300 Menschen sterben täglich in Deutschland an den Folgen des Rauchens

06.05.10 15:06 #1
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Difi ist offline
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Stelle das mal kommentarlos rein....Difi


300 Menschen sterben täglich in Deutschland an den Folgen des Rauchens


Berlin (ddp). 33 Prozent der deutschen Erwachsenenbevölkerung raucht und ein Drittel davon konsumiert über 20 Zigaretten pro Tag. Das sind Zahlen aus dem Report «Rauchen und Mundgesundheit», herausgegeben vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Bundeszahnärztekammer. Mehr als die Hälfte aller regelmäßigen Raucher stirbt vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums. Erfreulicherweise sinkt die Raucherquote, vor allem bei jüngeren Menschen. Eindringlich warnt der Report auch vor den Konsequenzen des Rauchens für die Mundgesundheit: Tabakkonsumenten haben ein rund doppelt so hohes Risiko für Zahnausfall wie Nichtraucher. Und jedes Jahr erkranken 10 000 Menschen an Krebs in der Mundhöhle. Der Report ist im Internet zugänglich unter bzaek.de und tabakkontrolle.de.


Rauchten in Deutschland 1997 noch 36,8 Prozent der 18- bis 59-Jährigen, so waren es nach der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums 2006 noch 33,1 Prozent. Der Anteil der jugendlichen Raucher sank von 2000 bis 2006 von 28 auf 15 Prozent. Nach dem Report ist Tabakkonsum die bedeutendste einzelne, vermeidbare Ursache für Krankheit und Tod: Allein in Deutschland sterben täglich rund 300 Menschen an den Folgen des Rauchens.

«All diese - zumeist frühzeitigen - Todesfälle ließen sich vermeiden - durch einen Rauchstopp», sagt Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und Präventionsexpertin aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum. In Deutschland rauchte trotz sinkender Raucherquoten immer noch rund ein Drittel der Erwachsenenbevölkerung - mit schweren Folgen für die Gesundheit. Rauchen verursache bis zu 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle und sei die wichtigste Ursache für die Entwicklung chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen. «Raucher haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko wie Nichtraucher, an einer Herz-Kreislaufkrankheit zu erkranken und ein doppelt so hohes Risiko für Schlaganfälle wie Nichtraucher», zitiert Pötschke-Langer aus dem Report.

Weniger bekannt ist, dass das Rauchen auch im Mundraum Erkrankungen verursacht, die zum Teil sogar tödlich verlaufen. So haben Raucher ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko, an Krebs im Mundraum zu erkranken. Diese Krebsarten sind laut Pötschke-Langer bei Männern in Deutschland die siebthäufigste Ursache für einen Tod infolge einer Krebserkrankung. So starben im Jahr 2008 in Deutschland 3776 Männer und 1170 Frauen - die meisten im Alter von 50 bis 75 Jahren - an Krebserkrankungen der Lippe, der Mundhöhle und des Rachens.

Nach dem Report können in der Tabakentwöhnung gerade Zahnärzte viel bewirken, denn sie sehen ihre Patienten zumeist sehr regelmäßig. «In Deutschland gehen rund 76 Prozent der Erwachsenen und etwa 66 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt», sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. «Dabei hat das zahnärztliche Behandlungsteam regelmäßig die Gelegenheit, Raucher zu einem Rauchstopp zu motivieren und auf diese Weise Erkrankungsrisiken zu reduzieren und zur Verbesserung der Gesundheit beizutragen.»


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300 Menschen sterben täglich in Deutschland an den Folgen des Rauchens

Heather ist offline
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Zahnärzte: Wichtige Rolle in der Tabakprävention
Deutsches Krebsforschungszentrum analysiert 450 Krebs-Studien

Am besten wäre es damit aufzuhören


Heidelberg (pte/06.05.2010/15:47) - Dass sich Zähne lockern und dann ausfallen kann auch am Tabakkonsum liegen. Denn die Schadstoffe aus dem Tabakrauch fördern immunologische Vorgänge, die die Zerstörung des Kieferknochens vorantreiben. Einer aktuellen Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums DKFZ German Cancer Research Center zufolge, leiden Raucher wesentlich häufiger unter entzündlichen Veränderungen des Zahnhalteapparats. Zudem haben sie ein rund doppelt so hohes Risiko für Zahnausfall wie Nichtraucher.

"Dass Raucher häufiger an Lungenkrebs erkranken als Nichtraucher ist keine Neuigkeit, weniger bekannt ist jedoch, dass das Rauchen auch im Mundraum Erkrankungen verursacht, die zum Teil sogar tödlich verlaufen", erklärt Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention m DKFZ im pressetext-Interview. "So haben Raucher ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko, an Krebs im Mundraum zu erkranken. Besonders problematisch dabei ist, dass bei Rauchern Krebs im Mundraum oftmals erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird - dadurch sinken die Heilungschancen drastisch."

Mund nimmt Gifte zuerst auf

"Die Mundschleimhaut fängt Gifte, die beim Rauchen entstehen, als erste auf", so Pötschke-Langer. "In unserem Bericht haben wir Ergebnisse aus 450 Einzelstudien zusammengezogen". Demnach ist Tabakrauch ein komplexes Gemisch aus über 4.800 Substanzen, von denen 90 krebserzeugend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.

"Rauchen schädigt nicht nur Zahnfleisch und Zähne, sondern kann auch tödlich verlaufenden Mundhöhlenkrebs verursachen", so die Expertin. Raucher, die weniger als 20 Zigaretten am Tag konsumieren haben ein rund dreifach erhöhtes Erkrankungsrisiko, darüber versechsfacht sich das Risiko beim Konsum von mehr als 20 Zigaretten. "Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000 Menschen an Krebs der Mundhöhle und des Rachens. Rund 4.500 sterben daran." Der größte Teil der Betroffenen sind Männer.

Alkohol und Tabak erhöhen Krebsrisiko

Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen unabhängig voneinander das Risiko für Krebs im Mundraum, wobei das Risiko umso größer ist, je mehr und je länger der Betreffende raucht. Wer regelmäßig mehr als 50 Gramm Alkohol pro Tag konsumiert erhöht sein Risiko für Mundhöhlenkrebs um das Fünffache. Werden sowohl Alkohol als auch Tabak konsumiert, verstärken die beiden Produkte gegenseitig ihre krebsfördernde Wirkung.

"Die beste Vorsorge gegen diese Schäden ist ein konsequenter Rauchstopp", betont Pötschke-Langer. Dieser gelinge besonders gut mit professioneller Unterstützung. "Dem Zahnarzt fällt dabei eine wichtige Rolle zu, da er seine Patienten zumeist sehr regelmäßig sieht." In Deutschland besuchen rund 76 Prozent der Erwachsenen und etwa 66 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal im Jahr den Zahnarzt.
Quelle: Zahnärzte: Wichtige Rolle in der Tabakprävention - pressetext.deutschland
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

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