Fühle mich schlimm krank, stecke aber in der Psychoschublade :-(

27.01.12 20:51 #1
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Fühle mich schlimm krank, stecke aber in der Psychoschublade

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Hallo, Anke, bitte sorge dafür dass Du zu einem guten Arzt/ Internisten, was auch immer kommst.

Erhöhtes Bilirubin und Gelbfärbung sind nicht psychisch, auch erhöhte Leberwerte nicht, einen größeren Unsinn kann man fast nicht sagen, auch sind ständige Fettstühle nicht psychisch sondern haben eine Ursache.

Du könntest noch die Werte mit den Referenzwerten bei Deiner Ärztin anfordern, was ich unbedingt tun würde.

Dass Du Angst hast, ist sowas von verständlich. Lass Dich auch von Deiner Familie nicht in die Psychecke schieben, suche ordentliche internistische Abklärung bitte!

Gluten- und milchfrei zunächst ab sofort zu essen kann eine Soforthilfe sein, aber such Dir einen Arzt!

Alles Gute und viele Grüße von Datura

Fühle mich schlimm krank, stecke aber in der Psychoschublade

Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Zitat von Oregano Beitrag anzeigen
Hallo Anke,

ich denke, die Bauchspeicheldrüse ist auf jeden Fall an Deinen Beschwerden beteiligt.Insofern ist es wichtig, sich mit ihr zu beschäftigen, was hier der Hp Jörgensen tut:
Die Bauchspeicheldrüse - im Schattendasein

Grüsse,
Oregano
Danke, den hattest du mir schon mal geschickt und ich hatte ihn damals auch ausgedruckt.

Leider gibt er auch wieder, dass für Erkrankungen der BSD eigentlich nur zwei relevant sind - Entzündung oder Tumor.

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Zitat von Datura Beitrag anzeigen
Du könntest noch die Werte mit den Referenzwerten bei Deiner Ärztin anfordern, was ich unbedingt tun würde.
Schade, dass bei dem mir vorliegendem Befund keine Referenzwerte zu erkennen sind.

Ich habe gegoogelt und hatte bei wiki dies gefunden:

"Der Normalwert des Gesamtbilirubins im Serum liegt unter 21 µmol/l (1,2 mg/dl). Ist der Serumbilirubinspiegel erhöht (Hyperbilirubinämie), kommt es zur Gelbsucht (Ablagerung des Bilirubin in der Haut, gr. Ikterus), wobei sich ab einem doppelten Normalwert zuerst die Sclera (die weiße Augenhaut) und später die restliche Haut gelb verfärben."

Mein Bilirubin liegt ja bei 24,6 und es ist mit zwei ++ gekennzeichnet. Ebenso die o.g. Werte für das Bilirubin direkt, Glucose im Serum, Transferrin und ALAT haben diese Kennzeichnung.
Von daher hatte ich es so interpretiert, dass der Bilirubin alarmierend ausschaut ...

Die weiße Augenhaut ist gar nicht gelblich verfärbt, auch die Schleimhäute nicht. Alles um die Augen einschließlich Lider bis kurz unter die Augenbrauen und auch der Bereich unter den Augen hat diese gelb-braun Verfärbung.
Ich weiss nicht, ob dies irgendwie von Bedeutung ist.?

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Ich bin heute früh zum Internisten und hab gebeten, ohne Termin dranzukommen, was mir auch ermöglicht wurde.

Er hat sich die Befunde angesehen und möchte aufgrund des erhöhten Bilirubinwertes und meiner Hautverfärbung noch speziellere Werte sich ansehen. Die Blutabnahme wurde gleich gemacht, die Auswertung kann aber wohl bis zu 3 Wochen dauern ...

Auch Ultraschall hat er auch nochmal durchgeführt und sagte, dass die Leber unauffällig wäre, Gallengänge sind frei und die Bauchspeicheldrüse sähe "leicht verfettet" aus.

Zu meinen dauerhaften Schmerzen konnte er nichts Genaueres sagen.

Auf meine Frage, ob eine Endosonografie Sinn machen würde, meinte er, dass meine Werte das nicht rechtfertigen würden.

Meint Ihr, das sollte mich im Hinblick auf meine Krebsangst ein Stück beruhigen? Hätte man einen Hinweis auf einen Tumor der BSD sehen müssen, auch wenn die BSD sich leicht verfettet dargestellt hat?

Welche Ursachen kann diese Verfettung haben, wenn ich keinen Alkohol trinke und mich weitestgehend auch fettarm ernähre?

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Nachdem ich nun noch einmal beim Internisten war und er die spezifisch Blutuntersuchung mit mir ausgewertet hat, bin ich irgendwie auch nicht viel schlauer und keinesfalls wirklich beruhigter.

Alles was ich weiß, ist, dass ich keine Diabetes und keine Hepatitis habe (beides hatte ich ehrlich gesagt auch nicht in Betracht gezogen).

Ich stelle es mal die Befunde hier rein, vielleicht kann mir jemand noch etwas dazu (speziell zu den Blutwerten) sagen und beim Deuten helfen.

OB/Nierensonografie:
Pankreas, Gallenblase, DHC, beide Leberlappen, beide Nieren, Milz und Paraaortaregion ohne Herdbefund. Kein Nachweis einer Steatosis hepatis. Kein Nachweis einer Cholelithiasis. Beide Nieren normal groß, ohne Stauungs- bzw. Steinnachweis. Weite der Aorta abdominalis regelrecht.

Diagnose:
diskrete Pankreaslipomatose

Anti-HAV-IgG: normal bis 20/gemessen: 3
Anti-HAV-IgM: normal negativ/gemessen negativ
Anti-HBc: normal: negativ/gemessen: negativ
Anti-HBs, normal bis 9/gemessen: < 1
Anti HCV, normal: negativ/gemessen: negativ
Albumin g/l gemessen: 44,1
Albumin % normal: 55,8 - 66,1/ gemessen: 55,2
Alpha 1 g/l gemessen: 3,0
Alpha 1 % normal: 2,9 - 4,9/gemessen: 3,8
Alpha 2 g/l gemessen: 6,6
Alpha 2 % normal: 7,1 - 11,8/gemessen: 8,3
GPT (ALAT) normal: bis 0,58/gemessen: 0,31
GOT (ASAT) normal: bis 5,8/gemessen: 0,29
Beta 2 g/l gemessen: 4,8
Beta 2 % normal: 3,2 - 6,5/gemessen: 6,0
Beta 1 g/l gemessen: 5,4
Beta 1 % normal: 4,7 - 7,2/gemessen: 6,7
Bilirubin gesamt normal: bis 20,5/gemessen: 20,7
C-reaktives Protein normal: bis 5,0/gemessen: > 3
Eiweiß gesamt normal: 64,0 - 83,0/gemessen: 79,9
Eisen normal: 7,0 - 25,7/gemessen: 14,8
Gamma gemessen: 16,0
Gamma normal: 11,1 - 18,87/gemessen: 20,0
Glom.Filtrationsrate normal: ab 90/gemessen: 86
Gamma-GT normal: bis 0,67/gemessen: 0,35
HbA1c (IFCC) normal: 29,0 - 42,0/gemessen: 36
HbA1c % normal: 4,80 - 6,00/gemessen: 5,4
HBs-Ag normal: negativ/gemessen: negativ
Harnsäure normal: 137 - 363/ gemessen: 252
Kreatinin normal: 45,0 - 90,0/ gemessen: 66
TSH, basal normal: 0,35 - 4,50/gemessen: 1,69


Die im Einstiegsbeitrag erwähnten Schmerzen habe ich nun anhaltend seit 7 Wochen.

Ich habe dem Internisten nochmals gesagt, dass ich sie keinesfalls mit dem Bewegungsapparat in Verbindung bringe, weil sie ganz tief und dumpf von innen kommen (teilweise auf der rechten Seite nach vorn ausstrahlen Richtung Brustbein).

Dass ich die Schmerzen im Zusammenhang mit dem Gewichtsverlust und der Gelbfärbung der Haut aufgrund des erhöhten Bilirubinwertes, welcher bei 24,6 Mitte Januar lag. Zwar ist er etwas rückläufig (bei der letzten Messung 20,7) aber noch nicht im Normalbereich.

Die Verfärbung um die Augen ist nicht weggegangen. Und dass ich, wenn ich dies alles betrachte, nach wie vor an eine ernsthafte Erkrankung der Bauchspeicheldrüse denke. Zumal er beim Ultraschall noch von einer leichten Verfettung sprach.

Der Arzt meinte, die Blutergebnisse und der Sonografiebefund berechtigen nicht zu weiterführenden Untersuchungen. Die Verfettung hätte keine Aussagekraft.

Wegen der Schmerzen könnte ich zum Orthopäden gehen und wegen der Verfärbung mal einen Hautarzt aufsuchen, obwohl er mir beim letzten Besuch bestätigte, dass sie vom hohen Biliburinwert käme. Irgendwie habe ich ein Fragezeichen auf der Stirn, was die genannten Ratschläge angeht.

Die Verfärbung ist ausschließlich um die Augen herum (Lid und geht bis ca. 2 cm unter den Augen) ist gelb/bräunlich-dreckig und sieht einfach gar nicht gesund aus. Ob man direkt von einer Gelbsucht sprechen kann, weiß ich nicht, weil das Augenweiß und die Schleimhäute völlig normal aussehen ...

Und was den Blutbefund angeht - ich bin wirklich zu sehr Laie, aber sind das nicht in allererster Linie Werte, die etwas über die Leber aussagen?

Ich bin wirklich verzweifelt. Würdet Ihr eine Zweitmeinung eines Internisten einholen oder was würdet Ihr als nächstes tun?

Geändert von Anke37 (20.02.12 um 09:38 Uhr)

Fühle mich schlimm krank, stecke aber in der Psychoschublade

Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Anke,

Ich bin wirklich verzweifelt. Würdet Ihr eine Zweitmeinung eines Internisten einholen oder was würdet Ihr als nächstes tun?
Es wurden sowohl Labor Diagnostische Auffälligkeiten festgestellt, als auch bildgebende Auffälligkeiten (diskrete Pankreaslipomatose).

Dein Instinkt, dass Deine Beschwerden was mit der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zu tun haben war da wohl ganz richtig. Leider bist Du dann meiner Meinung nach noch auf einen "Irrweg" gelandet, der da lautet Krebs der Bauchspeicheldrüse. Dafür gibt es eigentlich bis jetzt bei Dir (Gott sei Dank) keine Anhaltspunkte. BSDK an sich ist schon selten, aber bei dem von Dir beschriebenen Schmerz müsste es noch ein Krebs des Corpus (Körper) sein und dieser ist dann auch noch mal innerhalb der BSDKe selten. Dazu Zitat aus dem link von Jörgensen: " Der Corpus strahlt mit seinen Schmerzen in den Rücken, zwischen die Schulterblätter aus. Dieser Schmerz ist im Gegensatz zum DWS-Schmerz nicht durch Bewegungen zu beeinflussen, sondern sitzt unerreichbar in der Tiefe".

Also hast Du wahrscheinlich Probleme mit der Bauchspeicheldrüse aber kein Krebs-Problem.
Was Du jetzt sofort machen kannst ist dies:" 1. Häufige kleine Mahlzeiten!
2. Gründlich kauen!
3. In Frieden essen"

wichtig ist halt die Nahrung gut einzuspeicheln. Lies Dir vielleicht noch mal die Ratschläge von Jörgensen durch.

Ich habe aber auch noch mal Fragen zur Diagnostik. Wurden auch diese Werte: MCV, MCH, MCHC mal mit bestimmt?

Auch finde ich, dass es lohnend sein könnte, Gliadin Antikörper bestimmen zu lassen, da Du von Fettstühlen berichtest, und diese typisch für eine Unverträglichkeit der Klebereiweiße sind.
Im Umgang mit Deinen Ärzten würde ich Dir empfehlen, dass Wort Krebs nicht mehr zu verwenden. Selbst wenn diese Angst bei Dir noch im Hinterkopf lauert, bei den Ärzten würdest Du damit nur in der Phobie Schublade landen.

Liebe Grüße

Ulrike
__________________
Ein Wunder passiert nicht gegen die Natur, sondern gegen unser Wissen von der Natur.

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Anke37 ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 20.02.09
Danke Ulrike, dass Du hier noch geschrieben hast.

Zitat von Ulrike Beitrag anzeigen
BSDK an sich ist schon selten, aber bei dem von Dir beschriebenen Schmerz müsste es noch ein Krebs des Corpus (Körper) sein und dieser ist dann auch noch mal innerhalb der BSDKe selten. Dazu Zitat aus dem link von Jörgensen: " Der Corpus strahlt mit seinen Schmerzen in den Rücken, zwischen die Schulterblätter aus. Dieser Schmerz ist im Gegensatz zum DWS-Schmerz nicht durch Bewegungen zu beeinflussen, sondern sitzt unerreichbar in der Tiefe".
Ich habe genau diese oben beschriebenen Schmerzen, seit Anfang März strahlen die Schmerzen zusätzlich noch nach rechts vorn (Rippenbogen) aus.

Zitat von Ulrike Beitrag anzeigen
Was Du jetzt sofort machen kannst ist dies:" 1. Häufige kleine Mahlzeiten!
2. Gründlich kauen!
3. In Frieden essen"

wichtig ist halt die Nahrung gut einzuspeicheln. Lies Dir vielleicht noch mal die Ratschläge von Jörgensen durch.
Diese Seiten von Jörgensen hatte ich mir schon vor Jahren ausgedruckt und beherzige die darin gegebenen Ratschläge auch.

Zitat von Ulrike Beitrag anzeigen
Ich habe aber auch noch mal Fragen zur Diagnostik. Wurden auch diese Werte: MCV, MCH, MCHC mal mit bestimmt?
Ja.
Das sind die Werte vom 14.3.12
MCV 92 (Norm 80-96), MCH 32 (Norm 27-32), MCHC 34 (Norm 32-35)

Und nochmal ganz aktuell von voriger Woche: (andere Messeinheiten)
MCV 88,9 (Norm 80,0 - 100,0), MCH 1,94 (Norm 1,60 - 2,00), MCHC 21,9 (Norm 18,5 - 21,5)

Ich habe jetzt endlich einen Arzt gefunden, der meine Sorge wirklich versteht. Er hat zusätzlich zu den o.g. Werten noch die Tumormarker
CEA = 0,4 (Norm < 3,4) und CA 19-9 = 10,8 (Norm < 34) mit bestimmt und für morgen einen Termin zum Oberbauch CT gemacht.

Derzeit auffälliger Wert ist noch immer das Bili bei 24,1 (Norm 2,0 - 21,0). Die Verfärbung um meine Augen ist auch nach wie vor vorhanden, Gewichtsabnahme seit Jahresanfang 7 kg und eben diese dauerhaften Schmerzen über das gesamte letzte Vierteljahr.

Ich bin nicht sicher, ob mich die unauffälligen Tumormarker ein bisschen beruhigen können oder ich erst aufatmen kann, wenn das CT unauffällig sein sollte - hab schon riesen Bammel ...

Liebe Grüße Anke

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Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo Anke,

Ich bin nicht sicher, ob mich die unauffälligen Tumormarker ein bisschen beruhigen können oder ich erst aufatmen kann, wenn das CT unauffällig sein sollte - hab schon riesen Bammel ...
Meine Daumen sind natürlich gedrückt, dass das Ct unauffällig sein wird. Andererseits gilt es ja immer noch nach Lösungen zu suchen, was Dir bei Deinem Problem "behilflich" sein könnte.

Ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen, die Gliadin Antikörper bestimmen zu lassen (ist Kassenleistung). Ein positives Ergebnis, wäre da auch dann durchaus ein Anlass zur Freude, weil Du dann schon mal eine Art Marschrichtung hättest, wie Du Deinem Organismus, mit einer Ernährungsumstellung, behilflich sein könntest.

Nun zu den Werten die sich hinter den Kürzeln MCV , MCH und MCHC verbergen. Hier kannst Du mal ein wenig genauer nach lesen: Erythrozytenindizes- bersicht

MCV (Mittleres Zellvolumen) ist das standardisierte Maß des Erythrozyten-Volumens (somit der Blutkörperchen-Größe). Die Größe Deiner roten Blutkörperchen (Erythrozyten) war hetzt nicht sonderlich auffällig.

MCH (Mittlerer zellulärer Hämoglobin-Gehalt) gibt den Hämoglobin-Gehalt des einzelnen Erythrozyten an.

Das MCH lag am 14.3. an der oberen Grenze des Normalbereichs. Ich könnte auch sagen er war "grenzwertig" Jetzt ist es nicht so, dass man sagen kann, dass der Normalbereich für alle Menschen die gleiche Gültigkeit hat im Sinne eins drüber = krank; eins drunter = gesund. Die Norm-Werte sind sozusagen nur eine grobe Richtschnur.

Wenn ich sie jetzt als erhöht betrachte, dann ist die wahrscheinlichste Ursache dafür ein Vitamin B12 - und / oder Folsäure Mangel. Ein B12 Mangel ist deshalb gut möglich bei Dir, da Du schon länger Auffälligkeiten im Verdauung-Bereich aufweist.

MCHC (Mittlere zelluläre Hämoglobin-Konzentration) bezeichnet die Hämoglobin-Konzentration der roten Blutkörperchen und gibt Auskunft über ihre Elastizität (Viskosität). Der Wert sagt aus, ob sich die Erythrozyten genügend "schlank" machen können, damit sie auch durch die feinsten Blutgefäße passen.

Dieser Wert war bei Deiner letzten Untersuchung leicht erhöht. Aber:

Da das MCHC bei den meisten Erkrankungen nicht verändert ist, wird es im Laborbereich gewissermaßen als Kontrolle des Hämatologiegerätes verwendet: Ist das MCHC zu hoch oder zu niedrig ist ein Fehler bei der Bestimmung wahrscheinlicher als das Vorliegen einer der oben genannten Erkrankungen.
Zu den oben genannten Erkrankungen zählen die erbliche Kugelzellanämie (hereditäre Sphärozytose) und die schwerer Austrocknung (Exsiccose) . Wenn Du vermehrt Durchfall haben solltest, dann kann dieser allerdings auch zur Austrocknung führen.

Wie ist eigentlich Deine Stuhlfarbe?
Ein Salbenartiger grauer Stuhl, teils mit Fettauflagerungen spricht für eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse.

Lehmig hellgrauer Stuhl spricht für eine Verengung der Gallenwege oder Störung der Fettverdauung (zum Beispiel bei chronischer Dünndarmentzündung oder Gallemangel).

Wurde denn eigentlich schon mal eine Stuhlanalyse gemacht? Die Verdauungsenzyme Chymotrypsin und Pankreaselastase-1 geben ja Hinweise auf den Zustand der Bauchspeicheldrüse.

Nimmst Du eigentlich irgendwelche Medikamente ( gegebenenfalls auch nur sporadisch) oder Nahrungsergänzungsmittel ein?

Hoffe jetzt erst mal mit Dir auf ein unauffälliges CT Ergebnis.

Liebe Grüße

Ulrike
__________________
Ein Wunder passiert nicht gegen die Natur, sondern gegen unser Wissen von der Natur.


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