Bilirubin-Wert erhöht ... Indiz für Morbus Wilson?

11.03.11 13:40 #1
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Bilirubin-Wert erhöht ... Indiz für Morbus Wilson?

MusicMan ist offline
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Hey margie, ja das hast du

Ich rufe morgen nochmal bei Dr. Huster an und wenn da nix geht dann gehe ich nach Garmisch Partenkirchen.

Im übrigen nehme ich seit kurzen Lactulose und das ist für Leber und Darmprobleme, seitdem habe ich keine größem Sehbeschwerden nach dem Essen und während des Essens, das spricht doch deutlich für ein Ammoniakproblem?

Bilirubin-Wert erhöht ... Indiz für Morbus Wilson?

margie ist offline
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Hallo Musicman,

ich hatte auch mal Laktulose eingenommen und hatte den Eindruck, dass es mir besser geht, vor allem bei der Hirnleistung. Ich habe dann auch mal öfters Ammoniak bestimmen lassen. Die Werte lagen im Normbereich, manchmal im oberen Normbereich.
Man muss beim Ammoniak-Wert noch wissen, dass dieser sehr empfindlich ist und ansteigt, wenn z. B. das Blut nicht sofort verarbeitet wird.

Ich bin mir allerdings nicht sooo sicher, ob die Laktulose bei mir den Ammoniak reduziert hat und das der Grund für die damals empfundene Besserung war. Vielleicht wäre die Besserung auch ohne Laktulose eingetreten, d. h. vielleicht war es eine Schwankung, die keinen besonderen Grund hatte.

Man kann sich ja nie sicher sein, ob das, was man vermutet, auch wirklich zutrifft.
Ich habe z.B. nun nach einer Entfernung eines gutartigen Tumors (=Brunnerom) im Zwölffingerdarm, der offenbar seit über 4 Jahren blutete, gemerkt, dass mein Schwindel und meine Gleichgewichtsprobleme deutlich nachließen. Und da das Blut im Stuhl auch weg ist, gehe ich davon aus, dass dieser Tumor die Ursache war. Ich hatte zuvor immer geglaubt, dass alles vom MW kommt.
Ich habe allerdings noch die Ataxien, die wohl vom MW auch kommen.
Aber insgesamt hat sich mein Befinden seit der Entfernung des Brunneroms deutlich gebessert. Es kam also nicht alles bei mir vom MW.

Ich will damit sagen, dass man oft einzelne Beschwerden einer bestimmten Krankheit zuschreibt und die tatsächliche Ursache dann doch wo anders liegen kann.

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Bilirubin-Wert erhöht ... Indiz für Morbus Wilson?

MusicMan ist offline
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Seit: 19.01.11
Habe jetzt auch noch Fieber (35,3 Grad Körpertemperatur) Wollte Blut spenden aber durfte nicht wegen der erniedrigten Temperatur. Der Arzt meinte auch meine Augen seien alles andere als gesund.

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margie ist offline
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Hallo Musicman,

Blut spenden kannst Du doch nicht, wenn Du Zeichen einer Blutarmut hast, unabhängig von der Körpertemperatur, oder?

Wieso man eine zu niedrige Körpertemperatur haben kann, weiß ich allerdings auch nicht. Hängt das mit der Durchblutung zusammen?

Gruß

margie
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Bilirubin-Wert erhöht ... Indiz für Morbus Wilson?

MusicMan ist offline
Themenstarter Beiträge: 118
Seit: 19.01.11
Heute ist sie wieder normal,

achso mal andere Frage, kommt es bei Morbus Wilson zu Beschwerden in der Speiseröhre? Weil mir bleibt die Nahrung im Halse stecken. Es verdaut alles gar nicht oder schlecht.

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margie ist offline
Beiträge: 4.553
Seit: 02.01.05
Hallo Musicman,

bei MW kann man Schluckstörungen haben. Wenn Du evtl. schlecht schlucken kannst, so könnte das auch von einem MW kommen (falls Du ihn hast).
Oder Du hast evtl. eine Reflux-Ösophagitis und die Nahrung kommt Dir deshalb immer wieder hoch.
Um das zu klären, wäre eine Magenspiegelung angezeigt.

Man sollte dabei auch die Speiseröhre genauer betrachten. Zum einen kann man bei einer Leberzirrhose (die Du hoffentlich noch nicht hast), Krampfadern in der Speiseröhre haben, die dann evtl. sehr stark bluten können, zum anderen gibt es noch den sog. Barrett-Ösophagus, das ist eine Art Krebsvorstufe, die viele Menschen mit Reflux-Ösophagitis haben. Ich habe sie auch, ebenso meine Cousine (die keinen MW hat). Auch mein Vater hat es.
Evtl. benötigst Du dann regelmäßig Magentabletten bei einem Barrett-Ösophagus und einer Reflux-Öophagitis.
Am wahrscheinlichsten halte ich, dass Du die Reflux-Ösophagitis hast. Die hat man aber auch, ohne dass man MW haben muss.
Ich trinke dann nach magenreizendem Essen oder Trinken sehr viel Wasser, damit die Speiseröhre durchgespült wird und das Essen oder Getränk möglichst in die unteren Bereiche des Magens gespült werden.
Das Bett sollte man mit dem Kopfteil höher stellen, damit der Speisebrei nicht nachts nach oben wandern kann.
Und man sollte vor dem Schlafengehen möglichst einige Stunden nichts essen, wenn man das schafft.

Solltest Du Krampfadern in der Speiseröhre haben, wäre wichtig, dass man sie evtl. verödet, damit sie nicht bluten. Wichtig wäre dann auch, dass Dein Blutdruck gut eingestellt ist.

Hattest Du nicht schon mal eine Magenspiegelung?
Wenn nicht, würde ich diese auf jeden Fall empfehlen.

Natürlich kannst Du auch Schluckstörungen haben. Die habe ich auch immer wieder. Manchmal muss ich ein paar Mal ansetzen, bis ich eine Tablette runter schlucken kann. Das kann vom MW kommen, kann man aber auch bei anderen Krankheiten wohl haben.

Gruß
margie
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MusicMan ist offline
Themenstarter Beiträge: 118
Seit: 19.01.11
Nein noch nicht aber das wird mir sicher beim Dr, Huster erwarten (Termnin 29.8) Ich habe die Probleme aber auch erst so richtig setdem die Augen gelb sind. Ich habe noch nie!!! gelbe Augen gehabt, das spricht doch auch nicht für Meulenkracht. Achja, mein Quickwert ist mittlerweile auch erniedrigt, in der Uni Klinik war er noch 89 % und jetzt nur noch 68 % Ich habe auch starken Druckschmerz in der Lebergegend den ich schon immer hatte, nur war der Immer sehr leicht doch jetzt ist er stärker, wenn ich auf die Leber drücke, schmerzt mir auch das Herz.

Ich habe vielleicht auch die Vermutung das bei mir irgendwo doch ein Blutgerinsel durch die Gegend wanderte. Ich hatte vor 2 wochen wie beschrieben Schmerzen im Bein unten links gehabt, dann wanderte was im Laufe des Tages hinauf und irgendwann bekamm ich leicht Luftnot, ein Tag später merkte ich wie es hin und her wanderte, mal richtung Herz wo ich auch Schmerzen hatte mit Schmerzen im Arm dann war es wieder in der Lungengegend, die Luftnut hatte ich besonders auch im liegn, aber nur wenn ich auf der linken Seite lag, rechts war es dann weg. Meine Ärztin sagte mir es sei von der Wirbelssäule gekommen. Es ist durchaus möglich.

Mit der Wirbelsäule gibts auch Probleme in unserer Familie, mein Dad hat Morbus Beschterew und versteift immer mehr, auch er hat mittlerweile ein sehr gelbe Augenfarbe. Er hatte auch früher hohe Leberwerte gehabt, ich weiß dass unterem auch bei meiner Oma mütterlicher Seite Leber/-Gallenprobleme gab. Meine Mom hat extreme Schilddrüsenprobelme-

Was mir auch noch auffällt wenn ich das Bein hochlege, schläft das bein verdammt schnell ein und ich humpel dann erstmal extrem durch die Gegen bis die Durchblutung wieder gewährleistet ist, das kann schonal 5 Minuten dauern

Gestern war ich unterwegs mit Freunden, tranken Cocktails, natürlich habe ich alkoholfrei getrunken und das schlimme war ich habe mich danach wie besoffen und benebelt gefühlt. So fühlte ich mich immer wenn ich betrunken war, als ich noch Alkohol trank (allerdings war das auch nie oft, mal am WE bei ner Party) Da merkte ich schon dass ich Alk nie so gut war für mich, ich weiß dass Alkohol die Sinne berauscht aber es war doch sehr seltsam. Trinke keinen Alkohol mehr und werd auch niemals mehr ein Glas trinken.

Habe auch Kontakt mit Garmisch-Partenkirchen aufgenommen, es ist eine auf MW spezialisitere Psychiatrie und man hat mir gesagt es sei mir möglich dort eingewiesen zu werden, wenn es sich um MW handelt. Ich würde gerne dahin, leider ist der leitende Arzt im Urlaub, darum kann ich erst Ende August nochmal anrufen. Würde gerne mein MW irgendwo anders behandeln lassen wo ich mich in Ruhe um mich selbst kümmere.

Hab auch in anderen Sachen extreme Verschlechterungen erlebt, Gelenke schmerzen, sogar die Sehnen an den Händen und verkrampfe immer mehr. Bewusstseinstörungen werden auch schlimmer, ich laufe oft auf der Straße und fühle mich als würde ich bald zusammenbrechen. Meine Haut wird immer schlaffer. was sie schon immer war, desweiteren hefte Kopfschmerzen mit Kopf und Augendruck, meine Zuckungen dauern mittlerweile manchmal sogar mehrere Zuckungen und kommen immer öfters un meine Augen trocknen aus (sjörgen-Syndrom?) Und manchal habe ich Zuckungen die stunden dauern, wie Parkinson, die vergehen aber auch wieder.

Und ich habe einen sehr seltsamen Hautton,sagt mein Hautarzt.

Apropo Hautarzt, er hat mit mir wieder einen Allergietest gemacht, ich habe wieder keine Quadel beim Histamin gezeigt, allees andere reagierte und blühte auf meiner Haut wie verrückt.

In der Tagesklinik wurde mir Erwachsenen AD(H)S diagnostiziert. Ich würde mal gerne Tabletten proberen, nur zum Test wie ich darauf reagiere, vor 7 Jahren bekamm ich von einem Neurologen Aponal 10 gegen Depressionen verschrieben, ich reagierte mit Halluzinationendarauf, damals zeigt ich kaum Nervensymtome, war andauernd müde und hatte Konzetrationsstörungen und bin in der Schule eingeschlafen, da diagnostizierte mir man eine Borderline Persönlichkeitsstörung. Habe oft Schlafprobleme, wache nahcts andauernd auf und habe während des Schlafs manchmal Anfälle, die ich bis heute nicht verstehe, ich kriege die Anfälle mit allerdings schlafe ich da noch, habe die Augen zu und merke wie mein ganzer Körper zuckt und dann werd ich irgendwann wach.

Am Donnerstag habe ich Augenarzttermin bei meiner Cousine Mal gucken wie die guckt wenn ich bei ihr bin

Stimmt schon margie, es kann auch von vielen anderen Krankheiten kommen. Aber meine Leber zeigte als ich 19 war, deutlich Auffäligkeiten, meine Ärztin damals sagte mein Herz sei unter anderem erkrankt, da mein GOT Wert erhöht war und hatte damals schon erhöhtes Bilirubin...

Jeder Arzt bei dem ich war fragte mich nach irgend einen Bluttest "Haben sie es mit der Leber?" und sogar mein Heilpraktiker, der vor einem halben Jahr zum erstem gesagt hatte das meine Leber nicht funktioniert, hat ohne dass ich was von der Leber erzählte vorher. Er erzählte mir auch was von Kupfer und Zink, was ich eher nicht verstanden habe damals, ich kannte da noch nix von MW. Ich war danach beim Dermatologen, Leberwerte seien in Ordnung, nach ddem ich als erstes vermutete dass meine Schilddrüse das Übel ist, habe ich bei meiner BLÖDEN alten Hausärtin ein Bluttest gefordert und da stellte sich erhöhtes Bilirubin raus, alles andere war allerdings normal. Schilddrüse sei normal...

Obwohl ich die Schilddrüse immernoch nicht als gesund sehe, mein TSH Wert tanzte bei meiner neuer Hausärztin aus der Reihe, in der Uni war der wieder normal, sicherlich spielt die Schilddrüse bei Leberproblem auch verrückt.

Meine Persönlicheit hat sich auch extrem verändert, war eigentlich immer sehr ruhig doch jetzt brauch ich Aufmerksamkeit und bin Hyperaktiv, zappel nur noch rum, knabbere meine Fingernägel ab, habe oft Auswürfe in Form von Beschimpfungen, wie beim Tourette Syndrom und andere Tics. War immer ein sehr gefühlsmensch, doch mittlerweile bin ich kalt, hab das Interesse am anderen Geschlecht verloren. Sexualität ist für mich zurzeit auch eher etwas, was ich gar nicht brauch. Sorry wenn ich jetzt bisschen Intim werde, aber hier kann man es ja sagen weil es ja auch zum Krankenheitssbild gehört. Habe auch Indenditätsprobleme, ich bin auf der Suche nach dem wer ich bin, habe bipolare Störungen, je nachdem wie es mir geht. Bin auch in meiner Entwicklung irgendwo stehen geblieben.
Eine Zukunft sehe ich nicht für mich, ich musste mein ganzes Leben kämpfen, habe immer an meinen Gerenzen gelebt, ich habe keine Kraft mehr, nur noch Enerigie, die ich niht mehr umsetzen kann.

Habe meinen Allergietest als Kleinkind angeguckt, ist es ein Zufall dass ich als Kleinkind besonders allgerisch auf kupferhaltige Nahrungsmittel reagiert habe (Hülsenfrüchte, Nüsse???)

Im übrigen gibt es noch zu erw#hnen dass sich auch die Farbe meine Schlagadern von anderen Menschen unterscheidet, sie sehen bei mir eher grünlich aus.

Geändert von MusicMan (14.08.11 um 01:16 Uhr)

Bilirubin-Wert erhöht ... Indiz für Morbus Wilson?

margie ist offline
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Seit: 02.01.05
Hallo Musicman,

vieles von dem, was Du angibst, ist beim MW möglich oder bei Lebererkrankungen.
Wenn möglich, solltest Du vielleicht eine Leberbiopsie machen lassen. Allerdings nur, wenn die Gerinnung in Ordnung ist.

Der leicht erniedrigte Quickwert von 68 kann aber auch andere Ursachen haben.
Wenn Du hier
Laborlexikon: Quick-Wert >>Facharztwissen fr alle!<<
nachliest, findest Du eine Reihe von anderen Störfaktoren.
Schon eine zu lange Stauung oder ein nicht randvoll gefülltes Blutröhrchen kann zu einem erniedrigten Quick-Wert führen. Ebenso eine Hämolyse oder eine lipämische Blutprobe. Beides wird manchmal von den Laboren vermerkt, so dass man dann weiß, dass der Wert vielleicht aus diesem Grund auffällig war.
Vielleicht weißt Du noch, ob bei der Blutentnahme mit dem niedrigen Wert alles richtig gemacht wurde? Oder Du achtest mal darauf bei der nächsten Blutentnahme.
Leider werden bei Blutentnahmen öfters auch Fehler gemacht, die die Werte verfälschen können.
Natürlich kann ein korrekt ermittelter zu niedriger Quickwert auch ein Zeichen für eine Leberkrankheit sein.
Vielleicht sollte man hier aber ein paar erniedrigte Werte abwarten, um das eher vermuten zu können. Denn nur ein erniedrigter Wert kann eben auch durch Fehler (siehe oben) zustande kommen.

Zuckungen:
Liegt evtl. ein Magnesiummangel vor? Oder eine andere Mangelerscheinung? Evtl.Calcium, Kalium?
Magnesiummangel ist bei Leberkranken häufige und kann meines Wissens auch zu Zuckungen führen.


Du musst aber auch aufpassen, dass Du bei den Ärzten nicht den Eindruck erweckst, dass Du vom "Hundersten aufs Tausendste" kommst, d. h. wenn Du zuviele Beschwerden angibst, kann es passieren, dass Du vom Arzt nicht ernst genommen wirst.
Ich würde vor jedem Arztbesuch mir genau überlegen, was Du für das Wichtigste hälst. Vielleicht eine Reihenfolge festlegen, welche Beschwerden Dich am meisten quälen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man zuviel auf einmal den Ärzten erzählt, dass ich dann oft vorschnell für psychisch krank gehalten wurde. So nach dem Motto: Wenn jemand so viele Beschwerden hat, liegt das an übermäßiger Selbstbeobachtung.
Die Ärzte können oft nicht glauben, dass ein Mensch viele verschiedene Probleme gleichzeitig hat und dies umso weniger, je besser die Blutwerte und Untersuchungsergebnisse sind.
D. h. erst wenn Du mit eindeutigen Untersuchungsergebnissen kommst, ändert sich die Einstellung der Ärzte.
Du hast eindeutig zu hohes Bilirubin. Nur, wird das oft vorschnell als "M. Meulenkracht" abgetan. Vielleicht wäre es daher sinnvoll, M. Meulenkracht genetisch ausschließen zu lassen. Wenn Meulenkracht nämlich nicht vorliegt, so ist der Arzt dann eher gezwungen, eine andere Ursache für das erhöhte Bilirubin zu suchen.
Ebenso wirst Du, solange Du nicht eindeutige Zeichen einer Lebererkrankung hast wie erhöhte Blutwerte oder andere Nachweise (Leberbiopsie, auffälliger Ultraschall, etc), von den Ärzten kaum für leberkrank gehalten. Viele Ärzte wissen gar nicht, dass man auch mit normalen Leberwerten leberkrank sein kann.
Du musst also versuchen durch Untersuchungen Klärungen herbeizuführen.

Du hast zwar meist Vermutungen und Erklärungen für Deine Beschwerden und die können möglicherweise auch oft zutreffen, aber nicht jeder Arzt wird sich Deinen Vermutungen anschließen (wollen).
Wenn man Vermutungen über die Ursachen seiner Beschwerden den Ärzten vorträgt, so gibt es Ärzte, die prinzipiell eher das Gegenteil von dem, was man selbst glaubt, behaupten. So nach dem Motto: Der Patient kann nicht schlauer sein als ich selbst.
Ich will Dich nun nicht entmutigen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sehr vorsichtig sein muss.
Bei manchen Ärzten getraue ich meine Vermutungen auszusprechen, bei anderen habe ich schon scherzhafterweise gedacht, dass ich genau das Gegenteil von dem behaupten muss, was ich eigentlich denke, wenn ich den Arzt in eine bestimmte Richtung bringen will. D. h. es gibt eben Ärzte, die scheinen wirklich prinzipiell dem Patienten widersprechen zu wollen.

Ich würde also versuchen, Untersuchungen zu bekommen, die dann hoffentlich ein Ergebnis zeigen, das Dir weiterhilft.
Mache Dich nicht allzu sehr verrückt mit eigenen Erklärungsversuchen. Diese können, müssen aber nicht immer zutreffen.
Wichtiger ist, wie gesagt, dass Du versuchen musst, richtig untersucht zu werden und versuchen solltest, nicht zu viel über alles nachzugrübeln.

Gruß
margie
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Meine Hausärztin ist da top, ich stell mich natürlich auch immer etwas dumm, will ja nicht als alllwissend rüberkommen aber in Sachen MW gibt meine HÄ selber zu ich habe da mehr Ahnung als sie. Sie ist da auch nicht so, sie ist echt nett.

Habe am 24.8 auch nochmal Termin beim Heilpraktiker, werde ihn mit MW in Verbindung bringen da er ja der erste war der meine Leberfehlfunktion erkannte.

Ich war heute bei meiner Hausärztin, traute mich auch nicht nochmal zu fragen ob ich nochmal Leberwerte messen darf, will ihr nicht zu sehr auf den Senkel gehen und sollte erstmal die Entwicklung der Tagesklinik abwarten, Tagesklinik belastet mich gerade sehr aber bin auch erst kurz dort.

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MusicMan ist offline
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hab nen Fehler gemacht, habe Aponal bekommen und habs seit Montag genommen und jetzt hat sich mein Gesiteszustand total verschlimmert, werde paranoid und höre Stimmen. Die Terapeuten wollen mich ganztägig in eine psychologische Klinik einweisen.


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