Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?

28.12.08 10:10 #1
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Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Weiblich Christiane22
Interessant an dieser Stelle wäre auch eine Information arüber, wie viele Künstler und Freischaffende (noch) rauchen, und dieses mit zu berücksichtigen.

Denn dann ergäben sich ganz andere Ansätze.

Lieben Gruss
Christiane

Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Männlich Sternenstaub
Hallo, da ist noch was...
soll mir mal einer ein Krankenhaus zeigen, in dem absolutes Rauchverbot besteht, oder nennen!
Vieleicht gibt es so etwas, doch dann hat es mit sicherheit Gründe...gesundheitliche!

Auf jeden Fall ist es so, dass zum Beispiel in der Psychiatrie das "Rauchen" für die meisten Patienten ein muss ist, dies schon seit jahrzehnten und diese Wichtigikeit lebt und ist aktiv...und dies nicht erst seit Jack Nickelson..."Einer flog über das Kuckucksnest", sondern schon einige Jahre davor...warum?
Ja, da kommt die Theorie schon sehr nahe, dass etwas fehlt, etwas fehlt!

Liebe Grüße Jogi

Bei Nikotinsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu rauchen, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Männlich Sternenstaub
Ach ja noch,...von Rudolf Steiner ausgehend...hat jede Droge unterschiedliche Auswirkungen auf die Seele...das Rauchen, bzw. der Tabak ist auch dabei und dieses Buch was ich hatte, hat die Pflanze "Taback" und um die Hintergründe des rauchens wissen lassen und dementsprechend auch um die Auswirkungen...leider weiß ich nicht mehr um den Tittel des Buches, sonst würde ich diesen hier nennen!

Die Indianer rauchten keinen Taback pur, sondern es wahr eine Mixmischung unterschiedlicher Substanzen um bei besonderen Anlässen dem Geist, dem großen Geist näher zu kommen!

Liebe Grüße Euer Jogi

Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Weiblich Christiane22
Zu überdenken wäre auch, ob nicht das Rauchen / Raucher "stellvertretend" geächtet werden, damit die Gesellschaft einen "Buhmann" hat. Gesundheitlich ist das einmalige Anlassen eines KFZ mit Sicherheit mindestens genauso bedenklich wie eine Woche Rauchen. Rein gesundheitliche Gründe also kann die Ächtung des Rauchens so gesehen nicht haben. Möglicherweise ist es einfach gerade "trendy", nicht zu rauchen um nach aussen darzustellen welchen starken Willen man habe, ähnlich wie es in einkommensstärkeren Schichten bei den Ladies schick ist, schlank bis überschlank zu sein. Obwohl ab einem gewissen Alter eine rundere Statur ganz natürlich wäre - aber auch damit wird sich nach aussen hin abgesetzt. Man gucke nur die üblichen Darstellungen in Filmen - die Dame des Hauses ist schlank bis überschlank, das Dienstpersonal stets eher rundlich. Adelige Damen werden sogar fast stets immer "dürr" dargestellt, ob das der Lebensrealität entspricht kann ja mal überprüft werden. Rauchen oder Nichtrauchen wäre dann, ebenso wie die äußere Körperdarstellung und -Gestaltung, eine Mode-Angelegenheit welche bestimmte Aussagen über die Person treffen soll.

In Südamerika, Jogi, wird Tabak der Nicotina Robusta pur für Zeremonien verwendet. Die Inhaltsstoffe dienen der Pflanze übrigens zur Schädlings- resp. Parasitenabwehr. In diesem Sinne dürfte ein zumindest metaphorischer Zusammenhang bestehen. Ein anderer metaphorischer Aspekt ist, dass Rauch meist nach oben aufsteigt - also zu den oberen Mächten. Interessant wäre auch festzustellen, ob es rein zufällig geschieht dass der Rauch einer angezündeten Zigarette fast beharrlich zu Nichtrauchern hin zieht - fast wie bei Katzen, welche (scheinbar?) häugig ganz besonders zu den Menschen hinzieht, welche nach eigenen Aussagen keine Katzen mögen.

Im Übrigen macht es einen ganz grossen Unterschied aus, ob ich von reinem Tabak spreche, oder von den Gemischen, welche die Zigarettenindustrie in ihre Zigaretten panscht.

Interessant sind auch diverse Informationen welche im Netz zu finden sind bezüglich Rauchen als Selbstmedikation. Bspw. hier:
Aber Ärzte sollten es bedenken, dass man den positiven Effekt auf das Dopaminsystem ausnutzen kann. Dies kann u.a. durch andere Medikamente (z.B. Antidepressiva, Methylphenidat) aber möglicherweise in Zukunft auch stärker durch Nikotin-ähnliche Substanzen erzielt werden.
Rauchen als Selbstmedikation - Warum Menschen mit psychischen Problemen häufig Rauchen

Nur mal so als Gedanken-Anstoß.

Christiane

Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Männlich Sternenstaub
Hallo Christiane,
sehr intressant, was Du geschrieben hast, danke auch für den Link, der mein geschriebenes ja auch bestätigt.
Mit Indianer meinte ich jedoch die in Amerika ansässigen Indianer, welche in diesem Buch erwähnt wahren, da bestand die sogenante Friedenspfeife aus einigen Substanzen und wurde nur zu ganz besonderen Anläßen geraucht.

Alles liebe Jogi

Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Männlich Sternenstaub
Ach ja, in Nordamerika gibt es auch eine Sage vom Rauch des Tabacks, die in diesem Buch auch erwähnt wurde, jedoch kann ich mich daran nicht mehr ganz genau erinnern, sonst hätte ich diese schon hier geschrieben!

lg. Jogi

Überdurchschnittlich viele Raucher bei Einkommensschwachen?
Weiblich Christiane22
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Hallo Christiane,
sehr intressant, was Du geschrieben hast, danke auch für den Link, der mein geschriebenes ja auch bestätigt.
Mit Indianer meinte ich jedoch die in Amerika ansässigen Indianer, welche in diesem Buch erwähnt wahren, da bestand die sogenante Friedenspfeife aus einigen Substanzen und wurde nur zu ganz besonderen Anläßen geraucht.

Alles liebe Jogi
Ja, ich habe deines nur ergänzt, da die Mischungen der Nordamerikaner sehr unterschiedlich sind, je nach Zweck. Selbstverständlich werden dabei die Eigenschaften der verwendeten Pflanzen zu verschiedenen Zwecken genutzt, und sind damit nicht anders zu bewerten als die heutige Medizin, welche genau genommen auch nur mit "Drogen" arbeitet - dazu die Definition "Droge" genau nehmen!

Die Frag ist nun: "Fehlt" den einkommensschwachen tatsächlich etwas, wie der Ursprung des Threads andenkt - oder warum rauchen bestimmte Bevölkerungsgruppen heutzutage, da es doch so verpönt ist, (immer) noch?

Oder ersetzen, wenn wir der Annahme folgen wollen, die "einkommensstarken" Schichten dieses "Fehlende" schlicht auf ganz andere Art?

Oder, um weiter zu theoretisieren, "nehmen" sie eventuell den Einkommensschwachen etwas weg" - warum sie nicht rauchen, die Einkommensschwachen aber ersetzen müssen, durch Rauchen?

Noch weiter provokativ theoretisiert: Wehren sich Einkommenschwache eventuell durch das Rauchen gegen Parasiten - und sind dieses die Einkommenstarken? Ist hier also Ursache und Wirkung vertauscht, obwohl weisgemacht werden soll, das eine wäre Ursache und das andere Wirkung, findet in Wahrheit das Gegenteil statt?


Oder ist das Rauchen an sich ganz im Gegenteil nur Dumm- und Gewohnheit, und da einkommenschwache, wie auch gerne verallgemeinert (einkommenschwache Bildungsferne), "dumm" sind rauchen sie?


Und was ist dann mit Künstlern, "Intellektuellen" (nicht denen, welche sich dafür halten, sondern diejenigen welche es wirklich sind) - welche oft genug sich manchen gesellschaftlichen Zwängen nicht unterwerfen, sondern ihr eigenes Ding machen - vielleicht sogar mit Fleiss das Gegenteil vom Mainstream, einfach um ein Gegengewicht zu setzen?

Gruss
Christiane

Geändert von Christiane22 (30.12.08 um 16:06 Uhr)


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