Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

11.09.11 23:07 #1
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Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo ,

@Vitella :
ja, da hast Du schon recht, aber meistens bringt es wenig , weil die meisten es nicht hören wollen, denn die Ernährung umzustellen ist für viele einfach schwer..
Richtig, es will keiner hören. Es ist leichter andere Ursachen zu suchen...die man nicht selbst verschuldet...

@KEG267:

Wie gesagt Zuckerzeugs gabs bei mir nie in rauen Mengen.
Milch schon eher, früher die frische Kuhmilch direkt vom Bauern um die Ecke.
Und ansonsten esse ich halt eben gerne einfach zuviel und auch zwischendurch mal kohlenhydrathaltige Kost. (Brötchen, Brot, tellerweise Nudeln, etc...)
Hast Du die Verträglichkeit von Milch schon einmal ausgetestet ? Das geht schnell.
Brot und Nudeln sind ganz schnell Zucker für den Körper.Und locken schnell , ganz viel Insulin....und Du musst weiteressen.

Geruchssinnstörungen würde ich wie Karl schrieb , einordnen.

LG K.
__________________
LG K.

Geändert von Kullerkugel (12.09.11 um 20:08 Uhr) Grund: Nick Änderung

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

Ulrike ist offline
Beiträge: 1.005
Seit: 28.04.08
Hallo KEG,

Der Fruktoseatemtest war in der Praxis ebenfalls unaufällig
Die Ergebnisse der Wasserstoffatemteste sind davon abhängig, ob genügend Bakterien im Dickdarm vorhanden sind, die Wasserstoff produzieren können. Dies ist nicht immer der Fall. Insofern gibt es falsch negative Ergebnisse (bei ca 5 % der Tests).

Ich gehe bei Deinen beschriebenen Verdauungsbeschwerden davon aus, dass bei der "Normalflora" im Dickdarm eine "Fehlbesiedelung" vorliegt. Schulmedizinische Stuhluntersuchungen sind gekennzeichnet durch die Suche nach Durchfall-Erreger. Sinnvoller finde ich aber erst mal einen Überblick zu haben, wie es denn überhaupt mit der "Normalflora" aussieht.

Ich habe diese Probleme seit etwa meinem 10 Lebensjahr
Erinnerst Du Dich noch ob zu dieser Zeit mal eine Behandlung mit Antibiotika stattfand?

Das letzte große Blutbild ergab nur leicht erhöhte Harnsäurewerte und verminderte ChE,
Wir war der Albuminwert?

Eine verminderte CHE spricht nicht für eine Fettleber. Hier wäre eine Erhöhung zu erwarten.

Bezüglich Leber: Hast Du in der Vergangenheit Schmerzmittel verwendet?

Insbesondere ist mir aufgefallen, dass ich Tomaten überhaupt nicht vertrage. Ich bekomme Kribbeln am den Extremitäten und starke Müdigkeitserscheinungen davon
Tomaten enthalten Salicylat, den gleichen Wirkstoff wie Aspirin. Sie haben einen hohen Säuregehalt und die Mundirritationen durch Tomaten sind daher nicht so ungewöhnlich.

Dort heißt es dann, stellen Sie ihre Ernährung um, führen Sie Tagebuch,
Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf die Spur zu kommen ist nicht ganz einfach. Mein Sohn hatte als Baby/Kleinkind sowohl (echte) Allergien als auch Unverträglichkeiten. Wir waren in einer Spezialklinik die sich auf diese Symptomatik spezialisiert hatte.
Um den Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen musste eine 10 tägige Monodiät erfolgen, mit einem Nahrungsmittel das individuell als "verträglich" galt. Dies konnten z.B. Kartoffeln, Reis, Weizen oder wie bei uns hypoallergene Sojamilch sein.
Die Monodiät war erforderlich, da es maskierte Allergien gibt. Der Organismus hat eine Art "Löschpotential" aufgebaut (sozusagen "innere körpereigene Hyposensibilisierung") und die Unverträglichkeiten werden nicht offensichtlich. Wenn man dann nach der Monodiät mit einem unverträglichen Stoff (als Beispiel Milch) in Berührung kommt, gibt es eine heftige Reaktion- die Allergie (oder Unverträglichkeit) wird demaskiert.
Im drei Tage Rhythmus (es gibt auch verzögerte Reaktionen) wurde jeweils nur ein Nahrungsmittel dazu genommen.

Wie sah es eigentlich mit den Zähnen Deiner Mutter zum Zeitpunkt Deiner Geburt aus? Hatte sie vielleicht Amalgamfüllungen?

Vermuten würde ich bei Dir übrigens eine "Pilz-Problematik". Hast Du in Deinem Wohnumfeld mal sichtbaren Schimmelpilz wahrgenommen?

Liebe Grüße

Ulrike

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo KEG,

Tomaten sind auch bei einer Histaminintoleranz nicht gerade gut verträglich. Hast Du Dich darüber schon informiert?:

Histamin-Intoleranz

Grüsse,
Oregano

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KEG267 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 11.09.11
Hallo Ulrike,

erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Erinnerst Du Dich noch ob zu dieser Zeit mal eine Behandlung mit Antibiotika stattfand?
Ja das dürfte in etwa zu diesem Zeitpunkt gewesen sein.
Ich hatte eine Streptokokkeninfektion und dadurch eine Mandelentzündung, die nicht abheilen wollte.
Irgendwann sind die Mandeln dann rausgekommen.

Wir war der Albuminwert?

Eine verminderte CHE spricht nicht für eine Fettleber. Hier wäre eine Erhöhung zu erwarten.

Bezüglich Leber: Hast Du in der Vergangenheit Schmerzmittel verwendet?
Einen Albuminwert habe ich hier nicht. Gibts da vielleicht irgendeine Abkürzung für?

Schmerzmittel habe ich verwendet, ich hatte in 2010 eine Nasenscheidewand OP, da hat sich im Oberkiefer ein Nerv entzündet und ich bekam Novalgin und Kortison. Gelegentlich nehme ich ASS, was im übrigen am nächsten Tag meist eine Besserung des allgemeinen Befindes bringt.
Besonders der Geruchssinn wird dadurch "geschärft".

Tomaten enthalten Salicylat, den gleichen Wirkstoff wie Aspirin. Sie haben einen hohen Säuregehalt und die Mundirritationen durch Tomaten sind daher nicht so ungewöhnlich.
Unwarscheinlich, dass es dieser Inhaltsstoff ist, weil ich die ASS gut vertrage. (Ich gehe mal davon aus, dass es analog zur Aspirin da auch drin ist)

Wie sah es eigentlich mit den Zähnen Deiner Mutter zum Zeitpunkt Deiner Geburt aus? Hatte sie vielleicht Amalgamfüllungen?
Nein die hatte nie Füllungen. Genau wie ich hat sie ein Pferdegebiss. Auch jetzt mit Mitte 50 hat sie nur eine einzige Füllung.

Vermuten würde ich bei Dir übrigens eine "Pilz-Problematik". Hast Du in Deinem Wohnumfeld mal sichtbaren Schimmelpilz wahrgenommen?
Ja im Haus meiner Eltern hatten wir vor der Hausdämmung in 2 Räumen Probleme mit Schimmel aufgrund einer kalten Außenwand.
Allerdings habe ich mich seltenst in diesem Raum aufgehalten und mittlerweile auch den Wohnraum gewechselt (vor 2 Jahren)
Hier gibts 100%ig keinen Schimmel.

....

Hallo KEG,

Tomaten sind auch bei einer Histaminintoleranz nicht gerade gut verträglich. Hast Du Dich darüber schon informiert?:

Histamin-Intoleranz

Grüsse,
Oregano
Histamin kann eigentlich nicht das Problem sein, da ich alle Käsesorten und alle gereiften Schinkensorte, Spinat, Thunfisch und Lachs ohne akute Verschlechterung vertrage.

Ich hänge immer noch an dieser Sache mit KPU fest. Die Symptome passen zu 100%, insbesondere das komplette Fehlen meine Traumerinnerung und recht unerholsamen Schlaf, allerdings hatte ich wie gesagt schon probeweise Vitamin B6, Zink und Mangen und später sogar mal probehalber Dextropyrrol plus substituiert.
Leider nur mit mäßigem, wenn er auch da war. (Kann aber auch einfach nur an den Vitalstoffen an sich gelegen haben)

Das einzige was nicht passt, ist das man KPUlern immer nachsagen soll, dass die eher schlank sind...

Geändert von KEG267 (12.09.11 um 22:59 Uhr)

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo KEG,

Das letzte große Blutbild ergab nur leicht erhöhte Harnsäurewerte und verminderte ChE, weshalb meine Leber per Ultraschall untersucht wurde.
Ist denn die Leber noch weiter untersucht worden?

Warum wird die CHE im Blut bestimmt?
Die CHE wird in der Leber gebildet. Die Funktion dieses Enzyms ist aber auch heute noch nicht restlos geklärt.

Erniedrigte CHE-Werte lassen Rückschlüsse auf Lebererkrankungen zu.

Was bedeuten erniedrigte CHE-Werte?
Bei der Beurteilung der CHE im Blut sind insbesondere erniedrigte Werte auffällig. Diese können ein Hinweis auf eine gestörte Leberfunktion sein. Da die Leber aber auch der wichtigste Bildungsort für eine Vielzahl von Blutplasmaeiweißstoffen (z.B. Blutgerinnungsfaktoren) ist, wird die CHE gemeinsam mit dem folgenden Laborwert beurteilt: Prothrombinzeit (PTZ) – ein wichtiger Laborwert für die Blutgerinnung.

Bei einer schwer gestörten Leberfunktion ist daher sowohl mit erniedrigten CHE-Werten als auch einer erniedrigten PTZ im Blut zu rechnen.

Bei Menschen mit verminderter CHE-Aktivität im Blut wirken manche bei der Narkose eingesetzte Medikamente stärker. Aus diesem Grund wird vor einer Operation mit Vollnarkose der CHE-Wert im Blut gemessen, damit gegebenenfalls die Dosis von bestimmten Narkosemitteln (Muskelrelaxantien vom Typ des Succinylcholins) entsprechend angepasst werden kann.
https://www.gesundheit.gv.at/Portal....05_CHE_HK.html

Grüsse,
Oregano

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

KEG267 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 11.09.11
Ah okay, trotzdem war der Artzt wohl der Meinung, dass gucken ja nicht schaden kann.

Laut der Aussage würde das ja bedeuten, dass einem vor jeder Vollnarkose Blut abgenommen werden müsste.
Ist bei mir aber nicht passiert (oder passiert das während der OP nach einsetzen der Narkose)

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

Michel ist offline
Beiträge: 1.195
Seit: 09.04.07
Zitat von KEG267 Beitrag anzeigen
Laut der Aussage würde das ja bedeuten, dass einem vor jeder Vollnarkose Blut abgenommen werden müsste.
So wird es auch gemacht!!!!!!!!!!

Grüßle Michel
__________________
EHRLICH WÄHRT AM LÄNGSTEN ! Ich schreibe ausschließlich meine eigene Meinung, mehr nicht !!!!!

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo KEG,

Zitat von KEG267 Beitrag anzeigen
Und ansonsten esse ich halt eben gerne einfach zuviel und auch zwischendurch mal kohlenhydrathaltige Kost. (Brötchen, Brot, tellerweise Nudeln, etc...)
und es wäre auf jeden Fall parallel gut, wenn Du Deine Ernährung korrigierst. Denn wie Kullerkugel schon gesagt hast, förderst Du durch das viele Essen von stärkereichen Kohlenhydraten den Heißhunger auf diese, das ist ein Teufelskreislauf. Die Bauchspeicheldrüse kommt da nicht zur Ruhe.

Drei Mahlzeiten am Tag, an denen Du Dich satt isst, sollten ausreichen. Zwischenmahlzeiten sind nicht gut für das Verdauungssystem, das ist dann nämlich ständig beschäftigt. Und Abnehmen gelingt so auch nicht, da immer noch Zucker im Blut ist und damit Insulin. Solange Insulin im Blut ist, kommst Du nicht in die Fettverbrennung.

Was bei Dir anscheinend fehlt, ist Obst und Gemüse. Es wäre für Deinen Energiehaushalt wichtig, dass Du die Gemüsemenge erhöhst (Vitalstoffe sind super wichtig für den Stoffwechsel) und nur eine kleine Menge stärkereich dazu isst. Gemüse (am besten gedämpft, nicht roh) sollte am meisten am Teller sein (bei Deiner Größe darfst Du am Tag 1 kg Gemüse essen - ich habe 50 kg und esse ca. 700g am Tag) und dazu jeweils etwas Fleisch/Fisch/Ei und noch gutes Fett wie z.B. Olivenöl, damit Du auch richtig satt wirst.

Nebenbei keine süßen Getränke, nur Wasser und davon mind. 2 Liter am Tag, über den Tag verteilt.

Jeder Mensch hat nur die Energie zur Verfügung, die sein Körper aus der aufgenommenen Nahrung herstellen kann! Je besser gewählt diese ist, desto besser kann der Körper Energie herstellen. (Kommen natürlich auch noch andere Faktoren dazu.)

VG
julisa

Geändert von julisa (13.09.11 um 10:35 Uhr)

Diverse Symptome, ernährungsbedingt ausgelöst?

KEG267 ist offline
Themenstarter Beiträge: 6
Seit: 11.09.11
Ich habe mir gerade nochmal die Checkliste für Boreliosesymptome angeschaut und über 3/4 würden passen.
Ich glaube ich werde da mal nen Test machen lassen.

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gentlemen01 ist offline
Beiträge: 847
Seit: 14.09.09
Zitat von julisa Beitrag anzeigen
Hallo KEG,



und es wäre auf jeden Fall parallel gut, wenn Du Deine Ernährung korrigierst. Denn wie Kullerkugel schon gesagt hast, förderst Du durch das viele Essen von stärkereichen Kohlenhydraten den Heißhunger auf diese, das ist ein Teufelskreislauf. Die Bauchspeicheldrüse kommt da nicht zur Ruhe.

Drei Mahlzeiten am Tag, an denen Du Dich satt isst, sollten ausreichen. Zwischenmahlzeiten sind nicht gut für das Verdauungssystem, das ist dann nämlich ständig beschäftigt. Und Abnehmen gelingt so auch nicht, da immer noch Zucker im Blut ist und damit Insulin. Solange Insulin im Blut ist, kommst Du nicht in die Fettverbrennung.

Was bei Dir anscheinend fehlt, ist Obst und Gemüse. Es wäre für Deinen Energiehaushalt wichtig, dass Du die Gemüsemenge erhöhst (Vitalstoffe sind super wichtig für den Stoffwechsel) und nur eine kleine Menge stärkereich dazu isst. Gemüse (am besten gedämpft, nicht roh) sollte am meisten am Teller sein (bei Deiner Größe darfst Du am Tag 1 kg Gemüse essen - ich habe 50 kg und esse ca. 700g am Tag) und dazu jeweils etwas Fleisch/Fisch/Ei und noch gutes Fett wie z.B. Olivenöl, damit Du auch richtig satt wirst.

Nebenbei keine süßen Getränke, nur Wasser und davon mind. 2 Liter am Tag, über den Tag verteilt.

Jeder Mensch hat nur die Energie zur Verfügung, die sein Körper aus der aufgenommenen Nahrung herstellen kann! Je besser gewählt diese ist, desto besser kann der Körper Energie herstellen. (Kommen natürlich auch noch andere Faktoren dazu.)

VG
julisa
ein wirklich sehr guter beitrag! wollte gerade das selbe schreiben, aber du hast es so schön auf den punkt gebracht da erübrigt sich das

interessieren würde mich das markierte: warum nicht roh sondern gedünstet?

__________________
Liebe Grüße G01


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