Jod: Gut oder schlecht?

vau

Themenstarter
Beitritt
15.12.13
Beiträge
21
Was ist denn eure Meinung zum Thema Jod?

Ich benutze absichtlich kein Jodsalz, sondern stinkteures Steinsalz aus dem Ökoladen wo das Kilo 3 Euro kostet. Ich frage mich ehrlich gesagt wieso das so teuer ist wenn es noch viel weniger behandelt ist als normales Salz.

Jedenfalls habe ich aus Interesse mal Jod im Blut messen lassen und der Spiegel war an der unteren Norm. Laut Arzt alles okay.

Jedenfalls frage ich mich jetzt ob ich Jod supplementieren sollte.
Zugleich habe ich aber auch Angst, ob man sich damit schaden kann. Es gibt ja viele Schilddrüsenpatienten die vor Jod eine richtige Panik haben.
Ich weiß jetzt nicht, ob man sich durch ne Einnahme von Jod am Ende selbst Probleme an der Schilddrüse verursachen kann und ob Jod zu einer AI-Erkrankung erst führen kann.
Meine Schilddrüse wurde untersucht und die Antikörper TPO/TRAK waren unauffällig. Ich nehme seit einigen Monaten Thyroxin, weil ich vorher einen hohen TSH hatte und angeblich latent hypothyreot war.
Jetzt ist der TSH niedrig bei ca 0,5. Aber ft3 und ft4 sind um ehrlich zu sein nicht wesentlich anders als vorher. Meine Werte vor Beginn der Therapie waren auch nicht niedriger als jetzt nur war der TSH eben höher.
Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich Sinn macht das Thyroxin zu nehmen oder ob ich es auch hätte lassen können. Besser fühle ich mich eigentlich nicht durch die Einnahme.

Jedenfalls habe ich schon öfters in Foren gelesen, dass in den USA viele Lugol und solchen Kram nehmen und angeblich voll auf hohen Dosen Jod abfahren. Es gibt auch Ärzte wie Brownstein die Jod befürworten. Es heißt dann auch oft, dass die Japaner Unmengen an Jod zuführen und viel gesünder sind. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll.
Vielleicht bräuchte ich auch gar kein Thyroxin sondern nur mehr Jod? :confused:
 
Ok danke. Die Titel lassen schon erahnen, dass hier scheinbar auch die Meinung vertreten wird, dass Jod böse ist. Aber Jodmangel soll zum Beispiel den IQ senken. Jod soll auch helfen Schwermetalle auszuspülen.
Wenn das stimmt dann wäre es ja schon wertvoll.

Update: Bin jetzt ehrlich gesagt nach dem Lesen der 2 Threads nicht klüger.
Erst die ganzen Zitate aus dem einem Buch was vor Jod warnt und dann ein Link wo wieder steht wie toll Jod ist. Da blickt doch echt kein Mensch mehr durch. :(

https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/warum-jod-wichtig-fuer-unsere-gesundheit-ist
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon mal daran gedacht, dass die Japaner eine ganz andere Genetik und eine ganz andere Lebensweise haben als wir?

Und wer kommt überhaupt auf die tolle Idee, dass Jod Schwermetalle "ausspült"?

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Was ist denn eure Meinung zum Thema Jod?

Jedenfalls habe ich aus Interesse mal Jod im Blut messen lassen und der Spiegel war an der unteren Norm. Laut Arzt alles okay.

hallo vau

da hat dir aber der Arzt einen Bären aufgebunden , Jodstatus ist nicht messbar über Blut, oder bzw. ein dermaßen aufwendiges Verfahren , das das keine Labore machen , normale Jodmessung im Blut ist als Ergebnis nicht zu gebrauchen

Jodmessung --> über 24 Stunden-Urin-Test --> , Berechnung in Kolleration mit dem kreatininwert ect.

dann gibt es noch den 24.Std-Urin-Porvokationstest --> es wird eine Bestimmte Jodmenge zu sich genommen, und Anhand der Ausscheidung wird der Jodwert gemessen , ob der aber hier im Lande angeboten wird weiß ich nicht

oder

Spontanurinmessung --> leider auch sehr Fehleranfällig

Jedenfalls frage ich mich jetzt ob ich Jod supplementieren sollte.
Zugleich habe ich aber auch Angst, ob man sich damit schaden kann. Es gibt ja viele Schilddrüsenpatienten die vor Jod eine richtige Panik haben.
Ich weiß jetzt nicht, ob man sich durch ne Einnahme von Jod am Ende selbst Probleme an der Schilddrüse verursachen kann und ob Jod zu einer AI-Erkrankung erst führen kann.

so ist es

Meine Schilddrüse wurde untersucht und die Antikörper TPO/TRAK waren unauffällig.

es fehlt der Antikörper Tg-AK

Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich Sinn macht das Thyroxin zu nehmen oder ob ich es auch hätte lassen können. Besser fühle ich mich eigentlich nicht durch die Einnahme.

Sinn macht es nicht wirklich , wurde nur einmal der TSH genommen und dann Thyroxin verschrieben ?

TSH ist störanfällig , und alle halbe Stunde verändert er sich ca.

für eine Disagnose --> latente UF , muss mehrmals der TSH gemessen werden in einem Zeitraum von mehreren Monaten

Jedenfalls habe ich schon öfters in Foren gelesen, dass in den USA viele Lugol und solchen Kram nehmen und angeblich voll auf hohen Dosen Jod abfahren. Es gibt auch Ärzte wie Brownstein die Jod befürworten. Es heißt dann auch oft, dass die Japaner Unmengen an Jod zuführen und viel gesünder sind. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll.

in teilen Asien , die bedienen sich noch des natürlichen Jods , hier wird möglichst Alles Jodiert , wo man schwierig dem Jod aus dem Weg gehen kann , dem Künstlichen

dazu kommt noch das den Menschen oft das Selen dazu fehlt , was dann die Jodzufuhr ins Negative umpolt und Autoimmunität forcieren kann

Vielleicht bräuchte ich auch gar kein Thyroxin sondern nur mehr Jod? :confused:
mach ein 24 Stunden-Urin-Test , dann kennst du deinen Jodstatus einigermaßen , und den letzten Antikörper ermitteln lassen
wurde eine Sonografie vom Organ gemacht ?

liebe grüße darleen :wave:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Element Jod kann eventuell in gelöster Form je nach Lösungskoeffizienz verschiedene Schwermetalle als Jodit binden.

Aber selbst wenn das/die Schwermetalle als Jodit gebunden wurden, ist es noch lange nicht gewährleistet, dass sie auch ausgeleitet werden.

Das Jodit bindet aber nicht nur Schwermetalle sondern auch bevorzugt Natrium was widerum zu einem Ungleichgewicht bei der Natrium-Kalium-Pumpe führen kann.
Mögliche Folge davon sind schwere Nervenschäden.

Liebe Grüße Tarajal :)
 
Bei Jod aus natürlichen Quellen wie Seetang oder Algen hätte ich keine Bedenken. Die LEF zB nutzt überwiegend Jod aus Seetang in ihren Produkten. Das wird schon seinen Grund haben.
 
Auch bei Viabiona und Orthica bekommt man "Kelp" mit einer definierten Jodmenge. Jod und Selen sind für das funktionieren der Schilddrüse unerlässlich, von beidem gibt es möglicherweise regelmäßig einen Mangel.

Jod als Jodsalz (Jodid, Jodat), wie es allem zugesetzt wird, wird möglicherweise nicht ordentlich aufgenommen und verarbeitet.

Ich hatte eine leichte Unterfunktion, außerdem eine vergrößerte Schilddrüse (hat von hinten auf den Kehlkopf gedrückt), ich war ständig heiser , konnte überhaupt nicht mehr singen. Ich nehme regelmäßig "Kelp" mit 150 µg Jod und Selen, Schilddrüse arbeitet, wie sie soll, bin nicht mehr heiser.

Grüße von Datura

Hab noch vergessen: um Jodsalz mache ich einen großen Bogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ob gut oder schlecht - das ist nur dann wichtig zu wissen, wenn man mit der Schilddrüse zu tun hat, radioaktive Verseuchung vermeiden will, oder Beschwerden hat, die auf einen Mangel oder ein Zuviel zurückzuführen sind.

In meinem Leben habe ich noch nie Jod (auch vieles andere nicht) als NEM zu mir genommen. Meine Schilddrüse ist trotzdem in Ordnung. Ob ich in Gebieten gewohnt habe, wo angeblich allgemein Jodmangel herrscht, weiß ich noch nicht einmal. Jodsalz habe ich ebenso gemieden wie Fluorzahnpaste und anderes.

NEMs in allen Ehren! Man sollte sie aber nur dann anwenden, wenn ein Anlaß dazu vorhanden ist. Wenn man sich möglichst gesund ernährt, bietet er sich so bald nicht. Wer überwiegend Pommes und Hamburger mit Mayo und Ketchup futtert, muß mit NEMs ergänzen, wer Minderwertiges als Ernährung betrachtet auch. Das jetzt mal ganz ketzerisch formuliert.

Es gibt inzwischen wohl Tausende NEM-Kombinationen und Einzelstoffe, wollte man jeden Einzelstoff, sozusagen systematisch auf gut Glück, ob pflanzlich, Vitamin, Mineral, Spurenelement usw. daraufhin überprüfen, ob einem davon etwas oder viel fehlt, könnte man sich gleich lebenslänglich in ein Labor einsperren lassen...

Fiel Fergnügen beim sich selbst verrückt machen - reicht es nicht schon, daß man kaum noch weiß wo welche Schadstoffe drin sind, um die möglichst zu meiden?

Also möglichst naturbelassen essen, abwechslungsreich und möglichst schadstoffrei, dabei auf seinen Körper horchen und hören - dann gewinnt man Gesundheit. Wenn man trotzdem Probleme bekommt, erforschen was da im Argen liegt und den Mangel beheben. Oder sucht der TÜV, nachdem er nichts fand, weiter bis er etwas findet, was man in drei Jahren austauschen muß? Wenn ich in drei Jahren NEMs brauche, nehme ich sie in drei Jahren und nicht jetzt!

Den Schrei hör ick! Einem Mangel vorbeugen mit NEMs muß man! Ja, mit Ernährung, nein bei NEMs - denn welches gerade fehlt ist nicht zuverlässig feststellbar - Dank unserem ständig kompensierenden und extrem weisen Innenleben.

Ansonsten wird man zum Hypochonder... lebenslänglich...

Liebe Grüße,
Clematis
 
NEMs in allen Ehren! Man sollte sie aber nur dann anwenden, wenn ein Anlaß dazu vorhanden ist.

Kuriose Logik! Man soll die Schäden erst entstehen lassen, um sie dann aufwändig zu beseitigen, soweit das DANN überhaupt noch möglich ist?

Wenn man sich möglichst gesund ernährt, bietet er sich so bald nicht.

Und was in der Zunkunft ist (Jahre, oder wenige Jahrzehnte) ist egal?

Simpel ausgedrückt ist jede "Verschleisserscheinung" - egal, ob Gelenke, Augen, Gefäße oder wasweissich ein Instandhaltungsrückstau - nämlich Regenerationsvorgänge, die nicht, oder nicht ausreichend abliefen. Das summiert sich dann über die Jahre zu ansehnlichen Beschwerden. Jeder Immobilienbesitzer macht das - lässt die Heizung warten, die Dachrinnen reinigen, streicht gelegentlich die Fassade bevor der Putz in Fladen runterfällt.

Wer überwiegend Pommes und Hamburger mit Mayo und Ketchup futtert, muß mit NEMs ergänzen

Nö - im Gegentum. Da ist das völlig sinnlos. Denn eine mindewertige Ernährung kriegt man auch mit NEM nicht besser gemacht. Die Zellen muss der Körper aus der Nahrung bauen - die Nahrungsergänzung soll nur dafür sorgen, dass die Prozesse effektiver ablaufen, bzw. überhaupt laufen....

Im Übrigen kenne ich genug Beispiele, die ihr Leben lang recht gesund gelebt haben ohne Nikotin mit gelegentlich mal einem Glas Wein und viel frischem Obst/Gemüse aus eigenem Anbau. Das Resultat ist nicht, dass die bis zum letzten Tag kerngesund geblieben sind, sondern sich die üblichen Beschwerden nur später einstellen.

Meine MEINUNG ist klar: Heutzutage ist das nahezu unmöglich, bei guter Gesundheit alt zu werden, weil einfach die Belastungen (und damit die "Herausforderungen" an den Organismus) immer weiter zunehmen, während die Nahrung immer minderwertiger wird.

Es gibt inzwischen wohl Tausende NEM-Kombinationen und Einzelstoffe, wollte man jeden Einzelstoff, sozusagen systematisch auf gut Glück, ob pflanzlich, Vitamin, Mineral, Spurenelement usw. daraufhin überprüfen, ob einem davon etwas oder viel fehlt, könnte man sich gleich lebenslänglich in ein Labor einsperren lassen...

Vielleicht solltes Du Dich erstmal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen - das ist nämlich Bildzeitungsniveau und es gibt sehr wohl sinnvolle Ansätze, mit wenig Aufwand das Gros aller Probleme zu erschlagen. Aber nicht erst, wenn es fünf vor zwölf ist....

...es fehlt mir langsam auch jegliches Verständnis, warum manche Leute, die Supplementierung für sich (aus welchen Gründen auch immer) ablehnen, oder unnötig finden, alle anderen auch bekehren müssen!?

Und noch etwas gebe ich zu bedenken: Wenn man für sich selbst in 10, 20 oder mehr Jahren zu der Erkenntnis kommt, dass es doch keine gute Idee war, auf Nahrungsergänzung zu verzichten, könnte sich das Gewissen melden (so man denn eins hat), was eigentlich aus den Leuten geworden ist, denen man in der Vergangeheit davon abgeraten hat... :confused:

Sehr nachdenkliche Grüße
Karl
 
Kuriose Logik! Man soll die Schäden erst entstehen lassen, um sie dann aufwändig zu beseitigen, soweit das DANN überhaupt noch möglich ist?

Hi,

ich habe nicht von Schäden gesprochen, sondern von "Anlaß" - das ist was anderes.

Simpel ausgedrückt ist jede "Verschleisserscheinung" - egal, ob Gelenke, Augen, Gefäße oder wasweissich ein Instandhaltungsrückstau - nämlich Regenerationsvorgänge, die nicht, oder nicht ausreichend abliefen. Das summiert sich dann über die Jahre zu ansehnlichen Beschwerden.
Wer seinen Körper beobachtet und auf ihn hört, kann die allerersten Anzeichen erkennen und dann schon gegensteuern. Auf gut Glück und irgendwie gegen etwas steuern, das unbekannt ist, bringt nichts.

Nö - im Gegentum. Da ist das völlig sinnlos. Denn eine mindewertige Ernährung kriegt man auch mit NEM nicht besser gemacht.
Ich hatte dazu geschrieben: Ketzerisch formuliert!
Und doch kann man da mit NEMs etwas verbessern, wenn auch nicht so gut, wie bei richtiger Ernährung.

Das Resultat ist nicht, dass die bis zum letzten Tag kerngesund geblieben sind, sondern sich die üblichen Beschwerden nur später einstellen.
Bereits ab dem Tag der Geburt steuern wir auf den Tod zu, Zellaustausch verlangsamt sich immer mehr u.v.m. Daran ändert weder die gesunde Ernährung noch NEMs etwas. Altersbeschwerden kann man hinauszögern, aber nicht verhindern. So wie man mit 80 keinen 100m Sprint in 1min mehr rennen kann, wir bauen auch bei gesündester Lebensweise, mit NEMs, Wellness und was weiß ich sonst noch, allmählich ab. Wäre das nicht der Fall lebten wir ewig. Das Argument ist also keines, weder pro noch contra NEMs.

Meine MEINUNG ist klar: Heutzutage ist das nahezu unmöglich, bei guter Gesundheit alt zu werden, weil einfach die Belastungen (und damit die "Herausforderungen" an den Organismus) immer weiter zunehmen, während die Nahrung immer minderwertiger wird.
Da gebe ich Dir Recht - doch selbst wenn wir gesund alt werden, irgendwann ist das Leben dann doch vorbei. Das nennt man dann Altersschwäche ist aber ein Totalversagen des Organismus.

Vielleicht solltes Du Dich erstmal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen - das ist nämlich Bildzeitungsniveau und es gibt sehr wohl sinnvolle Ansätze, mit wenig Aufwand das Gros aller Probleme zu erschlagen. Aber nicht erst, wenn es fünf vor zwölf ist....
Das ist nun wirklich Bildzeitungsniveau, wie Du hier argumentierst. Mal abgesehen davon, daß Du meine Aussagen offenbar nicht richtig verstanden hast. Und wenn Du andere Beiträge von mir gelesen hast, wüßtest Du, daß ich sehr wohl oft NEMs empfehle, sie ebenfalls selbst verwende - allerdings nicht im Gießkannenprinzip, sondern ganz gezielt.

...es fehlt mir langsam auch jegliches Verständnis, warum manche Leute, die Supplementierung für sich (aus welchen Gründen auch immer) ablehnen, oder unnötig finden, alle anderen auch bekehren müssen!?
Das hast Du jetzt in meinen Text hinein interpretiert! Ich lehne NEMs keineswegs ab, ich verwende sie auch selbst. Was ich allerdings ablehne ist, wenn jeder Zeitungsbericht über irgendeinen Stoff dann gleich eine Lawine von Sorgen auslöst, mir könnte Jod fehlen oder Hundert andere Dinge. Daß die Leute sich dann selbst völlig verrückt machen und dann Ängste entwickeln (die gewollt geschürt werden), obwohl sie keinerlei Krankheitsanzeichen haben und kerngesund sind. Allein dieses sich verrückt machen, diese Angst kann krank machen.

Und noch etwas gebe ich zu bedenken: Wenn man für sich selbst in 10, 20 oder mehr Jahren zu der Erkenntnis kommt, dass es doch keine gute Idee war, auf Nahrungsergänzung zu verzichten, könnte sich das Gewissen melden (so man denn eins hat), was eigentlich aus den Leuten geworden ist, denen man in der Vergangeheit davon abgeraten hat... :confused:
Auch das interpretierst Du in meinen Text hinein! Ich habe weder gegen NEMs geschrieben, noch daß man darauf verzichten soll. Mein ganzer Text geht in die Richtung: NEMs, ob Jod oder anderes nur gezielt einzusetzen. Zugegeben, ich habe das Ganze etwas überspitzt formuliert und das war gewollt. Allen möglichen Mängeln jetzt und in Zukunft vorbeugen zu wollen, ohne zu wissen welche es genau sind, funktioniert nicht und bei den meisten gibt es keine zuverlässigen Tests, ganz zu schweigen von der Zahl der Tests, wenn alle Stoffe untersucht werden sollen.

nachdenkliche Grüße
Ja, denk mal darüber nach, wie man alle Stoffe, die unser Organismus für seine Millionen Funktionen braucht, auf Unter- oder Überschuß testen könnte, denn nur wenn das möglich wäre, könnte man genau und gezielt UND vorausschauend ergänzen, ach ja, und das müßte man für manche monatlich, für andere vierteljährlich, für weitere halbjährlich usw. machen, denn der Zustand kann sich jederzeit positiv wie negativ verändern.

Und noch etwas gilt es zu bedenken: bei den meisten Substanzen kennt man nur einen Bruchteil der Funktionen, die sie im Körper erfüllen helfen, dazu kommen widersprüchliche Erkenntnisse und wie sie im Verbund wirken ist fast völlig unbekannt, denn jede Substanz beeinflußt auch die Wirkung aller anderen. Es gibt nur einige wenige Krankheiten, wie z.B. Skorbut, die eindeutig auf einen bestimmten Vitaminmangel, hier C, zurückgeführt werden können, auch für B12 und Fe gibt es viele Informationen. Doch so gründlich erforscht sind wenige und auch hier gibt es noch Lücken. Bei den Studien kann man meist würfeln, denn die Einen behaupten dies und die Anderen was ganz anderes.

Mit dem Vorbeugen mittels NEMs ist es also keineswegs so einfach wie Du Dir das vorstellst. Für die gezielte Anwendung - da bin ich immer dabei. Schau Dir mal die Orthomolekularmedizin an - da hat man hierzu sehr viel an Wissen und Erfahrungswerten zusammengetragen, dennoch ist auch sie unvollständig. Wie übrigens das gesamte medizinische Wissen!

Grüße,
Clematis
 
Du hast die "Giesskanne" nicht verstanden. Es ist (in meinen Augen) absolut sinnlos (!) und unmöglich bei einem auftretenden Problem DIE Ursache - also das Vitamin/Spurenelement zu finden, was hier nun grade fehlt. Ausserdem (wie richtig bemerkt) sind die Zusammenhänge so komplex, dass man überhaupt nicht mit einfachen Ursache/Wirkung-Beziehungen arbeiten kann.

Weiterhin unterschlägst Du gerade die Langzeitfolgen - z.B.: zw. Skorbut und (harmloser) VC-Überdosierung liegt eine riesige Bandbreite an unerledigten Instandhaltungsmaßnahmen - die, wenn man rechtzeitig mit kleinen Dosen gegensteuert (nämlich kontinuierlich und rechtzeitig), überhaupt nicht erst eintreten.

So - zu guter letzt simple Logik: Wo ist eigentlich das Problem (auch wenn man aktuell die Notwendigkeit nicht einsieht) RECHTZEITIG VORBEUGEND kleine Dosen in sinnvoller (aktuelle Forschungslage) Kombination einzunehmen, die definitv keinerlei negative Nebenwirkungen haben, aber (wieder) definiv eine menge positiver. Wenn man ein klein bisserl was von Stoffwechsel versteht, so ist absolut nicht zu begreifen, warum eine Wirkstoffkombi, die gegen bestimmte bestehende Beschwerden hilft, nicht auch in kleinerer Dosis VORHER dafür sorgen kann, dass diese Beschwerden gar nicht erst entstehen. UND: Wenn Beschwerden entstehen, ist immer schon eine Menge kaputt.

Wir reden hier nicht über toxische Chemie, die Symptome wegdrückt, sondern über körpereigene Stoffe, die der Stoffwechsel zum funktionieren BRAUCHT.
 
Genau die gleichen Dinge habe ich jetzt die Tage auch über Jod gelesen und bin total verunsichert. Ich kann mir aber auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sinnvoll sein kann 50mg Jod ( so wie auf einigen Seiten propagiert wird) auf einmal über einen längeren Zeitraum zu sich zu nehmen...das ist doch so extrem unnatürlich.
Ich hab eine Zeit lang in Japan gelebt und kann mir gut vorstellen, dass man da täglich 2-3mg Jod zu sich nimmt. Mehr glaube ich aber auch nicht, da die Grundzutaten zwar viel Jod (und auch Selen) enthalten, aber eben immer nur wenig gegessen wird.

@datura, Wo bekommst du denn den Kelp-Tee her? Und könntest du mir einen guten empfehlen? :)

Viele liebe Grüße

Nana
 
Jod kann man ja im Urin oder im Serum bestimmen.

Hat jemand gerade parat, in welchen Fällen welche Methode zu bevorzugen ist???
 
da hat dir aber der Arzt einen Bären aufgebunden , Jodstatus ist nicht messbar über Blut, oder bzw. ein dermaßen aufwendiges Verfahren , das das keine Labore machen ,

ich finde Bestimmung von Jod als Standard bei einigen Laboren.
www.labor-muenchen-zentrum.de/leistungsverzeichnis.html?&tx_lvleistungsverzeichnis_pi1
Leistungsverzeichnis

Jod im Serum

Stand vom 25.04.2005
Bezeichnung Jod im Serum
Zuordnung Klinische Chemie
Probenmaterial ca. 1,0 ml Serum
Probentransport Postversand möglich
Klinische Indikationen Diagnose und Beurteilung von Jodintoxikation bzw. Jodmangel
Methode ICP-MS
Ansatztage bei Bedarf (wöchentlich)
Referenzbereiche 50 - 90 µg/l
Beurteilung Jod erhöht bei: Jodismus, Jodintoxikation

Jod vermindert bei: unzureichende Jodzufuhr mit der Nahrung
 
Oben