Eileiterkrebs

26.02.12 16:42 #1
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Mausibaer ist offline
Beiträge: 19
Seit: 03.02.12
Hallo zusammen!

bei mir wurde vor 3 Wochen Eierleiterkrebs in Anfangsstadium festgestellt.Habe eine total Op bekommen( wurde alles entfernt) Habe jetzt am Freitag meine erste Chemo bekommen. Fühle mich sehr schlapp und Ko. Kann man was gegen diese Schlappheit tun?

Geändert von Mausibaer (27.02.12 um 10:32 Uhr)

eierstockkrebs

Rawotina ist offline
Rubrikenbegleiterin Schüssler Salze
Beiträge: 2.124
Seit: 17.07.10
Hallo Mausibaer,

ich freue mich, dass Du die OP hinter Dir hast. Der Körper braucht nun seine Zeit, um sich von diesem großen Eingriff zu erholen. Hinzu kommt die hormonelle Umstellung. Daher fühlst Du Dich sehr schlapp. Meine Ex-Kollegin hat ein Vierteljahr gebraucht (ohne Chemo), bis sie wieder einigermaßen leistungsfähig war. Hat man Dir erklärt, weshalb Du nun noch mit der Chemo gequält wirst? Die führt oft zu Brechreiz. Bevor Dein Körper nicht zur Ruhe kommt, kann Dir nur die Sonne (oder Höhensonne) etwas Kraft geben.

Ich wünsche Dir alles Gute
LG Rawotina

eierstochkrebs

Andy ist offline
Beiträge: 87
Seit: 28.11.07
Zitat von Mausibaer Beitrag anzeigen
bei mir wurde vor 3 Wochen Eierstockkrebs in Anfangsstadium festgestellt.Habe eine total Op bekommen( wurde alles entfernt) Habe jetzt am Freitag meine erste Chemo bekommen. Fühle mich sehr schlapp und Ko. Kann man was gegen diese Schlappheit tun?
Hallo Mausibaer, ich habe mich damals trotz Chemo viel bewegt und war jeden Tag min. 1-2 Stunden im Wald spazieren, zudem habe ich viel Wasser getrunken. Ob und inwiefern beides gegen meine Müdigkeit und möglichen Energiemangel geholfen hat, vermag ich nicht zu sagen, denn Müdigkeit entstand bei mir erst gar nicht. Es gibt aber wissenschaftliche Hinweise darauf, dass zumindest Aktivität genau das richtige Mittel gegen die Müdigkeit ist. Siehe hier: Bewegung lindert Fatigue bei Krebs
Auch wenn sich das Leistungsvermögen von Patient zu Patient stark unterschied, ließ sich, bei dieser Analyse, dennoch feststellen, dass die körperliche Anstrengung maßgeblich dabei hilft, die Müdigkeit einzudämmen. Schon halbstündige Spaziergänge, beispielsweise drei bis fünf Mal die Woche, würden meist die Fatigue lindern, so die Expertin. Natürlich sei dies nicht als alleinige Maßnahme anzusehen. Vor allem Krankheitszustände wie etwa Blutarmut müssten behandelt werden.
Ich weiß wie schwer es ist, sich trotz so bleierner Müdigkeit raus an die frische Luft zu schleppen, das hab ich später dann auch erfahren. Aber es hilft vermutlich nicht nur gegen die Müdigkeit, sondern bringt auch die Lymphe und den Blutfluss in Gang und könnte so unterstützend für die Chemo wirken und sie verträglichermachen.

Ansonsten kannst Du Dir überlegen, einen Dich begleitenden Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen, der Dich während der Chemo und danach unterstützt. Nicht weit von Böblingen gibt es z.B. den HP Thiele in Stuttgart, der bietet alle möglichen begleitenden und alternativen Krebstherapien an. Darunter auch orthomolekulare Medizin, Ausleitungen, Infusionen, Gesundheitstraining nach Simonton (u.a.Visualisierungen) usw. Vielleicht auch was für Dich dabei: Heilpraxis Enrico Thiele

Ich wünsche Dir alles Gute, viel Kraft und Gesundheit
Andy

Geändert von Andy (26.02.12 um 17:24 Uhr)

eierstockkrebs

Mausibaer ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 03.02.12
Hallöle!

Das ich noch Chemo bekomme ist vorbeugend, dass machen sie wohl immer so! Habe mir überlegt ob ich zusätzlich die Misteltherapie mache das werde ich morgen mit meinem Arzt besprechen. Habe natürlich angst vor der nächsten Chemo da man ja nie weiß wie die dann wird. Versuche positiv zu denken auch wenn es manchmal garnicht so einfach ist. Danke für die wünsche.Bis bald
Gruss Anett

eierstockkrebs

bestnews ist offline
Beiträge: 3.042
Seit: 21.05.11
Hallo Mausibär,

mein Zahnarzt meinte mal zu mir, dass mit dem Ölziehen bei Chemo gute Erfolge erzielt werden....Ölziehen soll den Körper über den Mund entgiften helfen!
Google mal weiter...

Alles Gute.

eierstockkrebs

Mausibaer ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 03.02.12
Hallo ihr lieben!

Heute ist wieder ein Tag wo meine Ängste sehr ausgeprägt sind! Klar sie haben alles raus bekommen und ja die Chemo vertreibt den Rest! Aber kann nicht doch noch was kommen? Oft komme ich mit meiner Gefühlswelt nur schwer zurecht. Hat mir jemand vielleicht Tipps wie ich besser damit umgehen kann? Zum anderen sagen viele dass man mit der Schleimhaut irgendwann Probleme bekommen kann- gibt es hierfür was vorbeugendes? danke für euer Verständnis

Gruß Anett

eierstockkrebs

bestnews ist offline
Beiträge: 3.042
Seit: 21.05.11
Hallo Mausibär,
ich würde an Deiner Stelle davon ausgehen, dass Du viel über die Ernährung tun kannst, um kein Rezidiv zu bekommen, erst Recht um Dein Immunsystem zu stärken, belies Dich mal zum Thema " artgerechte Ernährung" des Menschen! Oder schau auch mal bei der "Steinzeiternährung" nach.
Was ich Dir auf jeden Fall empfehlen würde ist vollständig auf Milchprodukte zu verzichten!
Deswegen z.B.:

"Immer wieder gibt es Veröffentlichungen die bösartige Ovarialtumore mit Milch-konsum in Verbindung bringen. Dieser Zusammenhang wird von neueren Studien der Harvard-Medical-School dem Karolinska-Institut Stockholm bestätigt.
Danach geht mit steigendem Milchzuckerkonsum ein erheblich höheres Risiko an bösartigen Eierstocktumoren zu erkranken einher...."

Zitat aus "Milch besser nicht" Maria Rollinger....

Die kritische Seite zur Milch - Eierstockkrebs und Hodenkrebs unterstreicht dies genauso.

Ich selber habe zwar keine Krebs, aber dieses Thema treibt mich dennoch schon sehr lange um und mich ärgert am meisten, dass die Schulmedizin hier eigentlich nicht wirklich auf den Aspekt der Ernährung eingeht jedenfalls nicht in Deutschland offenbar und schon gar nicht was die Milchprodukte anbetrifft und die nicht artgerechte Ernährung.
Es wird nachdem was ich so wahr nehme häufig so getan, als wäre man dem Krebs hilflos ausgeliefert und das schürt Ängste. Siehst Du das auch so?

Wenn Du Dich beliest, was man vorbeugend unternehmen kann gegen den Krebs, schau Dich wenn möglich auf englischsprachigen Seiten um, die sind meiner Ansicht nach oft besser!

Bewegung, Bewegung, Bewegung um Stress abzubauen ist auch immer super.

Alles Gute!

eierstockkrebs

Mausibaer ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 03.02.12
Sorry ihr lieben!

Ich habe mich verschrieben ich habe Eileiterkrebs nicht Eierstockkrebs. Bin glaube echt völlig durcheinander....

eierstockkrebs

bestnews ist offline
Beiträge: 3.042
Seit: 21.05.11
Macht nix, das Thema Ernährung liegt meiner Ansicht nach dennoch an bei Dir und bei dem Rest der Bevölkerung genauso.
Wir essen uns über kurz oder lang alle krank.....

Kopf hoch und alles Gute!

PS: Ich habe seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe (glutenfrei, zuckerfrei, milcheiweissfrei, histaminarm) ein prima Immunsystem im Vergleich zu den Jahrzehnten davor und bin schon eine Menge an Symptomen los geworden und das nach 40 Jahren Nierenkrankheit und bei fast 20 Jahren Dialyse. Ich werde immer gesünder statt kränker seitdem! Soweit ich weiss, ist dies bei Dialysepatientin eher andersherum der Fall!

Geändert von bestnews (27.02.12 um 10:48 Uhr)

Eileiterkrebs

Mausibaer ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 03.02.12
Hallo ihr lieben!
Lange war ich nicht mehr im Forum und ich denke es ist an der Zeit dass ich mich wieder mitteile Bei mir wurde letztes Jahr am 6 Februar 2012 Tubenkarzinom im Anfangsstadium festgestellt.Am 13 Februar wurde ich Tumorfrei operiert und am 24 Februar bekam ich meine erste Cemo.Nachdem ich jetzt alles überstanden habe möchte ich sagen dass das Forum mir gut getan hat.Klar habe ich große Ängste und es ist nicht immer leicht doch ich hoffe dass es so gut bleibt wie es bis jetzt ist! Im Dezember letzten Jahres haben sie bei mir einen Gentest gemacht , da ich für diese Krebsart zu jung bin-bekam ich es bezahlt Und ich habe keine Mutationen im Körper!
Momentan hört man wieder sovieles über den Krebs dass ich ausgeprägte Ängste habe.Meine Frage ist, ist ein CT sinnvoll immer wieder? Bei mir ist es ja so, dass ich alle 6 Wochen zum Faruenarzt gehe und Ultraschall bekomme dann Krebsnachsorge so wie die Tumormarke. Meine Hausärztin macht alle 3 Monate Oberbauchultraschall sowie großes Blutbild. Ist es da noch sinnvoll oder reicht das aus dass wenn ein Rezidiv kommt man es dann auch so sieht? Sorry ich bin mir so unsicher deshalb frage ich hier.
Danke!!

Eure Mausibaer

Geändert von James (05.02.13 um 08:54 Uhr) Grund: Titel korr.


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