Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

29.11.11 17:47 #1
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Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

katzespatz ist offline
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Auch schönen Nachmittag!

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
So bin ich eigentlich auf die Links gekommen, die ich dir vorgestern nachgeschickt habe, nämlich den Zusammenhang zwischen Beeinträchtigung des orbifrontalen Cortex (dort sitzt das logische Denken UND die Suchtkontrolle!) und Thiamin-Mangel. Lies doch mal in Wikipedia den Eintrag über das Korsakow-Syndrom nach. Da geht es auch um Alkoholismus.
Ich hab das nur überflogen. Korsakow führt vielleicht etwas weit. Aber da wird einem klar, wie essentiell die B-Vitamine sind.

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
Allerdings steht in der Studie über Thiamin-Mangel und PMS ausdrücklich, dass B1 nur aus Lebensmitteln aufgenommen werden kann, nicht aber aus "Pillen".
Das hab ich leider nicht gefunden. Wo steht das?

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
Also habe ich gestern im Reformhaus eine Packung Bierhefeflocken und Weizenkeime besorgt. Erwartungsgemäß ist meine Tochter gleich so pur mit dem Esslöffel darüber hergefallen. Dass das Zeug auch besonders reich an Kalium ist, bestärkt mich nur in meiner Meinung. Sie soll das Zeug jetzt einmal wenigstens 4 Wochen lang nehmen und dann werden wir weitersehen.
Ich habe mir auch schon Bierhefe gekauft. Mir schmeckt das Zeug überhaupt nicht und die Packung steht schon seit Monaten herum. Außerdem vermute ich eine leichte Candida-Fehlbesiedelung bei mir, weshalb ich zunächst auf größere Mengen Hefe verzichten werde.
Vielleicht ist der B-Komplex Deiner Tochter nicht hoch genug dosiert?

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
Soweit ich verstanden habe, bist du seit langem Vegetarierin. Ich nehme an, dir ist auch bekannt, dass Vegetarier sehr in Gefahr sind, im Darm Fuselalkohol zu entwickeln, obwohl sie keinen Alkohol TRINKEN. (Übrigens kann sich unter Umstanden auch Vollkorntbrot nachts im Darm in Schnaps verwandeln.) In dem Artikel steht lang und breit, dass Alkohol verhindert, dass Thiamin im Darm ordnungsgemäß resorbiert werden kann. Vielleicht ist das für dich ein Denkansatz.
Seit gut einem Jahr bin ich keine Vegetarierin mehr. Ich wollte weniger Kohlehydrate und mehr Eiweiß zu mir nehmen. Seitdem haben sich meine Verdauungsprobleme verstärkt. Ich habe wohl arge Probleme, tierisches Eiweiß zu verdauen. (Passt i.Ü. zu KPU.) Zu Anfangs habe ich richtig nach Fleisch "gelechzt". Jetzt bekomme ich es kaum noch herunter. Ich vermute einen Zusammenhang mit den Venofer-Infusionen. Mein Eisenspiegel ist jetzt wieder aufgesättigt.

Ich weiß, dass Fuselalkohole aus unverdauten Kohlehydraten im Darm entstehen können. Aber woher weißt Du, dass das explizit Vegetarier betrifft? Das höre ich zum ersten Mal. Oder liegt es daran, dass Vegetarier im allgemeinen mehr Kohlehydrate zu sich nehmen?

Ich arbeite im Moment daran, herauszufinden, welche Lebensmittel mir keine Probleme mit meiner Verdauung bereiten. Vor kurzem habe ich mir das Buch von Christiane Northrup gekauft. Sie empfiehlt bei PMS eine proteinarme Ernährung mit 75% der Kalorien durch hochmolekulare Kohlehydrate. Das hat mir zu denken gegeben. Denn gerade in den Monaten, wo die PMS-Symptome zunahmen, habe ich vermehrt Fleisch gegessen.

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
Sie hat einen Riesenknick in der HWS, der jedenfalls unfallbedingt ist, aber wir alle können uns an kein Ereignis oder keinen Zeitpunkt erinnern, wo das passiert sein könnte. Leider haben uns bereits mehrere Orthopäden gesagt, dass der Schaden inoperabel ist.
Das ist echt blöd. Da kann man sich wohl nur mit den von Dir genannten Maßnahmen über Wasser halten.

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
Meine Tochter ist positiv ausgetestet auf oxodativen Stress. Hast du das auch machen lassen?
War mir bisher leider nicht möglich.

Zitat von alexandria Beitrag anzeigen
Die Vitamin D-Phase haben auch schon hinter uns. Fazit: Substituieren ist gut, vor allem im Winter. Aber auch wenn der Spiegel steigt, ändert das nichts an den metabolischen und endokrinen Problemen. Es ist tatsächlich ein Schräubchen im System, aber leider nicht das ausschlaggebende.
Das ausschlaggebende vielleicht nicht. Vor allem endokrine Probleme können aber mit Vitamin D-Mangel zusammen hängen. Das weiß sogar die Schulmedizin, denn sonst hätte meine Radiologin nicht das Vitamin D von sich aus getestet.
Vorher habe ich schon 1000 i.E. genommen. Jetzt nehme ich seit einer Woche 3000 oder 4000 i.E. täglich und ich merke auf jeden Fall einen Unterschied. Die Laune ist besser und ich fühle mich wacher.


Noch eine andere Frage: ich stoße immer wieder auf das Thema Belastungen mit Schwermetallen, insbesondere Amalgam. Hast Du Dich da auch schon schlau gemacht? Das ist für mich Neuland. Ich hab immer gedacht, das sei nicht mein Thema, weil ich keinerlei Füllungen habe. Jetzt habe ich aber gelesen, dass eine belastete Mutter in der Schwangerschaft bis zu 50% an das Kind weitergibt und sich auf diese Weise sozusagen entgiftet. Meine Mutter hat sehr wohl Amalgamfüllungen.


Und noch etwas. Du schreibst in einem Deiner ersten Postings, dass Du Kartoffeln aus Kaloriengründen meidest. Du meinst sicherlich, dass Du sie aufgrund des hohen glykämischen Index meidest, oder? Da hab ich zufällig etwas im Fernsehen gesehen; es ging um Ernährung für Diabetiker. Dort wurde empfohlen, die Kartoffeln erst abkühlen zu lassen und dann zu essen, z.B. als Kartoffelsalat oder als Bratkartoffeln. Denn dann bildet sich resistente Stärke, die vom Körper nicht verwertet werden kann und so den Blutzucker nicht belastet.
Das nur so am Rande. Denn als ich das sah, hab ich direkt an Dich denken müssen

Liebe Grüße,
katzespatz

Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

katzespatz ist offline
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Seit: 26.10.11
Noch ein kleiner Nachtrag:

Gestern Abend habe ich wieder mit Utrogest angefangen. Außerdem habe ich ja in den letzten Tagen Zink und Vitamin B 6 hochdosiert genommen. Heute ist der erste Tag seit Wochen, wo ich mich nicht wie getrieben fühle, etwas zu essen......

Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

alexandria ist offline
Beiträge: 37
Seit: 28.07.11
Hallo katzespatz !

War leider weihnachtsbedingt (Ist doch die stillste Zeit im Jahr, oder ?) zeitmäßig nicht in der Lage zu posten. Muss mich auch jetzt kurz fassen, aber ich wollte dir unbedingt etwas sagen, falls du es nicht schon kennst.

Seit 2 Wochen weiß ich, dass meine Tochter auch PMS hat. Vorher war es diffuser, aber jetzt ist es ganz klar, dass die aggressiven und paranoiden Schübe darauf zurückzuführen sind. Natürlich auch die Depressionen und der Heißhunger. Ich bin auf diese Weise im Netzt auf ein ganz neues Stichwort gestoßen, nämlich Progesteronmangel bzw. Östrogendominanz. Bingo, Progesteronwert meiner Tochter im Keller. Nur hat das bis jetzt keinen interessiert. Und als ich weitersurfte, habe ich das Gruseln bekommen. Falls du es nicht schon kennst, dann lies dich mal durch folgende Links:

strogen-Dominanz
http://www.dr-scheuernstuhl.de/files...rogesteron.pdf
Univ.prof. DDr. Johannes Huber
Schilddrse u. Pille (habe ich von heather)

Wir können weiterdiskutieren, wenn du dich da durchgelesen hast. Die Bombe ist, dass in einer der Seiten steht, dass auch Kinder und vorpubertäre Mädchen bereits darunter leiden können. Als meine Tochter 8 Jahre alt war, bekam ich aus verschiedenen Gründen den Verdacht, dass mit ihren Sexualhormonen etwas nicht stimmt. Ausnahmsweise nahm man mich ernst und machte einen Hormonstatus. Der war im Normbereich, aber das sagt - siehe oben - nichts aus, weil es wie bei der SD auf die RELATION ankommt. Und Progesteron wurde damals gar nicht angeschaut. Braucht man ja auch nur für die Schwangerschaft, also .... Naja.

Zum Amalgam: Weiß ich nicht wirklich. Angeblich reagiert die Epiphyse sehr empfindlich darauf. Trotzdem halte ich das Tamtam, das darum gemacht wird, für überzogen. Außerdem hat meine Tochter gerade mal 2 Plomben und die hat sie erst bekommen, als der ganze Zirkus bereits im Laufen war. Kann also nicht wirklich der Auslöser sein.

Dass B1 nicht aus Substitution aufgenommen wird, versuche ich noch einmal zu finden. Die Bierhefe ist auch nicht mein Fall. Aber Weizenkeime sind toll. Die sind billiger und schmecken lecker. Ich mache mir damit eine Art Müsli:1 Banane in Scheiben (Kalium, Tryptophan), 3 getrocknete Feigen (div. Mineralstoffe) in Bröckchen, 1 EL Sesamsamen (Kalzium), 1/2 EL Milchpulver und gerade soviel heißes Wasser, dass sich das Milchpulver löst und mir die Weizenkeime nicht bei den Ohren rausstauben. Befriedigt ganz ohne Zucker oder Stevia auch den sußen Zahn.

Das mit dem schleichenden Alkoholismus bei Vegetariern habe ich von einem Heilpraktiker, der mich von meinen jahrelangen nächtlichen Rückenschmerzen kuriert hat, die nicht vom Kreuz sondern von der Leber kamen. Auslöser - wie bei den Vegetariern - war der ach so gesunde Salat zum Nachtmahl. Der wird nicht mehr richtigt verdaut und fault im Darm. Die Gärgase werden zu Ammoniak (lies mal im Internet nach, was der mit deiner Leber macht) und Fusel. Ich habe es gleich gemerkt mit den Rückenschmerzen; andere merken es erst, wenn sie eine Säuferleber haben. Mittlerweile sagt dir jeder halbwegs vernünftige Arzt, dass du nach 15:00 kein rohes Obst oder Gemüse mehr essen sollst.

Sorry, ich muss Schluss machen.
Liebe Grüße bis bald
alexandria

Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

katzespatz ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 26.10.11
Hallo Alexandria!
Ich hoffe, Du hattest ein hattest ein schönes Weihnachtsfest mit Deiner Familie! Danke für die Links mit dem Progesteronmangel. Das kannte ich allerdings bereits. Ist ja der Grund, weshalb ich seit zwei Monaten Utrogest (natürliches Progesteron) nehme.

Vermutlich ist das Hormonsystem Deiner Tochter aus den Fugen geraten bzw. wahrscheinlich noch nie wirklich in Ordnung gewesen.
Bei mir vermute ich das auch. Allerdings wurde früher nie ein Hormonstatus gemacht. Deshalb habe ich die Pille vor einiger Zeit abgesetzt. Das hat aber nicht gereicht, der Körper konnte das von alleine nicht in Balance bringen. Ich vermute auch, dass meine SD-Unterfunktion von der jahrelangen Einnahme der Pille kommt.

Wahrscheinlich wird Deine Tochter nicht darum herum kommen, die Pille abzusetzen und den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Allerdings kann ich nur warnen, das vorsichtig zu tun bzw. Du solltest Deine Tochter sehr genau beobachten. Bei mir sind die Depressionen nämlich zunächst schlimmer geworden.

Ich habe mittlerweile durch Selbstbeobachtung wieder ein paar Dinge herausgefunden. In dem Buch von Christiane Northrup hatte ich gelesen, dass bei PMS eine kohlehydratreiche, vollwertige, fettarme, vegetarische Ernährung mit viel Obst und Gemüse und ohne weißen Zucker die Beschwerden lindern kann. Außerdem sollen die Schmerzen während der Periode besser werden. Und ich muss sagen, ich kann das nur bestätigen. Bei mir hat es funktioniert.
Die Monate vorher hatte ich ja wieder angefangen, Fleisch zu essen und auch sonst betont eiweißreich gegessen, damit der Blutzuckerspiegel unten bleibt. Mein PMS und die Schmerzen während der Tage wurden von Monat zu Monat mehr. Letzten Monat, nach Umstellung der Ernährung, hatte ich gar keine Schmerzen mehr.
Meine Lust auf Brot ist weniger geworden, seit ich ein Basenpulver mit hohem Kaliumanteil nehme. An Deinem Tipp mit dem Kalium war also auf jeden Fall etwas dran!

Viele Grüße,
katzespatz

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alexandria ist offline
Beiträge: 37
Seit: 28.07.11
Guten Tag, katzespatz !

Es freut mich, dass es dir besser geht und dass ich dir mit meinem Kaliumtipp helfen konnte.

Ja, wenn ich mir nun so anschaue, was das Progesteron im Körper so alles bewirkt, dann wage ich vorsichtig zu hoffen, dass das vielleicht der so lange gesuchte Schlussstein in dem medizinischen Gebäude sein könnte. Meine Tochter hat auch erstaunlich positiv reagiert, als ich es ihr erzählte, denn normalerweise versucht sie ihre Krankheit eher zu ignorieren.

Ich bin absolut deiner Meinung, dass die kohlehydratarme Ernährung, die sie wegen der Insulinresistenz einhalten musste, die Sache sehr verschlimmert hat. Serotonin hängt an Kohlehydraten und Vollkornbrot hat eine Menge Vitamine und Mineralstoffe, die auch die Sexualhormone unterstützen. Vor etwa 20 Jahren hat ein Arzt (Biologe? Ich weiß es nicht mehr.) eine These verbreitet, wie man mit Ernährung vor der Empfängnis das Geschlecht des zu zeugenden Kindes beeinflussen kann. Da war bei den ausdrücklich angeführten Lebensmitteln auch Vollkornbrot dabei. Er wurde damals zwar in allen Zeitungen zitiert, aber überwiegend lächerlich gemacht. Ich kann nur sagen, bei mir hat es funktioniert. Außerdem ist auffallend, dass es traditionell in der Geschichte genau in den Landstrichen weltweit einen hohen Bubenanteil gab, in denen viele Kartoffeln gegessen wurden (z.B. Preußen) bzw. vice versa sind Söhne Mangelware in den kartoffellosen Ländern (z.B. Japan).

Es kann kein Zufall sein, dass die dramatische Verschlechterung der Beschwerden meiner Tochter zeitlich verzögert etwa 3 Monate, nachdem sie mit der Pille anfing, zusammenfällt. In dem Buch von Eva Marbach steht dafür eine interessante und plausible Erklärung. Nämlich dass das künstliche Gestagen zwar empfängnisverhütend wirkt, aber die Progesteronproduktion nicht nur nicht ersetzt sondern sogar noch komplett verwirrt.

Du nimmst das Utrogest doch schon länger, nicht wahr? Spürst du schon eine wesentliche Wirkung, vor allem hinsichtlich der lateralen Probleme wie Depressionen? Nimmst du es oral? Prof.Huber und viele andere meinen ja, das sei nicht so gut, weil Darm und Leber nicht alles durchlassen, und empfehlen daher Cremen und Zäpfchen.Ich habe gleich gestern in meiner Apotheke nachgefragt. Mal sehen, was die machen können, denn natürlich wäre das Zeug auch bei uns rezeptpflichtig. Vorsichtshalber habe ich gleich auch Traubensilberkerze bestellt und das Bromelain aus Ananas (das geisterte schon vor vielen Jahren als weiblicher Jungbrunnen durch die Medien) aus
http://www.dr-scheuernstuhl.de/files...rogesteron.pdf

Könntest du mir vielleicht sagen, wie deine Östrogen- und Progesteronwerte genau waren, bevor du das Utrogest verschrieben bekamst? Ich würde das gerne mit den Werten meiner Tochter vergleichen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Ich kann erst wieder am Montag ins Internet. Ich wünsche dir also einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
alexandria

Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

alexandria ist offline
Beiträge: 37
Seit: 28.07.11
nur schnell ein Nachtrag:

„Utrogest“ und „Utrogestan“: Kapsel, die man auch vaginal anwenden kann. Wenn man sie schluckt, bekommt der Körper nur 10% von 100 mg Progesteron, und wenn man die Kapsel einführt, bekommt der Körper zwischen 60 und 70 % von 100mg Progesteron. „
::IESEN BERICHT KNNT IHR EUREN RZTEN ZEIGEN:::

Grüße
alexandria

Nachmittags unbändiger Appetit und Fressattacken!

katzespatz ist offline
Themenstarter Beiträge: 50
Seit: 26.10.11
Hallo alexandria!

Ich finde den Zusammenhang mit der Pille bei Deiner Tochter ziemlich offensichtlich. Vor allem, wo sie erst vor drei Monaten damit angefangen hat und sich nun eine Verschlechterung einstellt.

Zu mir: Ich habe jetzt seit zwei Monaten Utrogest Kapseln vaginal genommen. Anfangs waren zwei zu viel, vor allem war ich tagsüber unglaublich müde. Ich fange am 14. Zyklustag an mit einer Kapsel abends. Um den 20. Tag merke ich dann wieder eine Verschlechterung, dann nehme ich zusätzlich noch eine morgens. Ich experimentiere aber noch.

Das Utrogest hat meine Stimmung positiv beeinflusst. Eine allgemeine Aussage im Hinblick auf die Depressionen finde ich schwierig: Denn ich mache ja auch eine Psychotherapie, nehme NEM's, meditiere, mache Sport, habe meine Ernährung umgestellt etc.
Was ich aber sagen kann: Nach Absetzen der Pille ging es mir (wieder) sehr schlecht und die Stimmungsschwankungen in der zweiten Zyklushälfte waren heftig. Das ist mit Utrogest fast gar nicht mehr gewesen.
Meine Hormonwerte habe ich leider nicht zur Hand. Aber meine FÄ meinte auch, das sei eine absolute Momentaufnahme und könne einen Tag später schon ganz anders aussehen. Ich weiß aber, dass ich allein aufgrund meiner Werte das Utrogest nicht bekommen hätte. Aber meine Symptome waren einfach so eindeutig, dass meine FÄ mir das Rezept ausgestellt hat.

Ich habe hier im Forum gelesen, dass es auch eine Progesteron-Creme von Biovea glaube ich gibt, die frei verkäuflich ist. Ob die gut ist, weiß ich allerdings nicht. Auf jeden Fall sind die Cremes allesamt niedriger dosiert.

Wie alt ist denn Deine Tochter? Ich weiß nicht, ob Progesteron auch Mädchen in der Pubertät verabreicht wird. Ich bin ja schon ein wenig älter ;-)


Gegen PMS bzw. Progesteronmangel hilft:

Bromelain
Beta-Carotin (kein Wunder, dass ich immer so Hunger auf Karotten hatte)
Nachtkerzenöl zusammen mit Bromelain
Vitamin E
hochdosiertes B6

Mir hat total gut getan: Beifußtee. Der soll die Hypophyse anregen.


Achja, noch so am Rande. An Weihnachten hab ich mich mit einer Verwandten unterhalten, deren Tochter hatte als Kind schlimm Neurodermitis und war untergewichtig. Dann hatte sie eine Mandel-OP und ab da ging sie auseinander. Leider ist die Familie "schulmedizin-hörig". Deshalb habe ich das Gespräch nicht vertieft. Aber ich musste da an Dich und Deine Tochter denken. Das mit der Mandel-OP ist wirklich auffällig.

Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
katzespatz


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