MW und Chlorella

27.09.08 00:00 #1
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MW und Chlorella

gerold ist offline
Beiträge: 4.728
Seit: 24.10.05
Zitat von Cherry Beitrag anzeigen
@Gerold

Sag mal durchforstest du das Forum auf das Wort Rizinus? Mir ist schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass überall wo es um Einläufe oder dein heiliges Öl geht, du auch irgendwann mit dabei bist. Ich hätte dich jetzt in der MW-Rubrik nicht unbedingt vermutet.
Nein, keinesfalls; vielmehr hat mich ein Forumsmitglied dazu aufgefordert, mich hier zu äußern. Im übrigen würde ich Rizinusöl niemals als heilig bezeichnen.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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Cherry ist offline
Themenstarter Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Hast Du denn Leberprobleme und / oder Nervenprobleme?
Oder hast Du im DMPS-Test auffällig hohe Kupferwerte? Oder sonst einen Verdacht, der Dich auf MW bringt, wie z. B. unklare Leberkrankheiten in der Familie, unklare Nervenkrankheiten in der Familie?
Ich bin hier auf dieser Webseite, da ich nach einer Anti-Pilz Behandlung starke Probleme bekam. Meine Symptome passen im großen und ganzen auf eine Amalgamvergiftung. Da deine Beiträge auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen sind, bezog ich eben auch MW in meine Spurensuche mit ein.

Mein Kupferwert war nicht erhöht 210 microgramm/liter. Zink lag bei 1010 microgramm/l.

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Cherry ist offline
Themenstarter Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Nein, keinesfalls; vielmehr hat mich ein Forumsmitglied dazu aufgefordert, mich hier zu äußern. Im übrigen würde ich Rizinusöl niemals als heilig bezeichnen.

Alles Gute!

Gerold
Es war nicht bös gemeint, ich finde es toll, wie du dich engagierst! Ich habe ja auch schon davon profitiert.

MW und Chlorella

margie ist offline
Beiträge: 4.554
Seit: 02.01.05
Hallo Cherry,

Mein Kupferwert war nicht erhöht 210 microgramm/liter. Zink lag bei 1010 microgramm/l.
Kann mit den Werten nicht soo viel anfangen ohne Normwerte dazu und Angabe, was (Urin, Serum, Vollblut) untersucht wurde.
Bei welcher Untersuchung waren Deine Werte so?
Im DMPS-Test ?

Gruß
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Cherry ist offline
Themenstarter Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
DMPS-Test mit Urin. Eine Ampulle.

Normwerte stehen nur bezogen auf Kreatinin dabei.

Kupfer
1400 µg/g Krea Norm <1700

Zink
6730 µg/g Krea Norm >2000

Das letzte Mal Zink eingenommen hatte ich ca. 6 Monate vor dem Test.
Bis auf Nickel (4-fach erhöht) waren alle Werte im Normbereich.

MW und Chlorella

margie ist offline
Beiträge: 4.554
Seit: 02.01.05
Hallo Cherry,

wird denn dieser Test nicht normalerweise mit mehr als einer Ampulle durchgeführt?
Von der Zahl der Ampullen hängen die Normwerte eigentlich schon ab.
Für eine Ampulle scheint mir Dein Kupferwert recht hoch zu sein, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Normwert von 1700 von anderen Ärzten mit nur 500 definiert wird.

Beim Zinkwert kenne ich mich nicht aus, ich denke aber, dass der nicht so interessant ist.

Auch bei mir war mal Nickel auffällig und seltsamerweise habe ich bei anderen, die viel Kupfer hatten auch öfter gelesen, dass sie viel Nickel hätten.
Ob Nickel zu den Metallen gehört, das wie Kupfer mit dem gleichen Transportprotein ausgeleitet wird, d. h. wenn dieses fehlt, nicht nur zuviel Kupfer sondern auch zuviel Nickel im Körper ist?

Nun, bei dem Kupferwert könnte man schon überlegen, ob man noch weitere Werte bestimmen sollte, um evtl. MW auszuschließen. Allerdings ist der DMPS-Test für die MW-Diagnostik allenfalls ein Anhaltspunkt.


Gruß
margie
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Cherry ist offline
Themenstarter Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Ich vermute, dass ich als Teenager deutlich mehr Nickel "intus" hatte. Damals hatte ich noch starke Reaktionen auf Billigschmuck und -Uhren. Das ist seit meinen 20er Jahren weg. Allergien sollen ja ein Zeichen von Belastung sein. Meine Erklärung ist nur die, dass ich wohl schon was ausgeschieden habe davon.

MW und Chlorella

margie ist offline
Beiträge: 4.554
Seit: 02.01.05
Hallo Cherry,


Auch ich habe früher Reaktionen auf Schmuck gehabt, auch auf Goldschmuck, denn ich bin auch auf Gold allergisch. Mittlerweile trage ich fast keinen Schmuck mehr.

Allergien sind meist ein Zeichen einer Leberkrankheit. Seit ich dazu mal etwas gelesen habe, ging mir "ein Licht auf".
Denn: In unserer Familie sind alle leberkrank (aufgrund von Eisen- und Kupferspeicherkrankheit und/oder Genträgereigenschaft für diese Krankheiten) und alle haben viele Allergien.
Natürlich ist man, wenn man leberkrank ist, mit mit Giften belastet, denn die Leber kann dann Gifte nicht mehr ausscheiden.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die meisten derjenigen, die glauben, dass Amalgam ihr einziges Problem sei, eine Selbsttäuschung begehen.
Die Gründe für diese Selbsttäuschung sehe ich darin, dass man heutzutage leider kaum mehr einen Arzt findet, der bereit ist, viel zu untersuchen, weil das (zumindest in Deutschland ist es so) sein sog. Budget belastet. Also suchen die Kranken dann selbst nach einer Ursache. Sie lesen etwas über Amalgam und denken: "Mensch, diese Symptome habe ich doch alle!" und schon sind sich die meisten sicher, dass sie den wahren Grund für ihre Beschwerden gefunden haben.
Auch mir ging es ja mal so. Auch ich verlor so wertvolle Zeit bei der Diagnostik der wirklichen Probleme die ich habe.
Meiner Meinung nach muss man bei der Einstellung der Ärzte heutzutage länger nach einem wirklich guten Arzt suchen, als es viele hier tun. Manche rennen dann gleich zu einem Heilpraktiker, der noch weniger in der Lage ist, eine ernsthafte Krankheit zu erkennen. Er behandelt allenfalls eine von ihm vermutete Leberstörung mit Methoden, die ich als "Scharlanerie" bezeichne. Aber gut, diese Heilpraktiker müssen auch leben, wir hätten sonst noch mehr Hatz-IV-Empfänger, wenn es nicht so viele Menschen gäbe, die für sie so viel Geld übrig haben.
Ich kann aus meinen Erfahrungen mit der Branche "Heilpraktiker" nur abraten. Ist einfach "rausgeworfenes Geld", was man da bezahlt.


Hinzu kommt, dass Leberkrankheiten - und Vergiftungen schädigen nun mal zuerst die Leber - dies über die Leberwerte erst sehr spät, d. h. zu spät feststellbar ist. Das heißt, dass man, wenn man normale Leberwerte hat, nicht wissen kann, dass man dennoch leberkrank sein kann.

Wenn ich hier im Forum in der Rubrik Amalgam lese, sehe ich öfters, dass manche sogar schwere Leberprobleme zu haben scheinen und dass sie dennoch denken, dass das nur vom Amalgam kommt. Ich bin mir sehr sicher, dass hinter Leberproblemen eine Leberkrankheit, die nichts mit Amalgam zu tun hat, gefunden werden kann.
Dass natürlich bei bestehender Vorerkrankung der Leber jedes Gift eines zuviel ist, ist klar.
Aber man muss dann erst die Leberkrankheit behandeln, bevor man die daraus entstehenden Folgekrankheiten angeht.
Wie heißt doch der das Forum hier: "Das Ende der Symptombehandlung"?
Ja, daran sollten alle, die sich auf das Amalgam "stürzen", halten, denn sie machen im Grunde genau das Gegenteil, nämlich sie behandeln die Symptome (=Folgen) ihrer (Leber-)Krankheit und eben nicht die Krankheit.


Auch wenn ich jetzt etwas vom Thema abgeschweift bin, so denke ich, dass bei Dir eventuell auch diese Belastungen einen tieferen Hintergrund, als "nur Amalgam" haben.

Gruß
margie
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MW und Chlorella

Oregano ist offline
Beiträge: 62.180
Seit: 10.01.04
dass manche sogar schwere Leberprobleme zu haben scheinen und dass sie dennoch denken, dass das nur vom Amalgam kommt. Ich bin mir sehr sicher, dass hinter Leberproblemen eine Leberkrankheit, die nichts mit Amalgam zu tun hat, gefunden werden kann.
Hallo Margie,
das ist sicher so. Auch ein Alkoholiker hat Leberprobleme oder jemand, der bestimmte Viruserkrankungen hatte.
Die Leber ist nunmal der Ort, wo alle Gifte und Belastungen ihre Wirkung zeigen. Und wenn man Morbus Wilson hat, dann hat die Leber ganz schlechte Karten. Trotzdem: Nicht jeder mit Leberproblemen hat Morbus Wilson.
Und nicht jeder, der Amalgam im Mund hat, hat Leberprobleme. Aber es gibt sie die "Amalgamis".

Gruss,
Uta

MW und Chlorella

margie ist offline
Beiträge: 4.554
Seit: 02.01.05
Hallo Uta,

Trotzdem: Nicht jeder mit Leberproblemen hat Morbus Wilson.
Nun, zum einen genügt es für das Amalgamproblem wohl schon, dass man nur Genträger ist auf M. Wilson oder auf Hämochromatose, d. h. man muss diese Krankheiten m. E. gar nicht haben, wenn man Gifte schwerer ausscheidet. Und da jeder 10. Mensch ein Genträger für die Hämochromatose ist, könnte jeder dieser 10 % der Bevölkerung auch ein Ausscheidungsproblem haben.
Aber ich gehe davon aus, dass auch ganz andere Leberkrankheiten zu Ausscheidungsproblemen führen, denn wenn die Leber krank ist, erfüllt sie ihre Funktionen nur noch unvollständig....

Und da viele Leberexperten mir schon gesagt haben, dass die Dunkelziffer bei Leberkrankheiten überhaupt (also nicht nur bei M. Wilson) sehr hoch sei, denke ich, dass man bei vielen "Amalgamis" eine Leberkrankheit finden würde, wenn man nur gründlich mal danach sucht.


Gruß
margie
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