MW-Neurologisch-Psychischer Ausbruch in Schwangerschaft?

28.01.10 12:05 #1
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MW-Neurologisch-Psychischer Ausbruch in Schwangerschaft?

geri ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 21.01.10
Sorry wg. der gaaaaanz späten Antwort...war sehr im Stress...
Wir haben die Grunderkrankung - eine Neuroborreliose... aufgrund falsch negativer AK-Tests leider nicht früher erkannt...
Es scheint so daß eine sehr hohe Überschneidung zu Nitrostress, Kryptopyrrulie etc. besteht...das Lactat/Pyruvat-Verhältnis war auch klar kryptopyrrolurisch (wenn das mal der richtige Ausrduck ist...)
Zur Zeit quält sie sich durch die Thearpie ...Ceftriaxon intravenös und ein anderes Antibiotikum oral...bislang mit mäßigem Erfolg...drückt bitte die Daumen dass es besser wird....
Anscheinend gibt es einige nicht erkannte und als was anderes (MS, Epilepsie etc.) diagnostizierte Neuroborreliosen...und viele Pechvögel die in der Psychatrie landen und dort vor sich hinvegetieren obwohl sie behandelt werden könnten...

LG an alle,

Gerhard

MW-Neurologisch-Psychischer Ausbruch in Schwangerschaft?

margie ist offline
Beiträge: 4.554
Seit: 02.01.05
Hallo Gerhard,

negative Antikörper und Neuroborreliose:
Auf dem "Tripp" war ich auch mal. Damals suchte ich nach Erklärungen für meine Beschwerden und es gab Ärzte, die mir die Neuroborreliose "einreden" wollten.
Heute bin ich sicher, dass ich keine hatte, weil sich die Zeichen für einen MW so verdichtet haben, dass die Neuroborreliose damit vom Tisch ist.

Ich hoffe nicht, dass es bei Euch auch eine Fehldiagnose ist.

Borreliosen sind zwar immer möglich, wo es Zecken gibt. Aber antikörpernegative Borreliosen sind eine seeeehr große Ausnahme. Daher wäre ich kritisch, wenn dieser große Ausnahmefall gerade bei mir vorliegen soll.

Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

MW-Neurologisch-Psychischer Ausbruch in Schwangerschaft?

geri ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 21.01.10
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hallo Gerhard,

negative Antikörper und Neuroborreliose:
Auf dem "Tripp" war ich auch mal. Damals suchte ich nach Erklärungen für meine Beschwerden und es gab Ärzte, die mir die Neuroborreliose "einreden" wollten.
Heute bin ich sicher, dass ich keine hatte, weil sich die Zeichen für einen MW so verdichtet haben, dass die Neuroborreliose damit vom Tisch ist.

Ich hoffe nicht, dass es bei Euch auch eine Fehldiagnose ist.

Borreliosen sind zwar immer möglich, wo es Zecken gibt. Aber antikörpernegative Borreliosen sind eine seeeehr große Ausnahme. Daher wäre ich kritisch, wenn dieser große Ausnahmefall gerade bei mir vorliegen soll.

Gruß
margie
Hallo margie,

wir hatten in einem Western Blot ein positives Band...
Übrigens kann man das ganz einfach testen, wenn auch nicht in jedem Labor: Es gibt einen Borrelien LTT (Lyphozytentransformationstest) und einen CD 57-Test mit dem eine AK-negative Borreliose nachgewiesen werden kann, haben wir mittlerweile alles getan und kennen sogar den Borrelienstamm...
Wenn deine BEschwerden andauern würde ich das Geld investieren, einfach weil das Zeug viel zu gefährlich ist wenn es lange vor sich hinköchelt, wie bei meiner Frau...

LG,

Gerhard

MW-Neurologisch-Psychischer Ausbruch in Schwangerschaft?

margie ist offline
Beiträge: 4.554
Seit: 02.01.05
Hallo Geri,

nein, die Probleme, die ich habe, sind sicher keine Borreliose. Außerdem habe ich in den letzten Jahren schon wiederholt aus anderen Gründen soviele Antibiotika, die auch gegen Borrelien wirken würden, genommen, dass damit auch eine evtl. Borreliose behandelt worden wäre.
Da sich meine Probleme aber nicht gebessert haben, halte ich eine Borreliose für ausgeschlossen.


LTT-Test:
Bin da eher skeptisch, ob der wirklich geeignet ist, eine Borreliose nachzuweisen. Meines Wissens wird er von Schulmedizinern abgelehnt. Nicht dass das heißen soll, dass die Schulmedizin mit allem Recht hat, aber doch mit vielem.


Angenommen, jemand hat MW oder eine andere schwere Leberkrankheit, die oft schon zu einer unbemerkten Fibrose/Zirrhose geführt hat, dann wäre eine Mammutantibiose sehr sehr bedenklich für die Leber. Ich würde es nicht riskieren oder anders gesagt, bei einer Leberkrankheit würde ich nur solche Antibiotika einnehmen, die über die Nieren verstoffwechselt werden, wie z. B. die meisten Gyrasehemmer (Ciprofloxacin, Ofloxacin, z. B.).
Die bei Borreliose am häufigsten gegebenen Antibiotika sind oft sehr leberschädlich.
Wenn also Cephaolosphorine oder Tetracycline gegeben werden, würde ich auf jeden Fall die Leberwerte in kurzen Abständen kontrollieren und wenn sie ansteigen, sofort das Antbiotikum absetzen.

Gruß
margie
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