Erschlagen, erschöpft und permanenter Druck im Kopf

24.10.11 15:27 #1
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Erschlagen, erschöpft und permanenter Druck im Kopf

Momo911 ist offline
Beiträge: 19
Seit: 25.07.11
Schönen Abend,
möchte mich auch dazu äußern. Schau mal unter Neuroborreliose, Epstein-Barr Virus, Impfschaden (u.a. Polio steht im Verdacht für Langzeitschäden), Zahnamalgam, HWS-Instabilität bzw. Atlas, aber auch schon erwähnte Nahrungsmittelunverträglichkeiten können solche Symptome auslösen. Die Liste ist leider sehr lang und die Ärzte meiden Patienten mit solchen unklaren Symptomen, weil sie befürchten, dass sie nichts finden. Hier im Forum gibt es gute Seiten zu den genannten Themen. Ich schätze, Du musst Dich da durchbeissen um eine Übersicht zu bekommen. Ich habe mich intensiv mit diesen Themen befasst - aber kein greifbares Ergebnis bis heute. Bei mir war/ist eine chronische Hirnhautentzündung, Amalgam und erhöhte Borrelienwerte im Blutbefund unter Verdacht. Eventuell kann ein guter Labordiagnostiker etwas finden, ich bin gerade dabei, einen guten zu finden um ein paar Tests machen zu lassen. Die Schulmedizin hat keine Freude mit den vermuteten Ursachen und kann sie z.T. gar nicht definitiv feststellen. Ein psychisches Problem ist einfach zu diagnostizieren. Alles Gute und LG Momo911

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Dunkelziffer
Themenstarter
Zitat von BunnyDog Beitrag anzeigen
hallo Dunkelziffer
Auf welche Weise geschah dieser Kontakt?
Wir streunten als Kinder halt so durch die Gegend und irgendwo in Nähe einer Sammelstelle lag eine kleine Pfütze Quecksilber am Boden.
Ich spielte damit ein wenig in den Händen (kaum länger als eine Minute), als jemand mich beobachtend erwähnte, dass Quecksilber giftig sei.
Ich hab keine Ahnung mehr, ob ich dann Zuhause die Hände gründlich gewaschen habe.

Zitat von BunnyDog Beitrag anzeigen
Da deine Symtome ein Stück weit den meinen gleichen, hätte ich an dich vier Fragen:
  1. Empfindest du deine Beschwerden jeden Tag als gleich stark?
  2. Würdest du dich als Wetterfühlig oder -empfindlich bezeichnen?
  3. Wie fing es an, plötzlich oder schleichend?
  4. Wie alt bist du, wie schwer und wie gross?
Die Beschwerden sind erschreckend konstant, ich konnte an keinem einzigen Tag über all die Jahre behaupten, dass es mir nur eine Minute lang gut ging.
Dennoch gibt es Schwankungen: Gegen Abend sind die Symptome stärker.
Das Schlafen ist kaum erholend, guter Schlaf jedoch bringt eine minimste Linderung am Morgen.
Alkoholkonsum zerstreut etwas die Aufmerksamkeit auf die Beschwerden, aber macht sie nicht besser.
Stress aller Art (Körperliche Belastung, Arbeitsdruck, Lärm etc...) verstärken die Symptome.

Es gibt wie ein Grundniveau der Stärke der Beschwerden. Verschlimmern können sie sich und kehren dann wieder auf das Grundniveau zurück, welches aber noch immer extrem belastend ist.


Denke nicht, dass ich wetterfühlig bin.


Schwer zu sagen ob die Beschwerden schleichend oder plötzlich eintraten.
Ich kann mich noch erinnern, wie ich als junger Teenager auf einmal irgendwie neben mir stand, ähnlich dem Zustand, wie ihn Leute bei einer Panikattacke schildern, benommen und irgendwie nicht so richtig da.
Dies geschah plötzlich und diesen Zustand erlebte ich dann immer wieder, manchmal für einen bis zwei Tage, dann war es wieder ok.
Nach einer extrem belastenden Beziehung wurde dieser Zustand chronisch,
Der Kopfdruck jedoch kam erst später dazu, eher schleichend.

Bin 172, ca. 64kg und ungern 29 (lol).



Zitat von exilim Beitrag anzeigen
hallo, mir scheint es so, als würde das auf einen Magnesiummangel hindeuten. Mache mal einen Test mit Magnesiumcitrat, da verspürt man eine Besserung schon innerhalb einer halben Stunde.
Hab ich schon versucht, also diese Päckchen mit Pulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Orange, Zitrone und Grapefruit)?
Half leider nichts :/

Geändert von Dunkelziffer (26.10.11 um 18:10 Uhr)

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exilim ist offline
Beiträge: 34
Seit: 25.10.11
hallo dunkelziffer,
wenn du diese: Magnetrans® direkt-granulat 375 mg / 300 mg-Tütchen genommen hast, da handelt es sich um Magnesiumoxid, dieses kann der Körper nur schlecht verwerten, das bringt fast gar nichts, das gut verwertbare Magnesium ist das Magnesiumcitrat.

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Dunkelziffer
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Zitat von Momo911 Beitrag anzeigen
Schönen Abend,
möchte mich auch dazu äußern. Schau mal unter Neuroborreliose, Epstein-Barr Virus, Impfschaden (u.a. Polio steht im Verdacht für Langzeitschäden), Zahnamalgam, HWS-Instabilität bzw. Atlas, aber auch schon erwähnte Nahrungsmittelunverträglichkeiten können solche Symptome auslösen. Die Liste ist leider sehr lang und die Ärzte meiden Patienten mit solchen unklaren Symptomen, weil sie befürchten, dass sie nichts finden. Hier im Forum gibt es gute Seiten zu den genannten Themen. Ich schätze, Du musst Dich da durchbeissen um eine Übersicht zu bekommen.
Hallo Momo,

Ich weiss gar nicht so recht, auf was ich alles schon getestet wurde.
Das Problem ist, ich sammle leider keine Berichtkopien.
Durchbeissen werde ich mich bestimmt, auf der Suche nach Ideen oder noch unbeachteten Möglichkeiten.
Die Stellung des Atlaswirbels möchte ich schon seit einiger Zeit prüfen lassen.

Was mir noch einfällt - und ich mach mir noch heute desswegen Vorwürfe:
Als Junge (ca 6 oder 7 Jahre) war ich mit den Eltern in den Ferien. Wir gingen einen Besichtigungsturm aus Stahl hinauf. Ich hielt mich die ganze Zeit über am Geländer und als wir unten wieder ankamen, waren meine Hände ekelhaft klebrig. Ich schrie um ein Tüchlein um die Hände zu putzen, als die Mutter noch mit jemand am Schwatzen war und mich ignorierte, leckte ich mir aus Trotz die Hände ab.
Einige Tage später bekam ich hohes Fieber und üblen Herpes (der noch heute bei Stress oder Erklätungen ausbricht).
Meine Befürchtung ist, dass ich mir damals noch so einiges anderes eingeholt habe.

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Dunkelziffer
Themenstarter
Zitat von exilim Beitrag anzeigen
hallo dunkelziffer,
wenn du diese: Magnetrans® direkt-granulat 375 mg / 300 mg-Tütchen genommen hast, da handelt es sich um Magnesiumoxid, dieses kann der Körper nur schlecht verwerten, das bringt fast gar nichts, das gut verwertbare Magnesium ist das Magnesiumcitrat.
Ok, schreib ich mir auf.
Hab, seit ich hier rumstöbere schon eine ganze Liste mit "Versuchen" oder abzuklärenden Dingen.

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exilim ist offline
Beiträge: 34
Seit: 25.10.11
hast du in der vergangenen Zeit schon mal entgiftet, mit gemahlenem Mariendistelsamen, Chlorella und was es da noch so alles gibt?

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Dunkelziffer
Themenstarter
Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung über Entgiftung. Kommt halt einfach darauf an, was man dabei zu sich nehmen muss, aber wenns nicht schadet, dann bin ich gerne bereit eine Kur anzugehen.

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exilim ist offline
Beiträge: 34
Seit: 25.10.11
Gifte sammeln sich in der Leber an, habe gerade mal gegoogelt und habe diese Seite gefunden Die Leber durch eine Leberreinigung entlasten. Da gibt es sicherlich noch weit mehr darüber zu lesen. Ich habe mir in einem Kräutershop Mariendistelsamen gemahlen, morgens und abends einen Teel. und Chlorella-Kapseln besorgt. Man sollte, während man entgiftet bis zu 3 Ltr. trinken, damit die freigesetzten Gifte vom Körper entsorgt werden können.

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Dunkelziffer
Themenstarter
Danke für den Link
Entgiftung scheint hier ein stark verbreitetes Thema zu sein, werde da bestimmt Infos finden.

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Momo911 ist offline
Beiträge: 19
Seit: 25.07.11
Hallo,

wie schon erwähnt, habe ich einige Bücher über Impfschäden (Serum mit Lebendviren - oft schlecht gereinigt), Borreliose (Neroborreliose), ... gelesen und ich denke dass Infektionen öfters vorkommen als wir glauben und oftmals Viren/Bakterien sich in unserem Körper befinden und deren Stoffwechselprodukte wirken neurotoxisch bzw. belasten permanent oder zeitweilig, wenn sie aktiv sind, das Immunsystem. Borreliose ist schwer nachzuweisen und Epstein-Barr Virus (eine Herpesart) ist in Amerika bekannt und wird auch als Auslöser für Krankheiten anerkannt. In Europa ist das anders. Es gibt dazu Blutuntersuchungen, die der Hausarzt veranlasst - die Frage ist, wie der Arzt das Ergebnis interpretiert bzw. wie weit er sich dabei auskennt. Ich habe vor kurzem einen Blutbefund machen lassen - mit hohen Lyme-Borreliosewerten und hohen Epstein-Barr-Werten. Das örtl. Labor samt Hausarzt war nicht in der Lage, die Sache weiter abzuklären - die kannten nicht mal die weiterführenden Labortests. Denn der normale Bluttest beim Hausarzt ist mal eine grobe Abklärung - dann muss man weitere genauere Tests machen um ein Ergebnis zu erhalten. Neuroborreliose ist so eine Sache - die Untersuchungen sind in jedem Fall anzweifelbar - es ist oft Sache des Arztes. Jedenfalls hatte ich schon Kontakt mit dem Hygieneinstitut (Immunbiologie) in Wien - Borrelientest wie LTT bzw. Western Blot machen die dort. Ein guter LAbormediziner kann da schon was rausfinden bzw. weitere Hinweise finden - nur wer ist das? Ich bin derzeit noch auf der Suche nach Tipps aus meinen Bekanntenkreis.

Jedenfalls: Achtung bei Antibiotika - die helfen nicht wirklich. In der Naturheilkunde werden Pflanzen eingesetzt, die antibiotisch wirken bzw. antifungizid wirken. Kren, Knoblauch, Ingwer mögen die Viren nicht - Knoblauch wurde sogar bei AIDS-Kranken mit sehr gutem Erfolg eingesetzt, weil er als einziger (der Wirkstoff Allicin) die Blut-Hirn-Schranke passieren kann und sogar das zentrale Nervensystem reinigen kann. Es ist halt eine Langzeittherapie mit 1-2 Zehen Knoblauch jeden Tag.

Ich selber bin gerade dabei, das zu machen. Heilerde ist sicherlich auch eine gute Sache und vor allem, Du kannst es ausprobieren - auch längere Zeit - und brauchst Dich nicht vor Nebenwirkungen zu fürchten. Außerdem sind Schwitzbäder, die höher als 42 ° haben dafür gut, im Körper Viren/Bakterien abzutöten. Ich weiss nicht wie Du über Erfahrungen der Naturvölker denkst, aber die nehmen bei Infektionen antibiotische Pflanzen und machen regelmäßig Schwitzkuren und haben die wilde Karde ausgegraben und verspeist.

Ich glaube nämlich, dass ich auch so eine Infektion habe und mein neurologischen Probleme und ständige Schmerzen auf eine chron. Entzündung zurückzuführen sind - und da wären ja Viren / Bakterien der Auslöser. Die von Dir beschriebenen Symptome kenne ich alle - die Ursache kann halt vielfältig sein. Es ist schon möglich, dass Du Dir damals als Kind eine Infektion geholt hast, die nie wirklich ausgeheilt ist und die latent im Körper lauert und Beschwerden macht.

Ich gehe seit 4 Wochen zu einer Osteopathin und bin der Meinung, dass es mir hilft und hoffe, dass sich mal ein Ergebnis sprich eine Ursache herausstellt die meinen Verdacht bestätigt oder halt ein Ergebnis liefert. Ich hatte vor Jahren Probleme mit Zahnamalgam, auch da können Schäden zurückgeblieben sein. Und es können mehrere Dinge zusammenspielen, es muss ja nicht nur eines sein.

Jedenfalls ist mein Programm über den Winter folgendes:
regelmäßige, heiße Bäder
Heilerde, Vitamin C, den Tag 1-2 Knoblauchzehen, am Abend eine Portion frischgeriebenen Kren mit Schafyoghurt, Misosuppe
gesundes Essen, kein Naschen, Vollwertgetreide und viel Gemüse/Obst
frischgepresste Obstsäfte Karotte und rote Rübe, wilde Karde
Eine Leberreinigung halte ich für eine gute Sache, die könnte ich noch aufnehmen - mal sehen, dass es nicht zu viel wird.

Siehe im Internet: Wolf-Dieter Storl "Borreliose natürlich heilen"
Monika Falkenrath "Volkskrankheit Borreliose"

Es geht dabei aber generell auch um Infektionen und nicht nur um Borreliose.

So, ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen liefern. Ich glaube, dass Naturheilverfahren der richtige Weg sind und auch eine Lebens- bzw. Ernährungsumstellung. Ich kann auch zu Chi Gong raten, habe damit gute Erfahrungen gemacht. Liebe Grüße und alles Gute, momo


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