Gehören Schmerzen zum Alter?

26.03.11 18:14 #1
Neues Thema erstellen
Gehören Schmerzen zum Alter?

Wildaster ist offline
Beiträge: 5.639
Seit: 18.03.12
Guten Morgen,Datura
das kann ich nur unterstreichen und durch deinen Thread,,gesund durch Gedanken "habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt.
Den Spiegel Nr.21 ( schon sehr mitgenommen)habe ich noch und er liegt griffbereit.
Mir hilft es immer und immer wieder,darin zu lesen.

Ein schönes Wochenende wünscht Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

Gehören Schmerzen zum Alter?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Wildaster

Ich bin jetzt gar nicht sicher, ob du mich so verstanden hast, wie ich es gemeint habe, oder das Gegenteil. Denn, das was du schreibst, das ist ja vollkommen auch mein Gedanke. Nur mit einem kleinen Unterschied, der jedoch möglicherweise in dem Verständnis des Wortes "kämpfen" liegt.
Du hast ja vollkommen Recht, dass man bei einer bösen Diagnose, insbesodnere bei einer tödlichen Krankheit, erst mal verzweifelt ist. Wahrscheinlich auch ganz viel Angst hat. Das ist sicher eine "normale", also der Norm des Denkens und Fühlens in unserer Gesellschaft entsprechend. Weil wir den Tod fürchten. Aber um dieses Thema zu erörtern, müssten wir jetzt viel weiter ausholen und diese Diskussion hier in diesem Thread total verlassen. Also will ich es mal mit dieser kurzen Bemerkung sein lassen.

Die besagte Angst vor dem Tod löst dann oft einen Kampf gegen die Krankheit aus. Einen verzweifelten Kampf sogar und dieser ist dann überhaupt nicht förderlich für eine Besserung. Wobei ja bei einer tödlichen Krankheit eine "Besserung" im Sinne von Heilung sehr unwahrscheinlich ist. Aber mit dem Kampf vergeuden wir wichtige Energien, die wir besser mit dem "Annehmen der Krankheit und dem Annehmen des Todes" verwenden sollten. Dann wird nicht nur das Sterben leichter, sondern auch die manchmal lange Zeit vorher. Das LEIDEN wird leichter. Ich habe viele Menschen sterben sehen und erlebt, wie die Zeit vor dem Tod sehr verschieden sein kann. Wenn ich dann die Lebenseinstellung dieser Menschen etwas genauer betrachte, dann sehe ich ganz deutlich, dass Menschen die kämpfen gegen den Tod, immer mehr gelitten hatten also solche Menschen, die gelassen dem Geschehen entgegen sahen. Diese Menschen sind dann auch friedlich eingeschlafen.
"Gelassenheit" ist eigentlich nur ein anderes Wort für "Annehmen der Krankheit".

Für manche Menschen ist es ganz selbstverständlilch, dass man kämpft. Für mich ist jedoch sehr oft ein Kämpfen sinnlos. In manchen Situationen zwar nicht, da ist ein Kampf notwendig um zu überleben. Oder zumindest die Möglichkeit wahrzunehmen, um zu überleben. Der Angriff eines wilden Tieres ist so ein Fall oder auch der Angriff eines Menschen.
Im Zusammenhang mit Krankheiten ist es nun nicht ganz so einfach. Ist eine Krankheit an Angriff???? Ist sie zu vergleichen mit einem Angriff eines wilden Tieres oder eines Menschen?
Das kann man zumindest sehr in Frage stellen. Ich jedenfalls betrachte eine Krankheit nicht als einen Angriff, sondern sie ist eine logische Folge von irgend etwas. Dieses "irgend etwas" kannn falsche Ernärhung, falsche Lebensführung oder auch eine Lebenseinstellung sein, die uns krank macht. Eine Krankheit kann auch ganz normale Abnutzung sein oder eine Fehlsteuerung vom Gehirn, die wiederum vielerlei Gründe haben kann.

Der Ausdruck "gegen eine Krankheit ankämpfen" halte ich deshalb nicht für sinnvoll. Denn Kampf ist immer etwas, das zerstört. Ich habe jedenfalls noch keinen Kampf erlebt, der nicht die Absicht des Zerstörens in irgend einer Form hattte. Kampf ist also sicherlich nicht etwas Positives und nicht etwas, das Leben fördert oder unterstützt.

Ich glaube, dass so etwas, das manche Leute einen "Kampf gegen eine Krankheit" nennen, gar kein Kampf ist, sie nennen es nur so, weil es bei uns mal so üblich ist, dass man alles Mögliche bekämpfen muss (Unkraut z.B.). Die Ursache für dieses Denken ist wohl unser im Westen üblilches Denkschema in "Gut und Böse".

Wenn man nach einer Heilung sucht oder nach Mitteln, die uns helfen können, dann ist das doch kein Kampf. Eigentlich ist es doch das Gegenteil. Nämlich: Die positiven Mittel zu suchen und zu finden.

Wenn ich sage, man sollte eine Krankheit annehmen, dann ist es doch nicht so gemeint, dass man sich zurücklehnen sollte und abwartet, bis man gestorben ist. Eine Krankheit anzunehmehmen, das bedeutet für mich, sich mit dieser Krankheit auseinander zu setzen ohne negative Gedanken.

Wir schreiben ja hier in einem Forum, bei dem es um die Symptombekämpfung geht. Oder anders gesagt: Nicht die Symptome zu behandeln suchen, sondern die Ursachen. Um die Ursachen jedoch behandeln oder die Ursachen sogar abstellen zu können, müssen wir die Ursachen erst mal kennen. Diese zu erkennen, das wäre die allerwichtigste Auseinandersetzung mit einer Krankheit. Und eine sehr positive, die mit Kampf absolut nichts zu tun hat.
Ich hoffe, ich habe mich nun deutlicher ausgedrückt, sodass Missverständnisse nun bereinigt sind.
Übrigens, Wildaster, ich schätze deine Beiträge sehr und sehe sehr oft, dass wir gleicher Meinung sind und sogar ähnliche Wege gehen. Nur hat jeder Mensch seine eigenen Ausdrucksweise und die kann manchmal so verschieden sein, dass man sich rein von der Wortwahl her missversteht. Obwohl man oft sogar von derselben Sache spricht!

Schöne Grüße
Werner

Geändert von Fremder (02.11.13 um 22:42 Uhr)

Gehören Schmerzen zum Alter?

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Guten Morgen
Für mich persönlich war es etwas schwierig hier in diesem Thread zu schreiben "...im Alter" denn wo fängt das an, und es gibt ja so viele Krankheiten die Schmerzen auf verschiedenen Ebenen verursachen Mental-Körperlich oder Seelisch. Manchmal ist es ja nicht mal eine Krankheit, sondern einfach Schmerz.
Was Du, Werner geschrieben hast, finde ich sehr gut ausgedrückt, möchte ergänzen, dass der Kampf "gegen die Krankheit" meiner Ansicht nach oft vom Ego aus kommt, denn es wurde einem durch die Krankheit oft etwas genommen, das man nun nicht mehr kann, oder hat. Etwas wodurch man sich identifizierte, fällt weg-es kommt eine grosse Veränderung im Leben zu stand. Bei jüngeren kommt das noch sehr oft mehr vor als bei älteren Menschen, die meist langsam in eine andere Lebensform "hineinwachsen".
Ein Auflehnen, Kämpfen ist wohl am Anfang auch ein Weg in der Aussichtslosigkeit, aber es schadet einem ja meist, was man dann auch merkt und sich etwas vom Kämpfen "gegen etwas" zurücknimmt.
Denn dieses Etwas gehört ja irgendwie plötzlich auch zu einem - und da tut man gut daran, sich damit auseinander zu setzen, was auch immer man dann als "Heilungsweg" einschlägt.

Leider ist es heute aber meist so, dass wenn jemand den Weg des Friedens einschlägt, wird er von vielen als nicht krank, oder wird negativ bewertet mit: "Du leidest noch zu wenig". Das ist leider noch sehr weit verbreitet, so konnte auch ich mich nur zurückziehen und versuchen mich durch diese Meinungen nicht mehr kränken und schwächen zu lassen.
Ich hatte lange nicht die Kraft mir selbst einzugestehen, dass es um mein Leben geht, mein Leiden und meine Empfindungen die das Wichtigste sind, für eine allfällige Heilung oder auch einfach eine Erleichterung des Leidens. Wenn man sehr krank ist, und auf Hilfe von aussen angewiesen, dann ist diese Hilflosigkeit auch oft ein Spiegel für die anderen, die dann mit dem Verstand oft schmerzhaftes sagen. Vor allem ist man aber nicht nur eine kranke Person, man hat noch andere Seiten, die jene sind, die einem auch ausmachen, welche Freude erzeugen können, diese auszuweiten ist sogar noch wichtiger fürs Seelenwohl.
Das Leben ist so kostbar in allem wie und wo es sich ausdrückt.
Herzliche Grüsse und allen einen schönen Sonntag
Béatrice

Danke Werner für die PN
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Gehören Schmerzen zum Alter?
Clematis
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
Leider ist es heute aber meist so, dass wenn jemand den Weg des Friedens einschlägt, wird er von vielen als nicht krank, oder wird negativ bewertet mit: "Du leidest noch zu wenig". Das ist leider noch sehr weit verbreitet, so konnte auch ich mich nur zurückziehen und versuchen mich durch diese Meinungen nicht mehr kränken und schwächen zu lassen.
Hallo Béatrice,

Dir und Werner kann ich zu dem, was geschrieben wurde nur zustimmen. Ich habe erst kürzlich erlebt, wie ich mit einer Entscheidung kämpfte, nicht wußte ob ich es so oder anders handhaben sollte. Als ich mich durch eine Diskussion dann klar entscheiden konnte, ohne verbleibende Zweifel, fiel eine Last von mir ab, die u.a. zu Schlaflosigkeit geführt hatte. Der "Kampf" war ausgestanden, Ruhe hielt bei mir wieder Einzug und guter Schlaf.

Die Ansicht anderer zu einer Krankheit, die man selbst hat ist tatsächlich sehr oft verletzend. Das kommt auch häufig dann vor, wenn es Beschwerden sind, die in einem selbst ablaufen, aber äußerlich für andere nicht sichtbar sind. So kann man selbst extreme Schmerzen haben, die nur durch bestimmte Verhaltensweisen zu verringern oder vermeidbar sind. Diese Verhaltensweisen werden dann aber von anderen kritisiert, etwa als wehleidig abgetan, oder als Ausrede manches nicht zu tun, oder gar als Faulheit oder sonstiges. Das schmerzt dann noch zusätzlich in der Seele, führt zu zusätzlichen Verspannungen und folglich Schmerzen. Muß man bestimmte Nahrungsmittel meiden, dann heißt es: sei nicht so wählerisch oder verschnuppt oder anderes mehr.

Für den Schmerzgeplagten bleibt dann meist nur ein Ausweg, sich von jenen Menschen fernzuhalten, die so leichtfertig mit ihren Verurteilungen umgehen. Der andere mögliche Weg wäre, genau zu erzählen, was man durchmacht, aber vielfach will man das gar nicht, tut man es dennoch wird einem eben von diesen Leuten vorgehalten man sei überempfindlich, sei ständig am Jammern. Diesen Personen gegenüber kann man es wohl nie recht machen. Dann gibt es wiederum andere, die nach Kenntnis der Situation in das andere Extrem verfallen und ihre "Rücksichtnahme" maßlos übertreiben, was für den Kranken schon peinlich ist, während sich der "Rücksichtnehmende" dann als ganz toller, helfender Mitmensch empfindet.

Wichtig ist daher m.E. für sich selbst den angemessenen Weg einzuschlagen, sich um sich selbst und seine Gesundheit zu kümmern, annehmen was in einem selbst geschieht, Frieden einkehren zu lassen, was aber nichts mit sich selbst aufgeben zu tun hat, sondern friedlich nach einer Verbesserungsmöglichkeit zu suchen, die im Einklang mit einem selbst steht. Das ist sicherlich nicht immer einfach, doch es ist möglich.

Liebe Grüße,
Clematis

Gehören Schmerzen zum Alter?

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo Clematis
Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
Ich habe erst kürzlich erlebt, wie ich mit einer Entscheidung kämpfte, nicht wußte ob ich es so oder anders handhaben sollte. Als ich mich durch eine Diskussion dann klar entscheiden konnte, ohne verbleibende Zweifel, fiel eine Last von mir ab, die u.a. zu Schlaflosigkeit geführt hatte. Der "Kampf" war ausgestanden, Ruhe hielt bei mir wieder Einzug und guter Schlaf.
Ich glaube, in solchen Momenten sind wir wirklich in Kontakt mit uns selbst, da kehrt Frieden ein, da wir wirklich zu uns selbst stehen, das gibt uns "im Schwachsein" wieder Kraft und auch Vertrauen

Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
Für den Schmerzgeplagten bleibt dann meist nur ein Ausweg, sich von jenen Menschen fernzuhalten, die so leichtfertig mit ihren Verurteilungen umgehen. Der andere mögliche Weg wäre, genau zu erzählen, was man durchmacht, aber vielfach will man das gar nicht, tut man es dennoch wird einem eben von diesen Leuten vorgehalten man sei überempfindlich, sei ständig am Jammern. Diesen Personen gegenüber kann man es wohl nie recht machen
Wenn man Diagnosen hat, die ein grosser Teil der Menschen kennt, ist es wohl etwas einfacher zu erklären was man hat. Mit den starken und vielen Beschwerden bei CFS/ME wie ich es hatte, war es mir irgendwann nicht mehr möglich, zu erklären, was ich habe. Manchmal war es dann aber so, dass wenn ich zb. sagte ich nehme Tramal, dann verstand eine Krankenschwester, dass ich wohl starke Schmerzen habe, auch wenn sie das Krankheitsbild nicht kannte.Von Menschen die einem nicht glauben, zieht man sich am besten zurück. Schön war es als ich Menschen kennen lernte, die mich einfach nahmen wie ich war, die einfach anerkannten, was ich schönes in mir habe-das haben doch alle irgendwie, und so baut man einen Menschen auch auf, indem man ihn einfach respektiert für das was er ist.
Nun, nach vielen Jahren geht es langsam wieder, dass ich etwas über das Krankheitsbild erzähle, da ich auch emotional langsam wieder stärker werde, und Aufklärung sehr wichtig ist.
Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
Wichtig ist daher m.E. für sich selbst den angemessenen Weg einzuschlagen, sich um sich selbst und seine Gesundheit zu kümmern, annehmen was in einem selbst geschieht, Frieden einkehren zu lassen, was aber nichts mit sich selbst aufgeben zu tun hat, sondern friedlich nach einer Verbesserungsmöglichkeit zu suchen, die im Einklang mit einem selbst steht. Das ist sicherlich nicht immer einfach, doch es ist möglich.
Im Einklang mit einem selbst - JA
Herzliche Grüsse
Béatrice
__________________
Alles was ich anschaue --- schaut zurück

Gehören Schmerzen zum Alter?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo alle

Über die Gelassenheit einer Krankheit und auch dem Tod gegenüber sind mir inzwischen noch ein paar Gedanken gekommen, die ich noch mitteilen will. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich nun heftig kritisiert werde.

Es ist schon klar, dass jemand, dem man sagt, dass eine Krankheit unheilbar ist und dass man wohl bald sterben wird, zuerst mal in Panik gerät und verzweifelt ist. Das wurde ja auch schon in diesem Thread erwähnt und gesagt, dass es in einer solchen Situation nicht einfach ist, alles gelassen hinzunehmen. Man nimmt es offensichtlich als selbstverständlich hin, dass man in einer solchen Situation verzweifelt ist.

Ich habe mal über diese Situation ein wenig nachgedacht und stellte mir plötzlich die Frage, ob es tatsächlich ganz normal oder selbstverständlich ist, dass man bei der Aussicht eines nahen Todes in Panik gerät.
Warum gerät man in Panik? Ist der Tod so schrecklich, dass man deshalb in Panik geraten muss?
Und weiter frage ich mich nun, warum der Tod so schrecklich ist. Denn wäre er nicht schrecklich, dann müsste man ja nicht in Panik geraten.

Also ist doch wohl die Kernfrage, warum so viele Menschen so große Angst vor dem Sterben haben.
Man kann nun diese Frage in zwei Fragen aufteilen:
1. Hat man Angst vor dem Tod? Also davor, nicht mehr zu existieren? Oder
2. Hat man Angst, dass man auf dem Weg zum Tod sehr leiden muss?

Die zweite Frage ist sicher berechtigt, denn viele Menschen leiden bei schlimmen Krankheiten. Darum geht es ja schließlich in diesem Faden auch. Einige von euch haben auch von Eltern oder Verwandten berichtet, die tatsächlich schrecklich leiden müssen.

Wenn ich nun weiter bohre und weiter frage, dann komme ich automatisch auf eine Tatsache, die in unserer Gesellschaft typisch ist: Man lässt alte und kranke Menschen nicht sterben. Das Leben, auch wenn es noch so schwer erträglich geworden ist, wird durch medizinische Mittel erhalten.
Nun wird mir sicher der Eine oder Andere sagen, dass dies eine humane Pflicht ist, das Leben zu erhalten.

Da bin ich jedoch inzwischen anderer Meinung. Wenn das Leben nur noch Plage ist und man wirklich alt ist, dann haben viele Menschen wahrlich keine Lust mehr, länger am Leben erhalten zu werden. Solche Menschen künstlich am Leben zu erhalten, das ist eigentlich inhuman und nicht human! Die rechtliche Lage sieht allerdings nicht vor, solche Menschen in Frieden einschlafen zu lassen. Jedoch sind weltweit schon Bestrebungen im Gange, diese Dinge mal etwas anders zu betrachten.
Wann man "wirklich alt" ist, das ist natürlich verschieden. Wirklich alt ist nach meiner Meinung, wenn man nicht mehr sehr viel Energie hat, nicht mehr viel Interessen und auch nicht mehr viel selbst tun kann. Wann dies sein wird, das ist sicher nicht leicht festzulegen. Denn die Menschen sind zu verschieden, um das zu tun. Immerhin sollte man jedoch schon frühzeitig damit anfangen, sich Gedanken über den Tod zu machen. Ich habe schon mit 40 oft darüber nachgedacht. Ich glaube nicht, dass dies viele Menschen in diesem Alter schon tun. Ich bin jedoch heute froh, dass ich mich schon so lange über dieses Thema auseinander setze. Denn das ist es, was mir die Gelassenheit gibt, die ich meine, dass wir sie brauchen, um ein "gutes Alter" zu leben.

Das war nun die zweite Frage vorweggenommen. Nun zur Frage 1: Warum haben so viele Menschen Angst vor dem Tod und sind deshalb so geschockt, wenn sie hören, dass sie bald sterben werden?

Wenn man in Panik ist, dann ist es unmöglich, gelassen zu sein. Also sollte man doch die Frage, warum Menschen Panik vor dem Tod haben, mal genauer hinterfragen.
Da komme ich nun auf den Punkt, den ich in einem anderen Faden schon ausführlich angesprochen haben: Wir nehmen uns zu wichtig. Denn warum sollten wir sonst so am Leben kleben, wenn wir uns nicht wichtig fühlen würden?
Sicherlich gibt es noch andere Gründe, wie z.B. dass man noch miterleben will, wie es den Kindern oder Enkeln weiterhin ergeht oder ähnliche Dinge. Das ist freilich schon verständlich. Aber ob wir nun ein paar Jahre früher oder später abtreten müssen: alles können wir nicht miterleben. Irgendwann müssen wir die Welt so weiter laufen lassen, wie sie läuft und unsere Nachkommen können wir ohnehin nicht mehr beeinflussen. Und die Weltgeschichte ohnehin nicht. Das meinen wir nur dann, wenn wir uns zu wichtig nehmen.

Wenn ich nun das schreibe, dann denke ich an solche Menschen, die wirklich alt sind und in ihrer Krankheit so eingeschränkt sind, dass sie wirklich nichts mehr tun können und somit am Leben kaum mehr teilhaben können. So lange man noch etwas tun kann, dann ist das was Anderes. Aber selbst dann ist es doch eigentlich vollkommen gleichgülit, ob man etwas tun KÖNNTE, wenn man noch da WÄRE. Denn wenn man nicht mehr da ist, dann stellt sich doch die Frage gar nicht mehr, ob man noch was tun könnte oder auch möchte.

Dass wir uns selbst sehr wichtig nehmen, das spielt sicher eine Rolle beim Sterben. Es gibt auch viele Menschen, die ihr Alter einfach wegschieben und meinen, dass sie immer jung und leistungsfähig bleiben können. Ich kenne so einen Menschen, der mit 81 Jahren immer noch einen stundenweisen Job ausübt. Er ist zwar noch relativ fit, aber allmählich macht er immer mehr Fehler und eigentlich ist er nicht mehr arbeitsfähig. Aber das will er nicht einsehen und er sagte mir, er will weitermachen, bis er umfällt. Dass er mit diesem Alter nicht mehr lange da sein wird, das schiebt er einfach beiseite und will nicht daran denken. Solche oder ähnliche Fälle kenne ich mehrere. Diese Menschen schieben den Gedanken an das Sterben einfach beiseite. Und hier liegt wohl auch einer der wichtigsten Gründen, warum diese Menschen dann, wenn es so weit ist, so geschockt und verzweifelt sind. Sie haben sich nicht rechtzeitig mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass sie in absehbarer Zeit (auch wenn es noch ein paar Jährchen dauern sollte) nicht mehr da sind. Selbst wenn man erst 70 ist, dann ist es doch nicht zu übersehen, dass wir dem Ende mit jedem Jahr näher rücken. Wenn man sich rechtzeitig damit auseinander setzt, dann ist der Gedanke an den Tod überhaupt nicht erschreckend.

Einen weiteren Grund sehe ich auch in manchen Religionen. Gerade in der christlichen Religion wird sehr oft darauf hingewiesen, dass die Heiden (also die bösen Menschen) nicht ewig leben werden, die Gläubigen jedoch schon. Sie werden "gerettet" werden.
Das muss man mal auf der Zunge vergehen lassen. RETTEN wovor? Vor dem Verschwinden, vor dem Auslöschen? Was ist daran so schlimm?
Wenn man den Menschen immerzu solche Dinge vorsagt, dann müssen sie Angst vor dem Tod (vor dem Verlöschen) haben.
Aber dann kommt die Religion und erzählt diesen verängstigten Menschen, dass man ja als gläubiger Christ ins ewige Leben eingeht. Man macht ihnen also zuerst mal Angst um dann mit dem Trostplaster kommen zu können! Würde man ihnen gar nicht erst Angst machen, dann bräuchten sie gar keinen Trost. Aber dann wäre ja die Kirche gar nicht mehr notwendig !!!

So weit, so gut, könnte man nun sagen. Dann müssen diese gläubigen Christen also keine Angst haben. Und es trifft auch für Einige zu, dass sie sich nicht fürchten und sich sogar auf die ewige Seeligkeit freuen. Aber trotzdem gibt es noch sehr viele Menschen, auch christliche Menschen, die ein wenig daran zweifeln, ob das nun wirklich alles stimmt. Wer sich ernsthaft Gedanken macht und wer sich nicht den Kinderglauben erhalten konnte und wer ein wenig sachlich die Welt betrachtet, der muss eigentlich Zweifel haben. Nichts im gesamten Kosmos lebt ewig. Warum sollte ausgerechnet der Mensch davon eine Ausnahme sein? Warum soll unser lieber Hund und unsere liebe Katze nicht auch ewig weiterleben? Die Katze würde dann jeden Tag Vögel und Mäuse fangen können, so viel sie wollte und immerzu nur glücklich sein. Sind die Vögel und Mäuse, die dann von ihr gefressen werden, auch immerzu glücklich?
Ich will diese Gedanken gar nicht allzu weit ausdehnen. Tatsache ist, dass viele Menschen, auch die Gläubigen, nicht immer so sicher sind, dass es ein ewiges Leben gibt. Und weil sie nun so geprägt wurden, dass ein Auslöschen ganz schrecklich ist, müssen sie eigentlich Angst vor diesem Auslöschen haben.

Es gibt einige Naturvölker, die nicht an ein ewiges Leben glauben. Diese sogenannten "Wilden" haben keine Angst vor dem Sterben. Warum das so ist, muss ich nun wohl nicht noch weiter erläutern.

Ich habe tatsächlich schon Menschen erlebt, die ganz gelassen ihrem Tod entgegen sahen und nicht geschockt waren, als man ihnen sagte, dass sie nicht mehr gesund werden würden. Allerdings muss man diese Gelassenheit rechtzeitig üben, sich oft und viel Gedanken machen über das Leben und den Tod und zu einer Einstellung kommen, die jede Angst vor dem Tod ausschliesst.
Natürlich gibt es Menschen, die Trost finden in dem Glauben an ein ewiges Leben. Aber leider sind das nicht alle.

Sicher wird es nun Leser/innen geben, die mir heftig widersprechen. Aber das ist nun mal nicht zu vermeiden und stört mich auch nicht besonders.

Schöne Grüße
Werner

Geändert von Fremder (26.11.13 um 04:27 Uhr)

Gehören Schmerzen zum Alter?

lolalola ist offline
Beiträge: 14
Seit: 30.10.10
Über die Gelassenheit einer Krankheit und auch dem Tod gegenüber sind mir inzwischen noch ein paar Gedanken gekommen, die ich noch mitteilen will. Selbst auf die Gefahr hin, dass ich nun heftig kritisiert werde.

Es ist schon klar, dass jemand, dem man sagt, dass eine Krankheit unheilbar ist und dass man wohl bald sterben wird, zuerst mal in Panik gerät und verzweifelt ist.
Ich habe mal über diese Situation ein wenig nachgedacht und stellte mir plötzlich die Frage, ob es tatsächlich ganz normal oder selbstverständlich ist, dass man bei der Aussicht eines nahen Todes in Panik gerät.
Warum gerät man in Panik? Ist der Tod so schrecklich, dass man deshalb in Panik geraten muss?
Und weiter frage ich mich nun, warum der Tod so schrecklich ist. Denn wäre er nicht schrecklich, dann müsste man ja nicht in Panik geraten.

Also ist doch wohl die Kernfrage, warum so viele Menschen so große Angst vor dem Sterben haben.
Man kann nun diese Frage in zwei Fragen aufteilen:
1. Hat man Angst vor dem Tod? Also davor, nicht mehr zu existieren? Oder
2. Hat man Angst, dass man auf dem Weg zum Tod sehr leiden muss?

Hallo Werner,
gerade blicke ich auf den Titel "gehören Schmerzen zum Alter" und glaube dass die Schmerzen uns gleichzeitig auf das Leben und den Tod aufmerksam machen.
Denn der Tod ist, meiner Meinung, was uns drängt unser Leben zu "füllen" und dieses Füllhorn auch wieder an das Leben zu verschenken....auszulehren...
Der erste Atemzug nach der Geburt verheißt auch, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt dem Tod nähern und diese Erfahrung machen müssen.
Was uns den Tod so fürchterlich erscheinen lässt, könnte das Gefühl der Versäumnis verursachen...das Versäumen, das Füllhorn gefüllt zu haben, oder / und nicht an das Leben verschenkt zu haben.
Das ist meine Erkenntnis auf deine Fragen, die ich mir persönlich auch shcon gestellt habe.....und immer wieder beschäftigen!
Liebe Grüße
Lolalola

Gehören Schmerzen zum Alter?

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Lolalola

HTML-Code:
Was uns den Tod so fürchterlich erscheinen lässt, könnte das Gefühl der Versäumnis verursachen...das Versäumen, das Füllhorn gefüllt zu haben, oder / und nicht an das Leben verschenkt zu haben.
Ja, das kann auch ein Grund sein. Vielleicht stellt sich mit dieser Erkenntnis auch noch ein Gefühl der Schuld mit ein. Dass man nämlich so viel für sich selbst getan hat, ohne auf das Wohl aller zu achten. Z.B. zu wohlhabend war, Geld für unnütze Dinge ausgegeben hat und nicht auf die Armen geachtet hat, dass man die Kinder vielleicht nicht immer gerecht behandelt hat und vieles mehr.
Du sprichst von dem Füllhorn. Ja, wir hätten viele Möglichkeiten, dieses Horn immer mehr anzufüllen. Auch mit Liebe z.B. Vielleicht kommt im Alter die Erkenntnis, dass wir eine schlechte Partnerschaft hatten und nicht NUR der Andere daran Schuld war, sondern auch wir sicherlich auch oft lieblos waren. Jeder hat ja ein anderes Leben und es gibt sicher Vieles, was man falsch machen kann und dann später traurig darüber ist oder ein schlechtes Gewissen hat. Und dann kommt die Erkenntnis dazu, dass es nun zu spät ist, das alles zu korrigieren.

Nun gut, man könnte nun sagen, dass jeder Mensch Fehler macht. Das stimmt ja auch und niemand hat noch nie einen Fehler gemacht.
Aber es gibt Menschen, die ständig Fehler machen und nicht einsehen wollen oder können, dass sie diese Fehler machen und es nicht immer die Anderen sind. Im Alter wird man dann oft ein wenig einsichtiger und sieht vielleicht, was man alles falsch gemacht hat und wirklich manche Schuld auf sich geladen hat.

Gerade in Beziehungen sehe ich dieses Verhalten immer wieder. Man schimpft auf den Partner und meint, selbst ist man total unschuldig oder sogar das Opfer. Natürlich kommt das auch vor, dass man ein Opfer wird. Aber ich habe wirklich schon viele Beziehungen studiert (das ist so etwas wie ein Hobby !) und sehe es immer wieder, dass unglaublich viele Menschen nicht auf sich selbst blicken, sondern immer nur den Anderen sehen. Ein ganzes Leben kann man sich mit einer schlechten Beziehung versauen. Dann ist es kein Wunder, wenn man im Angesicht des Todes verzweifelt ist, weil nun alle Chancen, es wirklich besser zu machen, endgültig vorbei sind.

Schön, dass du auf diese Sachverhalte aufmerksam gemacht hast und einen weiteren Punkt für die Angst vor dem Tod erwähnt hast.

Schönen Gruß
Werner

Gehören Schmerzen zum Alter?
Clematis
Hallo,

ich möchte nochmal auf die eingangs gestellte Frage bzw. Titelfrage zurückkommen. Ich denke, daß Schmerzen keineswegs zum Alter gehören, doch die Weichen, damit sie das nicht werden, muß man bereits etwas früher stellen. Dazu gehört allgemein ein gesundes Leben zu führen, wie, das wird hier ja schon andernorts ausführlich beschrieben, daher führe ich das nicht weiter aus. Weitere Weichenstellungen sind meines Erachtens:

- Selbstbeobachtung - nicht um zum Hypochonder zu werden, sondern um die ersten Anzeichen einer Krankheit zu erkennen und sofort eingreifen zu können.
- keine Krankheiten zu verschleppen, sondern sie immer ganz auszuheilen, wenn das eben möglich ist. Mit einer schweren Grippe ins Bett, nicht zur Arbeit, als Beispiel.
- Medikamente wirklich nur im Notfall einnehmen und so bald wie möglich wieder absetzen. Möglichst auf Naturheilkunde, alternative Therapien zurückgreifen, die Möglichkeiten sind zahlreich.
- Bei Schmerzen sofort herausfinden, welche echte Ursache sie haben und dann die Ursache behandeln. Sich nicht auf die Psychoschiene abschieben lassen. Schmerzmittel meiden, sie verstecken die Ursachen nur noch tiefer.
- den Ärzten paroli bieten, wenn sie einen abschieben wollen, ihnen nicht alles glauben, sondern sich eine Zweitmeinung einholen, sich selbst Informationen verschaffen und den Arzt damit konfrontieren.
- den eingefleischten Respekt vor sog. Autoritäten mit Titeln ablegen, Respekt nur für jene, deren Handlungsweise dies verdient bzw. auf den Menschen schauen, nicht auf seine Titel.
- insgesamt sein eigenes Selbstbewußtsein stärken, damit man nicht nur oben erwähntes vertreten kann, sondern auch, um die eigene Psyche zu stärken. Sich bewußt machen, daß kein Mensch weniger Wert ist als ein anderer, dies für sich selbst verinnerlichen.
- Beschwerden oder eine Krankheit auch daraufhin überprüfen, inwieweit sie durch seelische Probleme verschärft oder gar ausgelöst worden sein könnten.
- Beschwerden entstehen häufig schlicht durch Überlastung, seien sie physischer oder psychischer Art. Gelingt es sie als Warnanzeige zu verstehen und zu ergründen, vor was sie warnen, kann man diese Ursachen evtl. abstellen.
- ein Feingefühl für den Körper und die Psyche entwickeln, sich selber verstehen lernen, als Grundlage, um eigenen Fehlentwicklungen vorzubeugen oder das Einschlagen eines falschen Weges zu vermeiden.
- nicht zuletzt eine positive, optimistische Einstellung zu sich selbst pflegen, was wiederum auch zur Heilung beiträgt.
- negative Einflüsse auf das eigene Leben, so weit eben möglich abwenden, ihnen aus dem Weg gehen. Gelassenheit entwickeln, die einem dabei hilft diese Einflüsse hinzunehmen, ohne daß sie einen selbst belasten, wenn man sie nicht abstellen kann.
- sich von Miesmachern, ungerechten Kritikern, kräftezehrenden Mitmenschen, "falschen" Freunden distanzieren.
- Probleme nicht verdrängen, sondern sie anzuschauen, ergründen. Verdrängtes zehrt an den eigenen Kräften, rumort im Untergrund weiter, kann krank machen.
- Kraft aus dem Wissen schöpfen, daß uns jedes bewältigte Problem stärkt, die gewonnene Erfahrung, die Bewältigung des nächsten Problems erleichtert. Betrachtet man Probleme als Lernprozeß kann man sie eher als positiv betrachten und läßt sich durch sie nicht so leicht unterkriegen.

Das sind so einige Wege, die mir dazu einfallen, wobei mir durchaus bewußt ist, daß manches, je nach Lebenssituation, gar nicht oder nur teilweise machbar ist. Trotzdem kann schon die Tatsache, daß man das Problem erkannt hat, hilfreich und genesungsfördernd sein. Häufig genug stellt sich auch heraus, daß es eine Lösung gibt, die man aber übersehen hatte, weil man sich mit dem Problem gar nicht auseinandergesetzt hat.

Da ich selbst sehr optimistisch "gepolt" bin, mag das alles etwas zu leicht oder blauäugig klingen, dennoch basiert das auf selbst gemachten Erfahrungen, die mich in manch ausweglos erscheinender Situation über Wasser gehalten haben. Vielleicht hilft es auch anderen, nicht unter zu gehen, sondern zu Schwimmen! Wer weiß?

Liebe Grüße,
Clematis

Geändert von Clematis (27.11.13 um 07:51 Uhr)

Gehören Schmerzen zum Alter?

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Hallo Clematis,

ich danke Dir, daß Du zur eigentlichen Fragestellung dieses Threads zurück gekommen bist . Denn genau darum ging es mir am Anfang.

Deine aufgeführten Punkte finde ich sehr gut! - Es wäre schön, wenn schon in der Jugend, z.B. in der Schule behutsam dahin geführt würde, diese Punkte - soweit dann schon möglich - zu beachten.

Einen Punkt greife ich mal heraus:
- negative Einflüsse auf das eigene Leben, so weit eben möglich abwenden, ihnen aus dem Weg gehen. Gelassenheit entwickeln, die einem dabei hilft diese Einflüsse hinzunehmen, ohne daß sie einen selbst belasten, wenn man sie nicht abstellen kann.
Das finde ich ganz besonders wichtig! - Dazu rechne ich dann auch noch die Möglichkeit, auch mal zu klagen bzw. klar zu machen, daß heute (z.B.) ein schlechter Tag mit Schmerzen ist, an dem ich [= der/die Betreffende] einfach nur meine Ruhe haben möchte und an dem ich keinerlei "gute" Ratschläge haben möchte. Und an dem ich mir vielleicht auch mal meine Schmerzen, ihre Ursachen, meine Ängste und Bedenken von der Seele reden möchte, auch wenn vom Gegenüber nicht unbedingt Interesse daran signalisiert wird.
(So ein Gegenüber ist meistens gerne bereit, über eigene Probleme zu reden und Zuhören einzufordern. Deshalb kann man den Spiess da gerne auch mal umdrehen...)

Dieses "Reden" scheint mir so ab und zu wichtig: es erleichtert, und es macht klar, daß da etwas ist, was tatsächlich beeinträchtigt und Kraft nimmt, auch wenn das meistens nicht zu merken ist.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.


Optionen Suchen


Themenübersicht