Altersbedingte Krankheiten, vorausschauend behandeln .

06.09.13 13:54 #1
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Rota ist offline
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Die Behandlung der Blutgefäßkrankheiten nimmt heute in der Praxis der Gesundheitsvorsorge immer größeren Raum ein.

Als ich vor 50 Jahren von meinem ersten Chef einmal auf meine Venen an den Waden aufmerksam gemacht wurde, ahnte ich nicht, daß ich im Alter einmal Thrombosen, Varizen und ein offenes Bein bekommen könnte.

Als ich Mutter wurde, bekam ich meinen ersten Zinkleimverband und die Jahre darauf Stützstrümpfe, jedes Jahr neu.

Im Laufe der Zeit bin ich darauf gekommen, daß eine Verschlechterung meines Empfindes in den Beinen ganz bestimmte Maßnahmen verlangte, also traute ich mich, die Strümpfe auch einmal weg zu lassen und mich nach dem Wetter, den Umständen meiner Tätigkeiten oder auch meiner Bereitschaft dazu, krank zu werden, anzupassen und adäquat vorzugehen.

Stützstrümpfe gelten zwar als zwingend notwendig für Venenproblematiken, bringen aber die Beine in die Situation, selber nicht mehr die nötige Spannkraft im Bindegewebe herzustellen. Eines Tages geht es dann gar nicht mehr ohne Strümpfe, weil die Venen nicht mehr transporieren wollen, sie sind schlapp, ziehen sich nicht mehr zusammen und das Blut versackt in den Unterschenkeln.

Wenn dann noch eine Herzschwäche dazu kommt, ergibt das dicke Knöchel und Wandern und Spazierengehen wird zur Qual.

Ach, hätte ich nur noch mehr vorgesorgt, damals, als es noch möglich war -
wird so mancher alte Mensch klagen, jetzt kann ich nichts mehr dagegen tun.

DOCH - jede Anwendung die sich gegen die Entartung der Blutgefäße an den Beinen richtet ist gewonnene Zeit bevor man ganz Bettlägrig wird. Und auch wenn man schon dauernd im Bett liegen muß, kann den Beinen noch etwas Gutes getan werden. Das Wohlgefühl nach so einer Behandlung ist die Belohnung für die Mühe.

Gruß
Rota
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Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker

Altersbedingte Krankheiten, vorausschauend behandeln, Blutgefäße

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
Hat Jemand das auch so erlebt?

Ich kann hier nur über die Erziehungsregeln im damaligen Deutschland klagend schreiben.
Wie ich ein Kind war hieß es:
Sitz still, sitz gerade, Hände auf den Tisch, mit dem Stuhl schaukeln war verboten. Hampel nicht so viel rum, halt Deine Beine ruhig, Und wenn dann jemand auf die Idee gekommen wäre, seine Füße hochzulegen in Gesellschaft anderer, hätte er Probleme bekommen.

Erst als die Amerikaner als Besatzung nach Deutschland kamen, änderte sich das und es war plötzlich IN, die Füße hoch zu legen, damit man Venenproblemen vorbeugt.

Das Stillsitzen ist heute auch fast aus allen Schulen verbannt, weil es für den Kreislauf nicht gut ist, wenn man zu lange in einer Haltung verharrt.

Daß in den Lernpausen oft eine Ecke mit Bewegung angeboten wird, finde ich ausgezeichnet und wenn dazu noch im Pausenhof Qigong geübt wird, dann vergebe ich die Note 1 für den Direktor.

Liebe Grüße
Rota
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Die Eigenblutbehandlung

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
Als vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung und Fortschreiten einer Gefäßerkrankung habe ich die Eigenblutbehandlung kennen und lieben gelernt.
Sie führt zu einer subjektiven Neubelebung und deutliche wahrnehmbare Besserung der Krankheitssymptome. Vorausgesetzt, die Krankheit ist noch nicht zu weit fortgeschritten.

Mit der Zeit habe ich gelernt, mich selber zu spritzen, wer das nicht kann, dem empfehle ich einen Heilpraktiker, oder dafür offenen Arzt aufzusuchen.

Hildegard von Bingen schreibt auch dem Aderlaß (von der Menge, die in einer Nußschale Platz hätte) eine Bedeutung zu. Versierte Therapeuten nehmen beim Aderlaß etwas Blut aus dem Schlauch heraus und spritzen es gleich in einen Muskel zurück. So hat man zwei Fliegen mit einer Klappe. Durch diese vorausschauende Maßnahme wird ein Heilreiz gesetzt und ein Anreiz zur Eigenregeneration gegeben.

Gruß Rota
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Geändert von Rota (06.09.13 um 22:21 Uhr)

Pneumonieprophylaxe

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
Eine gefürchtete Komplikation im Alter ist die Lungenentzündung.

Nach Operationen und nach Infekten, die den alten Menschen zwingen längere Zeit im Bett zu bleiben, empfiehlt sich eine Pneumonieprophylaxe.

Durch die Bettruhe werden die unteren Lungenpartien schlecht belüftet. Durch die allgemeine schlechte Ventilation der Lungen ist eine Sekretstauung möglich und damit entsteht die Gefahr einer Pneumonie

Vorbeugungsmaßnahmen:
1. Regelmäßige Durchlüftung des Krankenzimmers unter Vermeidung von Durchzug.
2, Mindestens 2x pro Tag sollte man den Rücken mit Franzbranntwein einreiben. Danach leichtes Abklopfen und mit einem Frotteehandtuch abreiben. Dabei tief durchatmen lassen.
3. Um eine örtliche Hyperämie (Durchblutung) zu erzeugen, reibe man Brust und Rücken mit Transpulmin Balsam oder Kneipp Erkältungsbalsam ein.
4. Inhalieren mit sekretlösenden Substanzen erleichtert das Abhusten. Wenn kein Inhalationsgerät vorhanden ist, kann man auch eine Kaffekanne mit heißem Wasser füllen und als Deckel einen Trichter draufsetzen, durch dessen Auslauf geatmet werden kann. Dazu nimmt man 15 Tropfen Wacholderöl, oder Kneipp-Erkältungsbalsam, oder Transpulmin.
5. Atemgymnstische Übungen, bei denen besonderes Augenmerk auf die Ausatmung gelegt werden muß.

Nach solcher Behandlung schläft der alte Patient wie ein Murmeltier.

Gruß Rota
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Geändert von Rota (07.09.13 um 22:22 Uhr)

Kontrakturprophylaxe

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
Unter Kontraktur eines Gelenkes versteht man eine fehlerhafte Stellung.
Das ist die Folge von Inaktivität der Gelenke, Bänder, Kapseln und Muskeln. Dabei schrumpfen die betroffenen Bänder und Kapseln, die Muskeln verkürzen sich und atrophieren.

Die Prophylaxe soll erreichen, daß die Gelenkstellung funktionell erhalten bleibt und auch der Bewegungsablauf harmonisch ist.
Symptome hat der alte Patient mit einer Schultersteife und Fußgelenksteife. Manchmal ergibt lange Bettruhe auch einen Spitzfuß. Um dem vorzubeugen stellt man eine Kiste, oder einige Bücher ins Fußende des Bettes.

Die betroffenen Gelenke werden morgens und abends mit einer duchblutungsfördernden Einreibung versorgt um Ablagerungen abzutragen und zu verhindern. Nachdem ein Therapeut die Sache in die Hand genommen hat, muß der alte Patient aber auch selbst Bewegungen ausführen.

So kann man einer Gelenkversteifung mit Einreibungen vorbeugen:

Eine gute Mischung aus ätherischen Ölen wäre z.B.:
Pfefferminzöl
Melissenöl
Lavendelöl
Eukalyptusöl
Kiefernadelöl

Man kann sich diese Mischung in der Apotheke in jeder Menge zubereiten lassen.
Wenn man fertige Öle kauft, hat man das Problem, daß immer eine angebrochene Flasche stehen bleibt und mit der Zeit die ätherische Wirkung vergeht. Also lieber noch einmal nachmischen lassen, daß man das Öl auch aufbraucht.

Gruß Rota
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Geändert von Rota (07.09.13 um 09:50 Uhr)

Dekubitusprophylaxe

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
Ein leidiges Thema bei alten bettlägrigen Menschen ist das "Aufliegen" der Dekubitus.. Wie man also Wundliegen bzw.Druckwunden vermeidet sollte sich in der Pflege schon herumgesprochen haben und dennoch passiert es zu Hauf auch zu Hause. Durch den Wegfall von willkürlichen und unwillkürlichen Entlastungsbewegungen wird der Druck auf eine Stelle zu groß. Beim Dekubitus ist der Hautstoffwechsel gestört und das geht oft sehr schnell:
Rötung, kleine offene Stelle, rasche Ausbreitung. Im schlimmsten Fall kommt es zum Gewebstod mit bis auf den Knochen gehenden Löchern in ganzen Muskelarealen.

Es gibt Vorzeichen für spätere Lagerungsprobleme und die schmerzhaften Folgen:
Kreislaufstörungen:Pelzig sich anfühlende Partieen, Arteriosklerose, Embolie, venöse Stauungen.
Neurologische Störungen: motorische und sensible Ausfälle bei Schlaganfall, Querschnittsläsionen, Tumor usw.

Die Prophylaxe besteht darin:
1. Den Patienten so es geht so oft wie möglich aufstehen lassen.
2. 2 stdl. im Rhythmus die Lagerung verändern. Rückenlage - rechte Seitenlage - Rückenlage - linke Seitenlage usw.
3. weich lagern auf Schaffell oder Anti-Dekubitus-Fell, Wasser- oder Schaumstoffkissen. Ideal ist die Hochlagerung mit Hilfe von Luftring, Fersenring und Lagerungskissen.

Verbesserung der Hautdurchblutung:
Kältereiz mit Packs klein oder groß abwechseln mit kaltem und warmem Föhnen.

Der Patient darf aber nicht frieren. Abschließend immer gut einpacken, damit er wieder warm wird.

Wem das hier zu viel erscheint, der hat noch keinen Dekubitus im Vollbild erlebt. Wer das Leiden solcher Menschen erlebt hat, wird alles tun zur Vermeidung.

Gruß Rota
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Altersbedingte Krankheiten, vorausschauend behandeln, Blutgefäße

Rota ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Die Prophylaxe von Alterskrankheiten hat viele Facetten und bedarf eigentlich bei jeder Krankheit eines gesonderten threads. Da ich aber nicht merke, daß Jemand auf meine bisherige Vorlage reagiert, verpacke ich mal die verschiedenen Möglichkeiten innerhalb dieses Themas von den Blutgefäßen.
Wenn viele Antworten kämen, könnten wir dann eine Teilung vornehmen.
Ich muß bei so einem großen Thema auch an mich und meine manchmal eintretende Unkonzentriertheit denken und da verlaufe ich mich dann in Themen, die alles durcheinander bringen.

Also bitte mal nach oben scrollen, da finden sich Prophylaxen zu Dekubitus, Pneumonie, Kontraktur.
Danke
Gruß Rota



Zitat von Rota Beitrag anzeigen
Die Behandlung der Blutgefäßkrankheiten nimmt heute in der Praxis der Gesundheitsvorsorge immer größeren Raum ein.

Als ich vor 50 Jahren von meinem ersten Chef einmal auf meine Venen an den Waden aufmerksam gemacht wurde, ahnte ich nicht, daß ich im Alter einmal Thrombosen, Varizen und ein offenes Bein bekommen könnte.

Als ich Mutter wurde, bekam ich meinen ersten Zinkleimverband und die Jahre darauf Stützstrümpfe, jedes Jahr neu.

Im Laufe der Zeit bin ich darauf gekommen, daß eine Verschlechterung meines Empfindes in den Beinen ganz bestimmte Maßnahmen verlangte, also traute ich mich, die Strümpfe auch einmal weg zu lassen und mich nach dem Wetter, den Umständen meiner Tätigkeiten oder auch meiner Bereitschaft dazu, krank zu werden, anzupassen und adäquat vorzugehen.

Stützstrümpfe gelten zwar als zwingend notwendig für Venenproblematiken, bringen aber die Beine in die Situation, selber nicht mehr die nötige Spannkraft im Bindegewebe herzustellen. Eines Tages geht es dann gar nicht mehr ohne Strümpfe, weil die Venen nicht mehr transporieren wollen, sie sind schlapp, ziehen sich nicht mehr zusammen und das Blut versackt in den Unterschenkeln.

Wenn dann noch eine Herzschwäche dazu kommt, ergibt das dicke Knöchel und Wandern und Spazierengehen wird zur Qual.

Ach, hätte ich nur noch mehr vorgesorgt, damals, als es noch möglich war -
wird so mancher alte Mensch klagen, jetzt kann ich nichts mehr dagegen tun.

DOCH - jede Anwendung die sich gegen die Entartung der Blutgefäße an den Beinen richtet ist gewonnene Zeit bevor man ganz Bettlägrig wird. Und auch wenn man schon dauernd im Bett liegen muß, kann den Beinen noch etwas Gutes getan werden. Das Wohlgefühl nach so einer Behandlung ist die Belohnung für die Mühe.

Gruß
Rota
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Geändert von Rota (07.09.13 um 12:58 Uhr)

Altersbedingte Krankheiten, vorausschauend behandeln, Blutgefäße

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
An die liebe Moderatorin

Ich habe vor, diese Reihe von Prophylaxemaßnahmen für die häufigsten Alterskrankheiten fortzuführen.

Meine Frage ist jetzt:
sollen wir die einzelnen Krankheiten einzeln stellen und schauen, ob auch andere User ihre Gedanken dazustellen wollen, oder lassen wir es so wie ich es angefaangen habe?


Die Prophylaxe von Alterskrankheiten hat viele Facetten und bedarf eigentlich bei jeder Krankheit eines gesonderten threads. Da ich aber nicht merke, daß Jemand auf meine bisherige Vorlage reagiert, verpacke ich mal die verschiedenen Möglichkeiten innerhalb dieses Themas von den Blutgefäßen.
Wenn viele Antworten kämen, könnten wir dann eine Teilung vornehmen.
Ich muß bei so einem großen Thema auch an mich und meine manchmal eintretende Unkonzentriertheit denken und da verlaufe ich mich dann in Themen, was alles durcheinander bringt.

Danke
Gruß Rota
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Thromboseprophylaxe

Rota ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.638
Seit: 22.07.08
Von Thrombose

sind alle die älteren Patienten bedroht, deren venöser Blutstrom infolge mangelhafter Herzaktion eingeschränkt ist. Auch aufgrund bestehender Varizen ist der Blutsrom verlangsamt wenn sich der Patient nicht ausreichend bewegt.

Nach jeder überstandenen Krankheit ist es so notwendig, daß der Patient schnell wieder beweglich wird. Auch müssen entstauende Maßnahmen ergriffen werden. Dazu eignet sich ein etwa 15 cm hocher Holzklotz unter der Matratze am Fußende des Bettes.

Wenn der Patient keine Durchblutungsstörung und keine Venenentzündung hat, kann eine Bürstenmassage der Beine herzwärts gemacht werden. Nach der Massage erfolgt eine Einreibung mit Arnikasalbe.

Auch treten auf Kieselsteine (nach Dr. Kirsch, München), die man in eine Fußbadewanne gegeben hat massiert die Füße im Sinn von Akupressur, was die Durchblutung hervorragened anregt. Das Wasser das dazugegeben wird soll lauwarm sein und soll nur bis zu den Knöcheln reichen.

Die Dauer der Prophylaxemaßnahme:
6 Tage lang von 8 - 17 Uhr stündlich jeweils 3 Minuten treten lassen.
7.-14.- Tag von 8- 20 Uhr alle 3 Stunden, jeweils 3 Minuten
ab 15. Tag 3x tgl. 5 Minuten
ab 4. Woche 2x tgl. 5-10 Minuten

Nicht zu vergessen die Kompressionsstrümpfe danach anzulegen, die regelmäßig über Nacht gewaschen werden sollen und an der Luft getrocknet.
Der Arzt verschreibt mehrmals jährlich solche Strümpfe, wenn der Patient danach fragt.

Gruß Rota
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Mundpflege als Parotitisprophylaxe

Rota ist offline
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Seit: 22.07.08
Eine sehr intime Methode der Hilfe im Alter ist die Mundpflege.

Der trockene Mund ist wohl fast jedem alten Menschen bekannt.
Schon der Gesunde hat Probleme, wenn er nachts mit offenem Mund schläft.

Wenn das Gebiß entfernt ist, zieht es durch alle Löcher, wie bei einer alten Ruine. (ich nehme mich dabei nicht aus).

Es trocknen die Schleimhäute aus, das ergibt kleinste Risse, in die Keime eindringen können und Aphthene und Stomatitis entstehen, die schrecklich schmerzen.
Wenn nur noch breiige Kost gegessen wird und wenig getrunken, wird nicht mehr ausreichend gereinigt und weil der Kauakt nicht mehr stattfindet, atrophieren die Kaumuskeln, die die Speichelsrüsen ausquetschen sollten.

Viele Antibiotika, zerstören nicht nur die Darmflora, sondern auch die Mundflora.

Mundspülungen machen:
eine Mischung aus

Tinct. Myrrhae
Tinct. Ratanhiae aa add 20.0
zum Spülen einige Tropfen in ein Glas warmes Wasser geben

oder
Spülung mit Kamillentee oder Salbeitee

Eine Anregung der Kautätigkeit fördert den Speichelfluß:
Zitronenscheiben, Zwieback, geschälte Apfelstücke, Dörrobst.

Gegen Aphthene hilft auch eine mit Wattestäbchen aufgetragene Rosenhonigpflege. mehrmals täglich, das nimmt den Schmerz und ist übrigens auch für Babys geeignet.

Wenn dem alten Menschen durch solche Betreuung in der Familie geholfen wird, wirkt das auf den ganzen Menschen sehr positiv, er kann seine derzeitige Situation leichter ertragen und es wirkt der inneren Leere entgegen.

Gruß Rota
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