Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magnesium

01.05.08 17:44 #1
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Vitamin D, Vitamin D3

knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo Manno,

ganz frisch auf den Tisch:
Nach zehnjähriger Forschungsarbeit ist nun die röntgenkristallographische Strukturanalyse des riesigen und kompliziertesten Proteinkomplexes der mitochondrialen Atmungskette gelungen. Er besteht aus mehr als 40 verschiedenen Proteinen, markiert den Anfangspunkt der Zellatmung und wird deshalb auch als mitochondrialer Komplex I bezeichnet. Die Ergebnisse erscheinen in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Science“.

Ein detailliertes Verständnis der Funktion von Komplex I ist von besonderem medizinischem Interesse, da Fehlfunktionen mit einer Reihe von neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer, aber auch dem biologischen Altern insgesamt, in Verbindung gebracht werden. Prof. Carola Hunte vom Freiburger Institut für Biochemie und Molekularbiologie und dem Freiburger Exzellenzcluster BIOSS (Centre for Biological Signalling Studies) gelang in Kooperation mit Prof. Ulrich Brandt, Professor für Molekulare Bioenergetik und Mitglied im Exzellenzcluster „Makromolekulare Komplexe“, und Dr. Volker Zickermann aus seiner Arbeitsgruppe ein wichtiger Schritt zu diesem Verständnis.
Der Energiestoffwechsel findet in den sogenannten Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, statt. Sie überführen die von außen in Form von Nahrung aufgenommene Energie in den zellintern universell einsetzbaren Energieträger Adenosintriphosphat, kurz ATP. Eine Kette von fünf, kompliziert gebauten molekularen Maschinen in der Mitochondrienmembran führt diese Energieumwandlung durch. Die Herstellung von ATP in den Mitochondrien durchläuft deshalb so viele Schritte, weil die zugrunde liegende Umsetzung einer Knallgasreaktion entspricht. Lässt man im Labor Wasserstoffgas und Sauerstoff miteinander reagieren, verpufft die in den Ausgangsstoffen enthaltene Energie explosionsartig in Form von Wärme. Bei der biologischen Oxidation durch die membrangebundenen Proteinkomplexe der Atmungskette wird die Energie dagegen kontrolliert in kleinen Paketen freigesetzt. Wie bei einer Brennstoffzelle wird sie in ein elektrisches Membranpotential umgewandelt, das letztendlich für die Synthese von ATP genutzt werden kann. Zusammengerechnet bilden die Oberflächen der Mitochondrien im menschlichen Körper eine Fläche von 14.000 Quadratmetern. Dort werden täglich etwa 65 Kilogramm ATP produziert.

Das jetzt vorgestellte Strukturmodell gibt wichtige und unerwartete Hinweise auf die Funktionsweise von Komplex I. Eine aus keinem anderen Protein bekannte Form eines molekularen „Transmissionsgestänges“ scheint demnach für den Energietransfer innerhalb des Proteinkomplexes durch mechanische Kopplung im Nanomaßstab verantwortlich zu sein. Übertragen auf die Welt der Technik ließe sich dies als eine Kraftübertragung durch eine Art Kuppelstange beschreiben wie sie etwa die Räder einer Dampflok verbindet. Dieser neue nanomechanische Ansatz soll nun durch ergänzende funktionelle Studien und eine verfeinerte strukturelle Analyse weiter untersucht werden.

Veröffentlichung
Functional Modules and Structural Basis of Conformational Coupling in Mitochondrial Complex I
Carola Hunte et al.; Science
Published online: 1. Juli 2010
VG peter

Vitamin D, Vitamin D3

Manno ist offline
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Seit: 09.09.08
Zitat von knutpeter Beitrag anzeigen
Hallo Manno, ganz frisch auf den Tisch: VG peter
Ich weiß gerade nicht, ob ich mich nun darüber freuen soll, daß die "ewig Gestigen" sich endlich auch einmal damit befassen, oder ob ich mich schwarz ärgern soll, weil sie immer wieder die gleiche Taktik einsetzen.

Es ist wie mit CFS, MCS, oder Amalgamintoxifikation. Wenn zu viele Ärzte nach abgeschlossener Forschung entsprechend der Erkenntnisse behandeln und eine weitere Blockade nicht mehr aufrecht erhalten werden kann (weil Patienten das Geplapper der deutschen Professoren nur noch irgnorieren), dann setzen diese den Stand der Erkenntnisse wieder auf Null, beginnen wieder bei "Adam und Eva" und beahupten dann: "Nach heutigem Stand der wissenschaftlichen (=deutschen) Erkenntnis konnte noch nicht bewiesen werden, daß ....

Die können sich ihre Erkenntnisse sonstwo hin stecken ! Sie haben den Zug verpaßt, die Forschung verschlafen und nun sollten Wissenschaftler wie Dr.Pall oder Dr.Kuklinski das Geld für eine klinische Forschung bekommen ...
Die hätten es wenigstens verdient !


Gruß Manno

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Manno ist offline
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Seit: 09.09.08
Zitat von SamiaX Beitrag anzeigen
Hallo Manno,
Im Prinzip wäre damit 1,25 VD in der Funktion ähnlich wie Thyroxin und Cortisol, denen es ja auch in der Struktur ähnelt. Ist diese Aktivierungsfunktion belegt?
Wenn ja würde mich das Ganze an den Umgang mit SD-Hormonen erinnern.
Momentan liest man überall nur: Erhöht eueren Vitmin D Spiegel ! Andererseits hängen all diese Hormone durch Hypothalamus-Hypophyse-Nebenniere-Schilddrüse so eng mit Vitamin D in Verbindung, daß ich meine Zweifel habe, ob da überhaupt noch jemand durchblickt. Natürlich wirkt sich Vitamin D auch direkt auf die Schilddrüsenfunktion aus (beschrieb ich ja schon). Insofern sollte es Dich nicht nur daran erinnern ...
Die andere Seite ist der Zustand, in dem ich mit meinem VD-Mangel noch war. Immer wieder bettlägerig durch die Rückenschmerzen, durch den Schmerz wurde auch mein Stress-System maximal aktiviert, ich lag kaltschweissig und gequält über Tage da, Erholung war das nicht.
Welchen Vitamin D Spiegel hattest Du denn dabei ?
Nunja - Vitamin D (ich bezeichne es deswegen auch als Jagdhormon) scheint wie Kokain oder eine Asperintablette bei Kopfschmerzen zu wirken. Man kann danach trotz Erkrankung wieder zum Tanzen gehen ... Nur: Asperin ist genausowenig ein Vitamin, wie das Hormon aus Vitamin D ! Es dämpft die körperliche Immunreaktion. Geht's einem danach auch langfristig besser ? Was ist denn wenn sich die Infektionen dadurch erst recht ausbreiten, Autoimmun- oder Krebserkrankungen entstehen, ect. (siehe meinen heutigen Link dazu)

Grüße,
Manno


(das bezieht sich nicht auf Mannos letztes Post zu Testo, habe ich erst nachher gelesen)
Von sowas aggressivem wie Testosteron mußtest Du Dich natürlich als "brave" Frau distanzieren - mit einem überhöhten Spiegel willst du nicht in Verbindung gebracht werden ;-)
Wie heißt denn eigentlich das weibliche Gegenstück, daß sich dann bei Dir erhöht ?

"Mann" macht sich halt so seine Gedanken: Wenn z.B. durch Streß mehr Cortisol ausgeschüttet wird (was ja bei NNS das Problem ist) dann ist Cortisol der Gegenspieler von Testosteron. Steigt das eine, dann sinkt das andere. Was passiert nun, wenn "Mann" Vitamin D substituiert ? Dann steigt Testosteron und die NN muß noch mehr Costisol ausschütten, um das wieder runterzuregeln ? Ich gehe davon aus, daß es einen ähnlichen Mechanismus auch bei "Frau" gibt.

Gruß Manno

Vitamin D, Vitamin D3

SamiaX ist offline
Beiträge: 573
Seit: 18.01.10
Hallo Manno,

Östrogen - und unter dem Titel Östrogendominanz gibt es inzwischen extrem viele Bücher mitsamt unzähligen Problemen.

Ich bin nicht brav, aber ich finde Du kommst zu dem Thema sexuell aggressiv rüber, und das finde ich unnötig. Das kann man auch sachlicher angehen.

Mein Vitamin D-Spiegel war vor 20 Jahren erstmals zu niedrig gemessen (unter 10 jedenfalls), jahrelang Therapie mit 1000 iE, darunter erreichte der Spiegel ein einziges Mal den Normbereich (ich könnte die Werte genau nachsehen, aber ich mache das sehr ungern). Dann kam ein Gesundheitsstrukturgesetz, mein Spiegel wurde nicht mehr gemessen und Vitamin D nicht mehr verordnet.

Nach 2jährigen Bitten hat dann mein Hausarzt einen bestimmt, der lag im Sommer nach Strandurlaub nur etwas erniedrigt. Therapie wieder begonnen mit 1000 iE. Im Winter lag der Wert dann bei 2 (weiß nicht welche Einheit).

In diesen 20 Jahren mit Vitamin D-Mangel habe ich 3 Autoimmunerkrankungen bekommen.

Ich habe mehrfach gelesen, dass unter ausreichend Vitamin D eine gute Chance bestanden hätte, dass ich diese nicht entwickele und ärgere mich ziemlich darüber, nicht früher ausreichend ersetzt zu haben.

Hast Du einen Beweis für den Einfluss der Achsen untereinander? Also dass es nicht nur negative Rückkopplung niedriges SD-Hormon führt zu hohem TSH, sondern auch zu hohem ACTH führt beispielsweise?

Grüße,
Samia

Vitamin D, Vitamin D3

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von knutpeter Beitrag anzeigen
Hallo Manno,
da hast Du dich richtig abgearbeitet. Trotz der Mühe, ich verstehe einiges nicht. VG peter
Hallo knutpeter
Ich hab jetzt schon wieder zum Antworten angesetzt und glatt einen wichtigen Termin verpaßt. (hoffentlich bekomme ich nochmal einen). Insofern muß ich jetzt mal wieder das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen, denn so intensiv wollte ich mich eigentlich garnicht in die Nierenfunktion einarbeiten.

Nicht's für ungut
Manno

Vitamin D, Vitamin D3

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.949
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
...
Von sowas aggressivem wie Testosteron mußtest Du Dich natürlich als "brave" Frau distanzieren - mit einem überhöhten Spiegel willst du nicht in Verbindung gebracht werden ;-)
Wie heißt denn eigentlich das weibliche Gegenstück, daß sich dann bei Dir erhöht ?
es ist aber schon bekannt(?!), dass Östrogen erst aus Testosteron gebildet wird - bei Frau UND bei Mann

"Mann" macht sich halt so seine Gedanken: Wenn z.B. durch Streß mehr Cortisol ausgeschüttet wird (was ja bei NNS das Problem ist) dann ist Cortisol der Gegenspieler von Testosteron. Steigt das eine, dann sinkt das andere. Was passiert nun, wenn "Mann" Vitamin D substituiert ? Dann steigt Testosteron und die NN muß noch mehr Costisol ausschütten, um das wieder runterzuregeln ? Ich gehe davon aus, daß es einen ähnlichen Mechanismus auch bei "Frau" gibt.

Gruß Manno
Corticoide basieren auf den selben Hormonen wie das Testosteron, also der Teufelskreis hat mehr als nur eine Bahn...
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Vitamin D, Vitamin D3

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.949
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Vitamin D gefährlich bei CFS Allergie und Autoimmunkrankheiten

Vitamin D verstärkt das Leiden


Vitamin D stärkt das Immunsystem nicht nur, sondern es schwächt dieses weitaus mehr, wie es gestärkt wird. Vitamin 25-D deaktiviert mehr Rezeptoren, als es aktiviert. Im Sinne meiner Definition des "Jadhormons" signalisiert es: "Augen zu und durch !" Kleinere Brüche, Verletzungen, Infektionen oder Tumorzellen werden erst einmal ignoriert oder durch oberflächlich wucherndes Gewebe geflickt – um sowas kann man sich nach der Saison dann immernoch kümmern.


Lt. Fokusbericht ist es jedoch gefährlich die Behandlung oder Heilung kleiner Defekte durch Vita-D hinauszuschieben – oder sogar durch immer neue Vitamin D Kicks "auf Ewig zu verschieben". Lt. Bericht des Fokus wimmelt es in unserem Körper nur so von Mikroben. Es wird angegeben, daß 90% unserer Körperzellen nicht menschlicher Natur sind, sodaß unser Immunsystem unter Einwirkung von Vitamin D diese nicht mehr unter Kontrolle halten kann. Zu 90% erfreut Vitamin D dann wohl unsere Mikroben und nur zu 10% uns selbst. Man könnte umgekehrt auch sagen, daß Vitamin D uns zu 90% schadet und nur zu 10% nutzt.


Ein Forscherteam der Autoimmunity Research Foundation überprüfte das Datenmaterial zu Vitamin D und Krankheiten (Autoimmunerkrankungen) um herauszufinden, ob eine Vitamin D Substitution überhaupt sinnvoll ist. Sie kamen zum Schluss: Von zusätzlichen Vitamin-D-Dosen ist eher abzuraten.


Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben oft einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Vitamin D Mangel ist dann aber nicht die Folge von "zu wenig Sonnenlicht", sondern eher die Folge einer Autoimmunerkrankung bzw. der Allergie. (Anm: Auch bei Allergie gegen die eigene Wohnung wie bei Milben oder Schimmelpilzen sinkt der Vitamin D Spiegel. Hier wäre es nun interessant zu erfahren, warum Schimmelpilze den VitaminD Spiegel sinken lassen ?)


Blockiert ein Betroffener durch zusätzlich eingenommenes Vitamin D die Rezeptoren und damit sein Immunsystem, dann fühlt sich der Patient zunächst zwar besser, da die Entzündungsreaktionen abnehmen. Da das Immunsystem nun aber geschwächt ist, kann der Körper sich auf lange Sicht nicht mehr gegen die Eindringlinge wehren. Als Folge einer kurzfristigen Vitamin D Substitution leidet der Betreffende später lebenslänglich unter Allergien, Überempfindlichkeitsreaktionen, Autoimmunkrankheiten. Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Allergien könnten ihren Zustand durch Einnahme von Vitamin D erheblich verschlechtern. Für einen kurzen "Kick" müssen sie daher später einen hohen Preis bezahlen.


Autoimmunkrankheiten: Vitamin D verstärkt das Leiden - News - FOCUS Online


Ja, ja -der Link ist schon älter (heute werden solche Hinweise wohl nicht mehr geduldet). Ich substituiere jetzt im Sommer trotzdem Vitamin D, weil ich es bei meinem "extremen Mangel" schließlich auf Kasse verschrieben bekam (100ml Vigantol Oel). Bei CFS (chronische Infektionen) sehe ichs zwar nun als etwas kritisch an, weils wohl nur die Viren erfreut, aber was soll's. Es ist wie mit der Schweinegrippe - nun kann ich mich endgültig dem Hype nicht mehr entziehen. Dann gehe ich halt auch mal auf die Jagd ... Vor dem Winter werde ich die Zufuhr jedoch nochmal überdenken, damit mein Organismus seine Erhohlungsphase bekommt (und nochmal die Werte bestimmen lassen).


Gruß Manno
bitte nicht das Pferd von hinten aufzäumen - ist es nicht vielmehr so, dass CFSymptomatiker (ob nun teilweise durch kleine Mistviecher wie Pilze, Milben, noch kleinerem oder ganz etwas andrem...) gar nicht mehr in der Lage sind, sich dem gesunden (also zeitabhängigen) und wohl gesundenden Einfluß der Sonne zu unterziehen?! Also ich konnte zu meinen schlimmsten Zeiten mich nicht für ein paar Minuten am frühen Vormittag oder am sehr späten Nachmittag während des Sommers in die Sonne legen...

In der Regel ist das eben so - der Stärkere überlebt; Parasitäres oder ähnlich wirkendes "überfällt" den (menschlichen) Körper, ist dieser sowieso schon durch irgend etwas geschwächt oder passiert der Überfall derart intensiv - wird dieser eben zum Wirt oder zum (zum Dahinsiechen bis Sterben verurteilte) Nährboden für viele neue Generationen... von so manchem kleinem Mistviech...

Würde der liebe Gott gewollt haben, dass Lebewesen - hier wohl vor allem Säugetiere - in sonnenschwachen Gefielden auch im Winter so aktiv sind wie im Sommer, hätte er wohl kaum eine Winterruhe, Winterstarre oder gar Winterschlaf "erfunden"; Dahingehend sind wir ja übereinstimmend (Jagd im Winter ist nicht notwendig, wenn er "verschlafen" wird); Da wir Menschen aber immer gerne "Gott" spielen und im Winter nun so aktiv sein "müssen" ("soziales" Leben - Arbeit/Geldverdienen), hat unser Körper ganz einfach keine Zeit mehr für die evolutionäre Erholungsphase - und wird von Jahr zu Jahr wohl schwächer; Oder das Tier Mensch erfindet was neues - zB Vitamin- und Hormon-Supplementation... und kann es sich dann - hoffentlich, sozial/informell/finanziell - auch leisten...
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Geändert von alibiorangerl (03.07.10 um 03:36 Uhr)

Vitamin D, Vitamin D3

SamiaX ist offline
Beiträge: 573
Seit: 18.01.10
Laut Deinem Link kann Östrogen auch aus DHEA gebildet werden *g*

Ich habe Testomangel und Ö-Dominanz.

Was ich noch klarer schreiben wollte, da es wohl nicht so ganz rüberkam:

Ich habe seit 20 Jahren Vitamin D-Mangel (unter ärztlicher Standard-Therapie) und bekam in dieser Zeit 3 Autoimmunkrankheiten. Ich glaube nicht, dass ich mit einem höheren Vitamin D-Spiegel noch mehr als 3 bekommen hätte, da ich nur wenige Leute kenne mit so vielen und das für ziemlich unwahrscheinlich halte.

Und wenn es wirklich so wäre, dann müssten ja jetzt, wo ich 5.000-7.000 iE nehme, rein theoretisch in den nächsten Jahren gleich noch ein paar dazu kommen, denn dann müsste ich ja noch mehr kriegen.

Ich halte das für unwahrscheinlich.


Und dann wollte ich noch auf die Rückenbeschwerden eingehen. Ich hatte ja nicht nur Schmerzen, ich hatte irgendwelche Blockaden und eingeklemmten Nerven. Mit reiner "Schmerztherapie" durch Vitamin D hat das in meinen Augen weniger zu tun, dass ich jetzt gar keine Probleme mit dem Rücken mehr habe nach 20jährigem Leiden. Da ist einfach eine ganz andere Stabilität als früher in meinem Rücken, Haltekraft.


Ich bin sehr gespannt auf Fachmeinungen zu Mannos Ausführungen.

Grüße
Samia

Vitamin D, Vitamin D3

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.949
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von SamiaX Beitrag anzeigen
Laut Deinem Link kann Östrogen auch aus DHEA gebildet werden *g*

Ich habe Testomangel und Ö-Dominanz.
naja, es sind, wie schon erwähnt, mehrere Bahnen (oder Linien), DHEA ist - unter anderen - eben auch wieder "nur" ein Pre-Hormon für andere, freilich wirkt jedes dieser Pre-Hormone auch als solches in der für seine Rolle bestimmten Weise und nicht nur als Baustein für ein anderes...

Wenn nun auch nur eines der vielen - warum auch immer - aus der Reihe tanzt, ist es nicht verwunderlich, dass auch andere - darauf aufbauende - dies tun... Wahrlich schwer, die tatsächliche Ursache respektive Heilung zu finden - bis dahin ist mensch wohl froh, wenn Symptome wenigstens gelindert werden können...

Was ich noch klarer schreiben wollte, da es wohl nicht so ganz rüberkam:

Ich habe seit 20 Jahren Vitamin D-Mangel (unter ärztlicher Standard-Therapie) und bekam in dieser Zeit 3 Autoimmunkrankheiten. Ich glaube nicht, dass ich mit einem höheren Vitamin D-Spiegel noch mehr als 3 bekommen hätte, da ich nur wenige Leute kenne mit so vielen und das für ziemlich unwahrscheinlich halte.

Und wenn es wirklich so wäre, dann müssten ja jetzt, wo ich 5.000-7.000 iE nehme, rein theoretisch in den nächsten Jahren gleich noch ein paar dazu kommen, denn dann müsste ich ja noch mehr kriegen.

Ich halte das für unwahrscheinlich.

Und dann wollte ich noch auf die Rückenbeschwerden eingehen. Ich hatte ja nicht nur Schmerzen, ich hatte irgendwelche Blockaden und eingeklemmten Nerven. Mit reiner "Schmerztherapie" durch Vitamin D hat das in meinen Augen weniger zu tun, dass ich jetzt gar keine Probleme mit dem Rücken mehr habe nach 20jährigem Leiden. Da ist einfach eine ganz andere Stabilität als früher in meinem Rücken, Haltekraft.
Tja, wie ich auch schon vorher meinte... von Jahr zu Jahr schaukelt es sich hoch... zuerst fehlt das Eine, dann das Andere, am Ende fast die ganze Palette... hier nicht zu supplementieren grenzt mMn ja an Körperverletzung bzw Sterbehilfe... freilich muss man die großen Zusammenhänge sehen - wenn man diese auch nicht verstehen kann, dann wenigstens akzeptieren...
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Geändert von alibiorangerl (03.07.10 um 14:15 Uhr)

Vitamin D, Vitamin D3

SamiaX ist offline
Beiträge: 573
Seit: 18.01.10
Klingt für mich als hättest Du auf etwas geantwortet, das ich vorhin in einer PN schrieb:

Ich sehe Hormone als Pflaster, die man auf das Problem klebt (also keine ursächliche Therapie). Aber ohne könnte ich gar nicht, und je nach Zustand ist manchmal ein Pflaster wichtig, damit die Voraussetzungen für Heilung gegeben sind. Doc Hertoghe: Hormone immer von unten dosieren, also unter der Eigenproduktion des Körpers bleiben als Unterstützung. Schädlich ist die Überdosierung.

*g*


Und Deine Aussage stimmt trotzdem nicht, dass Ö nur aus Testo kommen kann *g*

Geändert von SamiaX (03.07.10 um 16:27 Uhr) Grund: ein s


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