Manifeste Eisenmangelanämie

26.12.11 12:57 #1
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Ann Iris ist offline
Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Hallo
Ich schreibe mal ein wenig über meinen Sohn (15).
Er hat eine seit Jahren bestehende manifeste Eisenmangelanämie.
Die Frage ist nach wie vor offen, WARUM kann er kein Eisen speichern? Hm, ich bekomme da vom Internisten immer nur so fadenscheinige Antworten in der Art "das ist bei manchen Menschen halt so"... toll...

Vor 3 Jahren lag sein Ferritinwert mal wieder bei 3 und es ging ihm körperlich verständlicherweise sehr schlecht. Trotz Dauersubstitution lag er vor ca. einem halben Jahr erst bei 38, vor einem Jahr lag er bei 32, also ein nicht gerade schneller Anstieg der Eisenspeicherkapazität.

Damit geht es ihm jetzt aber gut. So gut wie im letzten halben Jahr ging es ihm schon lange nicht mehr. Er ist gut belastbar, hat nur noch wenig Symptome, ist endlich gewachsen (er hatte eine Wachstumsverzögerung/ Gedeihstörungen), also wir können rundum zufrieden sein.

Aber - eben nur unter Dauermedikation. Kann ja nicht sein, dass es ihm nur mit Eisenzufuhr gut geht, oder?
Liest man die gängigen Therapieempfehlungen hätte ein solcher manifester Eisenmangel bereits nach spätestens einem Jahr Therapie behoben sein sollen.

Er muss im Januar zur Blutkontrolle (das machen wir seit Jahren, erst monatlich, dann vierteljährlich, inzwischen halbjährlich). An ein Absetzen der Medikation ist nicht zu denken, sollte der Wert nicht deutlich angestiegen sein.
Einen Absetzversuch hatten wir schon einmal gewagt - mit einem niedrigeren Wert - und das ging deutlich nach hinten los, sein Zustand verschlechterte sich massiv, der Ferritinwert rutschte wieder in den Keller. Also das möchte ich ihm nicht nochmal zumuten, dann muss er eben weiter jeden Tag das Zeug einnehmen.

Für jeden Mangel gibt es eine Ursache. Nur hier suche ich noch immer nach der Ursache...

Vielleicht hat jemand eine Idee?

VG Ann


Manifeste Eisenmangelanämie

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Ann Iris,

weißt Du, ob Dein Sohn eine Zöliakie hat? Denn die kann Eisenmangel nach sich ziehen. Hier ist zwar von einer Frau die Rede, aber das dürfte für Kinder auch gelten, weil durch die Zöliakie eine Mangelsituation entsteht:

Häufige Ursachen bei Frauen mit Eisenmangel-Anämie sind Menorrhagie, aber auch Zöliakie. Daran sollte zum Beispiel bei einer 40-jährigen Frau mit Fatigue sowie einem niedrigen Hämoglobin-Wert (100 g/l) und einem Ferritin-Wert von 5 µg/l gedacht werden.
Eisenmangel - oft ist Zöliakie Ursache

Grüsse,
Oregano

Manifeste Eisenmangelanämie

Ann Iris ist offline
Themenstarter Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Hallo Oregano

ja, der Gedanke ist gar nicht so verkehrt.
Er hatte von Geburt an mit der Ernährung Probleme, wurde über Monate hinweg nur mit Spezialnahrung ernährt, Milch vertrug er gar nicht. Er litt unter Koliken, Durchfällen, die erwähnte Gedeihstörung, Blässe usw.

Mit 1 Jahr wurde er auf sämtliche Unverträglichkeiten getestet, ebenfalls auf bestimmte Stoffwechselerkrankungen wie Mucoviszidose sowie Kleinwuchserkrankungen. Es ergaben sich z. T. grenzwertige Ergebnisse, manches konnte erfreulicherweise ausgeschlossen werden.

Die Ernährung war anfangs schwierig, er vertrug nur bestimmte Nahrungsmittel. Immer wieder Koliken, Durchfälle.
Die Verdauungsproblematik verbesserte sich bis zum 7. Lj. sehr, er hatte seit diesem Zeitpunkt auf keine Lebensmittel mehr mit Durchfällen oder Koliken reagiert, allerdings isst er auch sehr "ausgewählt" (sprich Vieles nicht). Ca. bis zum 10. Lj. hatte er keinerlei Beschwerden, dann traten die Eisenmangelsymptome auf, die sich dann in den folgenden 3 Jahren noch verstärkten.

Zöliakie habe ich immer wieder mal angesprochen in dieser Zeit bei unterschiedlichen Ärzten, weil es ja auch die frühere Darmproblematik hätte erklären können. Die Werte waren stets unauffällig, abgesehen von den Fe-Werten. Eine Darmbiopsie wurde somit nie durchgeführt.
Es hiess immer nur er hätte eine "gestörte Darmflora", "Darmzottenatrophie", "aber das verwächst sich wieder, keine Sorge". - Na wenn das nicht ein Hinweis auf Zöliakie ist, aber ich bin ja nicht der Arzt...

Nun hat er seit einigen Wochen (?, die Angaben meines Sohnes sind sehr dürftig) immer mal wieder kurzfristige Bauchkrämpfe, aber vor dem Essen, deshalb kann ich jetzt nicht direkt eine Verbindung zu bestimmten Nahrungsmitteln finden. Durchfall/Verstopfung hat er jedoch nicht. Er hat mir das erst vor kurzem mitgeteilt, dass er immer mal wieder unter Bauchkrämpfen leidet, konnte mir noch kein richtiges Bild machen.
Das wird er beim Kontrolltermin auf jeden Fall mit dem Arzt besprechen.

In dem Artikel steht ja auch von einer 3-monatigen Substitutionsdauer geschrieben... Die haben wir ja mehr als überschritten.

2010 wurden diverse Allergietests gemacht (aber keine Nahrungsmittel), weil er damals mit asthmatischen Beschwerden und verstärkter Verschleimung zu kämpfen hatte, die etliche Monate mit entsprechenden Medikamenten behandelt wurden. Diese Beschwerden waren dann eines Tages wieder vollkommen verschwunden, seitdem nimmt er auch kein Symbicort mehr.

Ich bin sehr froh, dass er gesundheitlich nun endlich durchgehend stabil ist. Aber ich frage mich eben, aus welchem Grund sein Körper das lebenswichtige Eisen nicht speichern kann.
Ich finde, man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, dass er halt weiterhin jahrelang noch Eisen einnehmen muss, damit er keine gesundheitlichen Beschwerden hat und auch Leistung erbringen kann, ohne zu klären, warum er eine gestörte Eisenaufnahme hat.

Danke für deine Gedanken. Ich werde dahingend nochmal nachhaken im Januar.
LG Ann

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Ann Iris,

wenn Zöliakie in Frage kommt, kämen auch die anderen Intoleranzen in Frage,bei denen auch Mängel entstehen. Das wären:
Fruktose-, Histamin- und Laktoseintoleranz: Inhaltsverzeichnis

Was auch überprüft werden sollte, ist die Schilddrüse:
eine Eisenanämie kann von der Schilddrüse (Unterfunktion) kommen. Das Problem ist hierbei halt, dass du das nicht mit Gabe von Eisenmedis oder erhöhter Eisenzufuhr über die Nahrung ausgleichen kannst, weil, wenn ich meinen Arzt und die Fachliteratur richtig verstehe, bei einer Schilddrüsenunterfunktion die Aufnahme und Verwertung des Eisens durch den Körper irgendwie gestört ist. Also muss hier vorrangig die Schilddrüsenunterfunktion behandelt werden, sonst kriegst du das mit der Anämie nie in Griff. Trotzdem würde ich das mit den Brennnesseln weiter beibehalten. Wie ich oben schon geschrieben habe eisenhaltige Nahrungsmittel nie zusammen mit calziumhaltigen Nahrungsmitteln zusammen essen (Milch, Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse....) das hemmt nämlich ebenfalls die Eisenaufnahme. Gut ist allerdings die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C...also war das mit dem Obst schon genau richtig
Schilddrüse, Eisenmangel Anämie [2]

Die Schilddrüse läßt man am besten von einem guten Endokrinologen untersuchen, nicht vom Hausarzt.
Siehe dazu: Schilddrüse

Grüsse,
Oregano

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Ann Iris ist offline
Themenstarter Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Owei, wenn man da mal zu recherchieren beginnt...

Infrage käme nach den Symptomauflistungen schon auch die Histaminintoleranz (insbesondere die Sache damals mit dem zähen Schleim, unspezifische Halsschmerzen, immer wieder Lymphknotenschwellung ohne Infekt, die trockene und/oder juckende Haut... alles so "Kleinigkeiten" auf die man nicht so sehr achtet i.d.R., weil sie nicht so sehr die Gesundheit beeinträchtigen wie die Eisenmangelanämie, die aber gesamthaft betrachtet schon lange bestehen).

Diese ganzen Tests waren doch unauffällig. Vielleicht ist eine entsprechende Intoleranz nur latent vorhanden und deshalb die Tests unauffällig?


Also nur an einem Symptom herumzutherapieren (nämlich am Eisenmangel) macht wie man hier sieht nicht viel Sinn.

Nochmals vielen Dank für deine Mühe.

Manifeste Eisenmangelanämie

Ann Iris ist offline
Themenstarter Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Ich finde das Thema "Nahrungsmittelintoleranzen" ziemlich verwirrend.
Gerade wenn es nur unspezifische Reaktionen gibt wie bei meinem Sohn, ist das kaum nachweisbar, dass oder ob überhaupt eine Intoleranz vorliegt. Messbar ist bei ihm ausschliesslich der manifeste Eisenmangel seit Jahren.

HIT lässt sich beispielsweise ohnehin über Bluttests kaum nachweisen. HISTAMIN-INTOLERANZ > Diagnose

Er reagiert auf kein Nahrungsmittel direkt.
Also ich selbst merke beispielsweise sofort, wenn ich ein paar Schluck Wein oder Orangensaft getrunken habe. Ich niese, die Stimme wird heiser. Auf Fisch reagiere ich sofort mit Magenschmerzen und Übelkeit. Und so weiter.

Bei meinem Sohn müsste ich wohl einen kompletten wochenlangen Auslassversuch starten, um überhaupt feststellen zu können, ob sich dies positiv auf ihn auswirkt, also auch auf die Eisenresorption.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Hallo Ann-Iris,
ich wollte jetzt eigentlich ins Bett, aber ich möchte Dir doch noch schreiben:

Ich selbst war als Kind immer blass und hatte Gedeihstörungen, ständig Untergewicht,viele Probleme mit den Mandeln, viele Infekte, die Stimmungslage war auch eher instabil ..

Durch Zufall stellte sich bei mir im Alter eine chronische Nierenerkrankung heraus, ich hatte nie Schmerzen oder andere Beschwerden.
Mit 28 war ich dann reif für die Dialyse....

Heute bin ich mir absolut sicher, dass ich eine Zöliakie habe und zwar von Kindes Beinen an! Es besteht der begründete Verdacht, dass das Gluten meine Nieren gekillt hat. Nierenerkrankungen tauchen immer mal wieder mit dem Verweis auf Gluten auf und ich habe deswegen auch einen Arzt angeschrieben im www., er hat meinen Verdacht als Möglichkeit gesehen aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung heraus....

Mittlerweile weiss ich, ich habe vermutlich eine Zöliakie, Probleme mit Milcheiweiss und eine Histaminintoleranz.
Keiner der mich ständig umschwirrenden Ärzte hatte Peilung , eigentlich unglaublich.
Man kann immer wieder lesen, es braucht im Durchschnitt 10 Jahre bis eine Zöliakie erkannt wird, bei mir und meinem Onkel hat es Jahrzehnte gebraucht und sie ist erst im Selbstversuch identifiziert worden, wobei ich bei meinem Onkel nicht weiss, ob er vielleicht nur eine Glutenunverträglichkeit der etwas schächeren Art hat...

Bei meinem Sohn müsste ich wohl einen kompletten wochenlangen Auslassversuch starten, um überhaupt feststellen zu können, ob sich dies positiv auf ihn auswirkt, also auch auf die Eisenresorption.
Heute 21:24
Wenn Dein Sohn eine Zöliakie hat, wird sich seine Eisenresorption mit Sicherheit nicht in Wochen bessern, der Dünndarm kann bis zu 2 Jahre brauchen bis er sich unter glutenfreier Kost wieder erholt hat und bei einem Diätfehler, gibt es wieder einen Rückfall!

Alles andere per PN.

Alles Gute.

Manifeste Eisenmangelanämie

Ann Iris ist offline
Themenstarter Beiträge: 99
Seit: 24.12.11
Hallo bestnews

herzlichen Dank für deine Informationen - insbesondere für die PN.

Da sind ja einige Parallelen erkennbar, noch eher bei mir selbst als bei meinem Sohn, gerade die Sache mit den Mandelentzündungen sowie Nierenproblematik.
Bist du inzwischen wieder weg von der Dialyse? Wie geht es dir jetzt damit?

Da liegt vielleicht eine erbliche Belastung in meiner Familie vor, was die Nahrungsmittelproblematik anbelangt, bei dem einen mehr, beim anderen etwas weniger ausgeprägt. Wir sind aber alle untergewichtig (vor allem die Söhne noch, ich selbst bin inzwischen an der obersten Grenze des Untergewichts, also habe m.M. ein gutes Gewicht, sofern ich nicht zu sehr abnehme, da muss ich immer bisschen aufpassen), aber auch mein Bruder, meine Mutter. Mein Bruder hat eine Mehlstauballergie, musste vor Jahrzehnten schon seinen Bäckerberuf aufgeben, ich habe schon immer gerade bei ihm auf Zöliakie getippt, weil es ihm gesundheitlich auch nie so gut ging. War wohl ausgeschlossen worden. Meine Mutter hat scheinbar auch viele gesundheitliche Beschwerden, ich habe keinen Kontakt, weiss nichts Näheres. Aber ich erinnere mich, dass sie schon zu meiner Jugendzeit auch mit dem Darm Probleme hatte.
Also das passt schon alles irgendwie zu verbten Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Mittlerweile weiss ich, ich habe vermutlich eine Zöliakie, Probleme mit Milcheiweiss und eine Histaminintoleranz.
Verzichtest du nun auf all diese belastenden Nahrungsmittel?
Wie kommst du damit zurecht?

Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Wenn Dein Sohn eine Zöliakie hat, wird sich seine Eisenresorption mit Sicherheit nicht in Wochen bessern, der Dünndarm kann bis zu 2 Jahre brauchen bis er sich unter glutenfreier Kost wieder erholt hat und bei einem Diätfehler, gibt es wieder einen Rückfall!
Nicht schön zu lesen, aber kann ich durchaus nachvollziehen.
Da er ja Gluten zu sich nimmt - also bei evtl. Glutenunverträglichkeit -, ist es nach wie vor nicht möglich Eisen zu speichern. Er führt Eisen von aussen zu letztendlich nur für den "Direktverbrauch". Dann nutzt die ganze Dauermedikation zwar seinen gegenwärtigen stabilen Zustand zu halten, aber sobald er die Medikation absetzt, rutscht er innerhalb kürzester Zeit wieder in einen starken Eisenmangelzustand.

Wir haben schon eine "eigentlich" gute Ernährung, also wenn ich mir so betrachte, was meine Kollegen beispielsweise essen...*schauder*. Wir essen wenig Fett, viel Salat, viel Rohkost, auch Obst, fast nur Geflügel, Reis, kaum Milchprodukte (merkwürdig dass alle vier Personen in diesem Hauhalt keine Milch mögen), wenn dann nur ganz wenig Butter oder Rahm in der Sosse oder ich esse mal ein wenig Käse, trinken vorwiegend Wasser - aber natürlich essen wir (vor allem die Kinder) auch oft Nudeln oder Toastbrot/Brötchen mit Nutella zum Frühstück, das müsste dann wohl Ersatz finden.

LG Ann

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Ann...in gängigen Nougatcremes ist meist viel Milchpulver, Molkepulver oder Laktose enthalten...es gibt Milchfreie Alternativen. Ausserdem haben sehr viele Menschen Nussallergien....
Fructose kann ein Riesenproblem sein....bei viel Obst und Rohkost....???
Zucker ! Bauchkrämpfe VOR den Mahlzeiten bedeuten bei mir zu viel Säure und Gallenausschüttung, auf nüchternen Magen gibt es Schmerzen....
LG K.
__________________
LG K.

Manifeste Eisenmangelanämie

bestnews ist offline
Beiträge: 5.707
Seit: 21.05.11
Hallo Ann Iris,
nein ich bin immer noch an der Dialyse und verzichte auch bei dem heutigen Stand der Dinge gerne auf eine Transplantation, um die Niere zu halten mutet man dem Körper dann so lange die Niere durchhält Zellgifte zu mit nicht absehbaren Folgen. Transplantierte Nieren halten auch nicht ewig.

Bei mir sind meiner Ansicht nach auch mehrere Familienmitglieder beteiligt, das fing vermutlich bereits bei meinem Grossvater an und kommt mütterlicher- und väterlicherseits.

Sicher verzichte ich auf die Nahrungsmittel, die nicht gehen, Gluten zu 1000%.
Es geht nicht anders, wenn man " gesund" werden will, bei einer Zöliakie schon gar nicht, mein einziger Mitstreiter im Umfeld ist mein Onkel, obwohl ich dies von ihm nie erwartet hätte, alle anderen bleiben lieber krank und verdrängen fleissig.

Ich habe mit glutenfrei begonnen und das fiel mir nicht wirklich schwer, auf Käse zu verzichten finde ich immer noch schade. Die histaminarme Diät finde ich schon heftig. Aber ich kenne mich insgesamt sehr gut mit Lebensmitteln aus und koche intuitiv, von daher schaffe ich es dennoch, genüsslich zu essen!

Hartweizennudeln sind der Supergau schlechthin, weil Hartweizen hat den grössten Glutengehalt überhaupt!
Ersatz für Nudeln, Toastbrot und Brötchen ist glutenfrei kein Problem, es gibt sogar glutenfreien Stollen und Lebkuchen so ziemlich alles, wenn nicht vor Ort, dann online im Versand.
Ich hatte neulich Bio-Reisnudeln die waren phantastisch, das werdet ihr kaum was vermissen. Mit dem Brot muss man ein wenig suchen, bis man das findet, was einem am besten schmeckt oder aber man bäckt selber....
Statt Nutella ginge auch dunkeles reines Mandelmus aufs Brot, das hat einen Nougatanklang!
Insgesamt wäre ich mit dem Zucker sehr vorsichtig, wer Probleme mit dem Darm hat, sollte meiner Meinung nach komplett darauf verzichten, denn Zucker ist Gift für die Darmflora.
Ich bin weg vom Zucker und hätte dies nie für möglich gehalten:
Nach ein paar Tagen war ich runter und war nicht mehr ferngesteuert was den Zucker anbetraf, ich hatte zwar schon auch mal Lust auf Zuckerzeug, aber das verging dann auch wieder. Gibt ja auch tolle süsse Früchte.
Mit der Zeit vergisst man irgendwann immer mehr das Zuckerzeug, dies bestätigte mir heute auch eine Nachbarin.

Kochen tue ich nur noch mit Kokosnussmilch, egal ob es Goulasch ist oder aber Wirsing-Rahm. Man soll auch wunderbare Puddings mit Kokosnussmilch zaubern können, aber wie gesagt, das Thema hat sich für mich erledigt.

Übrigens wird hier in Hamburg das Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln immer gösser, egal ob im Supermarkt, Bioladen oder in der guten Drogerie.
Gibt auch Bäcker vor Ort, die wunderbar glutenfrei backen und das Steakhaus " Blockhaus" hat sogar eine glutenfreie Karte.
Mein Onkel sagt auf La Palma bekommt man im Supermarkt deutlich mehr glutenfreie Waren als in Deutschland.

Alles Gute.


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