Zeitpunkt?

27.02.10 11:00 #1
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RastlosInTsst ist offline
Beiträge: 21
Seit: 29.05.09
Hallo zusammen, ich (41) habe vorhin spontan mit Rauchen aufgehört.
Entzugserscheinungen sind mir von bisherigen Versuchen bekannt in Form von
starken Ängsten und körperlichen Schmerzen. Paradoxerweise hatte ich dann
sonst auch gegen diese furchtbaren Ängste, Lungenkrebs zu haben, wieder eine geraucht. Und ja- das Rauchen beruhigte und verdrängte.
Aber jetzt- ich möchte einfach nicht mehr. Was auf mich in etwa zukommt, weiß ich.

Jetzt meine Frage: ich habe am Dienstag ein Vorstellungsgespräch und da ich
meinen Allgemeinarzt um eine Überweisung zum Lungenröntgen bat, bekam ich ausgerechnet für Montag Nachmittag einen Termin. Das Timing ist- sage ich mal wirklich blöd: erst diese furchtbare Angst vor dem Lungenröntgen und
was ist überhaupt, wenn der Radiologe was feststellt, dann wäre ich bestimmt nicht mehr in der Lage am nächsten Tag zu dem Vorstellungsgespräch zu gehen. Und dann das Vorstellungsgespräch, werde ich das ohne Kippe vorher und nachher überhaupt bewältigen?
Ich überlege stark das Röntgen nochmal zu verschieben, ich habe davor wirklich am allermeisten Angst, mehr als vor Aufhören und mehr als vor dem
Vorstellungsgespräch. Ich habe Angst vor der runzelnden Stirn des Radiologen, wenn er davor steht. Ich habe so eine Situation schonmal erlebt
in Bezug auf Brustkrebs. Seid ihr schonmal mit so einer Angst zum Lungenröntgen gegangen?
Ich rauchte seit ca. 23 Jahren, ca 20 am Tag, eine Bekannte von mir ist fast
im selben Alter an Lungenkrebs erkrankt, sie hat es heute im Endstadium, mit
39 Jahren.
Wenn das nicht wäre, würde ich heute munter weiterrauchen, ohne mir
Gedanken zu machen. Aber das hat mich aufgeweckt.
LG und traurige Grüße, angstvolle Grüße...

Zeitpunkt?

Morja ist offline
Beiträge: 823
Seit: 27.10.09
Hallo rastlos in Tsst

Wie war dein Tag heute - bzw sorry gestern -> Montag

Leider habe ich deinen Beitrag erst jetzt gelesen... Ich hoffe Du warst beim Röntgen

Jep der Zeitpunkt war wohl nicht ganz gut gewählt, jetzt aufzuhören... bist Du standhaft geblieben oder hast du dir deine Nervosität zugeraucht?

Die wahre Ursache von Krebs ist ja, wie Du sicherlich weisst, noch immer nicht schlüssig geklärt.... es gibt hier auch eine Diskussion darüber http://www.symptome.ch/vbboard/krebs...che-krebs.html

Angst ist ein schlechter Ratgeber... Angst ist eines der stärksten Gefühle die wir haben können und wenn diese nicht Zielgerichtet eingeordnet werden können, immens destruktiv.

Hier haben wir auch eine Thread über mehrere User die aufgehört haben und sich dort gegenseitig unterstüzten.. http://www.symptome.ch/vbboard/nikot...hne-kippe.html evtl magst Du dort mitlesen oder -schreiben... wie es Dir lieber ist...

Lass uns bitte wissen wie es dir so ergangen ist
Herzlichst Morja
__________________
Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

Bei Nikotinsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu rauchen, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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RastlosInTsst ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 29.05.09
Hallo Morja, hm wenigstens einer, der sich meiner annimmt... ;-' Leider ist mit dem Aufhören nicht alles so gelaufen... Stress kam auf, schlechte Nerven,
Hektik, Eile, dann noch einen Blumenkübel mit dem Auto gerammt, und hin waren alle guten Vorsätze... den Lackschaden habe ich heute selbst behandelt.
Das Lunge- Röntgen, das ich vor Angst beinahe abgesagt hatte, zeigte kein
beunruhigendes Ergebnis.
Davon beflügelt, brachte ich auch das Vorstellungsgespräch heute gut hinter mich. Aber vom Rauchen her, wieder derselbe Pegel wie eh und je, bin so
unbeherrscht...
Bist du Raucher oder Exraucher?
LG

Zeitpunkt?

silversurver ist offline
Beiträge: 9
Seit: 02.03.10
hallöchen an alle raucher!
ich habe vor sechs jahren aufgehört zu rauchen
habe fast dreißig jahre geraucht,davon die letzten fünfzehn jahre minimum, sechzig pro tag am we bis hundert und das bei selbst gestopften.hatte über jahre durchblutungsstörungen in beine u linker arm.nervlich fast am ende.hab mir dan zum ziel gemacht,wenn der letzte tabak verbraucht ist,dann ist schluss.ich hab es wirklich geschafft,als wenn ich den schalter oben im gehirn umgelegt hätte,hatte ich auch kein verlangen mehr.nach sechs wochen fing der körperliche entzug an,der sechs monate anhielt.ich erklärte meinem neurologen;habe ein taubheitsgefühl im ganzen körper von etwa vierzig prozent.das schöne daran war ich hatte auch in dieser zeit keine schmerzen mehr! eine erfahrung die ich vorher nie geglaubt hätte.nikotin ist das reinste nevengift!wenn man die schnauze richtig voll hatt,von der zigarette ist es ganz leicht aufzuhören,denn mein wille ist so schwach,wie bei jedem von euch.viel glück für euch. liebe grüsse vom silversurver


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