgelegt und so der Stoffwechsel gesteuert.

Hier noch ein interessanter Link HOCHSCH

Nochmal in Makro wie sowas aussieht:
http://www.joe-art.at/Kreta05herbst/hahnenkamm.jpg 8)

Geändert von Shakehands (01.05.10 um 22:32 Uhr)

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Kate ist offline
Moderatorin
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Beiträge: 8.882
Seit: 16.11.04
Guten Tag erstmal, Shakehands

Zitat von Shakehands Beitrag anzeigen
1. Enzymstörung der Mitochondrien, welche Atmung und damit ATP-Herstellung und Bereitsstellung von Stoffwechselsubstanzen einschränkt und Gifte (durch Gärungs-Ersatz-Prozesse im Zytoplasma der Zelle) produziert
2. Wird über die Mutter (eigenes Genom der Mitochondrien) und die klassische Mendelsche Mischung vererbt, siehe Ahnenforschung
3. HWS scheint eher eine Folge als Ursache, Ursache ist Vererbung
4. nicht heilbar, Schaden nur begrenzbar
Wir diskutieren hier über einen erweiterten Begriff der Mitochondropathie, der (noch) keinen Eingang in die offizielle Medizin gefunden hat: Mitochondropathie ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit, aber - wie ich hörte - durchaus schon an Universitäten beachtet wird.

Zur Abgrenzung ist es sicher besser von mitochondrialer Dysfunktion zu sprechen.

Gruß
Kate
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Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.536
Seit: 18.11.09
Zitat von Shakehands Beitrag anzeigen
1. Enzymstörung der Mitochondrien, welche Atmung und damit ATP-Herstellung und Bereitsstellung von Stoffwechselsubstanzen einschränkt und Gifte (durch Gärungs-Ersatz-Prozesse im Zytoplasma der Zelle) produziert
2. Wird über die Mutter (eigenes Genom der Mitochondrien) und die klassische Mendelsche Mischung vererbt, siehe Ahnenforschung
3. HWS scheint eher eine Folge als Ursache, Ursache ist Vererbung
4. nicht heilbar, Schaden nur begrenzbar
Das liest sich für mich wie Wikipediawissen.

Denn
Medication-induced mitochondrial damage and diseas... [Mol Nutr Food Res. 2008] - PubMed result
Medikamenteninduzierte mitochondriale Schädigung und Erkrankung
Ergebnis
Seit in den 60er Jahren die ersten Fehlfunktionen von Mitochondrien beschrieben wurden, ist die Medizin in ihrem Verständnis über die Rolle die Mitochondrien bei Gesundheit und Krankheit spielen fortgeschritten. Schäden an Mitochondrien sind jetzt verstanden, eine Rolle in der Pathogenese einer Vielzahl von scheinbar unabhängigen Störungen zu spielen, wie Schizophrenie, bipolare Erkrankung, Demenz, Alzheimer, Epilepsie, Migräne, Schlaganfall, neuropathischen Schmerzen, Parkinson, Ataxie, transitorische ischämische Angriff, Kardiomyopathie, koronare Herzkrankheit, chronische Müdigkeit, Fibromyalgie, Retinitis pigmentosa, Diabetes, Hepatitis C und primär biliäre Zirrhose. Medikamente haben sich heute als Hauptursachen für mitochondriale Schädigungen herausgestellt, was viele Nebenwirkungen erklären mag. Es wurde dokumentiert, dass alle Klassen von Psychopharmaka Mitochondrien schädigen, diesen Makel haben auch Medikamente wie Analgetika wie z.B. Paracetamol, und viele andere. Während gezielte Nährstoff-Therapien mit Antioxidantien oder deren Vorstufen (zB N-Acetylcystein) die Verbesserung der Funktion der Mitochondrien versprechen, gibt es große Lücken in unserem Wissen. Der rationalste Ansatz ist es, die Mechanismen zu verstehen, die einer mitochondrialen Schädigung in Bezug auf bestimmte Medikamente zu Grunde liegen und zu versuchen, ihrer schädlichen Wirkungen mit Ernährungs-Therapien entgegenzuwirken. Dieser Artikel überdenkt unser Grundverständnis darüber, wie Mitochondrien funktionieren und wie Medikamente Mitochondrien schädigen und manchmal tödliche Nebenwirkungen hervorrufen.

Man kann also sicher sein, dass viele Gifte, auch aus Medikamenten, die Mitochondrien nachhaltig schädigen können und das Maß der Vergiftung in Zusammenhang mit der persönlichen Sensibilität gegenüber einem Gift hier über die Folgen entscheidet.

Und warum soll z.B. eine durch Medikamente erworbene Schädigung dann nicht genau so vererbbar sein, wie Kinder durch die mütterliche Einnahme bestimmter Psychopharmaka während der SS nach heutigem Wissenstand bestimmte Defekte der Psyche davontragen können?
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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Shakehands ist offline
Themenstarter Beiträge: 35
Seit: 08.04.10
Zitat von Kate Beitrag anzeigen
Guten Tag erstmal, Shakehands


Wir diskutieren hier über einen erweiterten Begriff der Mitochondropathie, der (noch) keinen Eingang in die offizielle Medizin gefunden hat: Mitochondropathie ? Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit, aber - wie ich hörte - durchaus schon an Universitäten beachtet wird.

Zur Abgrenzung ist es sicher besser von mitochondrialer Dysfunktion zu sprechen.

Gruß
Kate
ja stimmt, diesen Artikel hatte ich auch schon vorher als eine Quelle gelesen. Leider tappt man in diesem Bereich noch ziemlich im Dunkeln, auch Thome hat mehr oder weniger nur den Begriff erwähnt, nicht wie es funktioniert. Ich hoffe, daß die strukturelle Verwandtschaft zwischen Dünndarm und Mitochondrien gesehen werden kann und mancher daraus Lösungswege ableiten kann. Bei Allergie sind auch die Darmzotten zum Teil inaktiv. Jetzt ist die Frage, ist das Ursache oder Wirkung und ist das bei den Mitochondrien genauso. Ich glaube, daß es hier so gescheite Leute gibt, die nicht an ihrem Ego scheitern, und das weiterentwickeln können.

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Oregano ist offline
Beiträge: 53.209
Seit: 10.01.04
Bei Allergie sind auch die Darmzotten zum Teil inaktiv.
Bei Allergien (IgE- und IgG-vermittelt) mag der Darm Auslöser sein. Aber die Ursache der Allergie ist anscheinend dennoch die Bildung von Antikörpern gegen alle möglichen Stoffe.
Eine große Rolle spielt der Darm dagegen bei den Intoleranzen auf Histamin, Gluten, Fruktose und Laktose, weil da Enzyme nicht so arbeiten, wie sie arbeiten sollten und dadurch der Darm geschädigt wird.
Die Diagnose "Glutenintoleranz/Zöliakie/Sprue" wird ja über eine "Besichtigung" der Darmzotten gestellt.

Gruss,
Uta

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Shakehands ist offline
Themenstarter Beiträge: 35
Seit: 08.04.10
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Bei Allergien (IgE- und IgG-vermittelt) mag der Darm Auslöser sein. Aber die Ursache der Allergie ist anscheinend dennoch die Bildung von Antikörpern gegen alle möglichen Stoffe.
Eine große Rolle spielt der Darm dagegen bei den Intoleranzen auf Histamin, Gluten, Fruktose und Laktose, weil da Enzyme nicht so arbeiten, wie sie arbeiten sollten und dadurch der Darm geschädigt wird.
Die Diagnose "Glutenintoleranz/Zöliakie/Sprue" wird ja über eine "Besichtigung" der Darmzotten gestellt.

Gruss,
Uta
Geht man mal von folgender Kausalkette aus: Vererbung --> Enzyme fehlen --> Klebereiweiß Gluten wird nicht abgebaut --> Autoimmunreaktion im Darm /Entzündung --> Nährstoffzersetzung und -aufnahme geschädigt (unverdaute Nahrung)

Ist die Folge: fehlende Peptidasen --> Pyrrole --> B6/12 und Zink zur Kapselung --> diese Stoffe fehlen für weitere Enzyme (z. B. Melatonin) --> Zotten des Darms und der Mitochondrien zerstört (durch Autoimmun-artige Reaktionen)?

Geändert von Shakehands (03.05.10 um 06:37 Uhr)

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minon ist offline
Beiträge: 131
Seit: 29.11.09
interessiert sich hier jemand dafür: Mitochondrien: molekulare Details aufgeklärt?

lg
minon


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