Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

20.11.11 12:58 #1
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Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

BiancaSing ist offline
Beiträge: 798
Seit: 28.05.11
potential symptoms of a sulfur toxicity problem can include
broken capillaries, excessive bruising and bleeding, nose
bleeds and problems with sugar regulation as well as
decreased levels of 5 carbon sugars in the body
. Where
RBCs have a half life of 120 days in the body, it can take
several months for the excess sulfur to build to a point where
they have a cumulative effect on the G6PDH levels in the
RBCs. It is especially important for individuals using sulfur
based products to watch for signs of sulfur toxicity that
manifest over the course of several months, such as broken
capillaries, increased bruising, or decreased kidney function. If
you do see any of these symptoms you may want to consider
taking a break from the use of sulfur based products. The
addition of NADH should be helpful for potential problems with
G6PDH. When the G6PDH enzyme is not functioning properly,
it will lead to higher levels of free glucose which can lead to
bursts of insulin.
Autism: Pathways to Recovery, Dr. Amy Yasko

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

BiancaSing ist offline
Beiträge: 798
Seit: 28.05.11
Na ja, habe mich die letzten 11 Monate ausschliesslich um die Gesundheit gekuemmert und gesurft, gesurft,gesurft, gelesen, gelesen, gelesen....Dazwischen leider viele unsinnig Behandlungen gemacht und Geld an HPs und Aerzte veschwendet, die sich angeblich auf multisystemerkrankungen spezialisieren und mich noch mehr an die Wand gefahren habe. Geholfen haben mir wirklich die Ami tests, weil die ziemlich umfangreich sind und du eine erklaerung dazu bekommst (in Form von Buechern......) Leider bist du immer noch auf Aerzte angewiesen, denn man bekommt viel ohne Verschreibung, aber einiges leider nicht.

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

BiancaSing ist offline
Beiträge: 798
Seit: 28.05.11
Ach ja, nochwas. Bei mir bestand (auch nach dem Ami test....) der Verdacht auch zuwenig Magensaeure, nur irgendwie konnt mir das keiner bestaetigen (auch nicht nach der Kameraendoskopie). Jetzt habe ich kurzerhand neben meinem Verdauungsenzym mit 1 Tablette Betain Hcl (plus Pepsin) angefangen. Bingo!!! Verdauung deutlich besser, keine Gerausche mehr im Darm. Ich nehme an, das Essen kann jetzt mit den Enzymen und der zusaetzlichen Saeure schoen im Magen zerlegt werden. Sollte dann auch etwas den Stress vom Darm abnehmen. Bin uebrigens ueber Weihnachten und Neujahr etwas uebermuetig geworden. Rotwein, Sekt, Tomaten...Keine Reaktion! null, nix. Mache jetzt trotzdem daraus keine Gewohnheit. Und ich bin jetzt bei ca 48KG, immerhin.

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

Rike78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 19.02.09
Au weia.
Okay, werd vorsichtig sein mit dem Zeug.

Die Schwefelvergiftung jetzt mal außen vorgelassen: Hab ich das richtig verstanden, dass ein hoher BZ-Spiegel allgemein auf diesen Enzymdefekt hindeuten könnte?


PS: ... Äh... da warst du jetzt schneller als ich. Das Posting hier bezieht sich auf den Textausschnitt von Dr. Yasko.

Geändert von Rike78 (01.01.12 um 15:58 Uhr)

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

Spooky ist offline
Beiträge: 2.108
Seit: 13.12.06
Das mit der Magensäure kann ich auch bestätigen. Laut Klinghardt werden bei zuwenig Magensäure sämtliche Mineralstoffe und Spurenelemente nicht aufgenommen trotz hoher Dosen.

Ich berichte auch in meinem Threadt im Borreliose Unterordner über meine Therapie.

Enzyme und Betain HCL gehören dazu wie auch Gelber Enzia der erhöht die Magensäure auch.
http://www.symptome.ch/vbboard/borre...tokoll-22.html
Gruß
Spooky

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.801
Seit: 06.04.09
Zitat von Rike78 Beitrag anzeigen

Brigit, der Link funktioniert jetzt auch. Hab dran rumgebastelt, bis es klappte. Applaus bitte.


Haste verdient! Wo doch unsereins schon manchmal mit den einfachsten Aufgaben zu kämpfen hat.

LG, Brigitka

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.801
Seit: 06.04.09
Zitat von BiancaSing Beitrag anzeigen
Dabei fuehrt erniedrigtes Tetrahydrobiopterin (BH4) zu schwerern Verlaeufen bei parasitaeren Infektionen. Die Amis wussten das sofort und haben das auch quasi in meinem genetsichen Test bestaetigt.
Ist da bei Dir auch ein runtergeregesltes Gen für verantwortlich?

Habe gestern ein bißchen nach dem BH4 gegoogelt. Steht irgendwie auch in Zusammenhang mit Nitrostress. Das giftige Peroxinitrit verbraucht das massiv.
Peroxinitrit war bei mir aber schon bei 0 im letzten test.

Brigitka, nimmst du zufaellig viele Schwefelhaltige Sachen ein, zB Cystein, Methionin, Taurin, etc? Du koenntest auch unter dem hochregulierten CBS Enzym leiden (und dadurch niedriges BH4 und folgedessen schwerere Parasitaere Infektionen)? Hast du mal dein BH4 Spiegel messen lassen? Molybdaen-status (gaaaaannnnz wichtig um Schwefel zu entgiften.....)?
Nee eigentlich nicht, ab und zu ein bißchen Taurin wegen der Augen. Zwiebeln esse ich viele, habe drauf Appetit. und Knoblauchgranulat in die Salatsoße.
Könnte aber schon was dran sein. Habe Weihnachten mal ein bißchen von einem guten Roten getrunken. Was mir ein paar Tage geschwollene Knöchel eingebracht hat. Dachte, es läge am Alkohol...
Nach der ersten Albendazol Therapie hatte ich auch diese geschwollenen Knöchel und Zehen, und zwar mindesten drei Wochen.

Werde mir das mal abspeichern, ist ja alles so mühsam sich da durchzuackern. (Und auch noch durch englische Texte)
Ich hoffe ja noch daß sich wenn die Parasiten gekillt sind, sich einiges von alleine reguliert.
Aber schwerere parasitäre Infektionen trifft jedenfalls auch zu. Hatte schon lange Perioden, wo ich mich todsterbenskrank fühlte. Und Monatelang ohne Schlaf.
Habe gestern auch noch betain HCL Kapseln bestellt. früher hatte ich immer Pepsaletten verschrieben bekommen. Aber irgendwann hatte der Arzt nicht mehr mitgespielt.
Hhhhm, Molybdän ist das einzige, was ich nicht einzeln habe. Und vom Lef Mix nehme ich nur zwei Drittel Dosis, weiß nicht, ob das reicht.
LG, Brigitka

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.801
Seit: 06.04.09
Rike, habe eben nachgeschaut wegen der Gentests.

Bei der Indikation "Störung des Fremdstoffwechselmetabolismus" geht das voll auf Kasse und wird überhaupt nicht aufs Arztbudget angerechnet.

LG, Brigitka

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Rike78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 19.02.09
Bei der Indikation "Störung des Fremdstoffwechselmetabolismus" geht das voll auf Kasse
Träum ich?

Cool! Zu was für nem Doc geh ich denn damit am besten?

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

lealee ist offline
Rubrikenbegleiterin Entsaften / Mixen
Beiträge: 779
Seit: 05.02.10
Hallo Rike,

dieselben massiven Störungen des vegetativen Stoffwechsels, wie du sie beschreibst hatte ich auch, und zwar explizit nach einer Halsausrenkung durch einen Therapeuten, der am Kopf zog und gleichzeitig zur Seite riss. Danach machte sich die HWS durch knacksen, blockieren und Schmerzen bemerkbar und kurze Zeit später begannen schon die o.g. Beschwerden.

Nachdem ich mich eine Weile mit den Beschwerden rumplagte, kam ich auf das HWS-Thema das Kuklinski beschreibt und fing sofort mit der Behandlung an. Die Beschwerden gingen dann bald weg nach einer konsequenten physiotherapeutischen Behandlung (nach Maitland), wo u.a. die überreizten Hirnnerven wieder beruhigt wurden. Damit besserten sich auch schnell die Hirnsymptome, die nach der Ausrenkung auftraten, teils bewegungsabhängig, teils latent (Denkstörungen, Schwindel aller Art, Anrempeln an Hauswänden beim Gehen, das Gefühl, an Treppenstufen vornüber hinunter zu fallen, gelegentliches Zungenstolpern, nicht erfassen können, was einem gerade gesagt wird, etc.).

Zusätzlich hatte ich starken Nitrostress, Mitochondropathie, Histaminintoleranz, die ich mit (wenigen!) NEMs und Nahrungsumstellung sowie Maßnahmen zur Schonung der instabilen HWS erfolgreich bekämpfe. Braucht aber Zeit! Wichtig ist dabei, dass NEMs und Mineralstoffe erst nach einer Reduzierung des NO durch B12 genommen werden dürfen. Manches wird auch gar nicht vertragen. Ich kann z.B. bis heute keine größeren Dosen Zink vertragen. Der Bedarf an NEMs wurde bei mir getestet, keine Pauschalverordnungen.

Die Störungen des vegetativen Nervensystems wurden jedoch nicht durch NEMs sondern alleine durch die physiotherapeutische Behandlung besser und verschwanden schon nach kurzer Zeit ganz. Das Ganze dauerte bis zum völligen Verschwinden etwa 18 Sitzungen lang. Einige Symptome waren bereits nach eienr gezielten Behandlung dauerhaft weg, etwa immer wiederkehrendes, plötzliches Magenbrennen und plötzliche Hitze- und Herzrasenattacken bei ganz geringfügigen Anstrengungen wie z.B. Treppensteigen. Hier half eine Behandlung der Brustwirbelsäule. Andere Symptome, wie das ständige nächtliche Herzrasen, -stolpern, fiebriges Gefühl trotz niedriger Körpertemperatur (wie bei dir betrug auch bei mir die Körpertemperatur immer unter 37 Grad), nächtliches extremes Schwitzen und nächtlicher Harndrang besserten sich mit der Maitland Behandlung. Ich habe heute keinerlei dieser Beschwerden mehr.

Zeitgleich mit der physiotheratpeutischen und der Behandlung mit B12 befolgte ich alle Ratschläge von Kuklinski, die er in seinem HWS-Trauma-Buch beschreibt. Ich holte mir ein Dinkelkopfkissen, daraufhin hatte ich sofort morgens keine geschwollenen Augen mehr. Ich trug nur noch gut gedämpfte Schuhe und hatte abends nach anstrengenden Jobs weniger Stressgefühl und kaum noch Beschwerden. Erschütterungen und ruckartige Bewegungen versuche ich zu vermeiden so viel es geht.

Andere Symptome besserten sich, seit ich eine Leberreinigungsdiät machte und dabei bis heute konsequent meine Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigte und v. a. auf histaminarme Ernährung achtete. Die Auswirkungen von Histamin bei Histaminunverträglichkeit sind sehr viel weitreichender als ich vermutet hätte. Bei mir sind z.B. auch eine gewisse Form der inneren Unruhe nachts im Bett und Schlafstörungen dem Histamin geschuldet.

Ich kann aus meiner Sicht sagen, dass die Mitochondrienmedizin und Nitrostresstherapie sowie die Behandlung einer der Hauptursachen, der HWS-Instabilität bei mir voll ins Schwarze getroffen haben. Eine fundierte Befundung durch einen guten Arzt ließ dann auch keine Zweifel darüber aufkommen. Ich hatte Beschwerden bereits seit mehreren Jahrzehnten, erst die Halsausrenkung mit ihren unübersehbaren und gravierenden Auswirkungen brachte die Thematik ans Licht. Der Behandlungserfolg nach nun mehr fast 2 Jahren (mit Unterbrechungen wegen zwei Borreliosen, die ich mir noch nebenbei eingefangen habe) bestätigt die Richtigkeit der Behandlung.

Ich wünsche dir alles Gute!
LG Lealee


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