Forschung zum Altern

10.06.07 16:32 #1
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Das Rätsel des langen Lebens
Noch gehören sie zu einer Ausnahme-Gruppe: die hochbetagten Menschen über 90, die noch im vollen Besitz ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten sind. Allerdings: Wer heute in Deutschland geboren wird, hat gute Chancen, seinen hundertsten Geburtstag im 22. Jahrhundert zu erleben. Warum aber werden wir immer älter? Und weshalb leben die einen länger als die anderen? Ein Rätsel, Wissenschaftler weltweit entschlüsseln wollen.....
3sat.online: hitec.die dokumentation

Spannende Sendung!

Uta

Forschung zum Altern

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.690
Seit: 10.01.04
Diese Sendung von 3sat wird am
Freitag, den 15.6.07, 15 Uhr
wiederholt.

Uta

Forschung zum Altern

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Hallo UTA !

Leider habe ich die TV-Sendung nicht gesehen, ich war an dem Tag nicht in Reichweite von Handy- und TV-Sendern,
aber wenn man bei ordentlicher Gesundheit hier etwas abschauen könnte, wäre das ja auch nicht schlecht:

die Alter von Prominenten des Altertums
Platon 80,
Gorgias 108,
Sophokles 90,
Sokrates 71(Gift!),
Hippokrates 90,

die Alter bekannter Rohköstler
Dr. Walker 116,
Dr. Tilden 90,
Dr. Jackson 93 (Schlittschuhlauf- Unfall !),
Dr. Pauling 93
Dr. Bircher 90
Dr. Sommer 99

oder das natürliche Lebensalter von 100- 120 Jahren, der völlig ursprünglich lebenden Arandu- Indianer
badnews bzw:
Alternative Medizin: Start - Experte werden

Ich hatte mal wo einen Link, da waren aussagen drin wie:
Der körper ist auf eine lebensdauer von 120-160 jahre ausgelegt...!

...finde ihn aber nicht wieder :-(

Ich wünsche Dir ein langes und gesundes Leben !

Forschung zum Altern

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Hallo UTA !

auch 120+ oder 150+ ,scheint ein Thema zu sein:

Presseportal: Gruner+Jahr, GEO - Wie alt kann der Mensch werden? - Die Wissenschaft arbeitet am "Projekt 120 plus"

...au fein, haben wir noch mindestens ca. 50 jahre hier im forum

Forschung zum Altern

Rota ist offline
Beiträge: 2.637
Seit: 22.07.08
Hallo, Ihr Lieben,

zuerst einmal ein Frage in die Runde,
weiß einer, wo Nobix hingekommen ist?
ich finde keine Einträge mehr von ihm.

Dann -

ich hole jetzt mal diesen alten Beitrag von Oregano aus dem Jahr 2007 hervor und würde gerne noch daran weiterschreiben.
Gibt es wen, der da noch mitmacht?
Mein Gedanke ist, ob das Leben nach der bisherigen Erfahrung über die 90 hinaus noch lebenswert ist.

Vielleicht bin ja auch nur ich so ängstlich, aber in letzter Zeit halte ich manchmal die Schreckensnachrichten kaum mehr aus.

Was mich vor allem daran hindert mich auf ein längeres Leben zu freuen ist, daß ich an den Geschehnissen aus der Umwelt nichts ändern kann.
Das würde sich ja von Jahr zu Jahr verschlimmern, bis ich dann mit vielleicht 100 Jahren einfach mal an gebrochenem Herzen ausscheide.

auch 120+ oder 150+ ,scheint ein Thema zu sein:

Presseportal: Gruner+Jahr, GEO - Wie alt kann der Mensch werden? - Die Wissenschaft arbeitet am "Projekt 120 plus"

Nobix antwortete damals ...au fein, haben wir noch mindestens ca. 50 jahre hier im forum
Gruß
Rota
__________________
Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Geändert von Rota (12.10.13 um 11:23 Uhr)

Forschung zum Altern
Clematis
Hallo Rota,

mir geht es etwa so wie Dir - was um uns herum geschieht, klingt keineswegs verlockend und schon gar nicht so, daß man sich ein langes Leben wünscht.

Habe gerade einen Bericht des Internationalen Roten Kreuzes gelesen: 43 Mio Menschen in der EU müssen sich täglich fragen: "Soll ich essen oder das Geld dafür lieber für die Miete verwenden?" Ohne Suppenküchen würden sie verhungern, die Obdachlosenzahlen steigen überall. Die Arbeitslosenzahlen, schön gerechnete 26 Mio in Europa, schön gerechnet weil es in der BRD de facto nicht drei, sondern 13 Millionen sind - ähnliche Statistikfälschungen dürften auch woanders vorliegen. 120 Mio sind armutsgefährdet also fast 25% der EU-Bevölkerung. Die Arbeitslosigkeit der bis 25-jährigen steigt in allen Ländern weiter an, in Spanien z.B. 53%, in Portugal 38%, durchweg ist sie von 2011-2012 stark angestiegen. Selbstmorde nehmen in Frankreich, Italien und anderswo dramatisch zu, in F alle 2 Tage einer, der/die nicht weiß wo die nächste Mahlzeit herkommen soll. Nur die Reichen werden mit jedem Tag reicher, alle anderen verarmen immer mehr. Der Wirtschaftskrieg USA gegen EU trägt längst bittere Früchte und es wird noch schlimmer kommen.

Die Armen:
http://www.ifrc.org/PageFiles/134339...port_EN_LR.pdf
Rotes Kreuz: 43 Millionen Europäer können sich kein Essen leisten - SPIEGEL ONLINE
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-927283.html
http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-925253.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-925511.html

Die Reichen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-924912.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/rei...-a-924175.html

Darüber schwebt Fukushima - die radioaktive Verseuchung hat längst begonnen und auch sie wird noch schlimmer werden. Chemtrails vergiften Luft, Wasser und Böden, Fracking zerstört Böden und Trinkwasser, Chemikalien machen Böden unfruchtbar, vergiften das Wasser, die Tiere und Menschen. Pharma- und Chemieindustrie, EFSA, EU fördern das sogar, einschl. Gen- und Nanotechnik, die Liste läßt sich endlos fortsetzen.

Dazu kommt, daß wir in allen Ländern auf eine Diktatur zusteuern, in den USA ist man damit schon sehr weit, in D ebenfalls - nur die Methoden variieren. Wer etwa an der Euro-Politik Kritik übt, wird kaltgestellt. Wirtschaftswissenschaftler trauen sich längst nicht mehr darüber zu diskutieren, denn sie werden verleumdet, als Nazis beschimpft, verlieren ihre Jobs. Genau so verfuhr man mit der neuen Partei AfD. Politiker sowie Bank- und Konzernmanager in aller Welt sind derart korrupt, daß sie von Rechts wegen alle vor Gericht und hinter Schwedische Gardinen gehören, was aber leider nicht geschieht, stattdessen "knüppeln" sie uns nieder, gemeinsam mit dem militärisch-wirtschaftlichen Machtblock, vor dem Eisenhower warnte und der längst Realität ist. Machtmißbrauch und Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung, auch in der EU.

In dieser Situation muß man schon ein blinder, fast fanatischer Optimist sein, um länger als nötig leben zu wollen. Forschungen zur Verlängerung der Lebenserwartung scheinen da völlig daneben, denn es wird für viele ein längeres Leben mit ständiger Krankheit sein. Aber ein längeres Leben ist m.E. nur dann wünschenswert, wenn man dabei gesund ist und selbstbestimmt leben kann. Doch das ist heute für die Meisten schon nicht mehr möglich.

Vielleicht sollten wir eine neue Partei gründen: Das Revoluzzer-Volk! In der urspünglichen Bedeutung von Revolution - friedlicher „Veränderung, plötzlicher Wandel, Neuerung“. Wenn alle 8 Millionen Schweizer, 8,5 Millionen Österreicher und 80,5 Millionen Deutsche am gleichen Tag auf die Straße gehen und ihr gutes Recht als Volk einfordern, ihr Schicksal selbst zu bestimmen und dann noch eine Woche totale Arbeitsverweigerung anschließen, dann kann sich trotz allem noch etwas ändern und zum Guten gewendet werden. Geschähe dies jetzt, wäre es für viele noch eine Rettung. Die Wende in der DDR zeigt, daß derartiges durchaus möglich ist und dort war das Risiko für den Einzelnen weit größer als es derzeit in der EU ist.

Meines Erachtens wird es zu solch einer Bewegung später sowieso kommen, nämlich dann wenn der Leidensdruck so groß und so weit verbreitet ist, daß er unerträglich geworden ist - doch dann könnte es nicht so friedlich ablaufen, wie es zum jetzigen bzw. früheren, freiwillig bestimmten Termin geschähe.

Also doch lieber länger Leben wollen, damit man ein solches Ereignis miterleben und sich daran beteiligen kann?

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (12.10.13 um 22:02 Uhr)

Forschung zum Altern

Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Rota und Clematis

Ich stimme euch zu. In der heutigen Zeit ist es wirklich fraglich, ob man so alt werden will.
Allerdings muss ich ein paar Einschränkungen machen: Ich habe 10 Enkel und fast 3 Urenkel. Die Urenkel machen mir wirklich viel Freude. Es ist schön, so ein kleines, fröhliches Kind aufwachsen zu sehen. Und nun habe ich mal ein wenig in meiner Umgebung herumgeschaut. Ja, es gibt viele Menschen, die uns das Fürchten lehren können. Aber es gibt auch viele Menschen (nicht nur kleine Kinder!), die mir Hoffnung geben. Es gibt immer wieder Vorträge von Wissenschaftlern, die mir Hoffnung geben und aus denen ich etwas wie ein "Wende im Denken" heraushöre. Die Zeit ist zwar noch nicht ganz reif. Aber immer mehr Menschen kommen zu der Einsicht, dass unser rein materialistisches Denken uns in den Abgrund führen wird. Zwar steigt die Zahl derer, die einsichtig sind langsam an, aber das, was man den "kritischen Punkt" nennt, ist sicherlich noch lange nicht erreicht. Aber ich bin sicher, dass er kommen wird. Zu viele Menschen sind schon jetzt wach geworden. Sie sehen ein, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich meine jetzt nicht die Politiker. Das ist eine Rasse für sich. Und von denen sollten wir nicht allzu viel erhoffen. Aber es gibt im Bereich der Wissenschaft heute schon eine ganze Reihe von Menschen, die mir Hoffnung machen. Z.B. Prof. Dürr, Prof. Maio, E. Drewermann, Viktor Frankl und noch viele mehr. Wenn man einmal bei YouTube sucht und sich von einem dieser genannten Vortragenden auf weitere Vorträge anregen lässt, dann findet man welche.
Also nicht allen Mut verlieren. Weiter daran arbeiten, dass mehr Verständnis in die Welt kommt. Jeder wird es ein wenig anders machen. Jeder Mensch ist nun mal verschieden.
Ob ich selbst noch eine Wende erleben kann, ist freilich fraglich. Aber immerhin kann ich mich an den genannten kleinen Fortschritten schon noch ein wenig erfreuen.

Allerdings möchte ich zu den Forschungen und dem Streben nach einem extrem langen Leben noch was sagen: Es gäbe wichtigere Dinge zu tun, als unser Leben extrem zu verlängern. Wer soltle unser so langes Leben denn finanzieren? Sollen es mehr reiche Leute sein, die älter werden können? Oder sollen ALLE Menschen älter werden? Oder sollen die Armen noch früher sterben, damit die Reichen länger leben können ???????? Denn wer kümmert sich schon um die Armen? Sollte man nicht besser daran arbeiten, dass diese Armen ein wenig mehr zu essen bekommen. Dass endlich die vielen Kriege und somit die Flüchtlingsnot endlich mal aufhört!
Wenn wir unter diesen Gesichtspunkten die Altersforschung in Richtung noch längeres Leben weiter treiben, dann könnte sein, dass die Wende, von der ich vorher sprach, viel schneller kommt. Denn sie wird den Hunger und den frühen Tod von viel mehr Menschen als jetzt fördern. Und somit den Druck der Armen so vermehren, dass sie einen Aufstand anzetteln gegen die Reichen dieser Welt.
Ja, was ich jetzt gesagt habe, ist beabsichtigter Sarkasmus.
Schöne Grüße
Werner

Geändert von Fremder (02.11.13 um 00:52 Uhr)


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