Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

20.11.11 12:58 #1
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Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Rike,

diese Information könnte auch für Dich interessant sein:

Insulin und Östrogen stehen miteinander in einer Wechselwirkung.
Östrogen fördert Schwankungen im Blutzuckerspiegel, das bedeutet, dass es die Bauchspeicheldrüse und das Insulin bei ihren Aufgaben behindert.

Die Folge davon ist ein wechselnder Blutzuckerspiegel, der manchmal zu hoch und oft zu niedrig ist.
Eine Östrogendominanz kann also auch noch die Beschwerden einer Unterzuckerung bewirken und die Entstehung eines Diabetes mellitus begünstigen.
Umgekehrt kann eine Insulinresistenz oder Diabetes eine Östrogendominanz verstärken. Im Fettgewebe, das eine häufige Folge der Insulinresistenz ist, wird nämlich unter anderem Östrogen gebildet.
So entsteht ein Teufelskreis von schlechter Blutzuckerregulierung und Östrogendominanz.
.....
strogen-Dominanz: Probleme bei der Blutzuckerregulierung

Ich habe nicht im Kopf, ob Du schon auf der hormonellen Schiene weiter gesucht hast? Aber das könnte tatsächlich eine Rolle spielen.
Wobei mir in diesem Zusammenhang auch wieder Umweltgifte einfallen, die ja die Hormone auch ganz schön durcheinander bringen können.

Grüsse,
Oregano

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

Rike78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 19.02.09
Hallo Oregano,

Östrogen wollte ich eh demnächst noch mal testen lassen. Zuletzt 08 oder 09 geschehen. Da hatte ich etwas zu wenig Östrogen. Zur Sprache kam damals schon die Möglichkeit eines vorzeitigen Klimakteriums (bin 33). Die Symptome würden ja z.T. passen.
Daher behalte ich meinen Östrogenspiegel so einigermaßen im Blick.
Kennst du dich auf der Hormonschiene aus? Welche Hormone könnten denn sonst noch eine Rolle spielen?
Ich weiß noch, dass meine Gynäkologin mit dieser Frage damals überfordert war und am Ende nur drei oder vier hat untersuchen lassen, die, bis auf das Östrogen, i.O. waren...

Hallo Bianca & Kullerkugel! Seid ihr noch bei mir?

LG

Rike

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Rike,

ich kenne mich mit den Hormonschienen nicht aus; - das Thema ist ja auch sehr komplex.
Aber ich denke, hier könntest Du Auskünfte bekommen, allerdings teilweise gegen Bezahlung:
Hormonselbsthilfe: Home (Dort gibt es auch eine Therapeuten-Liste).

Grüsse,
Oregano

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Rike78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 19.02.09
Super Seite!
Vielen Dank, Oregano!

Vegetatives Nervensystem spielt verrückt

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Rike...,

ich hatte noch viele andere Dinge zu tun...ich schaue aber rein bei Dir !

Wie passen Insulinresistenz und Unterzuckerungsprobleme denn zusammen?
Es wird mehr Insulin produziert , bis es wirkt ist der Wert höher...und wirkt dann plötzlich...und der BZ rauscht in den Keller...
Mir wurde beim Blutzuckertest auch ein INsulinwert ( indirekt ) gemessen. Nach getaner ARbeit blieb mein Insulin hoch statt auch wieder abzufallen....mit Diät "LOG" hat sich das reguliert. Histamin triggert Insulin...

Vitaminbomben und Betablocker....???? Letzteres würde ich sagen...

LG K.
__________________
LG K.

Geändert von Kullerkugel (19.12.11 um 09:37 Uhr)

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Rike78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 19.02.09
Huhuu!

Welcher BZ ist eigentlich normal/optimal? Also: nüchtern, nach dem Essen und 'dazwischen'? Und ab wann ist man als (noch?) Nicht-Diabetiker unterzuckert?

Bin am Überlegen, ob ich mir mal so ein BZ-Messgerät aus der Apo besorge, um meine Werte zu beobachten. Nur muss ich dazu natürlich wissen, wo ich denn eigentlich hin will/sein müsste. Diese Standardrichtwerte - nüchtern <100 und nach dem Essen <130 - scheinen ja doch etwas zu großzügig zu sein...

LG

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Rike78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 19.02.09
Hey Leute,

ich versuche mal, den Thread hier wieder aufzuwärmen, bzw. warmzuhalten. Habe nämlich neue Erkenntnisse, die mich verwirren. Vielleicht fällt da noch jemandem was zu ein?

Hatte gestern telefonischen Kontakt mit meinem HP, die Blutuntersuchungsergebnisse (großes BB, Allergietest) sind da. Ergebnis: nix!!! Alles in Ordnung. Ich habe keine Nahrungsmittelallergien/ - unverträglichkeiten. Es wurde alles Mögliche getestet und ich kann einfach alles essen. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet...
Und auch das große BB sieht ganz gut aus. Ferritin ist so na ja, aber auch noch im Rahmen, ansonsten ist alles okay. Sogar mein grottenschlechter Magnesiumwert vom Mai hat sich offensichtlich erholt. Mein Blut ist nicht übersäuert (sogar 'eher alkalisch', meinte er).
Das einzige, was ihm aufgefallen ist: die Leukozytose - mal wieder - und dass ich eine 'tendenziell schwache Bauchspeicheldrüse' (O-ton) habe und Kohlenhydrate schlecht verwerten kann. Okay, das mit den KH wusste ich auch vorher schon.

Habe die Ergebnisse noch nicht vorliegen, darum kann ich hier erst mal nur das schreiben, was er mir gesagt hat, werd sie aber in den nächsten Tagen in der Post haben.
Das, was ich bisher weiß, frustriert und verwirrt mich aber eher als dass es mich erleichtert. Ich kann alles essen. Super. Aber ich bin genauso schlau wie vorher, fühle mich genauso besch... und weiß jetzt immer noch nicht, was ich dagegen tun kann. Irgendwie hatte ich mir eine heftige Allergie fast schon gewünscht. Dann hätte ich die Allergieauslöser aus dem Speiseplan streichen können und fertig. Aber so?

Jetzt warte ich also noch auf das Ergebnis meiner Stuhluntersuchung auf Parasiten und auf das der Citrullintestung. Und wenn da auch nix rauskommt, bin ich wirklich ratlos.

Meine Fragen an euch:

- Wie aussagekräftig ist eine ph-Wert-Messung im Blut? Kann man trotzdem übersäuert sein, auch wenn der Wert alkalisch ist?
- Ist nach so einem Allergietest auch eine HIT ausgeschlossen?
- Kann eine 'tendenziell schwache BSD' ein Hinweis auf Insulinresistenz oder Hypoglykämie sein? Eher das Gegenteil, oder?
- Woher dieser super hohe EPX-Wert, wenn keine Allergie vorliegt??? Mögliche Parasiten mal außen vor gelassen: Gibt's noch andere Ursachen?
Kann er z.B. auch durch Stress vorübergehend so hoch sein?

Am Ende bleibt wieder nur die HWS als Auslöser. Aber diese Vielfalt an Symptomen? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen...

Hoffe, ihr habt noch Lust zu antworten.

LG

Rike

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.920
Seit: 09.09.08
Wuhu Rike,
die Ergebnisse der Untersuchung respektive die ART der Untersuchung wäre auch noch interessant - wurden alle sieben "Typen" untersucht?! Wikipedia

Auch der "Spielraum" der Untersuchungsergebnisse kann bei den "Referenzwerten" womöglich bei Dir nicht greifen; Also dass Du zB "durchschnittliche" Werte hast, Du aber trotzdem Probleme haben kannst. Verzeih, falls Du es schon mal erwähnt hast (hab nicht den ganzen Thread im Kopf) - hast Du schon mal eine konsequente Auslass- respektive Aufbau- Diät gemacht?! Also zB nichts mehr essen außer (Bio-) Reis oder (Bio-) Kartoffeln, 5-7 Tage lang. Verträgt man das gut (weniger bis keine Symptome mehr), dann probiert man eventuell (Bio-) Weizen-Teigwaren, verträgt man die nicht, dann natürlich nicht mehr essen, sondern beim Reis oder den Kartoffeln bleiben.

Gehen Kohlenhydrate gar nicht, dann mit (Bio-) Gemüse weitermachen. Also nach rund einer Woche isst man dann zusätzlich zu den Kohlenhydraten oder anstatt deren eine Gemüseart, nach rd 5 Tagen eine weitere usw usf; Wenn die Gemüse durch sind und auch hier keine starken (oder gar keine) Beschwerden mehr auftreten, nimmt man dann einen "Durchgang" sich die (Bio-) Öle, dann (Bio-) Eier und danach wiederum eine (Bio-) Fleischsorte dazu (so man Fleisch weiterhin essen mag), wieder jeweils ca 5 Tage. Beginnen würde ich bei (Süßwasser) Fisch, dann Geflügel und schließlich "rotes" Fleisch. Immer das, was man zuletzt nicht vertragen hat, kommt auf die persönliche "bis auf weiteres leider NEIN" - Liste. Letztlich kann man so auch noch eine (Bio-) Milch/Produkte-Unverträglichkeit entdecken (Milch ist kein Getränk).

All diese Nahrungsmittel roh bzw schonend gedämpft oder sanft geschmort, "scharf" gebraten sollte nur selten werden.

So kann man feststellen, auf welches Nahrungsmitel man tatsächlich "reagiert" und lässt es dann zukünftig konsequent weg. Eventuell nach Monaten oder Jahren wieder einemal dieses Nahrungsmittel ausprobieren, vielleicht geht es dann ohne anherige Probleme, und man kann es dann regelmäßig - im Abstand von Wochen - wieder genießen. Bei Getränken kann man es ebenso machen, am Besten beginnt man bei überprüftem Wasser und (Bio-) Kräuter/Tees, usw usf. Ich schrieb deshalb vorher immer das "Bio-" in Klammern, weil man auch da zu herkömmlichen "Industrie"-Produkten leider einen großen Unterschied bemerken kann - wenn man auf die vielen Herbi- bzw Pestizide oder andere durchaus "giftige" Verunreinigungen (zB aus Düngung) im Produkt selbst entsprechend reagiert.

Man mag es kaum glauben, aber logischer Weise sammelt sich in jedem Produkt, angefangen von der Pflanze am Feld bis hin zum Tier, welches diese Pflanzen fressen muss, dieses "künstliche" Zeugs immer mehr an. Beim Meeresfisch wissen wir dies bereits seit längerem (Schwermetall- und Kunsstoff-Einlagerungen), also dass jene Fische an oberster Stelle der Nahrungskette am meisten belastet sind. Und bei "Fleisch" darf man die weiteren "Zusatzstoffe" auch nicht außer Acht lassen: Medikamente (Antibiotika, Hormone, ...)! Auch Viehwirtschaften sind eine (leider zu) gute Pharma-Kundschaft. Also bei so einer Diät am Anfang am Besten nur Bio-Produkte zu sich nehmen, nach der 1. Durchtestung auch herkömmliches, weil man als "Endverbraucher" auf die "Industrie-Gifte" entsprechend reagieren kann...

Eine solche konsequente Diät würde zwar leider Wochen bis Monate dauern, bis man womöglich beim "Schuldigen" angekommen ist, aber damit weiß man es sicher.

Und am Ende war/ist es dann unglücklicher Weise vielleicht doch etwas anderes, zB die Stress auslösende HWS oder bzw und (gleichzeitig) unentdeckte "Untermieter"...
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Rike,

Ergebnis: nix!!! Alles in Ordnung. Ich habe keine Nahrungsmittelallergien/ - unverträglichkeiten. Es wurde alles Mögliche getestet und ich kann einfach alles essen. D
Was für einen Test hat der Hp denn gemacht?
Im allgemeinen sagen negative Allergietests nichts über Intoleranzen aus und andersherum.

Grüsse,
Oregano

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kari ist offline
Moderatorin
Leiterin Video
Beiträge: 3.087
Seit: 16.05.07
Zitat von Rike78 Beitrag anzeigen
Am Ende bleibt wieder nur die HWS als Auslöser. Aber diese Vielfalt an Symptomen? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen...
Hallo Rike,

bedeutet das, dass du chronische Viren-oder Bakterienbelastung nun ausschließt?
__________________
LG - kari


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