Mein Vater zwang mich früher zum , ,Schminken"

08.02.11 18:22 #1

Über Nutzen und Schaden von Körperpflege-Produkten/-Inhaltsstoffen. Pflegeprodukte, Kosmetik/Naturkosmetik im Einsatz.
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Mein Vater zwang mich früher zum ,,Schminken"

Zahira ist offline
Beiträge: 887
Seit: 25.10.08
Zitat von BinWaage2010 Beitrag anzeigen
Nur, das gehört jetzt hier nicht zum ,,Schminkthema". Leider bist du von dem Thema ,,Schminken" abgekommen.
ich finde es schwierig bei dir "beim thema" zu bleiben...
du hast einige einzelthreads -aber du bist ein gesamtbilod und ich finde du solltest es zulassen dass du und andere dich als solches sehen können...

vielleicht bist du ja zum ageplayer geworden weil du dich schminken musstest? wer weiss das schon ?

aber du machst das was die schulmedizin so gerne tut: du zerlegst dich in teile....

Mein Vater zwang mich früher zum ,,Schminken"

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.536
Seit: 18.11.09
Zitat von Zahira Beitrag anzeigen
vielleicht bist du ja zum ageplayer geworden weil du dich schminken musstest? wer weiss das schon ?
Wenn BinWaage bereits in ihrer frühen Kindheit, ich glaube sie hat was von 6 geschrieben, gemerkt hat, dass sie ein Baby bleiben möchte und Babys gegenüber eifersüchtig war, dann kann der Zwang zum Schminken nicht Ursache dieser Veranlagung sein, sondern höchstens ein verzweifelter Versuch des Vaters, die Tochter zum Erwachsen werden zu zwingen.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Mein Vater zwang mich früher zum ,,Schminken"

Kayen ist offline
Beiträge: 3.373
Seit: 14.03.07
was man hier alles lernt, ageplayer, babyplayer, wow, was es nicht alles gibt .

Also manchmal kann es auch hilfreich sein, ein vertüdeltes Puzzel in Einzelteile zu zerlegen, um dann Teilchen für Teilchen zu einem Gesamtbild zusammenzulegen.

Ndp, wenn Du Dich früher heimlich draußen geschminkt hast, dann geht das von Deiner eigenen Initiative aus und ist ganz anders zu bewerten!
In der Tat empfinde ich es schlimm, von einem Vater ein "muss" zu bekommen sich schminken zu müssen. Ganz schlimm empfinde ich so etwas. Dann solltest Du bedenken, wenn Du genetisch vielleicht vieles abschütteln kannst, sind andere senitiver und empfindler von Natur aus und Du kannst nicht alles über einen Kamm scheren. Sich schminken müssen hat für mich etwas mit "Frau" werden zu tun, vielleicht auffallend gegenüber Männern und Jungs zu wirken, aber auch sich selbst schön zu finden. Aber das möchte ich doch bitte schön selbst entscheiden, wann es soweit ist, mein eigenes "ja" zu meiner Weiblichkeit geben und nicht der Vater . . .

Die Folgen sieht man hier ja.


Herzliche Grüsse
Kayen
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Wir werden nicht geliebt,weil wir gut sind,sondern weil Diejenigen,die uns lieben gut sind🐬

Geändert von Kayen (29.05.11 um 14:33 Uhr)

Mein Vater zwang mich früher zum ,,Schminken"

BinWaage2010 ist offline
Themenstarter Beiträge: 74
Seit: 15.11.10
Also Kayen hat es richtig aufgefasst
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Was ich ziemlich lange vergeblich probiert habe, gebe ich auch irgendwann auf.

Mein Vater zwang mich früher zum ,,Schminken"

Felis ist gerade online
Beiträge: 4.137
Seit: 14.08.10
Liebe BinWaage!

Ich versuche mir einen Vater vorzustellen, der sein Kind nicht da abholt wo es tatsächlich steht.

Der es mit Gewalt (Du empfandest es als Zwang und das alleine zählt ) dazu bringen will,
etwas anderes zu sein, als es ist.
Ich stelle mir einen erwachsenen Mann vor, der einem Mädchen auferlegt sich zu schminken -
sich Attribute von verführerischer Weiblichkeit aufzulegen.
Ich stelle mir ein Mädchen vor, dessen Eltern vielleicht schon lange, das Kind nicht da abholten, wo
es wirklich ist, es nicht achteten und förderten in dem Bereich, den es zur Weiterentwicklung
gebraucht hätte.

Ich stelle mir einen Mann vor, der Deine Grenzen, Deinen tatsächlichen Entwicklungsstand auf
grobe
Art und Weise übergangen hat.
Und ich stelle mir die Frage, wie sich ein Mädchen fühlen muss, das gezwungen wird erwachsener
zu sein,
als es ist.Und das dazu noch vom ersten wichtigen Mann in seinem Leben: Dem Vater.
Das gezwungen wird, Weiblichkeit zu zeigen, wo es überhaupt noch nicht angebracht ist
und selbst erwünscht.

Ich nenne das missbräuchliches Verhalten eines Erwachsenen einem Kinde gegenüber.
Kinder werden auf so unterschiedliche Arten und Weisen missbräuchlich behandelt.
Seelisch, körperlich, emotional.
Es muss nicht DER brutale sexuelle Missbrauch sein, es muss nicht DAS brutale Geschlagen werden sein um
Auswirkungen zu haben.
Es reicht ein stetiges Missachten kindlicher Grenzen , um Schäden oder Schwierigkeiten im späteren
Leben vorzufinden.
In eine Frühreife gepresst zu werden, die der tasächlichen nicht entspricht kann dazu führen, dass Entwicklung
Erwachsenwerdenwollen stecken bleibt (Verweigerungshaltung, als ursprünglich
gesunder Widerstand gegen Grenzüberschreitung).
Ich finde es schlimm, was Dein Vater von dir verlangte.

Selbst wenn er (was ich aber nicht glaube) dich damit endlich erwachsener machen
wollte.
Seine Mittel dazu wären grob und brutal gewesen.
Ich denke er hatte andere Motive - und es ist auch egal welche er hatte.
Es ist nicht entschuldbar, er hat die Verantwortung sich adäquat zu verhalten.
Es ist ganz allein seine Verantwortung.

Das ist, wie wenn ein Mann seinen Sohn der noch überhaupt nicht so weit
ist - erwachsener machen will und ihn dazu in "männliche" Situationen zwingt.

Ins Wirtshaus, in die Männerrunde, in einen Männersport, den der Kleine vielleicht hasst.
Und anderes. Man kann sich das beliebig ausmalen.
"Sei endlich ein Mann"
Und bei dir signalisierte er damit "sei endlich ein Weib".

Oftmals führt so etwas bei Kindern zu "Fixierungen" in einem Bereich ihrer kindlichen Entwicklung
bis ins Erwachsenenalter.
Unter dem dann gelitten wird, aus dem manche eine Tugend machen oder andere einen Fetisch - je nach
dem, welche alternativen Erfahrungsmöglichkeiten das Leben vielleicht noch geboten hat.

Ich jedenfalls wünsche dir Menschen an die Seite, die das was Du leben musst, das was du fühlst
und das was du ändern möchtest behutsam begleiten.

Liebe Grüße von Felis

Geändert von Felis (29.05.11 um 15:16 Uhr)

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Kayen ist offline
Beiträge: 3.373
Seit: 14.03.07
Wunderschön auf den Punkt gebracht, Felis
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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.536
Seit: 18.11.09
Kayen, dass es das gibt und BinWaage das ausführlich als ihr Bedürfnis dargelegt hat, dafür kann ich nichts.

Das Problem ist auch nicht ein Paraphiler Babyspieler zu sein sondern die schulmedizinische Einordnung.
Was BinWaage beschrieben hat nennt man genau genommen Paraphiles Babyspiel.
Weshalb der Oberbegriff Autonepiophilie irritierend ist. Denn man braucht ja noch den Erwachsenen Part, der bemuttert und Geborgenheit gibt.

Zudem ist Autonepiophilie genau genommen dann eine missbräuchliche Bezeichnung, wenn nur der Reiz darin liegt, obwohl erwachsen, sich wie ein Baby zu verhalten und so behandelt zu werden. Es sich also nur um ein Rollenspiel handelt und kein essentielles Bedürfnis/Zwang vorliegt.
Nur das reine Rollenspiel wird als Ageplay [en - 'Alterspiel'] bezeichnet.

Paraphiles Babyspiel ist BinWaage ein essentielles Bedürfnis/ein Zwang.
Paraphiler Infantilismus betrifft dabei nur diejenigen Personen, welche die Rolle des Babys spielen und schließt damit diejenigen aus, die beim paraphilen Babyspiel die Rollen von Erwachsenen übernehmen. Paraphiler Infantilismus macht keine Aussage darüber aus, ob Sex involviert ist oder worin der Grund des Infantilismus zu suchen ist.

Nach Freud besitzen paraphile Erwachsene eine Sexualität, die in ihrer Entwicklung gehemmt wurde und auf einer kindlichen Stufe stehengeblieben ist. Er war der Meinung, wo eine bestehende Neigung zur Paraphilie verdrängt wird, entsteht an deren Stelle eine Neurose. Die Neurose bezeichnet Freud als das Negativ der Perversion. Das sagt fast schon alles aus.
Paraphilien werden von der Psychiatrie als psychische Störungen ICD-10-F65 gesehen.

Wie das früher auch bei vielen anderen Neigungen der Fall war.

Meiner unmassgeblichen Meinung nach steht BinWaage unter dem Zwang Paraphile Babyspiele zu spielen, auch wenn es ihr nicht gefällt, dass Paraphilien als sexuelle Störungen gesehen werden und hat genau damit ein Problem.

Das würde gar nichts machen, wenn sie es einfach als ihre persönliche Eigenart akzeptieren würde. Denn das ist ihre Sache.
Aber das tut sie nicht. Sie versucht dagegen anzukämpfen.
Schon ihr Vater hat mit dem Schminkzwang gegen ihre Veranlagung angekämpft, was sie unerträglich fand.
Jetzt kämpft sie mit verschiedenen Psychos dagegen an.

Das kann mMn. aber niemals Erfolg haben. Denn das wäre genau so, als würde man einen Mann zwingen wollen auf sein zwingendes Bedürfnis zu verzichten (heimlich oder öffentlich) Frauenkleider zu tragen.

Es gibt vieles was man sehr ungewöhnlich finden kann. So lange kein anderer zu Schaden kommt, sollte jeder leben können, wie es ihm gefällt, auch wenn es nicht der Norm entspricht ohne von anderen dafür als psychisch krank abgestempelt zu werden und damit auch psychisch krank zu werden.

Das ist meine Meinung.
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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.536
Seit: 18.11.09
Zitat von Felis Beitrag anzeigen
Liebe BinWaage!

Ich versuche mir einen Vater vorzustellen, der sein Kind nicht da abholt wo es tatsächlich steht.

Der es mit Gewalt (Du empfandest es als Zwang und das alleine zählt ) dazu bringen will,
etwas anderes zu sein, als es ist.
Ich stelle mir einen erwachsenen Mann vor, der einem Mädchen auferlegt sich zu schminken -
sich Attribute von verführerischer Weiblichkeit aufzulegen.
Liebe Grüße von Felis
Das ist so ungefähr genau das, was man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Denn normalerweise ist es genau anders herum.
Allerdings kann es auch eine Verzweiflungstat eines Vaters gewesen sein, der merkt und den andere darauf angesprochen haben, dass seine 17-jährige Tochter trotz normaler Intelligenz nicht wie alle anderen jungen Mädchen ist, sondern sich eben so infantil wie möglich gibt.
Darüber auch schon nachgedacht?

Tatsächlich kann man kaum etwas an internationaler Literatur zu paraphilem Infantilismus/Babyplay finden, da die meisten vernünftigerweise nicht zum Psycho gehen und ein normales unauffälliges Leben führen.
Aber eine alte Geschichte habe ich gefunden.ajp.psychiatryonline.org/cgi/content/full/160/11/1932
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Felis ist gerade online
Beiträge: 4.137
Seit: 14.08.10
Gott oder sonstwem sei es gedankt, dass es heute Therapeuten
und Therapeutinnen gibt, die anders arbeiten als nach den verstaubten
Freudschen Theorien.

Und die ihren Klienten da abholen, wo er ist.

Ihm keine Diagnose aufdrücken und nicht für ihn
interpretieren, was er denn nun hat, verdrängt oder nicht leben kann.

Und es steht eh offen, ob BinWaage überhaupt einen braucht.
Das allein entscheidet sie sicher selbst.
Im übrigen finde ich, dass man sie selbst zu Wort kommen lassen sollte und nicht für sie festschreibt, was sie endlich einsehen und leben sollte.

Felis

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Felis ist gerade online
Beiträge: 4.137
Seit: 14.08.10
Das ist so ungefähr genau das, was man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Denn normalerweise ist es genau anders herum.

Was "man" sich vorstellen kann und was nicht, liegt ja wohl in jedem einzelnen hier selbst.
Und was ist schon "normalerweise?"
In diesen Bereichen gibt es nichts, was es nicht gibt.

Felis


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