Wirklich krank oder Einbildung?

09.12.11 17:19 #1
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Wirklich krank oder Einbildung?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Raumpilot,

bei der Milcheiweißallergie hat der Körper ein Problem mit dem MilchEIWEISS, bei der Laktoseintoleranz jedoch mit dem MilchZUCKER, weil der Milchzucker durch Enzymmangel (das Enzym Laktase fehlt oder ist vermindert) nicht in seine Bestandteile die Galaktose und die Glukose gespalten werden kann.

Deshalb sagt der Atemtest auf LI auch nichts über eine eventuelle Milcheiweiß-Allergie.

Grüsse,
Oregano

Wirklich krank oder Einbildung?

bestnews ist gerade online
Beiträge: 5.701
Seit: 21.05.11
Ja Du musst keine Laktoseunverträglichkeit haben, kannst aber Probleme mit Milcheiweiss haben sage ich auch.

Du solltest Dich nicht verrückt machen und den Hinweis auf die Histaminintoleranz nicht wegdrücken, weil es da so viele unterschiedlichster Symptome gibt. Damit nimmst Du Dir selbst eine Chance gesund zu werden. Diese Vielfalt der Symptome ist gerade der Grund, weshalb Nahrungsmittelintoleranzen so oft nicht erkannt werden.

Dir kann es u.U. sehr schnell besser gehen, wenn Du einfach mal ein paar konsequent Tage histaminarm isst.
Was Du dann essen kannst und was nicht, findest Du in dem Link, den ich Dir bereits gepostet haben,hier ist er noch mal:

HISTAMIN-INTOLERANZ > Selbsthilfegruppen > Gruppe Bern

Im übrigen ist momentan bei der Kälte und Dunkelheit jeder nicht gerade in Hochform.

so nun noch meine Symptome:

Nach Glutenauslass verschwunden:
leichte länger bestehende Gelenksschmerzen in den Fingern,
ständige Infekte,
"Wanderexzem"

Anfangs normalisierte sich die Verdauung auch rasch und die Quaddeln auf der Haut, die ich alle 14 Tage, 14 Tage unter grossen Schmerzen und Juckreiz hatte waren auch weg, gleichfalls die paralell laufenden einseitigen Schmerzen vom Fuss zum Po hoch.
Der ständige leichte Schnupfen und das häufige Niesen verschwanden auch recht schnell.
Nach einigen Monaten kamen die Quaddeln wieder wenngleich sie nicht mehr ausreifen konnten und weniger waren und kaum nur noch juckten.
Die Nase meldete sich auch wieder und die Verdauung war wieder in Dutt also breiig und über riechend.
Ich war dann erst mal ratlos, bis ich hier den Tipp bekam doch mal zu schauen, ob ich eine Histaminintoleranz habe. Da fand ich dann folgende Symptome, die auch meine waren,

Frieren ohne Grund,
Quaddeln auf der Haut,
Schlafstörungen ,
rote Augen,
trockene Lippen,
Regelunregelmässigkeiten,
Herzrhythmussstörungen,
Blähungen,
morgendlicher Durchfall,
einseitige Nervenschmerzen.
immer mal wieder Übelkeit,

Ich glaube das wars.
Mittlerweile sind die Symptome deutlich abgeschwächt bzw. verschwunden.

Ich habe im Nachhinein übrigens gelesen, dass es nicht ungewönlich ist, wenn man einer Nahrungsmittelunverträglichkeit nachgeht und die Diät macht, dass sich weitere dann zeigen, so war es eben auch bei mir, deshalb der Einbruch nach einigen Wochen Glutenauslass.
Die Milchprodukte habe ich noch vor der histaminarmen Diät gecanelt. Und nun esse ich meinem Darm zuliebe auch noch zuckerfrei. Hätte ich mir früher nie vorstellen können, aber das geht immer besser.

Habe auch keinen verkleisterten Hals mehr, die Haut ist nicht mehr so trocken, Erkältungen momentan 2 im Jahr, früher lag ich bei 5, 6.
Ich gehe davon aus, ich werde in einem halben Jahr noch einen weitaus besseren Status haben und hoffe in einem Jahr die Histaminintoleranz los zu sein. Aber die Hoffnung ist einfach eine Vision: Ich tue mein Bestes.

Alles Gute.


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