Potenzprobleme unbekannter Ursache

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28.02.13
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Hallo liebe Forenteilnehmer,

außer "Potenzprobleme" weiß ich nicht mal das richtige Wort dafür und es fällt mir daher schwer, zu dem Problem zu recherchieren. Errektionsprobleme habe ich eher nicht (er geht eig. noch immer hoch, wenn auch vielleicht nicht so leicht wie früher), nur das Hauptproblem ist, ich habe einfach "keinen Saft" mehr. Es ist, als wäre die Samenproduktion eingestellt/massiv reduziert worden, und dementsprechend auch der Druck reduziert. Ich bin jetzt Mitte 20 und in den letzten 3 bis 4 Jahren habe ich mind. 75% (wenn nicht 90%) meiner Potenz verloren. Ist das normal? Auch das fällt mir schwer einzuschätzen. Klar bin ich keine 14 mehr... aber es ist doch nicht normal, dass mir jetzt alle 2 Wochen 1-2x Sex reicht, während ich früher jeden Tag x mal konnte!? Oder?

Dann noch zum Hintergrund, ich habe alle möglichen bekannten Ungesundheiten von Neurodermitis über HPU bis hin zu problematischen Pilzinfektionen (Candida etc.). Für keine der bekannten Krankheiten besteht jedoch ein Zusammenhang zu Potenzproblemen, soweit ich weiß. Wenigstens habe ich nichts dazu gefunden (außer bezügl. Candida, aber der wird jetzt behandelt, wenn es das ist, sollte das mit der Potenz also in Kürze besser werden).

Mein "Gefühl" ist, dass es mit Elektrosmog zusammenhängt. Ich habe das jedoch weder wirklich beobachten können noch sonst irgendein gutes Indiz dafür. Kann Elektrosmog Potenzprobleme verursachen? Ich rede nicht davon, das Handy dauernd neben den Genitalien zu tragen, das tue ich nicht (mein Handy hat nicht nur s. geringe Strahlung sondern ist auch fast immer im "Flugzeugmodus", also ohne Empfang). Ich rede eher von der Strahlung von WLAN, Computern, Handymasten etc. Mir ist auch aufgefallen, dass das Problem bei meinen Eltern (Kleinstadt) etwas besser ist als an meinem momentanen Wohnort (größere Stadt).

Für jeden Tipp in welche Richtung ich "suchen" könnte, wäre ich dankbar. Vorallem würde mich interessieren, ob es generell mit Elektrosmog zusammenhängen kann.


Eig. bin ich nicht mega-sensibel bzgl. Elektrosmog, merke jedoch schon, wie er sich negativ auswirkt, wenn ich z.B. krank bin (Grippe o.ä., Heilung verzögert sich dann) oder anderweitig geschwächt bin (wenig Schlaf => dann den ganzen Tag am Computer, schon hab ich eine Erkältung, wenn ich nicht gegen-arbeite mit Vitaminen/Medikam.). Wenn ich gesund bin, bin ich dagegen eher nicht sensibel.
 
Hallo,

was Du beschreibst ist kein Potenzproblem, sondern eine verminderte Libido - zumindest vermindert im Vergleich zu Deinem in früheren Jahren gewohnten Zustand und vermutlich vermindert im Vergleich zum Durchschnitt Deiner Altersgruppe. Was da allerdings genau die „Norm“ ist, wird so ganz gesichert keiner sagen können, Variationen gibt es da ja in jeglicher Richtung von Sexbesessenheit oder -sucht bis hin zu völligem Desinteresse an Sex. Das Problem fängt im Grunde (erst) da an, wenn es einen dann selber stört oder belastet. Ist bei Dir anscheinend der Fall.
Es kann auf ein hormonelles Problem hindeuten (evtl. ausgelöst durch eine Schwermetallbelastung... kann aber auch sonst viele verschiedene Ursachen haben... möglicherweise sogar Elektrosmog, wobei allerdings auch gerade mit Schwermetallen belastete Personen eher elektrosensibel reagieren als nichtbelastete, auch hier das eigentliche Problem dann also wieder die Schwermetalle wären... aber wer sollte Dir hier mit Bestimmtheit sagen können, was nun gerade bei Dir das Problem ist, ohne entsprechende Untersuchungen).
Denke, eine endokrinologische (hormonelle) Abklärung beim Endokrinologen oder auch beim Andrologen, der sich gerade im hormonellen Bereich beim Mann auch besonders gut auskennen sollte, würde in Deinem Fall Sinn machen.

Du schreibst:

ich habe einfach "keinen Saft" mehr. Es ist, als wäre die Samenproduktion eingestellt/massiv reduziert worden

Eine nicht geringe Menge des Ejakulats besteht aus dem in der Prostata produzierten Sekret. Es muss also nicht zwingend Deine Spermienproduktion im Hoden verringert sein, es könnte auch der Fall sein, dass Deine Prostata nicht mehr wie früher arbeitet. Angesichts dieser Tatsache wäre zusätzlich sicher auch ein Besuch beim Urologen (u.a. Untersuchung der Prostata, Spermiogramm etc.) nicht verkehrt.

Ich denke, dass Dir diese Abklärungen mehr bringen werden als reine Spekulationen aus dem Internet.

Gruß
Lukas
 
Aha, danke, jetzt ist mir schon mal klar was das eig. ist (Libido) und an welche Art von Arzt ich mich wenden könnte.
 
Hallo Andree

würde beim Endo unbedingt auf die Überprüfung der Schilddrüsenhormone drängen

wie Exlukas schon schrieb, kann gerade was Schwermetallvergiftung und auch im Besonderen eine Pilzüberwucherung im Darm zu einer herabgesenkten SD-Hormonlage führen--> Folge =Libidoverlust

liebe grüße darleen:wave:
 
hallo andree,

Dann noch zum Hintergrund, ich habe alle möglichen bekannten Ungesundheiten von Neurodermitis über HPU bis hin zu problematischen Pilzinfektionen (Candida etc.). Für keine der bekannten Krankheiten besteht jedoch ein Zusammenhang zu Potenzproblemen, soweit ich weiß .
nicht zu vergessen :bei HPU kann es unter anderem auch zum mangel bzw. zum verlust des libido kommen.

auch bei eventueller einnahme eines medikaments gegen neurodermitis welches cortison enthält ,kann auf die libido und die potenz negativ auffällig werden .

lg ory
 
Ich hoffe einmal, es ist gestatet hier auf ein anderes Forum zu verweisen, wenn nicht, löscht diesen Post einfach!

Ich war kürzlich selber auf der Suche nach guten Infos, und diese Seite hat mir sehr geholfen:

Impotenz und Potenzmittel Forum

Das mit dem Elektrosmog halte ich für sehr unwahrscheinlich, zumindest als einzigen Auslöser. Ein Sexualtrieb gehört zu den Grundbedürfnissen des Mannes und wenn hormonell alles stimmt, dürftest da der Elektrosmog nicht viel ausmachen.

Ich denke, wenn schon ernsthafte Probleme vorliegen, könnte der Elektrosmog eventuell das Fass zum überlaufen bringen. Wobei ich mit selbst das nicht vorstellen kann.

Ich empfehle dir noch diesen Artikel, über die Ursachen von Erketionsstörungen: Erektionsstörungen Ursachen

Am besten ist, du suchst dir erstmal einen kompetenten Arzt und lässt dich ordentlich durchchecken.

Wichtig ist nur nicht den Kopf in den Sand stecken und dran bleiben!
 
Eine nicht geringe Menge des Ejakulats besteht aus dem in der Prostata produzierten Sekret. Es muss also nicht zwingend Deine Spermienproduktion im Hoden verringert sein, es könnte auch der Fall sein, dass Deine Prostata nicht mehr wie früher arbeitet. Angesichts dieser Tatsache wäre zusätzlich sicher auch ein Besuch beim Urologen (u.a. Untersuchung der Prostata, Spermiogramm etc.) nicht verkehrt.

Meiner Erfahrung nach ist es so, wenn man nicht richtig sexuell erregt ist, verringert sich die Spermamenge drastisch und kann auch ganz ausbleiben.

Sobald dann die Libido wieder da ist,passt die Spermamenge auch wieder.

Ich würde mich also erstmals auf die Libido fokussieren.

Die verschwindet nicht grundlos!
 
Es gibt einige Möglichkeiten und Elektrosmog ist eine davon. Nebenniere und Schilddrüse sowie Hypophyse müssen überprüft werden. Es kann der Cholesterinspiegel zu niedrig sein. Es ist möglich, dass Aminosäuren fehlen, ebenso Vitamine. Vitamin D ist hier auch sehr wichtig.
Außerdem müssen natürlich alle Krankheiten von Hoden und Prostata ausgeschlossen werden.
Schwermetallvergiftungen und falsche Ernährung kommen auch in Frage.
 
Ich empfehle dir noch diesen Artikel, über die Ursachen von Erketionsstörungen: Erektionsstörungen Ursachen


Der Threadstarter schreibt, er habe keine Erektionsstörungen.



Meiner Erfahrung nach ist es so, wenn man nicht richtig sexuell erregt ist, verringert sich die Spermamenge drastisch und kann auch ganz ausbleiben.

Sobald dann die Libido wieder da ist,passt die Spermamenge auch wieder.

Ich würde mich also erstmals auf die Libido fokussieren.

Die verschwindet nicht grundlos!



Deine eigene Erfahrung mit Libido / Spermamenge muss nicht auf den Threadstarter übertragbar sein. Von daher ist es nicht verkehrt, im Rahmen der diagnostischen Abklärung, die Prostata - wie empfohlen - mit untersuchen zu lassen.

Auf die aufgrund mangelnder Libido notwendige Abklärung der hormonellen Situation wurde er bereits informativ und ausreichend hingewiesen. Vermutlich bringt es keinen Mehrnutzen, diesen Hinweis nun noch einige Male zu wiederholen, und man sollte dem Threadstarter einfach die Möglichkeit geben, den ihm gegebenen Rat erst einmal umzusetzen und sich dann mit den Ergebnissen wieder zu Wort zu melden, um dann mit mehr Detailwissen eventuell weiter helfen zu können (falls dann noch notwendig).

Gruß
Lukas
 
Hallo Andree,

den obigen Anregungen für endokrinoloische und andrologische / uroloische Untersuchungen stimme ich uneingeschränkt zu.

Häufig ist es aber so, daß die Schulmedizin bei gutem Willen einfach nichts findet und dann psychologisiert.

Dehalb würde ich jedenfalls einer gesunden Lebensführung große Aufmerksamkeit schenken: Biologischer Rohkost mit viel Grünzeug; intensivem körperlichen Training; Abschirmung von Elektrosmog, ggf. Umzug; Amalgamentfernung und -ausleitung; Darmreiniung und Bekämpfung von Parasiten; Vermeidung von Wohngiften. Und, nicht zuletzt, der Hygiene der zwischenmenschlichen Beziehungen. (Beispielsweise können Mängel von Wahrhaftigkeit in Paarbeziehungen die Sexualfunktionen nachhaltig stören.) Schließlich ist Sexualität nicht bloß ein Ding der Männer sondern, wie C.G. Jung formulierte, "der Archetyp von Beziehung"; irgendwie sollte da die Partnerin eine Rolle spielen. Will mir scheinen.

Dies sind Faktoren, welche die Schulmedizin weitgehend ignoriert oder leugnet.

Auch orthomolekurela Medizin kann u.U. helfen. (Z.B. kann die Aminosäure Arginin hochdosiert auch die Libido steigert. Wobei man z.B. nirosativem Streß vorbeugen sollte. Das wissen kundige Behandler.)

Die Auffassung von Klingzz - "Der Sexualtrieb ist ein Grundbedürfnis des Mannes. und wenn hormonell alles stimmt, dürfte der Elektrosmog nichts viel ausmachen" - halte ich für abwegig. Eine leider verbreitete "Entwarnungs"-Strategie. Das ist ja gerade das Schlimme, daß Elektrosmog intakte Funktionen und Regelkreise (auch hormonelle) aus dem Gleichgewicht bringt und "Grundbedürfnisse" stört. (Auch bei gaaanz starken Männern.)

Alles Liebe.
Windpferd
 
Die Auffassung von Klingzz - "Der Sexualtrieb ist ein Grundbedürfnis des Mannes. und wenn hormonell alles stimmt, dürfte der Elektrosmog nichts viel ausmachen" - halte ich für abwegig. Eine leider verbreitete "Entwarnungs"-Strategie. Das ist ja gerade das Schlimme, daß Elektrosmog intakte Funktionen und Regelkreise (auch hormonelle) aus dem Gleichgewicht bringt und "Grundbedürfnisse" stört. (Auch bei gaaanz starken Männern.)


Hallo,

ich wollte damit nur ausdrücken, wenn hormonell alles stimmt, halte ich den Elektrosmog als alleinigen Auslöser eher für unwahrscheinlich.

Das der Elektrosmog eventuell negative Auswirkungen auf das Hormonelle Gleichgewicht haben kann, steht ja auf einem anderen Blatt.

Sollte ich mich aber irren, bitte ich dies zu entschuldigen! Ich hab mich hier schon etwas umgesehen, aber nichts funderties zu dem Thema gefunden.

Deshalb würde mich interessieren ob ihr eventuell Quellen oder Studien zum Thema Libido und Elektrosmog habt oder diese Schlussfolgerung aus eigenen Erfahrungswerten herleitet.

Gruss
 
Der Threadstarter schreibt, er habe keine Erektionsstörungen.

In dem erwähnte Beitrag wird zwischen Erketions und Potenzstörungen unterscheiden und auf beide eingegangen, aber das nur btw.

Deine eigene Erfahrung mit Libido / Spermamenge muss nicht auf den Threadstarter übertragbar sein. Von daher ist es nicht verkehrt, im Rahmen der diagnostischen Abklärung, die Prostata - wie empfohlen - mit untersuchen zu lassen.

Absolut nicht, es ist nie verkehrt Untersuchungen durchzuführen. Dennoch sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden.

Auf die aufgrund mangelnder Libido notwendige Abklärung der hormonellen Situation wurde er bereits informativ und ausreichend hingewiesen. Vermutlich bringt es keinen Mehrnutzen, diesen Hinweis nun noch einige Male zu wiederholen, und man sollte dem Threadstarter einfach die Möglichkeit geben, den ihm gegebenen Rat erst einmal umzusetzen und sich dann mit den Ergebnissen wieder zu Wort zu melden, um dann mit mehr Detailwissen eventuell weiter helfen zu können (falls dann noch notwendig).

Ich wollte nur mit meinen Erfahrungswerten etwas weiterhelfen, wenn das überflüssig ist oder gar nicht gewünscht wird, bin ich schon wieder leise!
 
Libido und Potenzprobleme ohne körperliche Ursachen

Hallo zusammen,

ich hatte letztes Jahr schon mal geschrieben, dass ich (damals) hauptsächlich Libidoprobleme hatte, d.h. ich hatte einfach weniger Lust auf Sex, viel weniger als noch vor wenigen Jahren und auch weniger als der Durchschnittsmann mit Mitte 20 hat. Hoch ging er aber noch, wenn ich denn wollte.

Das ganze hat sich über die letzten 3-4 Jahre immer weiter verschlechtert. Inzwischen sind auch leichte Potenzprobleme dazugekommen, wobei ich sagen würde, es ist immernoch hauptsächlich ein Libidoproblem.

IRRITIEREND:
Irritierend ist, dass keine körperlichen Probleme vorliegen. Ich war beim Urologen und habe alle Untersuchungen machen alles: Bei mir ist alles fit. Die Hormone sind im Normbereich, teilweise im oberen, teilweise in der Mitte, teilweise leicht unterdurchschnittlich, aber absolut gar nichts Auffälliges, gut ein Vitamin D Mangel kam heraus. Aber sonst, es gibt keinerlei Hinweis darauf, woran es liegen könnte, es scheint eine Funktionsstörung ohne körperliche Ursache zu sein.

Wer hat da jetzt eine Idee woran es doch liegen könnte?
 
Eigentlich nicht, die Partnerin wurde häufiger mal gewechselt. ;)

Gleiches Thema, andere Frage:
Ich habe eine sehr einseitige Ernährung (wegen Gluten- und Fruktoseunverträglichkeit) und bekomme daher bestimmt nicht alle Nährstoffe. Gibt es irgendwelche Nährstoffe die für Potenz/Libidosachen wichtig sind und die mir vielleicht fehlen & von denen die (schulmedizinischen) Urologen keine Ahnung haben?
 
hallo andree,

laut info kann/könnte schon eine mangelhafte ,falsche bzw. unausgewogene ernährung , in der bestimmte nährstoffe die für eine potenz/libido stärke verantwortlich sind fehlen .

gib mal „ nährstoffe für potenz/libido“ bei google ein .

lg ory
 
Hallo ,

in einem alten Buch lass ich , das yohimbinum D2 gegeben werden sollte , wenn gar nichts mehr geht.
Da ich neugierig , wissbegierig bin, bestellte ich eine Dillution .
Schon nach einer Einnahme hatte ich das Gefühl , das sich das Gewicht der Anhängsel verdoppelt hat .
Also , es funktioniert !
Ich muß dazu sagen , ich habe keine Potenzprobleme .
Es ist das Interesse an alternativen Behandlungsmethoden .

https://www.hanosan.de/produkte.aspx?productId=107

Yohimbinum hydrochloricum (Wirkstoff aus der YohimbeRinde)
hat einen durchblutungsfördernden Effekt auf die
Organe des kleinen Beckens und erhöht die Blutzufuhr der
Schwellkörper.

LG
 
Hallo Alexo, Yohimbin könnte als Test folgen.
Das Maca funktioniert bei Erektionsstörungen ebenso recht gut.
Das Gerät wird nun wieder hart und bleibt auch hart.
Nur das kommen ist jetzt noch ein Problem.
Liegt vielleicht auch an der Libido?
Ich werde auch erst recht spät nass. 10-15min.
Früher waren es nur ein paar Minuten...

Übermorgen habe ich nen Termin. Mal gucken was der Doktor findet.
Die Macatabletten sind diese Woche auch irgendwann alle.

Dann teste ich die Pilze. Die sollen ja auch die Libido steigern
was für mich aktuell interessanter scheint da Vitamin D3/Testosteron
Ausreichen vorhanden sein sollte.
 
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