Frage zum Magnesiumserumwert

07.03.17 21:51 #1
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Tascha82 ist offline
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hallo an alle,

habe eine kurze frage zum thema magnesiumserumwert, die ich mir leider nicht alleine (und auch nicht mit hilfe des web) erklaeren kann.

ich hatte bei mir -wegen bestimmten beschwerden- sehr lange mineralienmangel im verdacht. unter anderem magnesiummangel.

ich nahm auch sehr lange magnesium ein.

frueher war mein magnesiumserumwert etwa bei 0,8 mmol (0,75 bis 1,07). dann nahm ich eines tages magnesium ein und mein magnesiumserumwert war dann ueber einen langen zeitraum bei mindestens 0,93 mmol.

jetzt nahm ich lange kein magnesium ein und nahm gestern mal 400 mg magnesium ein. am naechsten tag habe ich heute das magnesium mitbestimmen lassen, weil andere werte gemacht wurden. mein wert liegt bei 0,97 mmol und das, weil ich nur gestern mal 400 mg magesium einnahm.

kann das bedeuten, dass ich ausreichend magnesium im speicher habe. mir ist bewusst, dass der serumwert den speicher nicht wiederspiegeln kann, aber mich wundert, dass der wert sehr deutlich ansteigt, mit nur einmaliger magnesiumeinnahme.

mir waere das wichtig zu wissen, weil es sein kann, dass ich mich mit den mineralien bisher immer in der menge und deren verhaeltnisse vertan hane.

am ende brauch ich in wirklichkeit nichts mehr.

brauche auch bei vitamin-d nur etwa 800 einheiten am tag, um meinen wert halbwegs zu halten, brauche keine mega mengen.

lg tascha

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ory ist offline
Weiblich ory
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hallo tascha ,

jetzt nahm ich lange kein magnesium ein und nahm gestern mal 400 mg magnesium ein.
am naechsten tag habe ich heute das magnesium mitbestimmen lassen, weil andere werte gemacht wurden. mein wert liegt bei 0,97 mmol und das, weil ich nur gestern mal 400 mg magesium einnahm.
eher wird wohl dein magnesiumwert auch vor der 400 mg einnahme von magnesium im o,97mmol bereich gelegen haben .

nur verstehe ich nicht warum du vor einer blutanalyse noch magnesium einnimmst.

fg ory
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Tascha82 ist offline
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danke ory,

ich vermute, dass mein magnesiumserumwert die letzte zeit im 0,9 mmol bereich gelegen hat.

ich nahm leider ein tag vor der entnahme magnesium ein, weil ich sehr starke kraempfe hatte und weiterhin habe.

die sind derart ausgepraegt, dass ich es kaum aushalte.

bei etlichen aerzten war ich vergeblich.

diese kraempfe tauchten in meinem leben zum ersten mal auf, als ich damals l-thyr. bekam.

im web habe ich ein video einer frau entdeckt, die genau diese seltsamen krampfanfaelle hat, die ich auch habe, seitdem ich das schilddruesenpraeparat einnehme. es geht in die richtung dystonisch-hyperkinetische krampfanfaelle.

meine fußzehen und finger verkrampfen. im gewebe/muskeln reißt, zieht und krampft es, an mehreren stellen. habe ein -fuer sekunden- seltsames zittern in der hand.

und dann verkrampft manchmal alles, ich liege dann verkruemmt im bett, aber alles bei bewusstsein. dieses verkruemmen ist wie, wenn man sich wegen starken schmerzen kruemmt und die kraempfe sind auch sehr unangenehm.

jetzt ist nur die frage, an was liegt es. hatte sehr lange die calcium- und magnesiummangeltatanie in verdacht. aber nach meinen serumwerten kann das eigentlich nicht sein.

habe auch eine muskelschwaeche, meine handgelenke haengen, wie schlaff nach unten. ich kann damit alles machen, hier auch schreiben, aber die armen und beine fuehlen sich, wie schlaff und schwer an.

und deshalb dachte ich dann die tage an schweren magnesiummangel und nahm magnesium ein.

aber am ende ist es vielleicht einfach nur zuviel l-tyhr.

ich weiß echt nicht mehr weiter.

wenn ich calcium einnehme, dann sehe ich am naechsten tag der entnahme, dass ich das calcium sehr gut aufnehmen kann, weil mein wert ansteigt auf 2,3 (2,2 bis 2,65). wenn ich dann das calcium weglasse, sackt der wert nach wenigen tagen wieder unter 2,2.

meines erachtens habe ich calciummangelbeschwerden und es kann sein, dass ich einerseits ausreichend calcium aufnehmen kann, aber vermutlich durch das zuviele l-thyr. vermehrt calcium verbraucht wird, daher sicher die osteoporose.

da ich die kraempfe wirklich kaum aushalte, werde ich nun mit dem l-tyhr. wieder herunter gehen und auch das t3 weglassen.

hoffentlich habe ich keine hypermagnaesmie mir selbst versehentlich eingehandelt.

aber ich habe nur verzweifelt die letzten jahre versucht mir selbst zu helfen, weil seitdem ich das l-thyr. nehme, hat sich alles fuer mich in meinem leben veraendert. seitdem habe ich die meiste zeit schwere beschwerden.

absetzen geht aber auch nicht mehr, dann steigt mein tsh auf 7,3 und ft4 bei 0,8.

lg tascha

Geändert von Tascha82 (08.03.17 um 08:50 Uhr)

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Oregano ist gerade online
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Seit: 10.01.04
Hallo Tascha,

weißt Du, ob Deine Nebenschilddrüsen richtig arbeiten?

...
Bei einer Unterfunktion der Nebenschilddrüse (Hypoparathyreoidismus) tritt dementsprechend ein Mangel an Parathormon auf, einem Hormon, das vor allem Kalzium bereitstellt und die Phosphatausscheidung über die Nieren steigert. Dieser Mangel führt zu einer Hypokalzämie, also einem erniedrigten Kalziumspiegel, sowie einer Hyperphosphatämie, also einem erhöhten Phosphatspiegel im Blut.

Die Beschwerden der Patienten beruhen auf der Erniedrigung des Kalziumspiegels und äußern sich als Übererregbarkeit und Krampfbereitschaft der Muskulatur.
...
Behandlung: Unterfunktion der Nebenschilddrüse - Onmeda.de

Zur Therapie:
Unterfunktion der Nebenschilddrüse: Behandlung beim Arzt - Onmeda.de
Unterfunktion der Nebenschilddrüse behandeln - Onmeda.de (wobei ich mit den Milchprodukten zurückhaltend wäre)

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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ory ist offline
Weiblich ory
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Seit: 04.02.09
hallo tascha ,

um sicher zu gehen ,du meinst "L THYROXIN" !?

wenn ich calcium einnehme, dann sehe ich am naechsten tag der entnahme, dass ich das calcium sehr gut aufnehmen kann, weil mein wert ansteigt auf 2,3 (2,2 bis 2,65). wenn ich dann das calcium weglasse, sackt der wert nach wenigen tagen wieder unter 2,2.
....wie kommt es das du dein "mangel" so schnell kontrollieren kannst ?.

da ich die kraempfe wirklich kaum aushalte, werde ich nun mit dem l-tyhr. wieder herunter gehen und auch das t3 weglassen.
und wenn du das weglässt ,sind die krämpfe weg bzw. weniger ?.

magst du bitte noch mitteilen welche medikament du ansonsten noch einnimmst und welche erkrankungen du eventuelle noch hast ,sowie in welchem alter du dich befindest , ja und wie lange du schon l thyr. einnimmst !?.
upps ....eine menge fragen

lg ory
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ory ist offline
Weiblich ory
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Seit: 04.02.09
hallo tascha ,
...... du scheinst nicht die einzige zu sein ,die bei einnahme von l thyr. krampfanfälle bekommt ...leider steht diese nebenwirkung nicht im beipackzettel

Krampfanfälle und L-Thyrox

lg ory
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Tascha82 ist offline
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danke ihr beiden, dass ihr da seit. ich bin gerade wieder sehr verzweifelt, weil mir keiner helfen kann.

zu euren fragen:

- meine nebenschilddruesen sind nicht auffaellig, auch die werte nicht.

- mein vitamin-d wert liegt bei etwa 30 (30 bis 100), mit 800 einheiten vitamin-d kann ich den wert halbwegs halten. mehr vitamin-d vertrage ich nicht gut.

- l-thyr.: damit meine ich l-thyroxin bzw. t4.

- wegen dem mangel und den werten. wenn ich abends calcium einnahm bzw. ueber den tag verteilt und am naechsten tag zur blutentnahme gehe, dann ist mein calciumserumwert meistens bei 2,3 mmol. wenn ich tagelange das calcium weglassen, dann liegt der wert bei 2,13 (2,2 bis 2,65).

ich lasse die werte dann einfach bei einem labor als selbstzahler bestimmen und kriege die werte am selben tag per email.

- meine befunde sind: hashimoto-thyreoditis, allerdings waren meine antikoerper nie nachweisbar. aber seit meiner kindheit habe ich einen tsh-wert schwankend zwischen 3 und 7. mit 23 jahren bekam ich dann erstmals l-tyhr. als tablette. und dann brach alles zusammen. nach drei tagen hatte ich myoklonie im linken arm, die ich nie in meinem leben hatte. im laufe der zeit kamen x-schwere beschwerden dazu und ich musste auch fruehberentet werden.

- osteoporose (bin 34 jahre alt). mit ende 20 hatte ich osteopenie. es kann sein, dass man mich damals zu stramm mit l-thyr. einstellte. ich bin damals an einen nuklearmediziner geraten, der es leider etwas zu gut meinte und mein tsh mit reinem l-tyhr. supprimierte auf 0,03. und dann im verlauf auch t3 gab.

- habe eine chr. gastritis-typ c (ursache nicht bekannt, kein helicobakter nachweisbar).

- milchzuckerunvertraeglichkeit (aber anderes kann ich nicht nachweisen, vertrage gluten, fruchtzucker).

- hatte in den letzten jahre etliche fehlbehandlungen, weil man nicht wusste, was ich habe (beispielsweise bekam ich mal ueber nen halbes jahr hydrocortison, aber meine serumwerte waren immer gut, es war nur ein versuch, mit starken nebenwirkungen)

- ich nehme das l-thyr. seit 11/2005 und reagierte nach wenigen tagen darauf.

Geändert von Tascha82 (08.03.17 um 09:28 Uhr)

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Tascha82 ist offline
Themenstarter Beiträge: 309
Seit: 10.12.12
2011 setzte ich das l-thyr. dann mal versuchsweise fuer ein gesamtes jahr ab, nachdem ich das l-tyhr. aber seit 11/2005 einnahm und in dem zeitraum bis 2011 mein tsh-wert auch ueber jahre supprimiert war. erst mit den l-tyhr. steigerungen, die mir mein nukklearmediziner empfahl, verkleinerte sich meine schilddruese auf am ende 3 ml.

im auslassjahr 2011 schwankte mein tsh-wert ohne l-thyr. zwischen 3 und 7,3 und mein ft4-wert war teils bei nur 0,8 (0,8 bis 1,7).

mein altes befinden erreichte ich damit aber nicht mehr.

ohne l-tyhr. hatte ich frueher auch beschwerden, die ins bild einer schilddrusenunterf. passten, aber als ich dann l-thyr. mit 23 jahren bekam, brach alles zusammen, mit schweren beschwerden.

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Tascha82 ist offline
Themenstarter Beiträge: 309
Seit: 10.12.12
Zitat von ory Beitrag anzeigen
hallo tascha ,
...... du scheinst nicht die einzige zu sein ,die bei einnahme von l thyr. krampfanfälle bekommt ...leider steht diese nebenwirkung nicht im beipackzettel

Krampfanfälle und L-Thyrox

lg ory
danke dir. genau das habe ich auch entdeckt. bei meiner gesamten beschwerde-palette, die ich habe, war ich nur leider nie faehig das alles zu erkennen, zu trennen.

dachte halt immer an eine tetanie.

meint ihr, das ich magnesiummangel mit den serumwerten ausschließen kann?

wenn ich nun auslasstage mit dem l-thyr. mache, werde ich nun genau darauf achten, wann die kraempfe nachlassen.

werde mal ein klein wenig tagebuch fuehren, wenigstens die wichtigsten sachen.

habe den eindruck, dass ich beschwerden eines calciummangels habe, was auch sicherlich sein kann, wenn mein calciumserumwert absackt, wenn ich calcium nicht einnehme.

kann gut calcium aufnehmen, aber anscheinend wird durch das zuviel l-thyr. vermehrt verbraucht und daher die schlechte skelett-dichte-messung.

habe auch diffuse beinschmerzen.

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Tascha82 ist offline
Themenstarter Beiträge: 309
Seit: 10.12.12
der erste fehler war damals sicherlich, das zu lange keiner die veraenderten tsh-werte erkannt hat, die ich seit meiner kindheit hatte und dann erst mit 23 jahren behandelt wurde.

und zweitens meinte es dann ein nuklearmediziner zu gut und stellte mich zu straff mit l-tyhr. ueber jahre ein. und dann kam eins zum anderen.


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