Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magnesium

01.05.08 18:44 #1
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Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magn

gentlemen01 ist offline
Beiträge: 858
Seit: 14.09.09
hallo blacky!

ich nehme ja durch die verbindung mit der einnahme des lefmix insgesamt über 3500iu pro tag zu mir.

es ging mir ja auch eher um das einnahmeschema, als um die angemessene dosis.

trotzdem danke für deinen hinweis!
__________________
Liebe Grüße G01

Vitamin D, Vitamin D3; Wechselwirkung Phosphat, Calcium, Magn

KarlG ist offline
Beiträge: 2.387
Seit: 22.01.11
Moin G01,

ich nehme ja durch die verbindung mit der einnahme des lefmix insgesamt über 3500iu pro tag zu mir.
Ist vermutlich auch zu wenig - Aufschluss bringt eine 25-OH-D3-Messung.

Wenn Du das gut verträgst, kannst Du auch die ganze Wochendosis auf einmal nehmen, oder auf 2* pro Woche verteilt.

Gruss
Karl

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evoke ist offline
Beiträge: 6
Seit: 17.05.12
guten morgen

ich habe mich hier neu angemeldet, da ich die threads bezüglich vitamin d sehr interessant, jedoch auch als verwirrend empfinde.

ich lese mich nun seit einigen tagen ein wenig in die materie ein (aufgrund eines bei mir festgestellten mangels an vitamin d, ich bin knapp zweistellig) und dies bei meiner meinung nach genug sonnenlichtzufuhr. wobei ich hinzufügen muss, dass ich sehr hellhäutig bin und somit pralles sonnenlicht nur kurz ohne hautprobleme vertrage, jedoch täglich mindestens 30 - 45 minuten zu fuß gehe (unter der woche) und am wochenende, sowie feiertagen deutlich länger unterwegs bin (2stündige spaziergänge sind die regel). also sollte ja auch ohne sonnenbaden die notwendige dosis wenigstens von april - oktober erreicht werden oder?

so viel ich inzwischen herausgefunden habe, ist bezüglich der maximal möglichen dosierung ohne schäden der wissensstand sehr unterschiedlich und somit für laien nicht durchschaubar. auch ärzte scheinen im regelfall eher vorsichtig zu dosieren, was allerdings dazu führt, dass sich bei patienten mit vitamin d-mangel oft nur wenig ändert (geringfügiger anstieg der werte, aber weiterhin mangel).

zudem soll man vit d3 zusammen mit magnesium und wohl auch calcium einnehmen, über die hier verträglichen mengen herrscht wohl gleichfalls ein kontroverser zugang.

was jedoch oft außer acht gelassen wird (jedenfalls in dieser diskussion hier?), dass man nach mehreren wochen vitamin d3 gabe auch beginnen muss vitamin a zu substituieren! das würde vielleicht auch die einen und anderen probleme erklären, die manche schildern zu haben.
insofern ist meiner bescheidenen erkenntnis nach im grunde der lebertran bzw. die kapseln ideal, da man hier über EINE vit. a und vit. d-quelle verfügt. jedoch ist die dosis an vit.-d nicht berauschend hoch, d.h. man sollte vielleicht zusätzlich noch auf eine portion fetten fisch oder pilze pro tag achten und natürlich auch so viel sonne wie möglich (bzw. man verträgt).

ich werde es jedenfalls nun lieber leicht dosiert mit lebertrankapseln probieren und nur an sehr schattigen tagen noch zusätzlich eine tablette mit 1.000 i.e. einwerfen und zusätzlich auf meine ernährung achten.

die hier recht häufig beschriebenen probleme, lassen mich lieber vorsichtig sein, zumal wie schon anfangs geschrieben, der infostand sehr unterschiedlich ist und mich somit auch nicht wundert, dass viele ärzte hier sich im zweifelsfalle lieber für zu wenig, als zu viel entscheiden.

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camerlenga ist offline
Beiträge: 867
Seit: 22.03.08
Hallo evoke

Häufige Probleme bei der Vitamin D-Einnahme? Hab ich vergessen, dass in diesem zugegebenermaßen langen Thread was dazu steht?

Ich nehme bereits seit 2,5 Jahren Vitamin D, nach der Aufsättigung mit tägl. 5000 IE Vigantol-Öl = Vitamin D3 schon seit August 2010 5000, mittlerweile zwischen 3000 und 4000 IE Vitamin D2 (französisches namens Sterogyl).

Meinem Vitamin D-Spiegel scheint es gleich zu sein, ob ich D2 oder D3 nehme.

Hinzu nehmen ich rd. 600 mg Magnesium (ebenfalls nachgew. Mangel) und habe eine ganze Zeit lang 1000 mg Calcium dazu genommen.
Mittlerweile nehme ich nur noch 1x / Woche 1000 mg Calcium, trinke calciumhaltiges Mineralwasser, esse Joghurt & hi und da Käse und nehme Kieselerde (Silicium).

Silicium vs. Calcium, dazu habe ich vor einiger Zeit einen interessanten Artikel gelesen - und möchte es austesten, da ich beim Calcium keinerlei wirkliche positive Wirkungen feststellen konnte, beim Silicium hingegen so einige.

Grüße,
camerlenga

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evoke ist offline
Beiträge: 6
Seit: 17.05.12
Hallo camerlenga,

die Probleme werden in diesem Thread thematisiert:
http://www.symptome.ch/vbboard/nahru...vitamin-d.html

Substituierst Du auch Vitamin A? Angeblich ist das bei längerer Vitamin D Substitution notwendig, andererseits würde ich eine Stunde am Tag in der Sonne baden, müßte ich doch nicht zusätzlich Vitamin A essen?

Auf ausreichend Magnesium- und Calciumzufuhr achte ich auch, jedoch bin ich derzeit noch bei einer niedrigeren Dosis von Vitamin D (1000 i.e.), da mich seit Feststellung des Mangels täglich eine halbe Stunde zusätzlich zu den ohnehin stattfindenden Outdooraktivitäten direkter Sonneneinstrahlung aussetze, jedoch in 10 Minuten-Einheiten (also 3x10 min.)., da ich sehr hellhäutig bin.

Zusätzlich achte ich jetzt stark auf die Ernährung und verabreiche mir öfters fetten Fisch oder Pilze. Ich bin jedenfalls derzeit ziemlich begeistert, seitdem ich substituiere und die Ernährung umgestellt habe, sind meine Muskelbeschwerden vorbei, selbst nach herausfordernden Trainingseinheiten.

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camerlenga ist offline
Beiträge: 867
Seit: 22.03.08
Huhu evoke

Sorry, den Thread hatte ich überhaupt nimmer aufm Schirm.

In dem Thread wird aber auch auf diesen hier verlinkt.

In dem geht es um die Ursachen von Problemen bei der Substitution von Vitamin D.

Grad mal grob überflogen. Dort klingt für mich immer wieder durch, dass ein Ungleichgewicht von Calcium, Magnesium und Vitamin D ursächlich für Beschwerden bei der Vitamin D-Substitution ist.

Nein, ich nehme kein Vitamin A, habe bislang nichts von einer Relevanz der Substitution bei längerer Vitamin D-Einnahme auf dem Schirm gehabt.

1 Stunde / Tag Sonnenbaden - ich hätte keine Zeit dafür.
Und ob die Sonne "qualitativ ausreichend" wäre in unseren Gefilden, weiß ich auch net.

Fisch im Allgemeinen enthält (viel) Jod und ist häufig mit Schwermetallen und weiteren Schadstoffen belastet. Ob man sich damit dann nen Gefallen tut, ist fraglich...

Ich mag - Gott sei Dank? - keinen Fisch. Und auf Jod kann ich weitestgehend verzichten, da ich ne Hashimoto Thyreoiditis habe. Na, und Schwermetalle etc muss ich jetzt auch nicht zwingend mampfen.

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evoke ist offline
Beiträge: 6
Seit: 17.05.12
Zitat von camerlenga Beitrag anzeigen
Huhu evoke

Sorry, den Thread hatte ich überhaupt nimmer aufm Schirm.

In dem Thread wird aber auch auf diesen hier verlinkt.

In dem geht es um die Ursachen von Problemen bei der Substitution von Vitamin D.

Grad mal grob überflogen. Dort klingt für mich immer wieder durch, dass ein Ungleichgewicht von Calcium, Magnesium und Vitamin D ursächlich für Beschwerden bei der Vitamin D-Substitution ist.

Nein, ich nehme kein Vitamin A, habe bislang nichts von einer Relevanz der Substitution bei längerer Vitamin D-Einnahme auf dem Schirm gehabt.

1 Stunde / Tag Sonnenbaden - ich hätte keine Zeit dafür.
Und ob die Sonne "qualitativ ausreichend" wäre in unseren Gefilden, weiß ich auch net.

Fisch im Allgemeinen enthält (viel) Jod und ist häufig mit Schwermetallen und weiteren Schadstoffen belastet. Ob man sich damit dann nen Gefallen tut, ist fraglich...

Ich mag - Gott sei Dank? - keinen Fisch. Und auf Jod kann ich weitestgehend verzichten, da ich ne Hashimoto Thyreoiditis habe. Na, und Schwermetalle etc muss ich jetzt auch nicht zwingend mampfen.
Hallo camerlenga

stimmt, in dem Thread geht es primär um den Zusammenhang mit Calcium und Magnesium-Mangelzuständen bei Vit.-D Substitution, das mit dem Vitamin A weiß ich von einer Ärztin, ich verlinke dir mal die Homepage:
Dr. Hermine Kainz-Toifl

Es ist ja auch so, dass im Fisch Vitamin A und Vitamin D oft gemeinsam vorkommen,das hat somit seinen Sinn und ich finde es sinnvoll, wenn man schon nur einen Teil über Nahrung/Sonnenlicht zuführen kann, in der Substitution möglichst so vorzugehen, dass das breite Wirkungsspektrum von Nahrung wenigstens zu einem gewissen Prozentsatz damit gedeckt ist.

Zum Fisch: ich achte schon länger darauf, woher mein Fisch kommt und als Konsumentin kann ich zum Glück wählen. Ich gebe lieber etwas mehr für Fisch aus und habe dafür dann auch qualitativ hochwertigeren. Das mit der Schilddrüse ist bei dir aber klarerweise ein guter Grund, auf hohe Joddosierungen zu verzichten.

Nachdem ich mich nun ziemlich in die Materie eingelesen habe, bin ich auch zu einem Forschungsergebnis gelangt, das mich den Hype um den Vit.-D Mangel in einem etwas entspannteren Licht betrachten läßt. Wobei ich trotzdem bei meiner Dosierung und dem Zusatzprogramm bleiben werde, weil ich bemerke, dass es mir gut tut, aber die Ergebnisse, die man mittels Blutprobe erhält, sind wohl trotzdem "relativ", wie so vieles im Leben.

Kommentar zum Artikel
Deutsches Ärzteblatt: Epidemischer Vitamin-D-Mangel bei Patienten einer geriatrischen Rehabilitationsklinik (20.01.2012)


Vitamin D Bestimmung
S. Schilling nennt für 25-OH-Vitamin D in Übereinstimmung mit der Literatur einen Schwellenwert von 30 ng/ml. Oberhalb sei die Konzentration optimal, unterhalb sei sie suboptimal bzw. mangelhaft.
Wie die „Ringversuche“ der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie zeigen, mit denen die Testverfahren der gängigen Messverfahren kontrolliert werden, besteht gerade in diesem Bereich eine ganz erhebliche Streuung sowohl in der Serumprobe A als auch B (Youdendiagramm VT1/11). Dies ist häufig nicht bekannt.
Jeder, der aus diesen Messwerten therapeutische Konsequenzen zieht, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein.

PS Leider ist es offensichtlich nicht möglich die Abbildung der Ringversuche hier einzufügen! In der A Serumprobe streut Vitamin D von 25 bis 40 in B-Probe von 20 bis 60 ng/ml!

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minon ist offline
Beiträge: 150
Seit: 29.11.09
Hallo in die Runde,

darf ich das hier zum Thema VD (und MS) hier anfügen? Vllt interessiert es jemanden...

LG
minon

Vitamin D, Vitamin D3

piffi ist offline
Beiträge: 135
Seit: 26.07.11
Zitat von UlliS Beitrag anzeigen
Hallo Manno,

grundsätzlich gebe ich Dir recht, zu viel Calcium oder auch Magnesium ist nicht gut. Zum Calcium habe ich ja auch geschrieben, dass das nicht so ganz unproblematisch ist, besonders nicht in Kombination mit D3. Bis man hier kritische Potentiale erreicht dauert es aber schon ein paar Wochen. Das unter der Annahme, dass die Nieren gesund sind.

Ich hätte es dazu schreiben sollen: Die Empfehlungen die ich gemacht habe sind nicht als "Dauermedikation" gedacht, sondern erstmal nur als Testballon. Das ist nämlich die beste Methode um herauszufinden ob man einen Mangel hat: man versucht es einfach (Load-Test). Schnell, billig, ungefährlich und man braucht dazu keinen Mediziner und kein Rezept. Mängel lassen sich oft durch eine Blutanalyse gar nicht erkennen. Auch wenn die missten Mediziner davon fest überzeugt sind, ist das oft nur "Kaffesatzlesen". Ehrliche Mediziner geben das auch zu. Wenn man allerdings den Stoff an dem es mangelt substituiert, erfährt man oft sehr schnell eine deutliche Verbesserung, wenn nicht, war's das nicht und man nimmt es nicht mehr. Wenn man so erkannt hat, dass man zB. einen Mangel an Mg hast, stellt sich die nächste Frage: wie kann ich diesen Mangel langfristig in den Griff bekommen. Das muss nicht für jeden heißen, dass er jetzt ständig große Mengen Magnesium nehmen soll. Das führt dann uU. wiederum zu anderen Schieflagen im Stoffwechsel.

Beim Thema Magnesium und Calcium geht es mir primär gar nicht um die Knochen, sondern im meinem Fall um Psyche und Muskulatur. Schieflagen im Mineralstoffhaushalt wirken sich hier dramatisch aus, das kann ich aus eigener SEHR leidvoller Erfahrung bestätigen. Jeder Psychiater wird das allerdings umgehend kopfschüttelnd vom Tisch fegen.

Gruß
Ulli
Hallo Ulli

Ich habe eine Frage,ich habe gestern gegoogelt und bin auf einen Bericht über Prostata gestoßen ,den (wenn Du der Ulli bist den ich suche)Du mit Kräutern aus Thibet ,oder so ähnlich geheilt hast?? Ich finde das nicht mehr wieder ,kannst Du mir weiter helfen? das es dieses Forum war weiß ich noch genau . Mein Mann hat gestern einen P S A wert von 11,2 gesagt bekommen und behandelt sich nur auf Natur (im moment mit Aloe .
Kannst Du mir weiter helfen?? danke piffi

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Männlich Windpferd
Hallo,

es wundert mich ein wenig, daß Vit. K2 (am besten die Form MK 7) hier nicht vorkommt. Dieses Vitamin steuert die Ca-Verwertung, z.B. ob es in die Arterien oder in die Knochen eingelagert wird.

Soweit mir bekannt, sollte der 25(OH)-Vit.D3-Wert im oberen Drittel des Referenzbereichs liegen.

Den Ca-Serumspiegel kann man übrigens leicht und billig kontrollieren. Sollte man auch alle paar Monate bei Vit-D-Substitution > 2000IE.

Bei Verdacht auf Prostata-Ca würde ich schon über Aloe hinausgehen, z.B. mit ProstaSol, Amygdalin, Salvestrolen, Verzicht auf alle Milchprodukte. Sehr zu empfehlen ist die Website des Hamburger Urologen Dr. Herbert Bliemeister.

Alles Liebe,
Windpferd


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