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Symptome deuten und bearbeiten ist besser als sie bekämpfen. Jedes Symptom will dir etwas sagen.
Rüdiger Dahlke hat tolle Bücher geschrieben darüber.
"Krankheit als Symbol" ist eines davon. Ein Handbuch der Psychosomatik.
Farbenflut allmählich sich selbst verbleichend,
traurig, ...langsam nur noch den Schatten gleichend.
Doch ein letztes mal in prächtgem Gewand,
gibt Er uns aus lauer Hand,
seinen Früchtereichtum dar,
sagt damit; "das Jahr, ...es geht zu Neigen"
so wird es uns nun doch gewahr,
es endet bald der Jahreszeitenreigen!
...und auch diese Gedichte möchte ich euch nicht vorenthalten:
Still erhebt sich ein Licht
Regenwolken peischen über das Land,
gehetzt springen die Schatten über die Felder,
still erhebt sich ein Licht und legt sich wieder,
Farben leuchten auf und tragen einiges von einer Freude,
die leise aufbricht und sich
in die schweren Zeiten einschiebt.
Ins innere mag es mich nun wieder führen,
Der Abend, mit zunehmender Kühle die Stirn mir berührend.
die letzten Sonnenstrahlen, lassen nun den Verstand ein letztes mal erahnen,
wie des Tages verlöschend Licht mich führt zu andrer, fühlenden Sicht.
Die Tiefen der Seele in sich tragend, nicht nach Aussehen und Stand mich fragend, legt der Herbst mein eigenes Sein mir offen,
so steh Ich denn in der Kälte meines Seins mit der einzigen Wahrheit getroffen!
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Mit Frische und in allen Tönen
schattiert, hat sich das Jahr gesegnet,
jetzt in der Zeit zum Ende hin.
Wer will erwarten, diesen schönen
lichten Frühling? Ach, es regnet
noch bunte Blätter, wo ich bin.