Ich bin schon ganz krank vor Angst um meinen Mann!

18.12.05 19:38 #1
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Penelope11 ist offline
Beiträge: 14
Seit: 18.12.05
Mein Mann macht mich wahnsinnig!!!
Seit über 30 Jahren starker Raucher hat sich - bereits seit über 2 Monaten - sein Raucherhusten verschlimmert!
Symptome: oftmals höre ich nachts (oder wenn er eben liegt) das sein Atem rasselt oder quietscht!! Der morgentliche Husten ist auch schlimmer geworden, so dass es ihn oft richtig würgt!!! Und ich habe das Gefühl, dass er sich schwer tut "den Schleim abzuhusten"!

ABER ICH BRINGE IHN EINFACH NICHT DAZU ZUM ARZT ZU GEHEN! Für Mitte Oktober habe ich einfach einen Termin beim Lugenarzt ausgemacht, den er dann (aus beruflichen Gründen ) wieder abgesagt hat. Seitdem schiebt er ständig die Arbeit vor, warum er keinen neuen Termin vereinbaren kann. Zwischendurch war auch noch ein Grund (warum er jetzt andere Dinge im Kopf hat), dass sein Vater (auch starker Raucher) jämmerlich an Krebs gestorben ist!!!

Ich kann ihn nicht mehr verstehen und wir haben schon die allergrößte Ehekrise deswegen, so dass ich - wenn er nicht spätestens nach den Feiertagen - zum Arzt geht, mir vorgenommen habe auszuziehen. Ich weiß, das setzt ihn noch zusätzlich unter Druck, aber ich bin am Ende meiner Kraft!!!! Ständig lese ich im Internet die parallelen Symptome für Lungenkrebs nach und denke ich schnappe gleich über ..... (HILFE)

VG
Penelope11

Ich bin schon ganz krank vor Angst um meinen Mann!

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Penelope!

Schlimm, das Du Dir solche Sorgen um Deinen Mann machst. Der aktuelle Anlass: das Dein Schwiegervater an Krebs gestorben ist und dass Dein Mann einen Raucherhusten hat, der laut Deinem Ermessen schlimmer geworden ist.
Dein Mann raucht nach Deinen Angaben schon viele Jahre lang.
Durch Deine Hysterie wird es leider auch nicht besser werden. Eher schlimmer, weil dazu bei ihm auch Angst aufkommt und er ja deshalb vor dem Arzttermin ausweicht.
Meinst nicht, das Du, wenn und grade weil Du ihn liebst, in dieser Situation die Ruhe bewahren könntest, um ihn jetzt etwas zu beruhigen.
Sicherlich keine leichte Übung, aber sinnvoll wäre es schon, sonst geht er nie zum Arzt wegen seines Hustens.

Lieber Gruss Karin

Bei Nikotinsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu rauchen, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Penelope11 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 18.12.05
Hallo Karin,

danke für deine aufmunternden Worte. Ich weiß das auch und er selber sagt auch, dass ich dadurch nur noch alles schlimmer mache. Wenn ich ihm z. B. mal wieder was aus dem Internet ausdrucke und hinlege, sagt er oft: "Dann brauch ich ja gar nicht mehr zum Arzt, da ist es eh schon zu spät". Und er machte auch schon mal ne Äußerung, dass wir ja durch ne Lebensversicherung gut abgesichert wären und bei einem Unfall (er würde also nicht so enden wollen wie sein Vater) gäbe es ja das Doppelte!

Aber solche Äußerungen machen mich WAHNSINNIG da kann ich einfach kein Verständnis mehr aufbringen und bin echt bald so weit, dass ich sage: gut dann rauche weiter - bring dich schön langsam um - aber ich will damit nichts mehr zu tun haben!!! Aber kann es denn wirklich sein, dass eine Ehe/ein Leben weniger wert sind als diese Glimmstengel??

Ich weiß ja ich darf ihn nicht ständig bedrängen aufzuhören, aber ich krieg schon ne Depression, weil ich jeden Morgen durch diesen furchtbaren, Minuten andauernden Husten geweckt werde und ich, kaum die Augen geöffnet, schon mein größtes Problem wieder auf dem Tablett serviert bekomme!!!! Da fängt der Tag schon wieder gut an, das kann ich dir sagen!!!!

VG
Penelope11

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santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Liebe Penelope!

Kann Deine Situation auch als Raucher sehr gut nachvollziehen. Das schlimme ist ja, das Du weisst, das Du mit Deiner Sorge die Angst in Ihm nur um so schlimmer machst.
Wenig tröstlich hier, das das Rauchen an sich nur ein Symptom ist, die Ursache liegt vielleicht eher in der Psyche. Vielleicht solltet ihr versuchen einen guten Therapeuten zu finden, der mit Psychokinesiologie arbeitet?
Vielleicht eine Möglichkeit, Euch beiden zu helfen.
Laut Dr. Klinghardt, von dem hier viel im Forum steht ist die Rauchsucht ein Problem das von einer Quecksilberbelastung mit verursacht wird.

Lieber Gruss Karin

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Penelope11 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 18.12.05
Hallo Karin,

wie soll man das verstehen mit der Quecksilberbelastung. Hast du Links hierzu?

Von Therapeuten oder Psychiatern hält man Mann leider gar nichts!!! Aber ich bin mir sicher, dass die erfolgreiche Rauchentwöhnung "ganz dramatisch" von den Charaktereigenschaften eines Menschens abhängt!!

Mein Mann z. B. ist sehr flechmatisch. Er hält seltens was er verspricht, ist sehr unzuverlässlich und ein sogen. "Springinsfeld". Ich glaube, dass Menschen mit einem festen Charakter und großem Durchsetzungsvermögen sich hier v i e l leichter tun!

Na ja, morgen hole ich ihm jedenfalls mal Mucosolvan-Kapseln, auch wenn das vielleicht nicht richtig ist!

Gute Nacht!
Penelope11

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Hallo Penelope,
wenn Dein Mann eher phlegmatisch ist, wird er sich natürlich kaum dazu aufraffen wollen, die Aufgabe des Rauchstopps anzugehen. Dazu gehört Willen!
Allerdings frage ich mich, ob Du ihn in diesem Phlegma nicht zum Teil unterstützt, wenn Du jetzt zB. Mucosolvan für ihn besorgst. Kannst Du ihm das nicht selbst überlassen?

Raucht Dein Mann denn in der Wohnung? Wenn ja, würde ich versuchen, wenigstens das abzustellen, damit ich nicht auch noch mitrauchen muss...

Hier wird vom Zusammenhang zwischen Quecksilberbelastung und Rauchen gesprochen:
1) Es wird immer wieder behauptet, das jeder mit dem Rauchen aufhören kann,
wenn man nur will. Das ist leider falsch!!
a)Toxikologiosch betrachtet gibt es eine Wechselwirkung zwischen Nikotin und Quecksilber. Nikotin verrringert vorrübergehend die Giftigkeit von Quecksilber.
Menschen die viele Amalgam-Füllungen im Mund haben, haben automatisch auch eine grosse
Menge Quecksilber im Hirn/Körper. Wenn dieser Mensch nun raucht, wird er die allergrössten
Schwierigkeiten haben, vom Rauchen loszukommen, da er die anti-Hg-toxische Wirkung
des Nikotins braucht (um das Hg quasi zu entschärfen). Daher findet man oft bei Manisch -
Depressiven einerseits ein Quecksilberbelastung durch Amalgam ("depressiv") und gleichzeitig ein Nikotin-sucht ("Manie")
b) Tabak enthält bekanntermassen grosse Mengen Nickel & Cadmium. Menschen die
anderweitige Zahnmetalle im Mund haben (z.B.Gold) haben automatisch eine "Affinität" zum
Tabakkonsum. Ein Goldzahn besteht nämlich auch bis zu 30 verschiedenen Metallen; u.a. oft
auch Nickel & Cadmium (auch Kunststofffüllungen). Gerade Kinder (!) mit Zahnspangen werden
später oft zu Rauchern, weil aus den Zahnspangen riesige Mengen Nickel korrodieren.
Der staatlich habilitierte Toxikologe Prof. Max Daunderer hat sich sehr viel mit
chronischen Vergiftungen beschäftigt; was ich hier schreibe, werde ich mit Links & Literatur-
nachweis untermauern.
Ein Raucher der große Mengen Zahnmetalle im Mund hat, kommt erst vom Rauchen los,
wenn die Metalle aus dem Mund fachgerecht entfernt wurden, und anschliessend mit dem
entsprechenden Gegengift das Hirn und der Körper entgiftet wurden. Dann lässt der Raucher
spontan seine Sucht los.


2) Ihr macht viele Aktionen gegen Passivberauchung, das finde ich vorzüglich. Ich
möchte dazu anmerken, das man - wenn man Passivrauch inhalliert hat - dies mit einem
Laborbefund nachweisen kann. Nach dem Inhalieren von Passivrauch hat man
dann sehr viel mehr Ameisensäure und Methanol im Urin! Das kann auch bis zur lebens-
bedrohlichen Grenze gehen. Die Geschichten von jungen Müttern denen durch Passivberauchung ihr Kind abgegangen ist, kennen wir ja!
Gerade wenn man vor Gericht zieht und klagen will, sollte man möglichst Laborbefunde
vorzeigen können "als Beweis".
Prof.Daunderer schreibt: "Wer nachmisst hat recht!"
-----
Ich hoffe ihr könnt was damit anfangen; ich postulieren den interdisziplinären Ansatz.

Mit ungiftigen lieben Grüßen

Oliver-Michael


Literatur:
Daunderer: Amalgam * Ecomed-Verlag
Daunderer:Handbuch der Umweltgifte * Ecomed-Verlag
Links:
http://www.amalgam-carl.de/body_was_tun_.html
http://www.toxcenter.de/
http://www.bbfu.de/
http://www.wer-weiss-was.de/content/start.shtml
tinyurl.com/85zvva

Gruss,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (19.12.05 um 08:59 Uhr)

Ich bin schon ganz krank vor Angst um meinen Mann!

Penelope11 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 18.12.05
Hallo Uta,

ich weiss selbst, dass es nicht richtig ist, wenn ich ihm jetzt auch noch nen Hustensaft besorge, aber andererseits weiss ich, dass er die nächsten 3 Wochen aus beruflichen Gründen unmöglich zum Arzt kann (abgesehen davon hat der auch Urlaub zwischen den Feiertagen) und da denke ich mir ist es doch besser er nimmt wenigstens etwas zum Schleimlösen inzwischen!!

Gott sei Dank ist er schon ein bisschen vernünftiger geworden und raucht zumindest wesentlich weniger - na, man darf die Hoffnung anscheinend nie aufgeben, aber leider hatten wir auch schon mehrere Fehlversuche!! Ich hoffe nur (und bete zu Gott!), dass er durch seinen Vater nun endlich genug Kraft aufbringt das Rauchen aufzugeben.

VG
Penelope11

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Da kann man Dir nur viel Glück wünschen ...


Hier noch ein Link zum Rauchen und Raucherhusten. Als Schleimlöser wird hier Mucosolvan empfohlen http://tinyurl.com/bw8es

Tipps für Raucher
- Verhaltenstherapien werden als die umfassendste und wirksamste Möglichkeit der Raucherentwöhnung beschrieben, Gruppen gibt es z. B. bei Krankenkassen. Sie bestehen meist aus den Phasen: Selbstbeobachtung, akute Entwöhnungsphase und Rückfallprophylaxe.
- Die vorübergehende Gabe eines Nikotinersatzes, z. B. in Form von Pflastern, Kaugummi oder Spray kann gut mit der Verhaltenstherapie kombiniert werden.
- Akupunktur und Hypnose erzielen oft kurzfristig gute Erfolge, langfristige Erfolge konnten noch nicht nachgewiesen werden.
- Autogenes Training und Muskelentspannungstraining sind wertvolle Bausteine, reichen aber alleine nicht aus.
- Auf eine gesunde Ernährung und viel Bewegung achten, um das Krebsrisiko nicht noch weiter zu erhöhen
- Bei Raucherhusten oder chronischer Bronchitis erleichtert der Wirkstoff Ambroxol (Mucosolvan) das Abhusten
Gruss,
Uta
__________________
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samadhi ist offline
Beiträge: 216
Seit: 17.09.05
Hallo,

kennt ihr das Buch von Peter Raba: "Schlank und suchtfrei durch Homöopathie"?
Bücher von Amazon
ISBN: 393293833X


Ist nicht ganz billig, aber das Geld wert, gibts selten auch bei ebay günstiger, zumindes kann mans dort wieder gut verkaufen.
In dem Buch wird auch aufs Rauchen eingegangen und einige Heilmittel beschrieben.

samadhi

Ich bin schon ganz krank vor Angst um meinen Mann!

santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Samadhi!

In diesem Zusammenhang, mit der für mich sehr wahrscheinlichen Quecksilberbelastung von Penelope`s Mann, möcht ich nicht unbedingt zu Homöopathischen Verfahren raten.
Laut Dr. Klinghardt und Dr. Daunderer ist bei schwermetallbelasteten Menschen von Homöopathie abzuraten.
Ich kenne einen Heilpraktiker, der mit Daunderer zusammenarbeitet und selbst ein sehr guter Homöopath ist. Er würde nie mehr zuerst homöopathisch ansetzen, da er bei Amalganbelasteten damit schon mehrfach Krebs ausgelöst hat. (z. B. mit Hepar sulfuris)
Sorry, aber das musste ich jetzt hier reinschreiben, sonst hätt ich ein ultraschlechtes Gewissen.
Sein Motto: zuerst die Gifte entfernen, dann Homöopathisch nacharbeiten.

Lieber Gruss Karin


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