Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magnesium

01.05.08 18:44 #1
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Vitamin D, Vitamin D3

knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo Ulli,

danke für Deinen Beitrag, so stelle ich mir eine Diskussion in einem Forum vor.

Viele Grüsse peter

Vitamin D, Vitamin D3

Sonnenschein55 ist offline
Beiträge: 78
Seit: 12.05.10
Hallo GMO,

danke für Deinen Beitrag. Das macht doch echten Mut, das ich jetzt den richtigen Weg für mich gefunden habe. Seit Jahren gelte ich als therapieresistent, immer mehr Diagnosen kamen hinzu und außer immer weiterer Medikamente fiel den Ärzten nichts ein.
Jetzt nehme ich meine Gesundheit allein in die Hand und freue mich, dieses Forum zur Diskussion und Erfahrungsaustausch gefunden zu haben.

Ich behalte ganz sicher meinen Vitamin D Spiegel im Auge und nehme zur Zeit 1 x wöchentlich 40.000 IE und fühle mich in meinem Allgemeinbefinden schon besser. Ich kann wieder länger als 5 Minuten in der Küche stehen und meine ständigen Muskelkrämpfe im ganzen Körper haben etwas nachgelassen.

Viele Grüße
Sonnenschein55

Vitamin D, Vitamin D3

Brigitka ist offline
Beiträge: 1.844
Seit: 07.04.09
Hallo zusammen, hier ist es ja gerade ziemlich interessant

Zitat von UlliS Beitrag anzeigen

die Info findest Du uA. hier Vitamin D Council | Understanding Vitamin D Cholecalciferol. Das kann ich auch aus aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich vermute ein wichtiger positiver Effekt des D3 besteht in der Verbesserung des Mineralstoffwechsels, vor allen Calcium. Mg ist notwendig um D3 in das eigentlich aktive Hormon umzuwandeln.
Das ist mir neu, bis jetzt dachte ich, Magnesium wird zusammen mit dem Calcium bei höheren D3 Spiegeln wieder vermehrt in die Knochen eingebaut. (die auch unbedingt Mg brauchen, nur Calcium macht sie spöde) Und deswegen oft aus den Muskeln abgezogen, was zum Muskelhartspann führt. Wenn es direkt für die VD Produktion gebraucht wird, muß man umso mehr auf gute Versorgung achten.

Übrigens habe ich im Vitamin D Council auch etwas zu meiner Frage weiter oben gelesen. Ob Vitamin D von den oberen Hautschichten abgewaschen werden kann. Es kann, sogar mit reinem Wasser. Nur wieviel, muß noch weiter erforscht werden. Zum Glück dusche ich nicht soviel, ist mir zu anstrengend... Aber am Baggersee hüpfe ich schon öfters ins Wasser, schon um mich abzukühlen.

@Sonnenschein: Danke fürs reinstellen von Euren Werten. Ist ja richtig spannend, das von gleich drei Leuten im Vergleich zu lesen.
Macht Ihr die Aufsättigung mit Dr. von Helden oder macht das auch der Endokrinologe? Das wäre selten, dass da einer mal Ahnung hat.

@Hygieia: Dein Link ins Logi-Forum ist Spitze. Dr. von Helden geht ja von einem Verbrauch von 20% in einem Monat aus. Die fast 30% könnten realistischer sein. Und ein grund, warum die Aufsättigungskurven nach vier Monaten bei fast allen niedrigeren Dosierungen in die waagerechte übergehen.

Viele Grüße, Brigitka

Vitamin D, Vitamin D3

GMO ist offline
Männlich GMO
Beiträge: 113
Seit: 06.05.10
Zitat von Sonnenschein55 Beitrag anzeigen
Das macht doch echten Mut, das ich jetzt den richtigen Weg für mich gefunden habe. Seit Jahren gelte ich als therapieresistent, immer mehr Diagnosen kamen hinzu und außer immer weiterer Medikamente fiel den Ärzten nichts ein.

Jetzt nehme ich meine Gesundheit allein in die Hand...
Du erinnerst mich an mich.

Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ging es mir ähnlich - kommt mir vor, als wäre das vor 'nem halben Jahrhundert gewesen.

Seit ich meine Gesundheit in die eigenen Hände genommen habe, bin ich kerngesund. Und so fühl' ich mich auch! Kein einziges Medikament in all den Jahren angerührt, von zwei Zahnarztbesuchen abgesehen keine Arzt-Praxis mehr von innen gesehn, seit über einem Jahrzehnt. Wozu auch, wenn Krankheiten freundlicherweise einen weiten Bogen um einen machen. ^^

Kenne deine Krankheitsgeschichte nicht, kann Dir aus eigener Erfahrung aber ans Herz legen, deine Erfolge mit dem Vitamin D "nur" als Einstieg in ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis zu begreifen. Bei mir begann damals alles mit Linus Pauling und dem Vitamin C... heute lebe ich nach einem NEM-Plan, in dem das Vitamin C nach wie vor die wichtigste Rolle spielt, allerdings flankiert von einer ganzen Reihe von Nahrungsergänzungen. (Vor 5 Minuten hab' ich mir beispielsweise ein schönes Glas Gerstengrassaft schmecken lassen. )

Gesundheit beginnt und endet auf der untersten Ebene: bei unseren Körperzellen! Wenn Du schreibst, dass Du Dich in Deinem Allgemeinbefinden schon besser fühlst, kann ich Dich nur ermuntern, Geduld mit Deinem Körper zu haben. Was auf molekularer und zellulärer Ebene geschieht, verspricht keine Heilung über Nacht - Zellen bilden sich ständig neu, das braucht schon etwas Zeit. Versorge Deine Zellen mit den notwendigen Brennstoffen und sie werden es Dir früher oder später danken!

Weiterhin gute Besserung!

Vitamin D, Vitamin D3

UlliS ist offline
Beiträge: 282
Seit: 09.02.10
Zitat von Sonnenschein55 Beitrag anzeigen
Ich behalte ganz sicher meinen Vitamin D Spiegel im Auge und nehme zur Zeit 1 x wöchentlich 40.000 IE und fühle mich in meinem Allgemeinbefinden schon besser. Ich kann wieder länger als 5 Minuten in der Küche stehen und meine ständigen Muskelkrämpfe im ganzen Körper haben etwas nachgelassen.
Hallo Sonnenschein,

Du solltest es unbedingt auch mit Magnesium evtl. plus Calcium versuchen. Ich würde Dir empfehlen täglich 2 x 300 mg Magnesium zu nehmen. Magnesium Diasporal 300 aus der Apotheke ist ganz gut. Der positive Effekt stellt sich sehr schnell ein, 1 - 2 Tage.

Gruß
Ulli

Vitamin D, Vitamin D3

knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo GMO,

trotz unserer Streitigkeiten würde ich gern wissen. was verstehst Du unter

ganzheitliches Gesundheitsverständnis
?

Descartes prägte mit seinem berühmten Satz: "ich denke also bin ich" die Medizin über Jahrhunderte und zum Teil (z.B.Transplantationsmedizin) noch heute.
In der Abhandlung »De l‘homme« (1662) entwirft er das Model des Menschen als Maschine.(Reduktionistes Modell)

Erst durch die Erkenntnis, das Geist/Psyche auch auf den Körper wirken und umgekehrt kam das ganzheitliche Denken in die Medizin und wird heute durch die soziale/kulturelle Komponente erweitert.

Das ist meinen Meinung zum Thema ganzheitliches Gesundheitsverständnis.

VG peter

Vitamin D, Vitamin D3

Sonnenschein55 ist offline
Beiträge: 78
Seit: 12.05.10
Hallo Ihr Lieben,

ich finde es einfach nur toll, Euch alle hier gefunden zu haben.
Ich habe einfach das Gefühl, meinen Weg jetzt gefunden zu haben. Vor allem auch für meinen Sohn.

Hallo UlliS,
das ist ja wirklich ein Zufall.
Gerade vorhin war ich in der Apotheke und habe mir für meinen bevorstehenden Kurzurlaub an der See Diasporal gekauft. Hatt schon irgendwo gelesen, das Magnesiumcitrat besser sein soll als einfaches Magnesium.
Dein Bericht über den Erfolg mit Magnesium hat mich stutzig gemacht. Mein Sohn z.B. nimmt ca. seit 2 Wochen kein Magnesium mehr und ich habe den Eindruck das er wieder eher zu mieser Stimmung neigt. Werde ihm mal raten, das wieder zu nehmen. Da bin ich gespannt. Ich berichte mal welche Erfahrung er macht, wenn ich wieder da bin.

Hallo Brigitka,
meine Endokrinologin wollte mir diese Menge an Vit. D nicht aufschreiben. Ich habe mich mit Dr. von Helden in Verbindung gesetzt.
Nachdem meine Werte nach 4 Wochen so wunderbar angestiegen waren, hat sie mir gesagt dass sie vermutet, das ich eigenständig höher Dosen genommen haben muss.

Viele Grüße
Sonnenschein55

Vitamin D, Vitamin D3

UlliS ist offline
Beiträge: 282
Seit: 09.02.10
Zitat von Sonnenschein55 Beitrag anzeigen
Dein Bericht über den Erfolg mit Magnesium hat mich stutzig gemacht. Mein Sohn z.B. nimmt ca. seit 2 Wochen kein Magnesium mehr und ich habe den Eindruck das er wieder eher zu mieser Stimmung neigt. Werde ihm mal raten, das wieder zu nehmen. Da bin ich gespannt. Ich berichte mal welche Erfahrung er macht, wenn ich wieder da bin.
Hallo Sonnenschein,

Magnesium ist an sehr vielen wichtigen Stoffwechselprozessn beteiligt. Oft liegt dort die Ursage für viele diffuse Probleme die von keinem Mediziner erkannt werden. Wenn Du positiv auf D3 reagierst, ist die Warscheinlichkeit groß, dass Du auch von Mg profitieren kannst.

Bzgl. der Einnahme von Mg gibt es eine Besonderheit: bei vielen Menschen wirkt es erts ab einer Dosis von 600 mg täglich (über den Tag verteilt). Lieder wird einem in der Apotheke gesagt, dass ein Tütchen (300 mg) täglich ausreichend ist. Das stimmt nicht!!! Mg kann auch problemelos höher dosiert werden. Ich hatte Phasen in denen habe ich 1800 mg täglich genommen. Ich habe von Leuten gelesen die nehmen 7000 mg täglich. Wenn's zu viel ist bekomtm man Durchfall, dann nimmt man halt ein bsschen weniger. Wenn Mg alleine keine Verbesserung bringt, kann man zusätzlich auch Calcium nehmen. Da muss man dann allerdings etwas vorsichtiger sein.

Gruß
Ulli

Vitamin D, Vitamin D3

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von UlliS Beitrag anzeigen
Magnesium ist an sehr vielen wichtigen Stoffwechselprozessn beteiligt. Oft liegt dort die Ursage für viele diffuse Probleme die von keinem Mediziner erkannt werden. Wenn Du positiv auf D3 reagierst, ist die Warscheinlichkeit groß, dass Du auch von Mg profitieren kannst.

Wenn Mg alleine keine Verbesserung bringt, kann man zusätzlich auch Calcium nehmen. Da muss man dann allerdings etwas vorsichtiger sein. Ulli
Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn schon bei Vitamin D mußte ich feststellen, daß jeder etwas anderes dazu schreibt (habe zum Thema Calcium und Knochenstoffwechsel so um die 100 Abhandlungen darüber gelesen, um mal eine Quelle zu finden die belegt, daß Vitamin D tatsächlich zur Calciumeinlagerung in die Knochen führt ...

Nicht das ich mich als "Besserwisser" aufspielen wollte, doch beim Thema Calcium ist es auch nicht besser. Hier liest man immer wieder "Trink Milch, denn Milch enthält viel Calcium und Calcium macht müde Männer munter !" Wer - außer der Marketingabteilung der Milchwirtschaft - kann denn beweisen, daß viel Calcium gut für uns ist ? Wo wird denn auch mal gesagt, daß unsere Zellen durch zu viel Calcium in den Zellen absterben ? Es ist eben so, daß bei schlechter Zellverbrennung zu viel Calcium in unseren Zellen übrig bleibt, was dann müde Männer noch müder macht. (und die kleinen Gelenke verkalken läßt). Mehr Calcium bedeutet doch noch lange nicht "mehr Knochen". Die meisten Menschen würden sich wundern, wenn ihnen ihre Haarmineralanalyse viel zu hohe - schon gesundheitsschädliche Werte von "freiem" Calcium bescheinigen würde und dann auch noch eine Kalkschulter, Pankreatitis, ect. auftritt.

Auf eines möchte ich daher doch noch hinweisen: Calcium liegt im präsynaptischem Spalt der Zelle. Wenn ein Nervenimpuls in diesen Spalt gegeben wird, dann wird Calcium in die Zelle freigesetzt und das bedeutet: "Arbeite ! Tu es jetzt ! Gebe Vollgas !" - Bei zu viel Calcium gibts Muskelkrämpfe, Erschöpfungssymptome, Fibromyalgie (Muskelschmerzen), Überlastungsdepressionen, Psychosen, ect. Nun entweicht das Cacium aber nicht mehr freiwillig aus der Zelle, sondern es muß rausgepumpt werden. Dazu benötigen wir 30% unserer Kraft (ATP) und die reicht bei defekten Calciumpumpen oft nicht mehr. Genaueres siehe hier: http://www.symptome.ch/vbboard/chron...tml#post471051 Wenn ich nun wieder provokativ sagen würde: Calcium ist ein Teufelszeug, dann würde ich mich schon wieder auf zu dünnes Eis begeben (und häufiger wie einmal pro Thread möchte ich das nicht machen).

Stattdessen sage ich jetzt: Magnesium sitzt vor dem präsynaptischem Spalt der Zelle und ist sozusagen der Türsteher, der nicht jeden reinläßt. Schon gar nicht das aggressiv fordernde Calcium. Ohne Magnesium steht jedoch die Türe weit offen und die Zelle ist nicht mehr geschützt. Wenn nun mangels Magnesium zu viel Calcium in die Zelle eindringen kann, dann stirbt sie ab. Insofern können wir unsere Zellen nur durch Magnesium schützen - Wir brauchen mehr Türsteher, die aufpassen !

Schaue ich mir im Supermarkt das Milchregal an, dann ist die Theke fast größer wie die Gemüseabteilung. Von Käse über Joghurt, Quark, Pudding, ect. gibts da reihenweise Milchprodukte (Viele Leute reagieren schon unverträglich gegenüber Milch und dabei spielt Calcium eine Rolle). Und in alle diesen Produkten gibts immer wieder viel zu viel Calcium und gleichzeitig viel zu wenig Magnesium. Da Calcium auch noch das Magnesium verdrängt, sollte es nicht verwundern, wenn wir uns durch Calcium regelrecht vergiften ...

Dein Hinweis, daß statt Calcium wieder mehr Magnesium genommen werden sollte, oder daß zusätzliches Magnesium oft Wunder bewirkt, verwundert mich keinesfalls. Allerdings solltest Du dann aber auch dazu sagen, daß mit mehr Magnesium am Ende nur "zu viel Magnesium und zu viel Calcium in der Haarmineralanalyse herauskommt (bei mir sind jedenfalls beide Werte viel zu hoch !) Wie kommt denn dann z.B. noch das Kalium in die Zelle, oder was passiert mit dem Phosphat ? Letztlich sagtest Du dann aber auch noch: "Wenn Magnesium nicht sofort hilft, dann nehm doch versuchsweise noch mehr Calcium ..." und das hat mich nun doch etwas verwundert ...

Ach ja - falls es Dich interessiert, habe ich heute noch etwas dazu geschrieben. Indirekt bedeutet dies, daß Du nur durch eine Magnesiumtablette 3x soviel Kraft haben könntest: http://www.symptome.ch/vbboard/oxida...tml#post498648

Gruß Manno

Vitamin D, Vitamin D3

knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo Manno,

Du verbreitest hier völlig unpysiologische Behauptungen, ich würde schon gerne Wissen, was sind Deine Quellen? Hast Du schon einmal Menschen mit hypokalzämische Tetanie erlebt ? Wenn sie vor Muskelkräpfen nicht mehr die Finger bewegen können.

Zuerst einmal, wenn es um den Knochenstoffwechel geht (bei Vitamin D geht es um viel mehr) verschaffen die aktuellen Leitlinien Klarheit :

AWMF online - S3-Leitlinie Osteologie: Osteoporose bei Erwachsenen

Die Gabe von Mag hat bei Osteoporose keine Evidenz.

VG peter

Geändert von knutpeter (12.06.10 um 17:47 Uhr)

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