Die falschen Prioritäten

02.10.05 15:36 #1
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Die falschen Prioritäten

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Zitat von Hexe Beitrag anzeigen
Als kleiner Ansporn:

..............................
Er sagte noch vor zwei Jahren: das schaffe ich nie, ich brauche meine Zigaretten....
Er war bei früheren Versuchen aufzuhören unausstehlich, wir alle wünschen uns er würde wieder rauchen. (was er dann auch regelmäßig tat)
Als sein Wille aufzuhören fest genug war ging es wirklich von heute auf morgen. Er hat heute keinerlei Verlangen mehr danach.

ES GEHT tatsächlich!!!

herzliche Grüße
Hexe

ach herrje, nun lese ich das heute nochmal und seh das!!

Mit ER meine ich meinen Mann, , das hab ich doch glatt unterschlagen.


grüße von Hexe

Die falschen Prioritäten

Emi ist offline
Weiblich Emi
Beiträge: 6
Seit: 27.05.04
Ich habe immer den Standpunkt vertreten, dass es darum geht, gegen die wesentlichsten Faktoren anzukämpfen ... und massgeblich die wesentlichsten, bei denen man auch in der Lage ist, etwas auszurichten.

Und so ist es für mich unverständlich, wenn man sich in tiefste Gefilde des Amalgams, der Intoleranzen, der Umweltgifte & Co. vorwagt, aber sich noch immer mit dem Glimmstengel selbst vergiftet.

"Nach meinem Verständnis müssten diejenigen, die sich hier im Forum für die Förderung ihrer Gesundheit einsetzen, die das Internet nach relevanten Informationen durchstöbern, die von Arzt zu Arzt ziehen und Massnahme für Massnahme umsetzen .... als allererstes die primärsten und naheliegendsten Ursachen ausschalten. Und da gehört meines Erachtens das Rauchen an so ziemlich die erste Position, zumal es ein Faktor ist, den man wirklich persönlich ein- oder ausschalten kann. Nicht so wie die vielen unbekannten oder schwer erkennbaren Faktoren.

Diese Rubrik ist für diese Menschen da, um ihnen dabei zu helfen, vom Rauchen wegzukommen. Dass das einfach wäre, habe ich nicht gesagt. Aber dass es wichtig ist!

Gruss, Marcel"

Hallo Marcel und Alle,
ich sehe es so, dass zuerst kommt/kommen die äussere/innere Gifteauf/ins uns zu und nach /Überforderung/Erschöpfung des Entgiftungssystems, wenn die Symptomatik ausgeprägt wird, versucht der/die Betroffene die entstandene Schaden gegenzusteuern mit andere Gifte, wie Tabak/Alkohol/Medies. So gesehen das Rauchen ist eigentlich das Symptom, aber keine Ursache. Wer nach d. Vorgehensweise westliche Medizynismus handeln will, der kann weiterhin die Symptomen bekämpfen. Aber dann sollte das nicht hier, auf Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Tipps zu Gesundheit alias" Ende der Symptomenbekämpfung" zu tun. Dazu noch als Admin, lieber Marcus.*grrr* Wenn sowas tust, dann das zeugt über einen Riesenloch in deinem Wissenstand und das Ergebnis der Hirnwäsche, was so effektiv betrieben wird.
Na, jetzt könntet mich zerfetzen. Auf Antworten bitte um Geduld, da ich keine eigene Net-Zugang habe und nur gelegentlich kann ins Netz.
__________________
Emi

Bei Nikotinsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu rauchen, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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admin ist offline
Themenstarter Administrator
Beiträge: 20.283
Seit: 01.01.04
Hallo Emi

Na da hast Du aber etwas ausgegraben. ;-)
Aber ... Rauchen als Symptom? Bitte führe das doch etwas genauer aus.

Gruss, Marcel

Die falschen Prioritäten

Kayen ist offline
Beiträge: 5.066
Seit: 14.03.07
In meinem Bekanntenkreis habe ich auch schon so einige Versuche beobachtet, das Rauchen aufzugeben.
Bei manchen Menschen klappt es sofort, einige brauchen etwas länger und viele schaffen es garnicht; auch wenn der Wille vorhanden scheint (das erkenne ich daran, dass akribisch viele Möglichkeiten/ Ersatzmaßnahmen probiert werden, also Nikotin durch Pflaster/E-zigarette ersetzen und immer weniger dosieren oder auch die Null-Masznahme.)
Ich habe in jungen Jahren ab und zu geraucht und das auch nur weil die Zigarettenschachtel J.P. Special so schick war oder die Zigarillos für Damen mit Spitze ja, ja, habe mir damals keine Gedanken gemacht und es war auch sehr einfach für mich aufzuhören.
Also ich denke ähnlich wie Emi, dass es manche Menschen aufgrund globaler physisch/psychischer Zusammenhänge nicht so einfach schaffen können und das erstmal andere Ursachen erforscht werden müssen.
Dann habe ich auch das Gefühl, dass einige jüngere Menschen nur rauchen, um einer Gruppe in den Pausen anzugehören, um nicht alleine im Büro oder am Arbeitsplatz zu hocken. Das ist aber nur ein Gefühl von mir


Hallo Emi,

der Beitrag von Marcel ist mindestens 12 Jahre alt, hast Du damals, also vor so vielen Jahren auch schon so global gedacht? Ich denke man kann niemanden einen Vorwurf machen.


Beste Grüße von Kayen
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Geändert von Kayen (05.04.17 um 13:27 Uhr) Grund: Klammer zu

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.709
Seit: 10.01.04
Dann habe ich auch das Gefühl, dass einige jüngere Menschen nur rauchen, um einer Gruppe in den Pausen anzugehören
Hallo Kayen,

ich bin sicher, daß das Gruppengefühl ein Grund für das Rauchen in jungen Jahren ist, ebenso wie für Kiffen und ähnliche Aktivitäten.

Das heißt aber nicht, daß man nicht später dann mit dem Rauchen aufhören kann.

Grüsse,
Oregano
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Kayen ist offline
Beiträge: 5.066
Seit: 14.03.07
Hallo Oregano,

es geht hier aber nicht um meine letzten drei Sätze, (dieser Zugehörigkeit einer Gruppe,) sondern um die "Annahme" das manchmal mehr dahinter stecken könnte, als einfach nur der Wille.

Wie siehst Du es denn? Alle die es nicht schaffen aufzuhören, obwohl viele Versuche dahingehend stattfanden, sind selbst schuld? oder wie?


Beste Grüße von Kayen
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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.709
Seit: 10.01.04
Hallo Kayen,

ich habe es damals von einem Tag auf den anderen geschafft, wahrscheinlich weil ich vom Kopf her bereit dazu war: ich kam mir einfach blöd vor, wie ich da draußen an einem sehr kalten Februar-Morgen auf dem Balkon stand, fror und paffte. Das war's dann.
Vorher hatte ich allerdings mir selbst schon in allen NIchtraucher-Wohnungen und -Häusern Rauchverbot erteilt und so die Raucher-Möglichkeiten stark eingeschränkt.

Es geht ja nicht so sehr um Schuld oder Nichtschuld sondern eher um Einsicht und Hartnäckigkeit. Keine Ahnung, ob es wirklich - wie so oft behauptet - zwingende Gründe gibt, weiter zu rauchen, zu trinken oder zu kiffen.

Grüsse,
Oregano
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ullika ist offline
Beiträge: 3.031
Seit: 27.08.13
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
....Alle die es nicht schaffen aufzuhören, obwohl viele Versuche dahingehend stattfanden, sind selbst schuld? oder wie?
Ich glaube auch, dass Rauchen nur ein Symptom sind, ich war Kettenraucherin und konnte erst damit aufhören, nachdem ich meine Schilddrüse behandelt habe. Ich hatte eine Schildrüsenunterfunktion und CFS und Zigaretten hielten mich am Leben, sie haben mir den Kick, Antrieb, Nikotin soll auch die Schilddrüse anregen.

Aber ich hab auch eine andere Theorie entdeckt:

Rauchen schützt vor Lungenkrebs

Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent

ich rauche aber nicht mehr, ich kaue jetzt Kalmuswurzeln.
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.066
Seit: 14.03.07
Eine weitere Theorie wäre noch, das Erwachsenen ADHS mit positivem HPU-Wert, wie z.B. Dr. Kamsteeg es in seinem Buch beschreibt, dass diese Menschen oftmals Süchten wie Nikotin-, Alkohol-, Drogenmissbrauch unterliegen.

Für mich gibt es auch Sinn, da diese Menschen in der Aufhörphase unerträglich hyperaktiv und Konzentrationslos werden. Für einen kurzen Zeitraum mag das ja noch normal sein, nur hält bei denen dieses Phänomen sehr lange an und ist weder für diese Menschen selbst noch für die Mitmenschen erträglich.


Beste Grüße von Kayen
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Geändert von Kayen (05.04.17 um 20:10 Uhr)

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Piratin ist offline
Beiträge: 892
Seit: 29.09.13
Weshalb diese "wenn du..., dann musst du aber auch"-Mentalität? Ich bin einer der wenigen Minimalraucher (1-2 pro Tag, auf Festen etc. mal mehr). Ich höre (auch) nicht auf damit, weil ich nicht aufhören will. Ob ich aufhören könnte, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Heißt das jetzt im Umkehrschluss, dann "darf" ich mich auch nicht gesund ernähren, keine Schwermetalle ausleiten und muss darauf achten, auch allgemein möglichst ungesund zu leben? Warum? Wo ist der Sinn? Verstehe ich nicht.
Ist genau die Argumentation, wie wenn man zu einem Veganer sagt: "Ja, dann darfst du auch nicht mehr spazierengehen, du kannst ja einen Käfer zertreten." Wenn man etwas nicht gänzlich zu 100% vermeiden kann, kann man es doch trotzdem minimieren.
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Alles von mir Geschriebene entspricht einzig und allein meiner Meinung ohne Allgemeingültigkeit.


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