Ratschläge von Ärzten / Eigenverantwortung

04.12.15 21:36 #1
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Ratschläge von Ärzten / Eigenverantwortung

ullika ist offline
Beiträge: 1.596
Seit: 27.08.13
Zitat von Budde49 Beitrag anzeigen
Inzwischen bin ich der Meinung, Ärzte wollen gar nicht, daß man richtig gesund wird....
...Für Big Pharma ist es finanziell besser, wenn man krank bleibt.....
Also muß ich mich selbst informieren und mich um meine
Gesundheit selbst auch kümmern...
Das sehe ich auch so und gehe deshalb seit Jahren zu keinem Arzt.
Seitdem ich mich selber um meine Gesundheit kümmere, bin ich wieder gesund.

Ich frage mich nur, warum ich zwangsweise in dieses System einzahlen muss?
Meine natürlichen Medikamente (Kräuter) muss ich ohnehin selber bezahlen und die chemischen der Pharmaindustrie will ich nicht.
__________________
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

AW: Ratschläge von Ärzten / Eigenverantwortung

Oregano ist offline
Beiträge: 60.875
Seit: 10.01.04
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Geändert von Oregano (05.12.15 um 19:41 Uhr)

Ratschläge von Ärzten / Eigenverantwortung
Clematis
Zitat von ullika Beitrag anzeigen
Ich frage mich nur, warum ich zwangsweise in dieses System einzahlen muss? Meine natürlichen Medikamente (Kräuter) muss ich ohnehin selber bezahlen und die chemischen der Pharmaindustrie will ich nicht.
Hallo Ullika,

bei mir ist die Situation ähnlich und ich stellte mir die gleiche Frage. Doch eines sollte berücksichtigt werden: was ist bei einem Unfall, einer unvorhersehbaren Notoperation oder schweren Erkrankung, wenn ein Krankenhausaufenthalt lebenswichtig sein kann? Hat man dann die € 20.000 oder mehr auf dem Sparbuch, um das bezahlen zu können?

Gruß,
Clematis

Ratschläge von Ärzten / Eigenverantwortung

bestnews ist offline
Beiträge: 5.531
Seit: 21.05.11
Ich muss klar widersprechen, es ist nicht das Problem, dass Ärzte die Patienten nicht gesund machen wollen, sie können es zu grossen Teilen mit dem,

was sie im Studium gelernt haben,

was sie an Weiterbildung erfahren und dem ,

was die Krankenkassen so alles diktieren schlicht nicht.

Zum Teil sind die Patienten auch nicht willig , Verantwortung zu übernehmen, indem sie z.B. ihren Lebensstil ändern oder auch mal aus eigener Tasche bezahlen....
Ja meistens, so behaupte ich, kann man sich finanziell auch so einiges leisten, was die Kassen nicht bezahlen, wenn man nur will.
Ich selbst habe ein kleines Einkommen und tue es dennoch, da fallen allerdings regelmässige Urlaube und häufig Ausgehen weg.

Dann: Die Ärzte wissen in der Regel selbst nicht, was mit ihnen los ist...
Ich sehe das in der Dialyse ständig. Sie sind also selbst krank und können sich anscheinend selbst nicht helfen:
Ahnung von Toxologie fast gleich Null, Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch nicht umwerfend, orthomolekular total unterbelichtet.
Sie können nicht gesund machen mit derartigen Lücken und der massiven Einflussnahme der Pharma dazu.

Ich habe ganz guten Einblick , ich bin seit 42 Jahren in ärztl . "BEhandlung" aufgrund einer chronischen Nierenerkrankung. Mittlerweile 22 Jahre Dialysepatientin. Vermutlich Nierenversagen durch Gluten und oder Amalgam. Naja ist so meine Vermutung....Danach wird ja auch nicht geschaut, mangels Wissen und vermutlich auch Studien
Ich sehe 2 mal die Woche einen Arzt zur Visite und habe schon die 2. Generation am Bett.
Ich kann mit den meisten gut zusammenarbeiten, muss aber tatsächlich fast alles kontrollieren und hinterfragen und bestimme wos lang geht,
Mein ausbedungener Nephrologe unterstützt mich wo er kann und wo er mir noch halbwegs folgen kann. Er weiss alles, was ich so alternativ anstelle und nimmt es interessiert und gelassen auf.

Die Woche war ich bei einer Ärztin die ich ab und an aufsuche, da sie mehr weiss als der Rest und das als Kassenärztin.....Sie versteht mich.
Ich erzähle ihr was ich gerade so treibe und bitte sie um Ratschläge, mich zu unterstützen. Super!

Alles Gute.
Claudia.

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ullika ist offline
Beiträge: 1.596
Seit: 27.08.13
Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
was ist bei einem Unfall, einer unvorhersehbaren Notoperation oder schweren Erkrankung, wenn ein Krankenhausaufenthalt lebenswichtig sein kann? Hat man dann die € 20.000 oder mehr auf dem Sparbuch, um das bezahlen zu können?
Hallo Clematis!
Ganz einfach: das kann man ja trennen.
Eine Unfallversicherung würde ich abschließen und dafür einzahlen, die Chirurgen halte ich ja für fähig, bei einem Beinbruch o.ä. würde ich ins Krankenhaus wollen.

Ich würde aber keine Chemotherapie machen, wie sie heute Standart ist, ich nehme auch keine Antibiotika o.a. synthetische Medikamente, zahle aber dafür mit.
Homöopathische oder Kräuter muss ich zusätzlich selber bezahlen, dafür würde ich eventuell eine Versicherung abschließen, ist aber bei uns nicht möglich.

Warum überhaupt hat die Pharmaindustrie ein Monopol auf Heilung, zumal sie es meist nicht einmal kann. In Österreich ist nicht mal der Beruf des Heilpraktikers erlaubt, in Nachbarländern auch ziemlich eingeschränkt.

Und wenn etwas wirkt, wird es bekämpft, die Medizinstudenten lernen kaum noch etwas über Kräuter oder Parasiten, sie werden von der Pharma verbildet.
... ja und die Patienten auch: Wenn du jemandem sagst, Löwenzahn oder Knoblauch ist gesund, fragt der dich nach der Dosis oder wo man Pillen davon kaufen kann ...
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Geändert von ullika (05.12.15 um 20:07 Uhr)

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philia ist offline
Beiträge: 286
Seit: 13.03.11
zu #13

Hier denke ich auch so: Die Krankenversicherungspflicht stiehlt sich bei einer Reihe Krankheiten ganz schön aus der Verantwortung.

Wenn man, wie ich ja auch, selber Verantwortung für seine Gesundheit zu tragen alles unternimmt, was menschenmöglich ist - denn leider ist ein ebenso kleiner Bruchteil der Apotheken zur Zusammenarbeit bereit wie es Ärzte sind, die diese Krankheiten überhaupt zu behandeln in der Lage sind - dann hat man außerdem große Probleme zu bekommen, was man täglich benötigt, um sich so gesund wie möglich zu halten. Und da ist die Apotheke um die Ecke meist die falsche Adresse, ebenso der Arzt in der Nähe und erst recht die Krankenkasse.
Das ist ein abgekartertes Spiel aller, die im Gesundheitssystem die finanzielle Oberhoheit mit Klauen und Zähnen verteidigen. Deren Forderung nach Eigenverantwortung von Patienten wird nicht zuletzt dadurch, dass diese sich das finanziell oft nicht leisten können, ad absurdum geführt.

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Ich MUSSTE vor Jahren mal ins Krankenhaus gebracht werden, da ich infolge eines von verantwortungslosen Hundehaltern verursachten Unfalls bewusstlos auf dem Straßenpflaster lag mit schweren inneren Verletzungen.
Leider habe ich von dem Krankenhausaufenthalt gar nichts gehabt:
o aufwändige Untersuchungen mit null oder falschen Ergebnissen
o ich konnte weder untergebracht
o noch mit den für mich nötigen Medikamenten
o noch mit verträglichen Mahlzeiten versorgt werden

und habe den Aufenthalt von 2 1/2 Tagen u. a. deshalb nur knapp überlebt.

Wenn Krankenhäuser in D-land flächendeckend nicht bereit sind, auch MCS-Kranken adäquate Behandlung zukommen zu lassen, wird's auch da extrem schwierig mit dem Verständnis von Eigenverantwortung.

Geändert von philia (05.12.15 um 20:26 Uhr)

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Clematis
Zitat von ullika Beitrag anzeigen
Ganz einfach: das kann man ja trennen.
Eine Unfallversicherung würde ich abschließen und dafür einzahlen, die Chirurgen halte ich ja für fähig, bei einem Beinbruch o.ä. würde ich ins Krankenhaus wollen.
Hallo Ullika,

könnte man und das wäre auch sinnvoll. In vielen außereuropäischen Ländern kann man etwa eine Krankenhausversicherung und/oder Unfallversicherung abschließen und bleibt von einer Pflichtversicherung verschont.

Leider sind unsere Pflichtversicherungen aber gesetzlich derart eng reglementiert, daß die Wenigsten diese Möglichkeit haben. Man hat ja in D z.B. sogar versucht Millionäre, Beamte und alle weiteren, die noch nicht Pflichtversichert sind, da hinein zu zwingen. Ich habe das nicht weiter verfolgt, aber es hat wohl nicht geklappt, weil es auch die Private Vollversicherung gibt.

Ein weiteres Problem für abhängig Beschäftigte ist, daß sie zwar zur Privatversicherung wechseln können - aber nur bei hohem Einkommen, dann aber auch die Rentenversicherung privat bezahlen müssen, was dann besonders teuer wird, zumindest war das so als ich das mal gemacht habe, so in den 1980ern. Der Privatversicherer hatte mir das verschwiegen. Als ich es wenige Monate später bemerkte, bin ich wieder zur Gesetzlichen gewechselt. Das war dann letztlich doch günstiger.

So ist mir die deutsche Pflegeversicherung ein Dorn im Auge. Für private Seniorenheime reicht sie sowieso nicht und ehe ich in ein staatliches gehe, springe ich lieber gleich vom Eifelturm. Auch das ist für mich rausgeschmissenes Geld, aber raus kommt man da nicht.

Die Reglementierung der EU verhindert unterschiedliche Regeln in den verschiedenen Ländern, alles wird vereinheitlicht, dadurch wird der Ausstieg aus diesem geldfressenden und so nutzlosem System kaum möglich. Nur die Reichen und Selbständigen können das noch.

Der Stern brachte ca. 1985 mal eine langfristige Berechnung: wenn wir bei einem durchschnittlichen Einkommen nicht in Krankenkassen und Rentenversicherungen einzahlen müßten, dieses Geld stattdessen regelmäßig nur auf ein Sparkonto legen würden, wäre jeder bis zum Rentenalter Millionär, evtl. sogar zweifacher Millionär. Dabei wurden die selbst zu zahlenden und wahrscheinlich anfallenden Kosten für Behandlungen, Krankenhaus, schon abgezogen. Das Angesparte hätte für ein Rentnerdasein in Luxus mehr als gereicht. Damals gab es aber weniger Geringverdiener, bei denen diese Rechnung nicht aufgehen kann.

Gruß,
Clematis

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Budde49 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3
Seit: 11.07.14
Hallo,
(dies gilt nur für D)

Inzwischen habe ich mir angewöhnt, (obwohl ich kein Kaufmann bin)
vieles zu betrachten unter dem Blickwinkel:
Wer profitiert rein finanziell ?
Ein Arzt profitiert, wenn man krank bleibt.
Die Pharma-Industrie profitiert, wenn man krank bleibt.
Soll eine künstliche Hüfte eingesetzt werden, oder nicht..
würde das Krankenhaus bzw. der Chirurg verdienen.

Kaufe ich etwas in einer Bäckerei, profitiert der Bäcker.
Dies ist jedoch nicht vergleichbar, da dies weniger Einfluß auf meine Gesundheit hat.

Paul


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