Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Straftat?

31.08.12 20:39 #1
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Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta
sonneundregen
Themenstarter
Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Also wenn es tatsächlich stimmt, dass sich die Borrelien nur kurzzeitig in der "Akutphase" im Blut aufhalten, dann nützen diese Mikroskopuntersuchungen ja auch nichts.
Gelder sollten dann für zuverlässige Testverfahren/Studien zur Verfügung gestellt werden.
Bis dahin jedoch sollte alles mögliche gemacht werden, um Borrelien in den Blutkonserven auszuschließen, auch wenn nur eine geringe Chance der Infizierung besteht.
Welche "Denke" herrscht dort eigentlich; also 10-100 Borrelien-Infizierte durch Blutkonserven im Jahr tolerieren wir?
Hallo Kayen,

ich persönlich glaube nicht, dass sich die Borrelien nur in der Akutphase im Blut aufhalten! Das ist aber meine Meinung und meine eigene Erfahrung.

Bitte werdet alle wütend, wir dürfen uns das nicht mehr gefallen lassen. Die Gesetzeslücke ist da, wir müssen Alle handeln, das ist meine Botschaft!

Ich habe nachweislich eine chronische Borreliose, wieso wurden dann bei mir IgM Antikörper im Blut nachgewiesen?

Lg
sonneundregen

Geändert von sonneundregen (06.09.12 um 17:14 Uhr)

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

kari ist offline
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Zitat von Kayen Beitrag anzeigen
Welche "Denke" herrscht dort eigentlich; also 10-100 Borrelien-Infizierte durch Blutkonserven im Jahr tolerieren wir?
Hallo Kayen,

vielleicht die Denke, dass Borreliose mit 3 Wochen Antibiose ja leicht therapierbar ist und von daher die potentiellen 10-100 Fälle vernachlässigbar sind ...
__________________
LG - kari

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta
sonneundregen
Themenstarter
Zitat von kari Beitrag anzeigen
Hallo Sonne,

da höre ich aber seit Jahren was anderes. Nämlich dass Borrelien in den seltensten Fällen im Blut zu finden sind. Deshalb halte ich Dunkelfeldmikroskopie auch nicht für eine zuverlässige Methode, zumal da bei diesem Verfahren die Interpretation auch zu fehlerhaften Verwechslungen führen kann.
Hallo Kari,

ich halte das nur für bedingt richtig, da bei mir im chronischem Stadium Borrelien IgM im Serum gefunden wurden. Außerdem habe ich das Vertrauen zu Äußerungen der Schulmedizin schon lange verloren!

Dann soll das Robert Koch Institut mal einen vernünftigen Test auf den Markt bringen!

Lg
sonneundregen

Geändert von sonneundregen (06.09.12 um 17:26 Uhr)

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta
sonneundregen
Themenstarter
Zitat von kari Beitrag anzeigen
Hallo Kayen,

vielleicht die Denke, dass Borreliose mit 3 Wochen Antibiose ja leicht therapierbar ist und von daher die potentiellen 10-100 Fälle vernachlässigbar sind ...


Hallo Kayen,

es herrscht die Denke, dass keine chronische Borreliose existiert!

Lg
sonneundregen

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

kari ist offline
Moderatorin
Beiträge: 3.111
Seit: 16.05.07
Zitat von sonneundregen Beitrag anzeigen
ich halte das nur für bedingt richtig, da bei mir im chronischem Stadium Borrelien IgM im Serum gefunden wurden. Außerdem habe ich das Vertrauen zu Äußerungen der Schulmedizin schon lange verloren!
Hmm, ich verstehe deine Kausalkette da nicht ganz.
Schließt du aus dem pos. IgM, dass dann zwangsläufig Borrelien im Blut sein müßten?

Dann soll das Robert Koch Institut mal einen vernünftigen Test auf den Markt bringen!
Yep! Nicht nur das RKI sondern weltweit. Aber Big Pharma hat kein Interesse zu forschen, denn die nach geltender Lehrmeinung für die Behandlung in Frage kommenden ABs sind schon lange auf dem Markt und es wird nicht genug daran verdient.
__________________
LG - kari

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

Dora ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Ich habe es hier schon mehrmals erwähnt,
als mir Blut zur Eigentherapie abgenommen wurde,
konnte man es nicht verwenden.

Innerhalb einer Woche hat sich ein Pilz angesiedelt, den man
eindeutig der Borrelien zuordnen konnte.

Was sagt uns das?


Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


Oder wollen wir abwarten,
bis uns am Ende auch noch eine Blutvergiftung weg pustet?

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sonneundregen
Themenstarter
Zitat von kari Beitrag anzeigen
Hmm, ich verstehe deine Kausalkette da nicht ganz.
Schließt du aus dem pos. IgM, dass dann zwangsläufig Borrelien im Blut sein müßten?

Hallo Kari,

ich glaube, dass es bei mir damals so gewesen ist und immer noch ist! Auch habe ich mehrere Borrelientests in Abständen gemacht. Wenn es danach ging, hätte ich lt. Ärzte immer eine frische Borreliose. Dem ist aber nicht so, da mein IgG Wert ebenfalls erhöht ist! Die chronische Borreliose wird ja von den Schulmedizinern absichtlich nícht diagnostiziert. Dafür muss man erst zum Spezi gehen und alles selbst bezahlen!

Was ist mit den Borrelien, die intrazellulär leben?

Lg
sonneundregen

Geändert von sonneundregen (06.09.12 um 17:52 Uhr)

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Zitat von sonneundregen Beitrag anzeigen
Hallo Cheyenne,

ich persönlich leide schon seit vielen Jahren an einer chronischen Borreliose! Davon hatte ich keine Ahnung!
Bei mir wurden aber IgM Antikörper im Serum gefunden! Ich hatte keine Akutphase!

Also stimmen die Aussagen so auch nicht!

Lg
sonneundregen
Ich persönlich glaube auch nicht, dass Borrelien nur in der Akutphase im Blut sind, sondern habe lediglich jetzt mal die unterschiedlichen Punkte logisch nachzuvollziehen.

Das grundsätzliche Problem ist in der Tat, dass es hier keine eindeutigen wissenschaftlichen Untersuchungen gibt bzw. man hier im Graubereich herumtappt. Allerdings gibt es auch keinen Grund, der es rechtfertigt bei Borrelioseinfizierten anders vorzugehen als bei HIV-Infizierten. Letzteres wird vor der Spende untersucht bzw. nachgewiesene Infizierte sind von der Spende ausgeschlossen. Und solange nicht einwandfrei bewiesen ist, dass eine Borreliose nicht im Blut vorhanden ist, dürfte man eigentlich aus ethischen Gesichtspunkten keine Spende zulassen.

Und nun die Quizzfrage: Wann kann eine Borreliose eindeutig ausgeschlossen werden? Ein Kliniker, wie Dr. B. würde sagen, Bluttests sind da irrelevant.

Ergo würde daraus folgen, dass Blutspenden nicht mehr erlaubt sein dürfte, bis ein Test vorliegt, der eine Borreliose zu 100% ausschließt.

So in etwa müsste die Argumentation lauten, solange es keine 100% sicheren Tests gibt, so meine Sicht.

LG
Cheyenne

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Dora ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Ich kenne nicht den Grenzwert einer Borreliose?

Aber alles was patalogisch über dem Norm liegt,
muß als aktiv angesehen werden so ein Mediziner,
den ich sehr schätze.

Leider befindet er sich im wohlverdienten Ruhestand.

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Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Zitat von Dora Beitrag anzeigen
Ich kenne nicht den Grenzwert einer Borreliose?

Aber alles was patalogisch über dem Norm liegt,
muß als aktiv angesehen werden so ein Mediziner,
den ich sehr schätze.

Leider befindet er sich im wohlverdienten Ruhestand.
Na ja, man berücksichtigt bei dieser Betrachtungsweise allerdings nicht, dass es sehr wohl aktive Borreliosen geben kann ohne, dass sich im Blut irgendeine Veränderung zeigt. Das ist ja die Crux dabei, wenn man das ernst nimmt und das daraus resultierende Dunkelzifferrisiko, dürfte man nicht gar keine Blutspende zu lassen, denn einen sicheren Test der eine Borreliose ausschließt gibt es nicht. Sehr wohl kann zudem jemand, der nicht erkrankt ist, Überträger sein. Ich sehe aktuell zumindest nicht, wieso dies anders sein sollte, als z. Bsp. bei HIV.

lg
cheyenne


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