Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

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Hallo liebe Community,

meine Frage: Kann ich das Cutler Protokoll auch wirkungsvoll durchführen, indem ich alle 6 Stunden (nicht alle 3 Stunden) 600 mg ALA einnehme?

Wenn die biologische Halbwertszeit von ALA ca. 3 Stunden beträgt und man seinen Pegel mind. auf 100-200 mg halten soll, dann habe ich bei 600 mg nach ca. 6 Stunden noch einen Pegel von ca. 150 mg. Dann nehme ich die nächste Dosis und der Spiegel schießt auf 750 mg hoch und nach weiteren 6 Stunden liegt er bei 187,5 mg usw. usf.. So nähert sich der Pegel bei Einnahme nach diesem modifizierten Protokoll genau 200 mg an und pendelt letztlich zwischen 800 mg (direkt nach der Einnahme) und 200 mg (kurz vor der nächsten Einnahme). Demnach würde ich nach meinen Überlegungen wirkungsvoll ca. 14 mg Hg (Wurzel von 200 mg ALA) entfernen.

Kann ich also aufgrund der Halbwertszeit ALA auch nur alle 6 Stunden einnehmen?

Falls nicht, was spricht dagegen, wenn es nicht an der Halbwertszeit und dem beabsichtigten Mindest-Pegel im Körper liegt?

Vielen Dank an Euch und liebe Grüße,
Peter
 
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meine Frage: Kann ich das Cutler Protokoll auch wirkungsvoll durchführen, indem ich alle 6 Stunden (nicht alle 3 Stunden) 600 mg ALA einnehme?

Nein in so einem Fall nicht.

1. Es geht nicht um einen beabsichtigten mindest-Pegel sondern um einen gleichbleibenden Pegel. Um das zu tun muss man es alle 3 Stunden nehmen.

2. 600mg sind viel zu hoch. Die theoretische Maximaldosis beträgt 200mg. Das ist aber nicht die Einstiegsdosis sondern das absolute Maximum das man nach langer langsamer Steigerung erreichen würde über viele Durchgänge.

Die Einstiegsdosis ist 30-50 aber selbst diese ist für sehr empfindliche Leute viel zu hoch.

Wenn du gleich mit 600 oder 200 anfängst könntest du relativ krank werden. Viele Leute steigern die Dosis nur kaum weil sie mehr nicht vertragen.
 
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Hallo Dmps123,

erstmal danke für Deine prompte Antwort!!

ad 1.) Das verstehe ich nicht. Mein Pegel ist doch konstant über 150 mg (niemals weniger). Gut einiges zerfällt bis zur nächsten Einnahme wieder, aber das tut es ja bei häufigeren Mengen (alle 3 Stunden) genauso. Könntest Du Deine Antwort bitte genauer explizieren, damit ich den Hintergrund verstehe? Danke.

ad 2.) Also ich habe schon einige Male solche Dosen ausprobiert und merke davon nichts - bin kein stämmiger Kerl, sondern eher hager. ALA gilt auch als nebenwirkungsfrei! Lt. Studien gibt es keine beobachtbaren Nebeneffekte bis zu 60 mg/kg Körpergewicht (ausgenommen, man leidet unter dem Insulin Autoimmun Syndrom)!! D.h. für eine 70 kg schwere Person sind 4 Gramm(!) (pro Tag) locker drin. Woher weißst Du, dass höhere Dosen schädlich sein sollen?

Danke und herzliche Grüße,
Peter
 
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Hallo Dmps123,

erstmal danke für Deine prompte Antwort!!

ad 1.) Das verstehe ich nicht. Mein Pegel ist doch konstant über 150 mg (niemals weniger). Gut einiges zerfällt bis zur nächsten Einnahme wieder, aber das tut es ja bei häufigeren Mengen (alle 3 Stunden) genauso. Könntest Du Deine Antwort bitte genauer explizieren, damit ich den Hintergrund verstehe? Danke.

mit konstant meine ich das du immer die selbe Menge im Blut hast (immer die gleiche Zahl wie zb. 150) nicht zb. 150, 180, 230, 250, 160 etc. Das eine Mindestmenge erreicht wird ist nicht das selbe wie konstante Menge.

ad 2.) Also ich habe schon einige Male solche Dosen ausprobiert und merke davon nichts - bin kein stämmiger Kerl, sondern eher hager. ALA gilt auch als nebenwirkungsfrei! Lt. Studien gibt es keine beobachtbaren Nebeneffekte bis zu 60 mg/kg Körpergewicht (ausgenommen, man leidet unter dem Insulin Autoimmun Syndrom)!! D.h. für eine 70 kg schwere Person sind 4 Gramm(!) (pro Tag) locker drin. Woher weißst Du, dass höhere Dosen schädlich sein sollen?

Na ja mit Studien ist das immer so eine Sache. Lt. den meisten Studien ist Amalgam ja nebenwirkungsfrei.

Ausserdem nur weil etwas negative Auswirkungen haben könnte muss das ja im einzelnen Fall nicht eintreten,

Um das genauer zu erklären. Cutler schrieb durchaus das Leute so etwas viele Monate ohne Probleme vertragen können und dann nach 1/2 jahr zb. auf einmal anhaltende Probleme bekommen und absetzen nicht unbedingt hilft.

Das ist deshalb weil sich umverteiltes Quecksilber nur langsam Stück für Stück anreichern kann bis irgendwann eine kritische Menge umverteilt wurde und die Beschwerden dann beginnen.

Das kann lange dauern und bis das passiert muss man nicht unbedingt etwas merken.

Wie gesagt das ist auch nur ein Problem für Leute die vergiftet sind und krank dadurch und es tritt nicht sofort oder immer auf.

h. für eine 70 kg schwere Person sind 4 Gramm(!) (pro Tag) locker drin. Woher weißst Du, dass höhere Dosen schädlich sein sollen?

Ja das ist ein gutes Beispiel das was in einer Studie steht nicht die Realität für die einzelne Person widerspiegeln muss.

Ich persönlich habe das nämlich probiert und würde es auf keinen Fall empfehlen. Von "locker" kann da keine Rede sein.

Allerdings gibt es Leute die das wieder vertragen jeder ist da anders.

Ich bin aber kein Einzelfall und weiss von vielen die ähnlich empfindlich reagiert haben wie ich oder noch viel empfindlicher. das waren alles chron. Amalgamvergiftete. Eine nicht so vergiftete Person sollte nicht wirklich auch auf höhere Dosen ALA reagieren.

Die Nebenwirkungen sind nicht vom harmlosen ALA sondern vom giftigen Quecksilber das mobilisiert wird.

Höhere Dosen müssen nicht zwangsläufig schädlich sein das habe ich nicht gesagt nur sind sie es in der Praxis für viele Leute und für viele andere aber nicht. Deshalb da man nie weiss wie man reagiert immer langsam beginnen und langsam herantasten. Zumindest wird das so empfohlen.

also wie gesagt maximaldosis ist 200mg. Man darf auch nicht vergessen das sich nebenwirkungen durch zu hohe Dosen langsam und über mehrere Durchgänge aufbauen können und sich öfters erst mit der Zeit bemerkbar machen. Wenn man etwas ein oder 2 mal verträgt heisst es nicht zwangsläufig das es regelmässig toleriert wird

lg
 
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ok, danke, verstehe etwas besser.

mit konstant meine ich das du immer die selbe Menge im Blut hast (immer die gleiche Zahl wie zb. 150) nicht zb. 150, 180, 230, 250, 160 etc. Das eine Mindestmenge erreicht wird ist nicht das selbe wie konstante Menge.

aber das problem hast du ja auch bei kürzeren einnahmeabständen. bei einer (biologischen) halbwertszeit wird die betreffende substanz ja immer über die zeit abgebaut. nach 3 stunden, wenn du die nächste dosis zu dir nimmst, hast du auch nur noch die hälfte im blut. also ist der pegel da auch nicht konstant. nur die schwankungen sind nicht ganz so extrem bzw. die amplitude der schwingung nicht so groß, aber durchausvorhanden. daher leuchtet mir das nicht ganz ein. d.h. bei geringeren aber häufigeren dosen, hast du geringre schwankungen (aber nicht keine!!) und der pegel nähert sich 150 mg an, wenn du z.b. 150 mg einnimmst: du nimmst 150 mg ein, dann fällt der pegel auf 75 mg, dann nimmst du die nächste dosis und der pegel steigt auf 225 mg und fällt wieder auf die hälfte davon usw. usf. du hast also genauso schwankungen und einen mindestpegel. lediglich die differenz zwischen minimum und maximum ist geringer als bei meiner selteneren dosis. aber ich habe sogar einen höheren mindestpegel als derjenige, der alle 3 stunden 150 mg einnimmt. insofern erkenne ich den gegengrund nicht und bitte um eine begründung. kapiere ich nicht.

deine ausführungen zu den möglichen nebenwirkungen indessen schon eher. was haben die leute denn für probleme nach einem halben jahr?

aber wieso sollten größere mengen mehr verschieben? größere mengen leiten doch gerade mehr aus (insbesondere wenn sie alle 3 stunden genommen werden). ich dachte auch ALA mobilisiert nicht, sondern bindet Hg, wieso sollte da also etwas bewegt werden oder sich sogar ansammeln irgendwo - wo doch das ganze gerade dazu dient, Hg auszuleiten. das erscheint mir alles irgendwie widersprüchlich.

welche effekte von hohen dosen hattest du denn und/oder andere, von denen du weißt?

lg

p.s.: ist schon lustig, wir sprechen hier über hg-ausleitung und unten läuft "aufklärende" werbung zur grippe-impfung. ohne worte...
 
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aber das problem hast du ja auch bei kürzeren einnahmeabständen. bei einer (biologischen) halbwertszeit wird die betreffende substanz ja immer über die zeit abgebaut. nach 3 stunden, wenn du die nächste dosis zu dir nimmst, hast du auch nur noch die hälfte im blut. also ist der pegel da auch nicht konstant. nur die schwankungen sind nicht ganz so extrem bzw. die amplitude der schwingung nicht so groß, aber durchausvorhanden. daher leuchtet mir das nicht ganz ein. d.h. bei geringeren aber häufigeren dosen, hast du geringre schwankungen (aber nicht keine!!) und der pegel nähert sich 150 mg an, wenn du z.b. 150 mg einnimmst: du nimmst 150 mg ein, dann fällt der pegel auf 75 mg, dann nimmst du die nächste dosis und der pegel steigt auf 225 mg und fällt wieder auf die hälfte davon usw. usf. du hast also genauso schwankungen und einen mindestpegel. lediglich die differenz zwischen minimum und maximum ist geringer als bei meiner selteneren dosis. aber ich habe sogar einen höheren mindestpegel als derjenige, der alle 3 stunden 150 mg einnimmt. insofern erkenne ich den gegengrund nicht und bitte um eine begründung. kapiere ich nicht.

ja klar der Pegel ist nicht 100% konstant auch bei den regelmässigen Dosen.

Aber er soll ausreichend konstant sein das ist damit gemeint. Perfekt konstant kann man den sowieso nicht halten.

Es geht nicht darum einen Mindestpegel zu halten.

Lt. Cutler ist es so das ALA und andere Chelate nicht perfekt binden und jede starke Schwankung des Chelatbildners im Blut zu einer leichten Umverteilung führt.

Da manche Bereiche im Gehirn (bsp) sehr stark Quecksilber ansammeln und andere Teil im Körper schwach. Führt eine Mobilisation und Umverteilung immer dazu das sich mit der Zeit aus den Teilen mit einer schwachen Affinität(zb. Muskel) in Teile mit einer starken Affinität verlagert wie manchen Teilen im Gehirn.

Dadurch könnte es zb. nach längerer Zeit zu neurologischen Problemen kommen. Eine Person beschrieb MS ähnliche Symptome, brennende Haut... eine manisch-depressive Züge, eine Person kam in die Psychiatrie vorrübergehend, es könnten auch harmlosere Sachen sein wie Zustandsverschlechterung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Nebenwirkungen die ich durch zu hohe Dosen hatte:

Die Ausleitung selbst fühlt sich horrormässig an mit starken Kopfschmerzen und ist so unangenehm das man sie kaum zuende bringen kann. Also der Körper gibt einen klare Warnsignale das es zu viel ist. Nacher ist man einfach vollkommen kaputt.

Andere probleme durch zu hohe Dosen die es geben kann:

Nebennierencrash, Verschlechterung des Zustandes, starke psych. Beschwerden, Rückfälle, Erbrechen, etc.
 
ok, danke dir, dmps123! ich versteh jetzt. aber ich denke, ich werde es mal drauf ankommen lassen und ausprobieren und nehme jetzt einfach mal ne weile - vielleicht auch bis zu 75 tage am stück - 4 mal am tag, alle 6 stunden 600 mg und schaue, wie weit es mich trägt oder ich es aushalte. insgesamt sollten dann ca. 4 gramm hg gebunden werden. mehr gewicht an plomben hatte ich eh nicht. und die bestehen ja nur ca. aus 50% hg. damit sollte dann eigentlich alles draußen sein.

aber das mit der mobilisierung bei großen schwankungen leuchtet halbwegs ein. und auch deine warnungen aufgrund der genannten nebenwirkungen. aber ich will einfach nicht ewig rummachen mit dem kram daher versuch ichs mal mit der brechstang. interessanterweise waren 600 mg kapseln ALA auch günstiger als kleinere dosierungen.

habe früher ja schon mal mit chlorella und später koriander ausgeleitet. auch schon mal mit dsma und geringeren ALA dosen.
immer wenn ich ala nehme oder einige tage genommen habe fühle ich mich klarer und besser. insbesondere nachdem ich es wieder abgesetzt habe, aber immer besser als vorher. keine ahnung wieso. ok, danke dir soweit für deine auskünfte.

viele grüße,
peter
 
Um das genauer zu erklären. Cutler schrieb durchaus das Leute so etwas viele Monate ohne Probleme vertragen können und dann nach 1/2 jahr zb. auf einmal anhaltende Probleme bekommen und absetzen nicht unbedingt hilft.

Das kann ich bestätigen. Früher, als ich anfing DMSA/ALA nach Cutler zu nehmen, habe ich hoch dosiert weil ich dachte mir kann nichts was anhaben. Schon nach nur 1. Jahr begannen dann Probleme.

Inzwischen kann ich eigentlich keine Chelatoren mehr nehmen. Ich bin so schon völlig am Ende ohne was zu nehmen. Letztens hab ich es nach langer Pause mit 25mg DMSA alle 4 Stunden versucht und habs nur 24 Stunden durchgehalten. Ich dachte ich sterbe. Also wäre doch sehr vorsichtig.
Anfangs hatte ich auch totalen Übermut.

Ich glaube inzwischen auch das mich das ausbohren lassen und die ganze Ausleitungssache kranker gemacht hat als wenn ich das Zeug drinnen gelassen und so weitergelebt hätte.

So rein vom Lebensgefühl her denke ich ständig das ich bald mein Lebensende erreiche. Mit 31 Jahren kann ich nichts mehr unternehmen. Allein schon ein Spaziergang ist enorm anstrengend. Ich schlafe bis zu 12 Stunden und könnte endlos weiterschlafen. Meinen Job hab ich damals auch geschmissen weils nimmer ging.

Aber ich bin auch ein Extrembeispiel, hatte schon als Kind enorm viele Amalgambomben und meine Mutter bei meiner Geburt so oder so. Außerdem war ich in meinem Leben auch vielen anderen Giften ausgesetzt. Also will hier keinen entmutigen. Nur solltest du vorsichtig dosieren :)
 
hallo janni,

danke für deinen mahnenden beitrag.

deine erfahrungen hören sich in der tat bedenkenswert an. es tut mir richtig gehend leid zu hören, wie es dir zu gehen scheint. also ich hatte ca. 4 plomben. eine großere und 3 kleinere. meine mutter hatte einige plomben und meine großmutter, soviel ich weiß auch. meine urgroßmutter ist an einer nervenkrankheit gestorben, wir vermuten, dass es bis auf sie zurückreicht, doch wir wissen es nicht - nichteinmal ob damals schon amalgam "verbaut" wurde oder ob es an etwas anderem lag. meine tante und meine mutter litten an symptomen der sog. schizophrenie und/oder auch depressionen. ich selbst habe auch psychische auffälligkeiten, aber keine psychotischen merkmale. habe das alles professionell und in der früherkennung abklären lassen nachdem das familär vor einigen jahren bekannt wurde. abgeschlagenheit kenne ich allerdings gut. dagegen habe ich inzwischen alles probiert und oft wurde ich gewarnt - auch von meiner mutter, die sich in orthomolekular richtung sehr gut auskannte und die ausbildung zur heilpraktikerin absolviert hat und daher und aus privatem interesse und motivation sehr viele alternative methoden kante. ihretwegen habe ich mir auch die füllungen ausbohren lassen, wovon ich auch nicht mehr so überzeugt bin, weil sich seit dem mein gesichts-haut-bild sehr stark verschlechtert hat. eigentlich ging es seit dem ziemlich bergab. da stimme ich dir zu. ich glaube, ich würde das heute auch nicht mehr machen. ich bin in etwa in deinem alter, habe dennoch ein doppelstudium absolviert und teilzeitgearbeitet, sehr viel sport - bis amateur-leistungssport - gemacht - alles nach entfernen der füllungen und mache dies noch. ich habe mal in einer höchst verschimmelten souterain-wohnung gelebt (weil der estricht kaputt war). dennoch konnte ich das alles danach machen. meine mutter hatte wegen des sports auch oft bedenken, dass das wieder gifte frei setzen könnte, oft wegen der ernährung etc. aber ich habe das auch wegen der "depressionen" gemacht. hat geholfen - auc weil es struktur gibt udn man auf gutes essen udn trinken achten muss, auch trainingspläne etc. das hilft alles sehr. vitamine haben geholfen, omega-3, zink, b-vitamine, wichtig: vitamin d hochdosiert wöchentlich (siehe meinen anderen beitrag), selen (in paranüssen), magnesium (aus bananen udn sonnenblumenkernen), auch genügend eiweiß (ich weiß, das hört die vegetarische fraktion nicht gerne, ist aber leider leider so - ich war selbst lange vegetarisch, vegan oder auch frutarisch), ein freundeskreis aufbauen und sinnvolle tätigkeiten suchen, die einem freude machen - die letzten punkte fallen mir noch etwas schwer - liegt aber auch am umfeld. ich bin nur wenige jahre älter als du. aber ich erzähle das, weil ich dir mut machen möchte. und bitte tu dir und mir einen gefallen und finde nochmal etwas von dem übermut, den du einst hattest. glaub nicht alle begrenzenden gedanken über deine physische gesundheit, denn am meisten hindern diese dich. ich bin im verein mit einem blinden der arbeitet, eine band hat und jede menge leistungssport macht, ich habe die dicksten leute unglaubliche sportliche leistungen erbringen sehen, die dümmsten leute wichtige posten in der wirtschaft oder wissenschaft erklimmen sehen, körperlich oder geistig eingeschränkte menschen millionen andere begeistern udn inspirieren sehen, bitte schau dich nach solchen beispielen um. du musst nicht so toll werden, aber bitte glaub nicht zu sehr an die amalgamvergiftungsgeschichte vor allem nicht, dass es dich verdammt zu deinem leben, du nichts ändern könntest. du kannst es ändern, schritt für schritt, sehr langsam, bitte gib nicht auf, bleib dran, ließ etwas über selbstcoaching und selbstmotivation, such dir beispiele im internet von leuten, die krank sind oder "behindert" und die es weit gebracht haben. du brauchst es nicht "weit bringen" (was immer das bedeutet), aber du brauchst dich udn dein leben nicht aufgeben. es klingt für mich fast so. der körper ist nicht so festgelegt, wie wir denken, der geist bestimmt viel mehr. schau nach den videos udn vorträgen des biologen bruce lipton. lerne meditieren. mach dir weniger sorgen und visualisiere das glück. ich weiß, das hört sich immer nach selbstbetrug an, ich bin oder war selbst ein großer zweifler. bitte "kaufe" die materialistisch-deterministische theorie nicht insoweit, dass sie dich begrenzt. du kannst im kopf anfangen und gleichzeitig auch konrket. gib nicht auf, ich weiß, dass du auch gesundheit udn zufriedenheit für dich (und auch andere) schaffen kannst. "wenn wir uns selbst heilen, heilen wir auch alle anderen." (n.n.)

herzliche grüße,
peter

p.s.: meine entscheidung steht, ich ziehe das mit ala jetzt so durch. habe eh schon 300 stück der 600 mg kapseln. wozu gibt es die, wenn sie so "gefährlich" sind? ich lasse es drauf ankommen. wird schon schiefgehen. ich berichte euch, ob es zum höllentripp oder zur himmelfahrt wird. und sagt dann bitte nicht, wenn es gut klappt, ja das ist nur ein einzelbeispiele, denn bisher operiert ihr auch mit einzelnen gegenbeispielen...

p.p.s.: update zu den nebeneffekten: heute morgen hatte ich schon recht guten "brainfog" über den tag ging es aber besser. gestern war er stärker auch tagsüber. heute eigentlich nicht spürbar. die letzten male als ich ala genommen habe trat das auch auf, nach 3 tagen einnahme fühlte ich mich aber jedes mal klarer und auf lange sicht eigentlich auch. insofern glaube ich, dass es etwas geholfen hat. nehme alle 6 stunden 600 mg. habe einen mindest-pegel von 200 mg in meinem körper mit spitzen von bis zu 800 mg. ziehe das jetzt mal ne weile am stück durch und schaue was passiert.
achso, ich habe diverse quecksilberalergien, das ist bestätigt. hatte plomben im mund. ich bin mir ziemilch sicher, dass ich betroffen bin. habe das aber nie testen lassen. habe mehrmals cholorella und spirulina und knoblauchkuren und korianderkuren gemacht. auch msm genommen und dmsa-kapseln und gluthation-infusionen und einige ala-kapseln. jetzt mache ich einmal länger dieses intensiv-programm. wir werden sehen. ich halte euch gerne etwas auf dem laufenden. ansonsten rate ich dazu gegen "brainfog" auch sport zu machen und dass ihr euer leben, sofern ihr es nicht schon tut auch von der ganz trivialen seite in ordnung bringt: gutes essen, körperliche bewegung, soziales etc. - lasst euch nichts blockierendes einreden - auch nicht aus der gesundheitsecke (da gibt es aufgrund des materialistisch-deterministischen weltbildes so einen bestimmten pessimismus, der grundfalsch ist) und - no excuses - zumindest nicht auf dauer! amen. ;) lg peter
 
Hi Peter,

danke für die aufbauenden Worte :)

Es ist ein up and down seit 3-4 Monaten. Im Urlaub hatte ich die wohl schwerste Grippe meines Lebens. Ist nun 2 Monate her und seit dem hat sich alles verändert. Ich hab sie ausgesessen ohne Antibiotika etc. Seit dem gings nur noch abwärts. Ich verzichte nun seit 6 Wochen auf jeglichen Alkohol. Ist sicher 12 Jahre her seit ich so lange aufs trinken verzichte.

Es ist nicht so das ich Alki bin aber mit Freunden wird eben Samstags im Club getrunken. Gehörte immer dazu. Ich vertrage aktuell nicht mal mehr ein Bier. Meine Leber hatte also schon genug mit dem Alkohol zu tun, dann noch Hg auszuleiten war sicher nicht klever damals. Habe schon idiotische Sachen gemacht und könnte mich dafür schlagen. Hab sogar mal DMSA mit Vodka (Samstag Abend im Club) geschluckt weil kein Wasser da war :rolleyes:

Mal sehen, ich kann Ärzte nicht ausstehen (fast ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht) aber so dreckig ging es mir noch nie, daher hab ich mir jetzt am Mittwoch nen Termin geben lassen.

Ich muss aber anmerken das ich seit (gefühlt) 1 Jahr nicht mehr ausgeleitet habe (bis auf die 8 x 25mg DMSA letzte Woche).

Zu deinem Vorhaben, ich merke man kann es dir nicht ausreden. Aber nimm doch wenigstens nach Cutler alle 4 Stunden ALA ein. Mit 8 Std. Abstand machst du dir sicher mehr kaputt als du dir hilfst. Nach 4 Std. lässt das ALA nach und das Hg was aufgewirbelt/gebunden wurde lagert sich irgendwo ab um dann nach weiteren 4 Std. durch erneutes ALA wieder aufgewirbelt zu werden.

Mit 300mg alle 4 Stunden habe ich auch schon ausgeleitet. Anfangs warens Peanuts. Aber anschließend musste ich immer weiter senken. Zuerst auf 150mg, dann auf 75mg und inzwischen traue ich mich nicht mehr. Muss aber sagen das mein Gesundheitszustand schon immer schlecht war. Also jeder Körper ist anders. Vielleicht ist deine Leber und deine Nieren fitter und du steckst das gut weg. Hör eben auf deinen Körper.
 
hallo janni,

stimmt, man kann es mir nicht mehr ausreden. ich nehme ALA alle 6 stunden. heute sogar mal alle 4. sehe etwas fahl aus. heute aber kein brain fog. eher alles besser als sonst. die übrigen supplements nehme ich auch. alles im grünen bereich.

ich glaube nicht, dass ich so ne tolle konstitution habe. bin ein heller typ. sehr empfindlich mit medikamenten und auch den alltagsdrogen, wie koffein, nikotin, zucker, alkohol. früher habe ich auch mal sehr viel party und verrückte sachen gemacht. ich hab mal so wild gefeiert, dass die leute mich noch am abend angeschaut haben und sich lustig gemacht haben, ich sei gelb. damals hat keiner an die leber gedacht. ich glaube, da hatte ich ein akuts leber problem. naja, bleibende schäden glaube ich nicht. lebe aber seit jahren auch sehr gesund. selten alkohol - die wilde feieren sind bei mir seit vielen jahren vorbei. kein nikotin. selten koffein. andere sachen schon lange nicht mehr. zucker sehr wenig - fructose ausgenommen. viel sport. aber weil ich eben weiß, dass ich empfindlich bin und auch schon viele sachen hatte, akne, candida, depris und das alles, trete ich lieber kürzer.
vodka mit dmsa ist natürlich grenzwertig. ich hab mal antibiotika mit glühwein gemischt. eine woche später hatte ich ein quincke-ödem und urtikaria, das mit cortison behandelt werden musste. das war auch nicht sonderlich klug. kommt nie wieder vor. naja, das ist das privileg der jugend. ;)
also nervengifte weglassen ist sicherlich ein guter plan. auf schulmedizin verzichten auch. was ist denn mit dir los, dass du zum arzt musst?
gesunde lebensweise ist das a und o. mehr kann man fast nicht machen. vitaminspeicher auffüllen. mineralien auch. gesund und genügend essen. sport treiben. schlafen. sonne. stress vermeiden. meditieren. atemtechniken lernen. auf nervengifte und medikamente verzichten. solange du so wild unterwegs bist, wird das nichts mit der gesundheit. kann ich aber verstehen, wenn es dir etwas gibt. sonst ist das sozial ja unter umständen irgendwie blöd. vielleicht gehts auch ohne alkohl. naja. wünsche dir ein schönes wochenende und falls wir uns nicht mehr lesen alles gute beim arzt.
herzliche grüße
peter
 
ok, danke dir, dmps123! ich versteh jetzt. aber ich denke, ich werde es mal drauf ankommen lassen und ausprobieren und nehme jetzt einfach mal ne weile - vielleicht auch bis zu 75 tage am stück - 4 mal am tag, alle 6 stunden 600 mg und schaue, wie weit es mich trägt oder ich es aushalte. insgesamt sollten dann ca. 4 gramm hg gebunden werden. mehr gewicht an plomben hatte ich eh nicht. und die bestehen ja nur ca. aus 50% hg. damit sollte dann eigentlich alles draußen sein.

emnach würde ich nach meinen Überlegungen wirkungsvoll ca. 14 mg Hg (Wurzel von 200 mg ALA) entfernen.

Sorry was du schreibst kann nicht stimmen.

Die Wurzel ist nicht dazu da eine absolute Menge anzugeben sondern um auf ein Verhältnis zw. den einzelnen Dosen hinzuweisen. Die ausgeschiedene Menge wird bei jeder Person je nach Belastung unterschiedlich sein.

Im mg Bereich wirst du niemals Quecksilber ausscheiden sondern eher im mcg Bereich also 1000 Mal weniger. Wie viel es genau ist kann die Wurzel nicht sagen sondern nur um wie viel Prozent theoretisch die Ausscheidung erhöht wird wenn du sie um eine bestimmte Dosis steigerst.

ALA wird auch nicht 1:1 Quecksilber binden. Umso mehr man nimmt umso weniger wird verhältnismässig ausgeschieden deshalb bringt ab einer bestimmten Menge eine Steigerung nur mehr wenig. (siehe Wurzel)

Also es ist auch sehr unwahrscheinlich dass du grammweise Quecksilber im Körper hast.

Dann würdest du hier gar nicht mehr schreiben können.

Innerhalb von ein paar Ausleitungen wirst du auch nicht alles rausbekommen.

Realistischere Zeiträume wären: 1 Jahr bei leichteren Fällen, mehrere Jahre bei schwereren Fällen.

Mit Brachialgewalt kommt man nicht weit. Ausnahme sind vielleicht Fälle mit einer tollen körperlichen Konstitution die nur leicht vergiftet sind also die die eigentlich nicht unbedingt eine Entgiftung brauchen würden.

lg
 
Guten Morgen Dmps,

ja, dass mit der Wurzel und Ausscheidung hatte ich schon so vermutet. Leider gab es da nirgends genaue Angaben, wieviel Hg denn nun genau von ALA gebunden werden kann, weder in mg, mcg noch in Mol-Masse. Es müsste ja aufgrund der Summenformel von ALA und Hg bestimmbar sein, wieviel Hg ALA - zumindest potentiell - binden kann. Ehrlichgesagt finde ich es etwas sonderbar, dass hier der exakte Chemische Vorgang, wie man es in der Schule schon lernen kann, dargestellt ist. Mutet mir sehr "esoterisch" an, wenn ich das mal so sagen darf. Auch dieses ganze Wischi-waschi Gerede, dass man nichts genaues hier weiß und da und sich nur auf irgendwelche Erfahrungsberichte stützt und "ist halt bei jedem anders" usw. usf. Zumindest die Formel von ALA und wie, wo und wieviel Hg es binden kann, sollte bekannt sein. So kann man auch das exakte Verhältnis (zumindest potentiell, für den Fall dass ein ALA-Molekül auf genügend Hg-Atome trifft) genau berechnen. Das ist einfachste Chemie.

Bei der Menge Hg in meinem Körper ist es genauso. Ich hatte, wie ich oben schreibe, 4-5 Plomben, meine Mutter und Großmutter hatten auch welche. Gehe ich mal von 5 Plomben aus die lt. zahnemdizinischen Angaben maximal 1 Gramm wiegen und maximal zu 50% aus Hg bestehen. Hätte ich, im schlimmsten Fall, 2,5 Gramm Quecksilber im Körper. Schlage ich noch etwas für die Belastung durch meine Vorfahren und Umweltbelastungen auf, bin ich bei 4 Gramm - schlimmsten falls. Ob das medizinisch realistisch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber irgendwo muss ich ja mit Schätzungen anfangen und nicht alles ins Blaue rein machen. Vielleicht habe ich dann auch gar keine Belastung oder bei mir wirkt ALA gar nicht oder oder oder. Von Dir kommen leider nur größtenteils vage Aussagen und nichts Handfestes. Eigentlich nur Spekulation. Ich versuche das etwas realistischer anzugehen und wüsste nicht, was dagegen spricht. Wenn ich nach Deinen Spekulationen gehe, müsste ich schlimmstenfalls die Ausleitung mein ganzes Leben machen. Und auf der Basis solcher Spekulationen liegt für mich die Vermutung nahe, dass das nur ein Geldgeschäft für die Vertreter der Produkte und der vagen Theorien ist. Denn so kann man den Leuten alles verkaufen und immer noch größere Zeiträume für Behandlungen aufs Auge drücken. Am Ende gibt es gar keine Quecksilbervergiftung oder man kann gar nicht wirklich etwas dagegen tun. Also: Konkrete Angaben und Begründungen würde ich mir schon wünschen. Danke. Es kann ja nicht sein, dass das ganze auf so tönernen Füssen steht. Lässt Du Dir so leicht das Geld aus der Tasche ziehen mit vagen Gründen und Theorien? Da kann ja jeder daherkommen.

Auch die letzten beiden Absätze sind nur Spekulation. Wie kommst Du auf "1 Jahr", wenn Du keine genauen Angaben hast, wieviel ALA binden kann, wieviel sich in meinem Körper befindet und wieviel tatsächlich ausgeleitet wird? Ob man mit meinem Prinzip, dass sicherlich nicht an Gewalt grenzt, weit kommt, wird sich zeigen. Auch das nur Spekulation von Dir. Mir scheint es, das andere willst Du mit aller Gewalt verteidigen udn bist nicht offen für neue oder andere Herangehensweisen noch für die wohlfundierte Begründung der Deinigen. Das kommt mir ehrlichgesagt sehr sonderbar vor, als ob hier etwas beschützt werden soll, das so nicht stimmt oder es nicht gibt oder so.

Wenn ich von Deinen Aussagen ausgehe und ALA nur 1:1000 Hg bindet (was ja über die Summenformel leicht herauszufinden ist) und ich viel weniger HG im Körper habe als ich annehme (z.B. im mg-Bereich), dann gleicht sich das ja wieder genau aus (simple Mathematik). Dann bindet ALA nur mcg (statt mg, also 1000stel) und ich habe nur mg (statt Gramm, also: 1000stel) an HG im Körper. Das Verhältnis bliebe also gleich. Ich habe das mal in mein Excel eingegeben und geschaut wielange es dauert bei unterschiedlichen Mengen (mit Wurzelfunktion). Und das auch mit den Angaben von Cutler verglichen, der sagt dass man mit einer Runde ca. 1% des im Körper verbliebenen(!) Hg ausleitet. Um in einen Bereich von wenige Prozente zu kommen oder auch unter 1 Prozent dauert es schon 1-3 Jahre. Wenn ich meine Berechnungen und meine Mengen zugrunde lege reichen für die Vollständige Menge an Hg ca. 2-3 Monate. Ich halte es für Quatsch, ALA-Mengen in sich reinzuschütten, und auch dafür horrende Summen zu berappen, die das 10-fache an Hg bin können als man überhaupt aufgrund seiner Plomben und Vorgeschichte in sich haben kann (und das wohlgemerkt mit einer ALA-Menge in meiner Größenordnung). Bei geringeren Mengen dürfte man noch länger brauchen. Da freut sich natürlich der Arzt oder der Heilpraktiker und insbesondere deren Kasse am meisten.

Übringens müsste es auch über die zahlreichen DMPS und DMSA Tests ungefähr bestimmbar sein, wieviel Hg Menschen mit verschiedenen Plombenanzahlen ungefähr im Körper haben. Insbesondere über großzahlige Studien könnte man da sogar ziemlich genaue Mittelwerte bestimmen. Das wäre schon ein guter Anfang.

Herzliche Grüße,
Peter
 
ja, dass mit der Wurzel und Ausscheidung hatte ich schon so vermutet. Leider gab es da nirgends genaue Angaben, wieviel Hg denn nun genau von ALA gebunden werden kann, weder in mg, mcg noch in Mol-Masse. Es müsste ja aufgrund der Summenformel von ALA und Hg bestimmbar sein, wieviel Hg ALA - zumindest potentiell - binden kann

Das meiste ALA wird niemals das Quecksilber erreichen können. Natürlich kann 1 ALA Molekül 1 Quecksilberatom binden aber letztendlich wird nur ein kleiner Teil gebunden das sieht man daran das die Ausscheidung nur im Millionstelgrammereich ist und nicht Grammbereich. Bei DMPS oder DMSA ist es genauso.

Bei der Menge Hg in meinem Körper ist es genauso. Ich hatte, wie ich oben schreibe, 4-5 Plomben, meine Mutter und Großmutter hatten auch welche. Gehe ich mal von 5 Plomben aus die lt. zahnemdizinischen Angaben maximal 1 Gramm wiegen und maximal zu 50% aus Hg bestehen. Hätte ich, im schlimmsten Fall, 2,5 Gramm Quecksilber im Körper. Schlage ich noch etwas für die Belastung durch meine Vorfahren und Umweltbelastungen auf, bin ich bei 4 Gramm - schlimmsten falls. Ob das medizinisch realistisch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber irgendwo muss ich ja mit Schätzungen anfangen und nicht alles ins Blaue rein machen. Vielleicht habe ich dann auch gar keine Belastung oder bei mir wirkt ALA gar nicht oder oder oder. Von Dir kommen leider nur größtenteils vage Aussagen und nichts Handfestes.

Ich habe versucht dir weiterzuhelfen indnem ich dir die Erklärungen soweit ich es verstanden habe wiedergegeben habe um einen Überblick zu geben.

Ich kenne leider auch keine genaue Antwort auf alles, möglicherweise kennt sie niemand. Wenn dich das was ich geschrieben habe nicht zufriedenstellt musst du selbst auf eigene Faust weiter recherchieren. Vielleicht kriegst du dann eine genauere Antwort.

Eigentlich nur Spekulation. Ich versuche das etwas realistischer anzugehen und wüsste nicht, was dagegen spricht. Wenn ich nach Deinen Spekulationen gehe, müsste ich schlimmstenfalls die Ausleitung mein ganzes Leben machen.

Das sind in diesem Fall nicht meine Spekulationen sondern die Angaben die beim Cutler Protokoll gemacht wurden.

Mal abgesehen davon sind das auch Erfahrungswerte.

Nirgendwo kann ich erkennen das du die Ausleitung dein ganzes Leben machen musst. Es hiess im Schnitt 1-4 Jahre. (Cutler)

Daunderer spricht von 5-10 Jahren im Schnitt bis sich die Leute erholen.

Ich glaube Klinghardt spricht auch von 1-4 Jahren oder so ähnlich.

Also kein Therapeut den ich kenne denkt das man innerhalb von ein paar Monaten vollständig entgiftet sein kann.

Aber niemand zwingt dich so lange zu entgiften. Eigentlich ist es so gedacht das die Leute solange ausleiten bis sie das Gefühl haben sich erholt zu haben.

Wenn du nach 3 Monaten fit bist kannst du ja aufhören.

Die Zeitangabe ist nur zur Orientierung damit man sich Vorstellungen machen kann, Sie ist nicht in Stein gemeisselt oder muss befolgt werden.

Auch die letzten beiden Absätze sind nur Spekulation. Wie kommst Du auf "1 Jahr", wenn Du keine genauen Angaben hast, wieviel ALA binden kann, wieviel sich in meinem Körper befindet und wieviel tatsächlich ausgeleitet wird?

Ich komme nicht auf 1 Jahr. Das sollen Erfahrungswerte an Patienten sein(praktische Erafhrungen) sprich:

Wenn Vergiftete ausleiten sind die leichter Vergifteten in einem Jahr fertig die schwerer Vergifteten in 4 Jahren. Soll heissen die Leute haben das Gefühl die Vergiftungsbeschwerden reduziert zu haben und scheiden nur noch wenig Quecksilber aus.. Man hat die Erfahrung gemacht das es ungefähr so lange dauern kann.

Heisst nicht das es so sein muss.

Ob man mit meinem Prinzip, dass sicherlich nicht an Gewalt grenzt, weit kommt, wird sich zeigen. Auch das nur Spekulation von Dir. Mir scheint es, das andere willst Du mit aller Gewalt verteidigen udn bist nicht offen für neue oder andere Herangehensweisen noch für die wohlfundierte Begründung der Deinigen. Das kommt mir ehrlichgesagt sehr sonderbar vor, als ob hier etwas beschützt werden soll, das so nicht stimmt oder es nicht gibt oder so.

Nein überhaupt nicht mir ist es vollkommen egal.

Ich kenne nur niemanden der nach jahrelanger Amalgamvergiftung nach ein paar Monaten sauber war. Deshalb erscheint es mir unrealistisch.
Wenn du es so machen möchtest kein Problem. Ich habe nur versucht einen realistischen Überblick zu geben.

Grammweise sind nicht drinnen sonst wärst du schon tot.

Man hat grammweise im Amalgam, das meiste davon wird aber nicht frei.

hier ein Link der dazu passt:

https://www.keytoxins.com/hgbiblio-files/iaomt/iaomt_db/Guzzi.amalgam.Hg.tissuesAmJForensic.pdf

Wie man lesen kann sind in den betroffenen Organen bei der Autopsie Konzentrationen im millionstellgramm Bereich (50mcg) je KG gefunden worden.

Selbst wenn man das jetzt auf das gesamte Körpergewicht hochrechnen würde wäre das maximal ein paar mg.

Das sich grammweise im Kiefer befinde ist glaube ich ein falsch zitiertes oder falsch interpretiertes Kommentar das möglicherweise ursprünglich vom Toxcenter stammt. Es kann sein das dieses darauf zurückgeht das beim verbrennen einer Leiche mehrere Gramm Quecksilber freiwerden können. Allerdings passiert das auch nur deswegen weil die Leichen noch Amalgam haben können das mehrere Gramm gebundes Quecksilber enthält das alles durch die Verbrennung freiwerden kann.

Die Kieferknochenwerte wurden u.a hier im Forum öfters gepostet und befinden sich alle selbst bei sehr hohen Werten ausschliesslich im millionstelgramm Bereich.

Es ist also eher unwahrscheinlich das wir mehr Quecksilber im Körper haben als im Millionstel oder Tausendstelgramm Bereich.

Von Dir kommen leider nur größtenteils vage Aussagen und nichts Handfestes. Eigentlich nur Spekulation. Ich versuche das etwas realistischer anzugehen und wüsste nicht, was dagegen spricht.

Ich finde was du geschrieben hast nicht so realistisch weil:

Du sprichst von Ausscheidungen und Körperbelastung im Grammbereich.

Du kannst dir die Ergebnisse von Mobilisationstests ansehen hier im Forum. Die Ausscheidung ist häufig um 50mcg/Liter Urin unter DMPS.

Wenn du an einem Tag 1 Gramm Quecksilber ausscheidest wären das 500.000 Microgramm / Liter Urin mit noch viel höheren Spitzen.

Ich habe noch nie gesehen das jemand so ein Ergebnis hatte. Oft kommen nur ein paar Microgramm/Liter raus. Man scheidet also Millionstelgramm aus wenn man chelatiert.

und wie du oben lesen kannst sind bei den Autopsien in den Speicherorganen Konzentrationen im Millionstelgramm Bereich gefunden worden.

Die vielen praktischen Erfahrungen der Leute die vor dir auslgelietet haben zeigen auch das nach ein paar Monaten kaum jemand entgiftet ist. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel wie schon bekannt.

lg
 
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hier ist vielleicht noch etwas besseres. Das ist eine Studie aus den 80ern bei der man mit Hilfe eines Computerprogramms berechnen wollte wie viel Quecksilber aus Amalgam sich im Körper anreichert.

Die Studie wurden von Amalgamgegnern gemacht, sollte also nicht zur Verharmlosung dienen.

Man schätzte das sich die gesamte Quecksilberlast im Organismus nach 10 jahren um 5mg einpendeln würde bei einer üblichen täglichen Dosis.


Estimation of mercury body burden from dental ama... [J Dent Res. 1986] - PubMed - NCBI

https://www.amnco.it/server/Estimat...mulation of a metabolic compartment model.pdf

Jetzt kannst du schätzen. Wenn jemand bei einer DMPS Spritze 50mcg eliminieren würde (hoher Wert) würde er 100 Spritzen brauchen um 5mg auszuscheiden. Selbst bei wöchentlichen Spritzen wären das 2 Jahre.

Der Körper entgiftet natürlich auch jeden Tag von alleine einen Teil also kann man das schwer direkt vergleichen.
 
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was noch in der Studie gesagt wird ist das nach den Berechnungen insgesamt (nur) ca. 80 mcg Quecksilber im Gehirn zu finden wären nach 10 Jahren.

Also die gesamt Menge Quecksilber im Gehirn ist eigentlich verschwindend gering aber sie kann für einen grossen Teil der Beschwerden verantwortlich sein.

Das Gehirn steuert unser Immunsystem und unseren Hormonhaushalt und wenn unsere Gehirnzellen vergiftet sind können sie die die Arbeit nicht mehr machen.

Ein nicht mehr funktionierendes Immunsystem führt zu Infekten, Dybiosen, viell. Autoimmunerkrankungen, Krebs und wenn der Hormonhaushalt im Körper nicht mehr funktioniert, funktioniert gar nichts mehr.

Also es kann theoretisch sein das nur 100 Microgramm von dieser hochgiftigen Substanz an der falschen Stelle dein Leben und deine Gesundheit zerstören.

Man benötigt dafür gar keine Milligramm oder Gramm.

Deshalb würde ich beim Ausleiten vorsichtig und gründlich vorgehen..

Die in Impfungen enthaltene Menge Quecksilber ist übrigens 25mcg in einer Form die sich bevorzugt im Gehirn einnistet.
 
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Der Körper entgiftet natürlich auch jeden Tag von alleine einen Teil also kann man das schwer direkt vergleichen.



Vom Amalgam mal abgesehen... man nimmt auch jeden Tag unterschiedliche Mengen an HG auf - aus Nahrung, Umwelt, zerbrochenen Fieberthermometern oder Energiesparlampen etc. ... heutzutage sicherlich mehr, als der Organismus alleine auszuscheiden in der Lage wäre.

Da man also sein Leben lang einleitet, ist von daher wohl auch eine lebenslange Ausleitung nicht verkehrt. Die Frage ist nur, ob die Ausleitung tatsächlich in so aggressiver Art und Weise geschehen sollte...

Grüße
Lukas
 
Hallo DMPS, hallo Lukas,

so mit einigem Abstand und um einige Erfahrungen reicher, schreibe ich mal wieder zu Euren interessanten Beiträgen.

@Lukas: Klar, die "Auffrischung" der Belastung sollte man berücksichtigen.

@DMPS: Ok, dann gehe ich bei mir mal vom schlimmsten Fall, also den maximalen 5mg Hg im (sonstigen) Körper aus und schlage noch 1mg Hg (auch wenns vielleicht nur ein Zehntel davon sein kann) als Risikoaufschlag drauf. Also 6 mg Hg Alles in Allem in meinem Körper. Klingt auch plausibel, denn die Amalgamplomben werden sich damals nicht zu 50% verflüchtigt haben. Das wäre rein von der optischen Betrachtung der Menge schon etwas sonderbar. Wobei ich allerdings glaube, ein kleines Stück bei der Entfernung verschluckt zu haben und auch nur einen einfachen Kofferdamm ohne Sauerstoff etc. hatte (aber damals war das Thema auch noch nicht so bekannt und verbreitet und es gab kaum Internet; naja, der Zug ist abgefahren). Also vielleicht durch die Entfernung sehr stark belastet wurde. Daher würde ich eigentlich bei mir lieber von höheren Mengen ausgehen - sicherheitshalber. Bei jeder Entfernung dürfte der Körper allerdings nochmal zusätzlich belastet werden, weshalb man vielleicht besser von höheren Mengen als von 5-6 mg ausgehen sollte. Aber gut.

Angenommen, ich nehme 50 mg ALA alle 3-4 Stunden pro Tag, d.h. mindestens 300 mg ALA pro Tag. Und habe damit dauerhaft unter Berücksichtigung der Halbwertszeit von ALA zu jedem Zeitpunkt des Tages einen MINDESTpegel von 50 mg ALA im Blut. Und dieses ALA bindet WURZEL(50) mcg Hg, dann sind das 6*WURZEL(50) mcg Hg, die pro Tag gebunden und ausgeschieden werden = 42 mcg Hg/d. Das würde sich auch mit der von mir genannten Schätzung von Cuttler decken, der sagt, dass man nach seinem Protokoll pro Tag ca. 1% (verbleibendes) Hg ausleitet. Demnach hätte man ca. 4-5 mg Hg im Körper. Was ja auch den Angaben in der von Dir genannten Studie entspricht. Führt man die Entgiftung in dieser geringen Größenordnung UNUNTERBROCHEN weiter durch, hat man nach 100-150 Tagen (=3-5 Monate) komplett ausgeleitet.

Wie dem auch sei. Zu meinem Selbstversuch: Ich habe zwei Mal im Abstand von 1 Woche jeweils 3 Tage lang alle 6 Stunden 600 mg ALA eingenommen. Der erste Tag ging jedes Mal gut, am zweiten war ich jedesmal etwas matt ("brain-fog") und am dritten hatte ich beide Male so höllische Kopfschmerzen, dass ich den Versuch abgebrochen habe. Insgesamt fühlte ich mich am dritten Tag auch nicht so gut. Allerdings war die Nachwirkung sehr gut. Insgesamt hat sich mein Kopf in den darauffolgenden Tagen klarer angefühlt. Weshalb ich definitiv eine Wirkung vermute.

Nun habe ich mir 50 mg ALA bestellt und auch schon in 4 Stunden-Abständen eingenommen. Der Effekt reicht von "nicht-spürbar" bis ziemlich gut. Also ich merke kaum einen Unterschied (in negativer Hinsicht), also keine Kopfschmerzen, aber fühle mich etwas fitter und klarer. Nach zwei Tagen des Selbstversuchs mit so einer geringen Dosis, kann ich nur sagen, dass ich das so ohne Nebenwirkungen weiterführen kann, aber auch steigern werde. Ich werde noch einen Tag mit 50 mg weitermachen und dann auf 100 mg alle 4 Stunden steigern. Sollte das auch ohne Komplikationen funktionieren. Werde ich es auf 200 mg erhöhen. Mein Ziel sind 300 mg ohne Nebenwirkungen alle 4 Stunden. Mal sehen. Die 600er Kapseln habe ich immer noch. Vielleicht kann ich die ja irgendwann auch wie Smarties schlucken. ;) Naja, eine am Tag geht, aber mehr nicht. Ich werde versuchen, das dauerhaft am Stück durchzuziehen, da ALA ja noch zahlreiche andere positive Eigenschaften neben der Ausleitung von Hg hat. Bisher kann ich also sagen, dass die geringen Dosen für mich verträglicher zu sein scheinen, obwohl ALA gemeinhin keine Nebenwirkungen besitzt. Allergien haben sich aber offenbar aufgrund der mehrmaligen hohen Dosierungen auch nicht eingestellt. Steigerungen in der Dosis sind weiterhin möglich und ja auch lt. Cuttler angeraten - bis zu 200 mg alle 4 Stunden (für Kinder?). Da es günstige 300er Kapseln gibt und ich eben diese 600er habe, werde ich versuchen, problemlos regelmäßig höhere Dosen zu schlucken. Aber es scheint tatsächlich empfehlenswert zu sein, sich von geringeren Dosen langsam an höhere heranzutasten anstatt gleich mit "Bomben" loszulegen. Allerdings möchte ich nochmal betonen, dass man auch nicht übervorsichtig zu sein braucht. Höhere Dosen bringen vielleicht nur unterproportional mehr, sind aber teilweise monetär betrachtet günstiger und leiten dennoch absolut mehr aus. Daher ist es individuell wohl am besten vorsichtig einzusteigen, erstmal einige Tage zu testen, dann aber bald zu steigern und die Dosis immer einige Tage zu halten, um zu sehen, ob sich Nebenwirkungen einstellen und falls nicht, weiter die Dosis weiter zu erhöhen bis man an seine persönlichen Grenzen kommt. So ist es für den Körper und den Geldbeutel am schonensten und zugleich leitet man am schnellsten aus. Das dürfte die effetiveste und zugleich effizienteste Methode sein. Ich werde das so weiter führen. Sollten sich keine Unregelmäßigkeiten einstellen, werde ich nicht mehr schreiben. Es sei denn es besteht weiterer Diskussionsbedarf. Wenn sich was ändert, poste ich hier wieder meine Erfahrungen oder wenn Diskusionsbedarf besteht, beteilige ich mich auch.

Herzliche Grüße
Peter
 
Hallo liebe Community,

meine Frage: Kann ich das Cutler Protokoll auch wirkungsvoll durchführen, indem ich alle 6 Stunden (nicht alle 3 Stunden) 600 mg ALA einnehme?
Ich möchte mich an dieser Stelle einklinken. Passend zu deiner Frage zitiere ich folgende Aussage von Dr. Klinghardt:

Alphaliponsäure ist ein Goldstandard geworden in der Welt, zum Entgiften der Schwermetalle.
Die Dosis ist: 300 mg 4 x tägl. bei Erwachsenen, 100 mg 4 x täglich bei Kindern

Es ist wichtig, um das reduzierte Glutathion wieder herzustellen. Alphaliponsäure hat eine phantastische Entgiftungswirkung für die Leber, so daß wir es immer mehr in unser Standardprogramm nehmen bei Erwachsenen in der akuten Phase. Es ist wichtig, daß wir 300 mg 4 x täglich nehmen, denn wenn wir es nur 1x nehmen, führt es zu einer Verschiebung von Schwermetallen, zurück ins Gehirn, wenn man es 4x täglich nimmt, findet das nicht statt.
Quelle: Schwermetall-Ausleitung » Vortrag 2 von Dr.Klinghardt

Lt. Dr. Cutler müsste ALA auch nachts eingenommen werden. Lt. Klinghardt ist dem nicht so.
 
Hallo Gummiball,

danke für Deinen Beitrag. Das deckt sich ja dann gut mit meinem Fazit für mich selbst und dem was ich im Selbstversuch, aber auch durch die Überlegungen bzgl. Cutler oben schreibe. So sehr widersprechen sich dann Cutler und Klinghardt bzgl. ALA gar nicht. Auch in anderen Hinsichten, wie ich oben schreibe, ist ALA gut, das bestätigt auch Klinghardt. Habe ich aber wo anders kürzlich auch gelesen. R-Gluthation habe ich auch mal genommen. Das kam mir auch ganz gut vor. In Kombination mit ALA könnte das vielleicht auch gut sein. Aber ich bleibe erstmal bei meinem beschriebenen ALA-Plan und dessen Umsetzung. Die ganzen Supplements gehen ja auch gut ins Geld und der zusätzliche Effekt (Grenznutzen) durch immer mehr dürfte bei steigender Menge immer weiter nachlassen. Vitamin D hat mir sehr geholfen. Das habe ich als erstes mal aufgefüllt. Und jetzt probiere ich die ALA-Geschichte. Caprylsäure und Candiclear hats auch gebracht bzw. wird parallel zu ALA wegen vermutetem Zusammenhang zwischen Candida und Quecksilber eingenommen. Bzgl. dauerhaft erstmal Caprylsäure und Candiclear und während dieser Zeit die Versuche ALA dauerhaft zu nehmen und die optimale Dosis herauszufinden. Dann dürfte es nach einigen Monaten (Berechnungen siehe oben) schon deutlich besser sein. Durch Vitamin D, dann Candiclear und Caprylsäuer merke ich aber schon seit 4-6 Wochen eine deutliche Besserung. ALA hilft aber zusätzlich auch. Danke für den Link zum Klinghardt-Vortrag.

Herzliche Grüße
Peter
 
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