Hilfe, keine Lösung! Verschiedene Symptome

21.10.11 11:35 #1
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Logemann
Hallo an Alle!

Ich bin neu hier und hoffe das vielleicht irgendjemand einen Rat weiss.
Mir geht es seit 4 Jahren äußerst wechselhaft. Das reicht von tiefster Verzweiflung bis Euphorie. Ich bin aber definitiv nicht manisch depressiv

Leider wird meine GEschichte etwas länger. Es geht nicht kurz. Ich halte mich aber kurz. WER NICHT VIEL LESEN WILL SPRINGT EINFACH ZU "AKTUELL".

Ich bin 33 und leide seit meiner Teenagerzeit an Depressionen. Mal mehr mal weniger. Richtig schlimm war es nur Phasenweise und außerhalb dieser Zeiten war ich immer ein Lebensbejahender und lustiger, fröhlicher Mensch. Die Depressivität war eigentlich nicht mein Problem, da ich schon immer ein wenig depressiv war und sich somit ein gewisser Gewöhnungseffekt ein gestellt hat Bei den Depris ging es um die typische Depris die man halt so hat in der Teenagerzeit. Ich kam nicht so richtig davon los, da ich zusätzlich noch eine beschissene Kindheit hatte und eine beschissene Schulzeit. Was solls. Ich möchte das nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Vor ca. 10 Jahren kam dann noch eine Depersonalisationsstörung hinzu. Nicht schön, aber erträglich, zumal ich damit einigermaßen gut umgehen konnte.

Erst vor ca. 5 Jahren stellten sich bei mir vermehrt körperlich Probleme ein, die übrigens in einer 7 Jahre dauernden (guten!) Psychotherapie nicht verschwanden. Mir ging es durch die Therapie mental besser und sie hat mir wirklich unglaublich viel gebracht, aber die körperlichen Beschwerden blieben. Die Beschwerden hatte ich teilweise schon länger als 5 Jahre, besonders die Schmerzen im Rücken/Nacken hatt ich schon länger.

Da wäre zu nennen, damit fing es an:
- Nackenschmerzen, mit wechselnder Seite. Im Laufe der Jahre von Links nach Rechts und umgekehrt. Ekelhafter, ziehender Schmerz auch in Ruhe.
- Rückenschmerzen: zwischen den Schulterblättern.
- Hüftschmerzen im Gelenk links. Das kam mal für ca. 2 Jahre vor und ist nun weg.
- Fussschmerzen im Fuss drin. Akut vorhanden.
- Kniegelenksschmerzen. Ich konnte für ca. 2 Jahre nicht mehr richtig aufstehen, wie ein alter Opa. Mal recht, dann links schlimmer. Dann beide. Nun isses, warum auch immer, weg. JEdenfalls kann ich wieder normal aufstehen ohne mich wie ein alter Mann zu fühlen.
- Tinnitus

Diese Schmerzen sind nun, bis auf den Fuss, ertträglich bis nicht mehr vorhanden. Das ist ein Wunder! Aber sie können auch wieder auftreten. Ein paar Jahre lang haben mich diese Schmerzen bis zur Hoffnungslosigkeit fertig gemacht, da es keine Lösung dafür zu geben schien. Erst durch einen anderen Lebenswandel und Physiotherapie und Nachurngsergänzungsmitteln verschanden diese langsam.

Dann kamen dazu vor 2 Jahren:
- Tinnitus! Kein EInzelton, nie. Es ist ein hohes Rauschen.
- Herzrhythmusstörungen, vorzusweise Nachts.
- Plötzliches (Schlagartiges!!!!) erwachen immer so gegen 3. Von 0 auf 100 in 1 Sekunden sozusagen. Nicht schreckhaftes erwachen, ich war dann einfach wach. Schrecklich!
- Herzrhythmusstörungen
- Herzstolpern: richtige Aussetzer ohne Grund, einfach so, aus heiterem Himmel. Kein Stress in dem Moment, keine nerviges Kind, nix. Ich dachte in dem Moment ich muss auf das Herz hauen damit es weiterläuft. Teilwesie für 2-3 Sekunden.
- Beim Aufwachen heftigste Kopfdreher, Depressionen, Angst, Panik.
- Alles wird besser beim Aufstehen
- Allgemein nicht belastbar - alles streng körperlich voll an. (nicht mental!) Opa-Gefühl.

So, dieser ganze Kram, meine Herzsymptome, sind schienbar nicht mehr da. Ich hatte das gut 2 Jahre. Nun ist mein Herz einigermaßen ruhig, schlägt gleichmäßig, keine Stolperer mehr, keine Rythmusstörungen. Das AUfwachen passiert nicht mehr. Die Depris beim Aufwachen nachts sind geblieben.

"AKTUELL"

Zur Zeit am schlimmsten:

- Depressionen und ein allgemeines starkes Unwohlsein
- Gefühl nicht da zu sein, benommen, tüdelig
- Übelkeit (im Kopf)
- Appetitlosigkeit
- Schwindel, eine Art Drehgefühl im Kopf als wäre alles am vibrieren im Hirn.
- Schwer klare Gedanken zu fassen.
- Druck in der Brust
- Atemnot
- leichte Nackenschmerzen
- Fussschmerzen
- Ganz selten Panikanfälle (1x im Monat oder seltener)
- Seit 2 Jahren schlafen Nachts immer meine beiden Arme ein, vorzugsweise der linke. Aber nie das die schlaff werden. Ich wache davon auf und fühle mich dann voll scheisse. Wenn ich dann aufstehe wirds besser. Dann gehts wieder und die Arme sind wieder da. Sie sind aber auch nicht wirklich, eher so vibrirend-kribbelig wie leicht mangeldurchblutet. Mein Kopf ist dann matsch.
- Schmerzen im Brustbereich, leicht, ziehen und drücken.
- leichtes ziehen, Fingerkribbeln, im linken Arm.
- Kurzatmigkeit sogar im sitzen und liegen (ist jetzt besser geworden)
- nicht belastbar. Wenn ich in den 3 Stock per Treppen gehe klopft mein Herz aals wäre ich eine Runde gejoggt.
- Sport fast nicht möglich, da nach kurzer Zeit völlige Erschöpfung. Das habe ich probiert. Es gibt keinen Trainingseffekt. Eher wird mir übel bei Sport.
- Allgemine unbelastbarkeit. Opa-Gefühl.
- Fühle mich fremd mir und der Umwelt gegenüber
- Lustlosigkeit
- Ruhelosigkeit
- Engegefühl im ganzen Körper
- Herz schlägt komisch, irgendwie bis zum Hals, aber ruhig.
- Herz schlägt inzwischen so ruhig und langsam, dass ich denke es bleibt bald stehen.
- manchmal wackelige Beine
- Tinnitus: kein Einzelton, Eher wie ein hohes Rauschen. Tritt manchmal in den Hintergund und dann gehts mir auch generell besser.

Freitag war das so schlimm, dass ich völlig durchgedreht bin. Ich wurde natürlich panisch, aber auf eine andere, komische Art. Ich kenne Panik und kann gott sei Dank damit umgehen. Ich sass an einer Arbeit und plötzlich ging es los:
Übelkeit, Schwindel, Angst, flaues Gefühl im Magen, kalter Schweiss, Atemnot als würde ein Lster drüberfahren, Druck auf der Brust aber keine Schmerzen. Das ganze ging in heftigster Intensität ca. 0,5 bis 1 Stunde. Die NAchwirkungen dauterten 2-3 Tage. Ich hatte natürlich Angst das das wiederkommt.
Meine Lungen waren an dem Tag so frei wie nie. UNgewöhnlich. An den Tagen zuvor und am selben Tag fühlte ich mich gut wie nie. Komisch. Jedenfalls fürhle ich mich den ganzen Abend und die Tage danach so, als hätte mir jemand mit dem Hammer einen drübergezogen. Bekannt warmir der Zustand aber schon: beim Blutspenden, wenn der Kreislauf absackt, das fühlt sich so an. Nur der ist am Freitag nicht abgesackt! ABer es war dasselbe gesaamt Gefühl. Ehrlich gesagt kenne ich viele beschisse Zustände, aber den kannte ich noch nicht. Von den Symptomen her würde ich es als Schock einstufen. Worauf, keine Ahnung!

Zu den genannten Depressionen: die beziehen sich nicht auf "mich mag keiner" oder "ich bin so ein schrecklicher MEnsch" oder weiss der Geier was. Ich habe die jetzt schon seit 2 Jahren ganz schlimm, weil ich einfach keine Lösung finde für meine Symptome. Ich bin trotzdem total aktiv, habe 2 Kinder, freue mich eigentlich des Lebens (jedenfalls möchte ich das), schlafe normal und gut, habe keine Trauer oder so,also alles was für eine (mir bekannte) reine Depression an Symptomen da sein sollte fehlt. Ich kenne Depris und Depressionen! Bei mir geht es um ein Gefühl der völligen Machtlosigkeit gegenüber meinen Symptomen, dem sich Scheisse fühlen.

So, vielleicht weiss ja jemand was das sein könnte, da meine Ärzte seit 2 Jahren alles mögliche gecheckt haben (mehr schlecht als recht würde ich sagen). Ich habe alles, wirklcih alles ausprobiert. Keine Lösung. Genommen habe ich alle möglichen Formen von Nahrungsergänzungsmitteln. Antidepressiva hatte ich mal, sogar Neuroleptika. Dadurch wurde es nicht besser, eher schlimmer. Ich habe mit alle möglichen experimentiert. Dachte lange Zeit es käme von der HWS. Nix da.

Das komische ist: ohne Grund (wirklich OHNE) ist es dann plötzlich besser. Ich fühle mich dann wie neu geboren, alle Probleme sind dann weg, Kopf frei, kann mir nicht vorstellen das es jemals anders war und wieder schlechter sein könnte. Es sind nicht wirklich alle Symptome weg, aber so gut wie oder zumindest erträglich. Sie sind mir dann egal. Ich habe dann wieder Freude ohne Ende, Lust auf Menschen, Lust auf Leben, eine Ruhe wie nie. Das hält aber nur ca. 1-2 Tage an, im Glücksfall eien Woche. Allerdings bin ich dann treotzdem nicht körperlich belastbar, nur diese Schummerige und Benomme plus Magen und Darm Störungen verschwindet und ich bin einfach glücklich. Seltsamerweise. Aber ehrlich gesagt, jist das länger nicht mehr passiert.

Schlechter wird alles durch:
viel trinken (die empfohlenen 2-3 Liter am Tag). Wenn ich wenig trinke gehts mir viel besser. Viel essen macht es schlimmer. Unter Belastung wird es schlimmer, aber nicht immer. Das sind die beiden einzigen Dinge die ich jemals herausgefunden habe.

Besser wird es durch: guten Schlaf. Ich weiss aber nicht wie der zustande kommt! Manhcmal schlafe ich tief und fest. Immer wenn es mir besser ging, plötzlich und schlagartig, kam das am kommenden morgen beim Aufwachen. Alles war plötzlich gut. Aber im Verbund mit einem tiefen Schlaf, erinnerbaren Träumen (egal ob böse oder gute). Aber wie der Zustande kommt weiss ich nicht. Besser isses auch dann wenn der Tinnitus kleiser wird.

Was ist da los? Man könnte jetzt meinen, dass es Depressionen sind. Aber es könnten auch Depressionen sein die durch die körperlichen Symptome kommen. Depressionen lösen nicht alle der oben genannten Symptome aus. Das ist eher wie die Frage nach Henne und Ei.

Meine Vermutung: das EInzige was auf mich passt wäre eine HErzschwäche. Die Idee kam mir erst heute. Aber es passt: Ich bin nicht belastbar. Nach einem Stock Treppenstiegen rast mein Herz und ich bekomme kaum Luft. Mangeldurchblutung nachts, sowohl Arme als auch Gehirn. Daher wird es beim Aufstehen besser und verschwindet. Auch die Enge in der Brust, die Probleme im linken Arm (nie rechts), die Luftnot, die Muskelverspannungen udn Schmerzen die kaum therapierbar sind. MAcht das SInn??? Vor allem das mir nachts die Arme einschlafen und es immer dann schlechter ist am nächsten Tag. Wenn die Armprobleme nachts nicht auftacuhen, gehts mir in der Zeit auch besser! Dann ist auch der Tinnitus leiser bzw. fast weg. Was könnte das noch sein?

P.s.: Ich glaube ich habe vieles vergessen. Symptome, wie es besser wurde, welche UNtersuchungen ich schon hatte. Aber das ist vielleicht erstmal auch gar nicht so wichtig.


Geändert von Logemann (21.10.11 um 11:56 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Logemann,

wenn Du den Verdacht auf "Herzschwäche" hast, wäre der Besuch bei einem Kardiologen gut...

An was ich als erstes gedacht habe wegen der wandernden Gelenkschmerzen:
Borreliose & Co-Infektionen.
Bist Du daraufhin getestet worden, soweit man das kann? Kannst Du Dich an Zecken erinnern?

http://www.symptome.ch/vbboard/borre...insteiger.html

Gab es vor 4 Jahren irgendetwas, was anders war als vorher, bei Dir?:
- Umzug, Renovierung, neue Geräte am Arbeitsplatz, Mobilfunkmast in der Nähe,
W-Lan-Anschluß, Impfung, medikamentöse Behandlung, Impfung, Zahnbehandlungen (welche?) -

Grüsse,
Oregano

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Logemann
Themenstarter
Ich bin zwar umgezogen, aber es wäre schwierig herauszufinden in wie weit sich wegen Sendemasten etc. etwas verändert haben sollte. Ich bin zudem in 7 Jahren 4x umgezogen. Alles in einem Umkreis von ca. 500m.

Die Probleme traten aber in jeder Wohnung auf und wurden mit der Zeit nur schlimmer. Es kam halt immer wieder was Neues dazu.

Ich war immer mal wieder beim Kardiologen. Man hat dort irgendwas angeblich nicht schlimmes aber auffälliges entdeckt. Ich weiss nicht mehr wie es hiess. Aber seitdem hat sich das Problem der Atmenot nur verschlimmert. Aber dieses "Problem" soll keinen Einfluss auf meine BEschwerden ahben sagte man mir und zudem sei es nicht weiter schlimm. Sollte ich aber nochmal klären. Zum Kardiologen gehe ich sowieso bald.

Ich habe schon viele Arztbesuche hinter mir.
- Etliche Hausarztbesuche
- MRT von Kopf und Torax
- Magenspiegelung
- Etliche Blutuntersuchungen
- Kardiologen
- Orthopäden
- Homöopathen & sonstige Placeboheiler
- Chiropraktiker
- Osteopathie
- Atastherapie
- Das gesamte Spektrukm an NEMs das es wohl gibt
- Schilddrüse soll übrigens auch in Ordnung sein
- und und und und und ...

Borreliose wurde unterscuht, per Blutbild. Da kam nichts dabei heraus. Auch Pfeiffersches Drüsenfieber. Dabei kam nur heraus, dass ich das mal hatte und es nicht akut sei. Einen Zeckenbiss hatte ich nicht, nicht erinnerbar. In der Stadt auch eher ungewöhnlich. In dem Zusammenhang hatte ich aber ca. 2005 mal ein Erlebnis das ich aber nicht unbedingt damit in Zusammenhang bringen würde. Es war eine ganz komische Schwellung der Lymphknoten (??) im Kopfbereich. Also am Hinterkopf direkt. Das hielt ca. eine Woche und dann wars weg. Hatte mir nix großes dabei gedacht, fand es nur seltsam. Fühlte mich auch nicht schlecht.

Impfung: ja, ca. 2003. Hepatitis, Tetanus, keine Ahnung was noch. Vorsorgeimpfungen da ich nach Indien gefahren bin.

Ich bin übrigens keine "großer" Gläubiger der "Mastentheorie". Handymasten und Co. gab es vor meinen Problemen in dem Umfang nocht nicht, wenn überhaupt. Und wenn dann nicht dort wo ich lebte. Zudem glaube ich auch nicht an die behauptete negative Wirkung. Ich achte aber schon darauf, dass mein Zimmer frei ist von elektronischen Geräten, vor allem in Bettnähe. Aber was solls, in der Stadt ist man permanent von 20 WLAN Stationen umgeben. Dafür gehts mir ganz gut
Ich bin auch ein ganz großer Kritiker der Alternativmedizin geworden, da ich die ausbleibenden Wirkungen bei JEDEM Heiklpraktiker feststellen musste. Abgesehn von der Wirkung auf meinen Saldo. ) Zudem halte ich mich da lieber an wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema. Die sind nunmal unschlagbar.

Mir fällt aber auf, dass ich seit ein paar Wochen gar keinen Alkohol mehr vertrage. Daher meide ich ihn. In den letzten 2 Monaten habe ich nur an 3 Tagen was getrunken. Ein oder zwei Bier, ein Glas Wein, das wars schon. Dann bin ich angehackt wie Lurchi.

Naja, immerhin kann ich sagen das sich in den letzten 2 Jahren auch einiges gesundheitlich verbessert hat. Immerhin habe ich keine dauernden Nebenhöhlenentzündungen mehr. Herzrhythmusstörungen sind minimiert oder ganz weg. Und meine Glieder- und Museklschmerzen sind auch besser geworden. Außerdem werde ich in einem Jahr höchsten 1x für ne Woche krank (Grippe etc.). früher war ich mindestens 3x im Jahr krank und hatte da noch kein Kinder die ständig Bazillen mit nach Hause tragen!! Ich könnte mich eigentlich nicht beklagen. Doch der ganze Rest bleibt.

Geändert von Logemann (21.10.11 um 16:11 Uhr)

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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo,
Es ist schade,dass Sie auch zu denen gehören,die mit "Alternativer Medizin" schlechte Erfahrungen gemacht haben. Leider hört man das immer wieder.Und dabei glaube ich stark,dass nach all den Arzt-Odysseen dort Ihre echten Chancen liegen,wenn Sie an einen versierten Therapeuten geraten.
Ich persönlich tippe auf Allergieen oder Intoleranzen,sowie möglicherweise noch andere Belastungen,die üblicherweise mit Allergieen assoziiert sind.Vor allem auch Dinge,die Ihren Darm belasten,wie vielleicht Pilze,Parasiten, oder ganz generell auch Impfprobleme.Wenn Sie es auch nicht glauben,aber auch Strahlen-Belastungen können durch aus verstärkend eine Rolle spielen.

Wenn Sie mögen,schauen Sie sich mal an,was ich persönlich bei meinen Patienten alles teste: in diesem Forum > Gesundheit allgemein > Gesundheit allgemein > Ein Erfolg versprechendes Behandlungskonzept.
Nachtjäger

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Mir fällt aber auf, dass ich seit ein paar Wochen gar keinen Alkohol mehr vertrage.
Hallo Logemann,

das könnte ein Hinweis auf eine Histaminintoleranz sein. Hast Du Dich damit schon beschäftigt?

HISTAMIN-INTOLERANZ > Krankheit > Chronische Verlaufsform
HISTAMIN-INTOLERANZ > Symptome

Grüsse,
Oregano

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Logemann
Themenstarter
Zitat von Nachtjäger Beitrag anzeigen
Hallo,
Es ist schade,dass Sie auch zu denen gehören,die mit "Alternativer Medizin" schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Nachtjäger
Ersteinmal einein großen Dank für eure Antworten. Auch wenn ich kein überzeugter alternativmedizinisch denkender mehr bin, finde ich es schön wenn einem hier Gehör geschenkt wird.

Also ich muss schon eine Lanze für die Alternativmedizin brechen. Ich möchte nicht pauschal jeden Heilpraktiker schlecht reden. Das wäre unfair und ginge auch an der Realität vorbei. Für mich ist es Fakt, dass HP im medizinischen System unerlässlich sind. Sie zeigen den Menschen Perspektivene des "gesund werdens", die leider vielen Schulmedizinern einfach nicht so leicht zugänglich sind. Das liegt an der Ausbildung zum Einen und an der Praxis auf der anderen Seite. Es gibt leider zu wenige "alternative "Schulmediziner. Das wäre für mich der prefekte Weg. Aber es gibt da auch Grenzen die ich nicht mehr überschreite. Die eine wäre Homöopathie und ähnliche Denksysteme. Das Beste was ich erlebte war irgendwas mit Orgontherapie, Irisdeutung und so einem komischen Elektroring, den man sich um den Nacken legt. Sorry, aber ich musste bei der Therapie fast laut loslachen. Aber manchmal lasse ich mich gerne verarschen

Ich kann da schon aus dem großen Nähkästchen plaudern. Ich habe vor 8 Jahren eine Ausbildung zum Gesundheitsberater gemacht. Lebte 5 Jahre "gesund" nach Vollwertkost bis ich merkte das es mir nicht gut tut. Ich habe sogar zuckerfrei gelebt, nicht geraucht, Alkohol auf ein absolutes Minimum reduziert. Sicherlich habe ich davon profitiert. Aber ich beschäftigte mich seitdem extrem viel mit alternativer Medizin, Ernähtung, auich mit Dingen wie z.B. Histamin, Mangelerkrankunge, alternativen Medikamenten, Borreliose, Amalgam, Strahlenbelastung etc. Ich kann nur sagen: wenn ich nicht nach Vollwertkost esse, geht es mir besser. Gerade in dem BEreich Ernährung kann man sich, wie in allen anderen BEreichen auch, wahnsinnig machen und das ist eine ganz schlechte Voraussetzung für die PSyche. Hochfrequente Strahlung, Krankheiten wie Borrelisoe, Amalgam, und die vielen vieln anderen Möglichkeiten als Ursache für ein köroperliches Problem. Da weiss ich - und ich glaube viel andere auch - nicht mehr wo mir der Kopf steht.

Es ist ja so, wenn man sich wirklich mit den vielen Theorien lange Zeit auseinandersetz kommt man irgendwann an den Punkt einer totalen Verwirrung. Viele Theorie sind wirklich nicht belegbar, vieles ist wiederlegt, der eine sagt dies, die andere was ganu gegensätzliches. Manches ist widersprüchlich und manches auch totaler Blödsinn. Was soll man da machen? Vor allem wenn man sich in diese BEreiche hineinsteigert wird es ganz übel. Strahlenbelastung zb: theoretisch möglich, aber bisher nicht wirklich belegt. Aber was soll man tun. Wenn man wirklich daran glaubt, dann muss man sein Handy abschaffen, aus der Stadt fliehen und irgendwo auf dem Land ein fleckchen Erde finden, das weder vertrahlt oder vegiftet ist oder was auch immer. Dann gitb es Erdstrahlen, Wasseradern, saurer Regen, ausgelugte Böden oder man hat doch vielleicht möglicherweise eine verstekcte und unerkannte Borrelios etc. etc. etc. und das ist nur ein kleiner Teil dessen was man alles haben kann, was einen alles beeinflussen kann. Daher ergeben diese Theorien für mich alle wenig Sinn. Gut, man könnte sagen, dann sind wir eben alle verseucht. Die Welt steht kurz vor dem Abgrund denn es gibt ja schienbar genug Menschen denen es echt schlecht geht. Beweis genug. Durch meine Recherche in etlichen etlichen etlichen Foren habe ich aber bemerkt, dass viele sich total darin verliren. Da leitet jemand seit Jahren Quecksilber aus, macht sich wahnsinnig und ist immernoch krank. Der nächte kämpft mit Epstein-Barr und die Nächste hat ihre Wohnung in einen strahlenschluckenden KErker verwandelt. Hat danna ber auc nicht geholfen. Ich bin davon überzeugt das der menschlcihe Körper mehr aushält als all das.

Ich bin inzwischen überzeugt das schon alleine z.B. eine natürliche Lebensführung (das kann schon unglaublich viel sein), Phytotherapie, Substitution von Nahrungsergänzungsmiteln, manuelle Therapien, Psychotherapien im Bereich der Alterantivmedizin wahre Wunder wirken könne. Alleine der VErzciht aus Alkohol, andere Drogen oder Rauchen eine MEnge ausmachen. Ich glaube viele Menschen leben sehr unnatürlich und es ist gerade die große Chance der Alternativmedizin diese MEnschen (am besten alle) wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Das ist aber etwas das gerade die Schulmedizin nicht leistet. Sie ist eine Krankheit des leistungsbasierten unnatürlichen Gesellschaftssystems in dem wir leben.

Von daher sehe ich an dieser Stelle einmal von Borreliose, Quecksilber, Hochfrequente Strahlung und etc. ab. Nicht weil ich das generell falsch finde, sondern weil ich mich damit wirklich klange beschäftigt habe und weil ich diesen Weg nicht mehr gehen möchte. Ich halte ihn für falsch, unnatürlich und teilweise unwissenschaftlich. Es kann natürlich sein das es jemandem hilft, darüber freue ich mich dann auch. Aber ich habe dem größten Teil der Alternativbmedizin abgeschworen. Aus guten Gründen. Aber trotzdem ist für mich jeder abgesägte Handymast ein guter Handymast

Und zum Thema Histamin, Borreliose, Quecksilber kann ich nur sagen: Danke für den Hinweis aber das habe ich auch schon erfolglos probiert.

Oh man, das war lang... Sorry

Geändert von Logemann (21.10.11 um 22:31 Uhr)

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maxpayne ist offline
Beiträge: 45
Seit: 03.04.10
also, zuerst mal folgendes, finde mich"leider" wieder in dem was du schreibst, fast alle deine beschriebenen symptome habe ich mehr oder weniger ausgeprägt ebenfalls erlebt und erlebe sie noch. ohne das jemals ein arzt etwas gefunden hätte und so suche ich eigentlich immer noch nach antworten..abgesehen von der diagnose das ich leicht depressiv sei, sei ich kerngesund, super werte usw.. auch kenne ich die befürchtungen das es am herzen liegt oder was ändliches "schlimmes" dahinterstecken muss, ich bezweifle dies. Erstens weil es ja untersucht wurde und nichts abnormales festegestellt wurde und zweitens weil viele der symptome nicht recht dazu passen würden.

was ich glaube, bei mir und evt auch bei dir, ist eine kombination von tiefem blutdruck, psychischen problemen (depression, angststörung o.ä), einen schlechten umgang mit stress, eine neigung zur extremen selbstbeobachtung, und irgend eine fehlfunktion oder sowas in der art an der hws, respektive an der oberen wirbeln (c1-c2-c3), welche viele der symptome auslösen könnten (das letzte scheint bei mir der fall zu sein, allerdings wurde bei mir nie ein Bild oder ändliches von der HWS gemacht, nur oberflächerlich geschaut). im gegensatz zu dir mache ich allerdings viel sport.

auch aus eigenem interesse habe ich noch 3 fragen, bist du raucher? (viel?), sitzt du oft und lange vor dem computer oder bist du sonst lange in sitzender haltung? und hast du oft kopfschmerzen/migräne?
würde gern ausführlicher schreiben..aber mag nicht mehr nach 6 stunden philosophie arbeit fürs studium schreiben..evt ergänze ich noch später..
grüsse MP (auch ich bin eher skeptisch gegenüber der alternativmedizin aus vielen gründen, auch einige die du genannt hast.)

Geändert von maxpayne (21.10.11 um 22:44 Uhr)

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Logemann
Themenstarter
Zitat von maxpayne Beitrag anzeigen
auch aus eigenem interesse habe ich noch 3 fragen, bist du raucher? (viel?), sitzt du oft und lange vor dem computer? und hast du oft kopfschmerzen/migräne?
hi maxpayne.

das was du beschreibst liegt mir sehr nah. ich glaube auch an blutdruckproblem. vor allem weil ich immer dann, wenn ich die angeblich guten 2-3 liter täglich trinke (wasser soll ja sooo gut sein), völlig kirre werde. wenn ich den ganzen tag fast nix trinke sondern nur meinem "herzen folge" gehts mir besser. habe ich oft ausprobiert und es stimmt. das ist übrigens wieder so ein völlig widersprüchliches ding. da gibt es die "underheiler" mit ihren wasserheilungsideen (viel trinken!), die ärzte die das jedem empfehlen, und dann die leute bei denen ich gelernt habe die sagen, dass man nur trinken soll wenn man durst hat. right, und so sehe ich das jeztzt auch.

vor allem dieses nächtliche problem das ich aufwache und mich total scheisse fühle + die schlecht durchbluteten arme. das klingt fpür mich nach durchblutungsstörungen die sich bis auf das gehinr ausweiten. ursache = ???.

wegen der hws: geht es dir damit schlecht? bei mir fing im prinzip alles damit an. kloss im hals, gefühl da wäre was im hals, komisches gefühl im kopf, der ganze seltsame deprischeiss fing damit an. vorher hatte ich sowas nie. das war vor 6 jahren. da hat mir übrigens osteopathie und vor allem stinknormale physiotherapie sehr geholfen. mit sport wäre ich vorsichtig. aber dehnungsübungen der nackenmuskulatur bringen es auch!

ja, ich rauche. ca. 1-5 zigaretten am tag. und in diesem moment auch manchmal gar nicht. ich hatte rauchen aber schon oft für längere zeit abgestellt. kein erfolg. daher bin ich bei dem kleinen "laster" geblieben das mir aber auch so viel spass macht und spass muss sein. ich hatte die probleme aber auch schon als ich gar nicht und noch nie geraucht hatte. das laster kam erst später.

Computerarbeit: gerade ganz viel. sitze an einer uni abschlussarbeit und schließe einen zusammenhang nicht aus. allerding war dieser komische "schock" am freitag echt so krass, das kannte ich noch nicht und ich habe schon viel mit meinem körper erlebt. schock meine ich ernst! ich hatte ALLE gelisteten klinischen sympotome eines schocks! aber eine solche arbeit kann einen echt fertigmachen. vor allem der gedanke an den darauffolgende besuch beim arbeitsamt

manchmal glaube da spielt mir einer mit meinem körper einen streich. ich stehe auch ab und zu für 1-2 stunden auf der bühne. das ist hochleistungssport! danach habe ich dann sport für ne woche gemacht und ich klappe nicht zusammen oder so. seltsam.

weisst du, manchmal lasse ich mich völlig auf die tatsache ein das alles ein verdammtes psychoproblem ist, du beschreibst das mit selbstbeobachtung ganz gut. das hilft sogar ab und zu so zu denken. das heisst nicht das wir körperlich völlig intakt sind, sondern das wir eben alles sehr sehr genau beobachten und auswerten und überbewerten. wenn schon der placeboeffekt so unglaublich mächtig ist, was können dann die eigenen gedanken alles anrichten? eine freundin erzählte mir einmal das ihr arm taub wurde in einer echt schlimmen phase und ihre therapeutin sagte das sie dies häufig bei patienten hatte. das ist gar nicht weit hergeholt - wenn man stress hat verkrampft man teils so stark, dass man nerven oder blutgefäße ienengt. logisch das dann der arm taub wird. ict nur die frage ob man mekrt wie verspannt man wirklich ist. eine physiotherapeutin hat mir erzählt es gäbe patienten die sind so arg verspannt im brustbereich, dass die den notarztwagen wegen verdachts auf einen herzinfarkt gerufen haben! aber es ist ja so, man hätte ja so gerne ein körperliches problem, denn das kann man normalerweise lokalisieren und wegschneiden oder ein medikament einnehmen. aber wenn die psyche krank ist gibt es da erstmal nix. kein klempner der ins hirn fährt und die drähte wieder richtig ordnet. aber ich weiss auch nicht wo ich mich da widerfinden soll. wenn man an ein psychisches problem glaubt könnte man ja etwas körperliches vernachlässigen und dann wirds noch schlimmer. und wenn man sich nurauf den körper fixiert könnte man die wesentlichen psychischen komponenten übershen. das macht mich echt kirre. denn am ende haben wir ja symptome die "wirklich" da sind. ist halt nur die frage wie wirklich, vor allem wenn einem dann noch jeder arzt sagt das wäre psychosomatisch.

mit dem thema placebo musst du dich wirklich mal beschäftigen. und unbedingt mit verpsannungen!! da liegen - glaube ich - viele hunde begraben. auch bei mir. meine schulter und mein nacken sind manchmal eine betonwand. daher finde ich deine frage nach computerarbeit sehr gut!

kopüfschmerzen und so eine art migräne hatte ich früher sehr viel. da war ich auch noch infektanfälliger. ich hatte seit so langer zeit keine erinnerbaren kopfschmerzen mehr, dass ich sagen kann es ist weg.

wie lange hast du das ganze schon? kann es sein das du wenig sport machst und viel sitztst? viel pc-arbeit? hast du eine menge stress?

zum stress: viele menschen neigen an der stelle zum tiefstapeln und zum selbstbetrug! ich habe das früher auch gemacht bis ich bemerkt habe was für ein verdammt stressiges leben ich geführt habe. das hat mir bisher am meisten geholfen von allem. "ach ist alles normal, nicht so schlimm, muss ja," und das beste "stell dich nicht so an!". aber, wenn du mal nachdenkst und wirklich überlegst was dich wirklich belastet, was kommt dabei heraus? (also das ist vielleicht etwas persönlich aber das kannst du ja auch für dich alleine durchgehen) Würde mich mal interessieren, denn ich habe jeglichen stress früher heruntergespielt auf nahezu null. doch es goibt auch oft viel kleine, klitzekleine stressfaktoren die zusammengenommen ein riesen berg sind. oder einfach nur der bankkredit von 30.000 euro es gibt da eine studie die belegen soll das schulden eine der größten garantien für einen herzinfarkt sein sollen. tolle sache, denn vor allem menschen die schwer erkranken, und seien es "nur" depressionen, laufen statistisch hochahrscheinlich in die schuldenfalle. bei depressionen ist es sogar noch am schönsten, denn da kommen dann die vielen leutze die wieder sagen man solle doch bitte die arschbacken zusammenkneifen und sich nicht so anstellen. geh doch einfach zur arbeit und so. habe ich alles erlebt. ein wirklcih hocheffektiver teufelskreis.

vielleicht muss man einfach cool bleiben und alles wird wieder gut. das problem ist nur das wir nicht wissen wann und möglichst schnell eine lösung haben wollen. das mit dem cool bleiben ist dann wieder ein anderes problem. und ich schliesse auch nicht aus das sich genau an der stelle auch eine angststörung manifestieren kann.

ich glaube das schlimmste problem ist, nicht ernst genommen zu werden! darunter leide ich am allermeisten. dabei ist auch völlig egal ob man es sich nur einbildet oder nicht. mein ärztin macht glücklicherweise alles mit weil sie sagt es wäre besser meine ängste abzubauen als mich im unklaren zulassen mit der "psychosomatik"-keule. nett.

Geändert von Logemann (21.10.11 um 23:19 Uhr)

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maxpayne ist offline
Beiträge: 45
Seit: 03.04.10
BLUTDRUCK: also, vorallem das morgenliche „schlecht“ fühlen/aufwachen spricht schon für blutdruck..ich mache das so, ich esse einfach viele kleine dinge (salzig, oder halt obst) über den tag verteilt um den tiefen blutdruck entegegen zu wirken, sofern ich das beobachten kann funktioniert das meistens auch ganz gut..trinken tue ich nur wen ich durst habe…alles andere ist so ein weit verbreiterer unsinn, dass immer mehr leute einfach so behaupten man müsse soviele liter pro tag zu sich nehmen usw..blödsinnig einfach, ebenso bei der ernährung, den besten tip den ich je bekommen habe von einem ernährungsberater war: iss was du lust hast, und soviel du halt willst, egal was, dein körper sagt dir schon was er will…

HWS: Ich habe vorallem gangunsicherheit, schwindelzustände und eben leider oft kopfschmerzen, migräne seit ca 5-6 jahren, die ziemlich sicher von hws, vom nacken, respektive verspannungen kommen. Pysiotherapie hat da wenig bewirkt, magnesium auch..allerdings hat mehr bewegung, sport usw schon etwas bewirkt in den letzten 2 jahren..leider ist es nicht weg und momentan eher wieder schlimmer geworden..

RAUCHEN: Wegen dem rauchen hab ich gefragt, weil ich ein sehr starker raucher bin (leider)..und das evt auch zumindest bei mir eine urache sein kann für viele der „komischen“ symptome..schliesslich ist es gift und es ist halt eine zusätzliche, auch eine psychische belastung (ich hasse mich meist dafür das ich so viel rauche)..

COMPUTER/NACKEN: Wegen der computerarbeit hab ich vorallem gefragt, weil da der nacken, die hws ect. sehr belastet werden kann -> haltungsschäden usw..ein teufelskreis. bei mir ein grundproblem, da ich viel mit dem computer arbeite und auch lerne für mein studium.
ganz sicher hat es da einen gewissen placebo effekt, man verspannt sich noch mehr usw..ich kenne das nur zu gut..wen man angst hast, oder das gefühlt hat das man angst haben sollte, ziehen sich die muskeln zusammen und zack verspannungen sind da..allerdings glaube ich kann man lernen die signale nicht überzubewerten, sondern sie ganz pragmatisch zu analysieren und die logischen schlüsse daraus zu ziehen und nicht die möglichst dramatischen, die sowieso nie eintreffen..

wie gesagt, arbeite oft und lange am computer, schon seit jahren..sitze also viel..aber ich mache auch sehr viel sport..zum stress..der selbstbetrug kenne ich gar nicht mehr, weil ich genau erkenne wann und wieso ich gestresst bin..meist mit und wegen mir selbst..da ich ein denker bin ist dies unausweichlich..wenn du verstehst was ich damit meine.

Habe fast täglich „angststörungs-momente“ die ich aber erkennen kann und dann cool bleibe und tatsächlich funktioniert das sehr gut meistens…nur das grundgefühl bleibt dass da etwas nicht stimmt mit mir..tendiere aber auch zur psyche, denn immer wen ich abgelenkt bin (bei dir z.b wenn du auf der bühne bist) habe ich komischerweise nichts..aber sobald ich anfange zu grübeln, kommen schwindel, kalter schweiss, angst, panik, übelkeit und und und..
Es fällt mir teilweise schwer zu formulieren was ich genau sagen will..da es schon spät ist und ich heute schon viel kopfarbeit leisten musste..hoffe man versteht es trotzdem oder gerade deswegen evt..
Gruss MP
ps: deine aertzin scheint eine gute zu sein und zum thema ernstnehmen, ich habe die erfahrung gemacht das es menschen die einem nicht ernst nehmen es einfach an empathie, also an intelligenz fehlt...also scheiss ich da drauf da ich sie ja auch nicht ernstnehmen kann dann...umkehrschluss, aber ein wahrer ausnahmsweise. schlussendlich heisst es nicht, selbst wen es "nur" "einbildung" ist, dass es nicht genauso REAL ist..deine einbildung ist genauso REAL wie alles andere auch...oder so UNREAL wie alles andere auch (der philosoph drückt durch ...sorry

Geändert von maxpayne (21.10.11 um 23:34 Uhr)

Hilfe, keine Lösung! Verschiedene Symptome
Logemann
Themenstarter
Zitat von maxpayne Beitrag anzeigen
..blödsinnig einfach, ebenso bei der ernährung, den besten tip den ich je bekommen habe von einem ernährungsberater war: iss was du lust hast, und soviel du halt willst, egal was, dein körper sagt dir schon was er will…
sehr richtig, so sehe ich das auch! jedenfalls so weit, dass man schon aufpassen sollte das man dann auch wenigstens "gesunde" sachen isst. aber da fängt die definition wieder an probleme zu machen. man sollte sich auch nicht irre machen lassen nur weil man mal eine tüte chips oder 3 schokoriegel verputzt hat. auf dauer wäre das natürlich schlecht und das ständige darüber nachdenken könnte einen in die essstörung treiben. ich habe das gott sei dank recht früh für mich erkannt und bin von dem zug abgesprungen.

hast du wegen der migräne schonmal an gewisse lebensmittelzusatzstoffe gedach, die, sowei ich weiss bei migräne probleme bereiten sllen? aber ich kenne mich mit migräne nciht gut aus.

computer und nackenprobleme kann ich nur bestätigen! allerdings klingt das für mich bei dir auch zusätzlich sehr nach stress und angst problematik. wie gesagt, vor allem verspannungen in dem bereich sind ein wirklich unterschätzter faktor. aber wenn du den zusammenhang zwischen "sitzarbeit" und hws schon erkannt hast wirst du das ja auch wissen.

ja die kopfarbeit. eine heilpraktikerin gab mir mal einen guten rat. ich solle doch einfach mehr mit den händen machen. das trifft bei mir zu. kopf ausschalten! das war ein teurer rat wenn man mal den stundenpreis von 40€ betrachtet die erhaltene homöopathische behandlung hätte ich mir sparen können.

du sagst es ja selber: du drehst dich in die spirale hinein, grübeln grübeln grübeln. aber meiner erfahrung nach funktioniert logik an der stelle nicht. da nehmen die emotionen überhand. das schliesst sich völlig aus. und das meiner meinung nach völlig zu recht. da möcte sich etwas bahn brechen. mit logik konnte ich zumindest diese angst niemals asuschalten, nur in schach halten. ich kann behaupten das ich mich da recht gut auskenne, da ich schon mit 11 jahren eine hartnäckige angststörung hatte. schlimm wird es ja nicht wenn man durch logik einen krankheitsgrund aushebeln kann (was nur bedingt oder gar nicht funktioniert). bei mir war es zmindest so das ich gar nicht wirklich vor der krankheit angstb hatte sondern vor der angst vor der angst krank zu sein. die berüchtigte angst vor der angst ist die meiner meinung nach schlimmste angst die es gibt. da hilft meiner meinung nach nur exposition, also sich diesem angstgefühl vollständig aussetzen und diese durchleben. hart aber wirkungsvoll. am ende steht meisten ein pahnatstisches gefühl. ich möchte aber nicht behaupten das das einfach ist aber einfacher als man denkt. eine solche expositionstherapei hat mich damals völlig von einer manifesten 3-jährigen angstproblematik befreit. manchmal glaube ich, dass es vielleicht auch nur eine unterschwellige angst und eine akute angst ist die diese symptome hervorruft. das ist aber nur eine theorie.
wie auch immer, ich erkenne da bei dir schon eine gewisse angstproblematik. jedenfalls eine art von strategie sich dieser angst zu entledigen. vielleicht solltest du diese angst einmal erleben. es kann nichts schlimmes passieren. aber ich weiss auch was für ein gefühl das ist!

beim rauchen sehe ich das so wie du es für das essen formuliert hast. mach worauf du bock hast. wenn es dir natrülich absolut nicht gut tut und du das deutlich bemerkst, dann musst du aber vielleicht in den sauren apfel beissen und die stengel weglassen. ich weiss wie har das ist, aber das geht. und wenns nur eine woche ist. ich weiss, das klingt für einen starken raucher jetzt wahrscheinlich wie ein blöder scherz aber wenn du auf rauchen stehst dann mach es auch und mach dich nicht fertig damit. ich weiss, das mache ich auch gerne, aber ich will auch rauchen und habe mich dann einfach dazu entschieden das okay zu finden auch wenn ich mich damit vergifte. es zu lassen hat mich ja immerhin auch nicht weitergebracht. hast du dich schonmal über muskelverspannnungen und rauche informiert? da gibt es glaube ich strake zusammenhänge. ist aber wohl auch nicht weit hergeholt.

das mit dem denker verstehe ich sehr gut! und eines finde ich an dem was du geschrieben hast besonders auffällig: du sagst das du die angst inzwischen erkennst. habe ich das richtig verstanden? aber schlussendlich kommt sie immer wieder. das ist nämlich exakt die strategie die ich auch seit langer ezit fahre. aber die funktioniert nicht. gerade heute ist mir das mal wieder ganz deutlich aufgefallen. ich versuche immer dieser scheiss ansgt aus dem weg zu gehen und bemerke zwar das ich sie in schach halten kann, aber sie ist unterschwellig noch da. und ich komme immer weiter zu dem glauben, dass meine symptome auch eine folge dieser unterschwelligen angst sind die ja unter der oberfläche rumort und stress verursacht und weiss gott was alles durcheinanderbringt. aber sich dieser angst zu stellen fällt mir auch schwer. vor sich selber weglaufen hilft da auf dauer aber auch nicht und macht die konfronatation nur schlimmer. ich kann zum thema angst nur noch sagen: nach einer durchstandenen angst (und das kann anfangs auch öfters hintereinander passieren) fühlt man sich wie neu geboren. gut, aber das sind alles meine erfahrungen und ich kann mir schon vorstellen das es auf dich nict zutreffen muss. ich weiss auch wie wahnsinnig man sich mit krankheitsangst machen kann.

das mit der Realität sehe ich exakt so wie du. es ist völlig irrelevant ob jemand sagt es wäre ja nur psychosomatisch und somit nur eingebildet. da hat der philosoph recht, real ist es in deinem kopf und damit so real wie alles andere um dich herum auch.

denn ne jute nacht!

Geändert von Logemann (22.10.11 um 00:23 Uhr)


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