Chronische Gastritis vererbbar, wann bricht diese aus?

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Hallo, nachdem ich vor einem Jahr meine clostridien erfolgreich bekämpft habe, sind mir leider noch ein paar Probleme erhalten geblieben, wie Übelkeit und übergeben von galle oder magensaure am Morgen, teilweise Durchfall, häufig nach dem Essen Druck auf dem magen und manchmal noch starkes ziehen im Magen.
Nun wurde bei meiner Mutter eine chronische gastritis Typ a festgestellt. Nachdem diese Krankheit ja vererbbar ist, wäre meine Frage ob die Möglichkeit besteht dass meine Symptome auch daher kommen oder ob mein Magen einfach durch die clostridien Infektion nicht mehr ganz fit wird.
wie wahrscheinlich ist es, dass ich das auch chronisch bekomme und in welchem Alter wird das dann ausbrechen? ( bin jetzt 22)..
meine Mutter hat die Krankheit leider schon ziemlich schlimm ( Blut im Stuhl, garkein vitman b12 mehr und mussten sogar schon was rausschmeißen bei der magenspiegelung)
hoffe auf ein paar antworten da ich zum Thema vererben leider nichts gefunden habe
 
Hallo sanny,

ich würde die Möglichkeit der Vererbung jetzt einfach mal ganz weit zurück schieben und mich eher dafür interessieren, warum diese Beschwerden auftreten
Übelkeit und übergeben von galle oder magensaure am Morgen, teilweise Durchfall, häufig nach dem Essen Druck auf dem magen und manchmal noch starkes ziehen im Magen.

Sind denn bei Dir die Intoleranzen - soweit möglich - abgeklärt, also vor allem per Atemtest die Laktose- und Fruktose- und Sorbitintoleranz? Auch eine Glutenproblematik kann dazu führen ,ebenso wie eine Histaminproblematik.
Wie sieht es mit Allergien aus? Wie ernährst Du Dich?

Grüsse,
Oregano
 
Hallo oregano,
die intoleranzen wurden vor 1,5 Jahren getestet und nichts festgestellt ( war während der clostridien Infektion)
an sich fand ich das bisher nicht so schlimm.. morgens halt mal was rauslassen. ( gelblich und sehr bitter) .. magenschmerzen und Durchfall sind auch zu ertragen.
Schlimm wird es bei Tomaten und rote Beete. ( das wird einfach nicht verdaut ) Ansonsten bei Essen unauffällig.
nachdem die Ärztin bei der letzten Untersuchung ( gut..die ist schon ein Jahr her..) meinte das muss sich nach den Strapazen erst wieder einpendeln dachte ich mir dann passt schon alles.. So ungefähr ich solle mich nicht so anstellen..
Hab mir wie gesagt jetzt nur wieder sorgen gemacht weil das bei meiner Mutter so rausgekommen ist. Woran erkenne ich denn zb. Diesen b12 Mangel?!
 
Hallo Sammy.
Was wurde an Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgetestet und wie?
Ich frage, weil oft die Hälfte vergessen wird oder aber es nicht korrekt geschieht.
Histaminintoleranz wurde mit Sicherheit nicht ausgetestet ? Zuverlässig geht das nur durch eine Probediät, das gleiche gilt für die erst seit Ende letzten Jahres anerkannte Glutensensivität.
Eine Zöliakie nur durch Antikörpertest ist nur zur Hälfte ausgetestet.
Fructose, Lactose, Sorbit müssen über den Atemtest erfolgen und hier gibt es eine Versagequote von mind. 10 %. Manche Menschen reagieren nicht über den Atemtest.
Ne Unverträglichkeit auf Milcheiweiss wird erst gar nicht ausgeteset in der Regel, weil es hier keinen anerkannten Test gibt, man kann es nur durch Auslass selbst herausbekommen.

Ich würde mich auch nicht mit der Diagnose zufrieden geben.
Auch bei mir sprach man von einer genetisch bedingten Erkrankung.
Es sieht aber alles so aus, als würde das nicht stimmen.

Alles Gute.
Claudia.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sanny,

zum Vitamin B12 gibt es viele Infos hier im Forum. Gib' doch einfach den Begriff "Vitamin B12" in die Suchfunktion oben rechts an.

Für's erste hier ein langer Artikel:

Vitamin B12: Ein Mangel kann Ursache vieler Symptome sein!

Vitamin B12 kann über die Methylmalonsäure aus dem Blut bzw. Urin bestimmt werden bzw. über den Wert "Holotranscobalamin" (auch hierüber gibt es Infos im Forum). Frag' Deinen Arzt .... :idee:...

Grüsse,
Oregano
 
Histamin und gluten wurden nicht getestet - war ja dann nicht mehr nötig. Die sonst üblichen verdächtigen wurden über atemtest bzw bluttest ausgeschlossen.
Claudia, was meinst du damit es sieht nicht danach aus als wäre es genetisch? Was hast du im Verdacht?
Bin mir jetzt nur gerade nicht sicher ob ich was unternehmen soll ( sei es gluten und histamin weglassen oder ein Gang zum Arzt) oder erstmal einfach weiterlaufen lassen.
 
Entschuldige, dass ich so spät antworte sanny.
Gluten wird mit der Zöliakie zuerst von einem guten MagenDArmSpezi diagnostiziert. Glutensensivität später. Andersherum bekommst Du bei der Zöliakie kaum ein sicheres Ergebnis.
Histamin kannst Du selber mit der Probediät austesten, da musst Du Dich aber strikt dranhalten, sonst bringt es nichts, einige Wochen werden empfohlen, bei mir war nach 1 Woche klar es passt.
Wie das geht, erfährst Du hier:

HIT > Therapie

Bitte strikte Eliminationsdiät einhalten! Achte auch auf die Küchentipps.
Brot wird in der Regel nicht vertragen das weiss ich aus meinem Unfeld und auch von vielen hier.

ABER: Da Du durch die Diät auch stark glutenreduziert ist, ich würde sogar glutenfrei essen, weil viele kein Gluten vertragen, gibt es wieder ein Problem,wenn man danach die Zöli testen will. Also erst Zöli, dann Histaminintoleranz.

Du kannst auch mal ein paar Tage Ceterizin schlucken und dann schauen, ob es besser wird, das macht Ledochowski auch schon mal mit seinen Patienten.
Nimm erst eine und wenn Du die dann verträgst, bis zu 3 täglich. Wie gesagt,das ist nur zum Austesten,alleine damit kommst Du nicht gegen ne Hit an.
Die Frage ist aber, ob Du CEterizin verträgst ich dachte es und am Ende lang ich falsch. Die Probleme mit der Haut war eine Nebenwirkung.

Alles Gute.
Und guten Rutsch!
Claudia.
 
Habe immer noch Durchfall mit teilweise Magenschmerzen. Seit einer Woche habe ich ein starkes Hungergefühl und könnte die ganze Zeit essen. Ich essen aber nicht wenig, ich bin eh schlank, deswegen macht mir das eigentlich nichts, aber wer weiß wie lange das dann anhält.. Dieses Gefühl ständig essen zu müssen nervt einfach.
Dazu bin ich sehr schnell müde trotz aufreichend Schlaf.
Der Stuhl hat sich stark dunkel verfärbt und etwas fester, aber immer noch sehr häufiger Stuhlgang.
Morgen habe ich einen Termin beim Hausarzt.. Soll ich sie aufgrund der neuen Symptome auf etwas bestimmtes ansprechen?
 
Nicht jeder reagiert über den Atemtests, die Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind alle nicht wasserdicht. Selbst nochmal Lactose, Fructose, Milcheiweiss nacheinander durch Auslass über einen sinnvollen Zeitraum austesten.
Zöli. muss der Arzt machen, Glutensensivität Du selbst danach. Sorbit könnte auch ein Problem sein, dann gibt es noch Probleme mit Salycilaten manchmal.
Ich würde mich eventuell noch mal an einen Gastro wenden, da brauchst Du in Deutschland keine Überweisung.

Alles Gute.
Claudia.
 
Ok das werde ich dann mal versuchen wenn meinem Arzt nichts anderes einfällt. Auch wenn mir das fast unwahrscheinlich scheint, da es Tage gibt, da habe ich so gut wie garkeine Probleme aber vielleicht lasse ich da den ein oder anderen Bestandteil aus.

Was mich jetzt grade etwas stutzig macht ist das starke Hungergefühl. Das widerspricht ja eigentlich dem Durchfall und den Schmerzen.
 
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