Vielfältige Beschwerden

13.08.11 12:52 #1
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Vielfältige Beschwerden

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Waechter,

wenn Du schon nicht zum Arzt gehen möchtest, könntest Du den Test doch wenigstens wie in #13 beschrieben machen? Das wäre auf jeden FAll genauer.

So ein Test kann immer mal schief gehen, aus allen möglichen Gründen. Da soll man dann einfach wiederholen und sich vorerst mal nix denken . Trotzdem wäre die Bestimmung des HBA1C nützlich; den kann übrigens auch der Hausarzt machen.

Grüsse,
Oregano

Vielfältige Beschwerden
Männlich waechter
Themenstarter
@oregano.
Nr. 13 werde ich machen, freue mich auf den Besuch beim neuen Hausarzt am 26.
Danke.

Vielfältige Beschwerden

bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Anonym 09, warum isst Du nicht einfach glutenfreien Kuchen, kann ich persönlich nicht verstehen....
Es geht j an nicht nur um Aphten, Gluten kann ja langfristig noch richtig üble und lebensgefährliche Krankheiten auslösen, z.B. Darmkrebs.
Wenn Du dem Darm nicht die Chance gibts sich zu erholen und zu gesunden, kann sich das irgendwann mal übel rächen.
Nimm immer Deinen eigenen Kuchen oder Kekse mit, wenn Du auswärts z.B. zum Kaffee eingeladen bist.

Alles Gute!

Hier wurde vonRafgy angemerkt, Zitat:

Hier kann natürlich das Milcheiweiß und das Gluten wieder eine Rolle spielen, allerdings darf man nicht vergessen, dass es ein Auslöser ist; die Wahrscheinlichkeit, dass sich die ß-Zellen einfach so ohne Behandlung bei Nahrungsumstellung wieder bilden ist ziemlich gering.

Aber ausschliessen kannst Du es nicht: Diabetis, der stark behandlungsbedürftig ist, ist langfristig eine ernsthafte Erkrankung.
Weil Diabetis nämlich in der Spätfolge zu Nierenversagen, Erblindung und Gliedmassenamputation führen kann. In der Dialyse findet man in etwa 50% Diabetiker deshalb und es sind nicht nur alte Menschen,ich sehe das ständig.

Wenn man ein Problem mit Gluten und oder Milcheiweiss hat, macht es auch Sinn, dieses anzugehen, wenn man den Diabetis damit nicht heilen kann, denn das Gluten hört nicht auf weiter zu nagen, wenn es nicht vertragen wird (Ich meine ja keiner verträgt es wirklich ) Dann kann es sein, dass man dann unter Diabetis noch ne Latte an Erkrankungen sammelt, die verhinderbar wären.
Ich selber merke, wie sehr ich von dem Auslass von Gluten und Milcheiweiss profitiere selbst nach 17 Jahren Dialyse. Ich konnte vor wenigen Monaten einen kleineren Filter bekommen und habe mit dem noch bessere WErte als mit dem grösseren, ausserdem bin ich längst nicht mehr so sauer und meine Befindlichkeitsstörungen, die im Laufe der Jahre immer mehr wurden, machen sich Stück für Stück davon. Ich war früher immer sehr blass, schon als Kind, nun habe ich seit Monaten das erste Mal Farbe im Gesicht, sprich Röte! Bei Dialysepatienten sind die Langzeitfolgen sehr gefürchtet. Aber ich frage mich mittlerweile, was davon mit der Dialyse ursächlich zusammenhängt und was auf unerkannte Nahrungsmittelprobleme zurückzuführen ist und einfach ungesunde Lebensführung Wie geht es sonst an, dass es mir durch meine umfangreichen Bemühungen immer besser geht nach 17 Jahren an der Maschine? Sogar meine Haut ist nicht mehr so trocken und ich kann meine Cremerei endlich abrüsten nach Jahrzehnten. Aber dabei geht es mir nicht nur um den kosmetischen Effekt, es ist einfach ein Zeichen, der Körper ist mehr im Lot.

Schönen Tag.

PS: Momentan muss ich leider auch histaminarm leben, ich intensiviere in 2 Wochen mein DArmreinigungsprogram durch Colon-Hydro-Therapie und wenn ich damit durch bin in ca.2 Monaten, werde ich berichten, ob die Histaminintoleranz dann fort ist. Ich fand im www einen Erfahurngsbericht, dass dies gelungen ist.
Natürlich sollte man mit Daibetis zu einem guten Diabetologen...

Vielfältige Beschwerden
Männlich waechter
Themenstarter
@bestnews. Danke für Deine Ausführungen, die richtig und wertvoll sind. Allerdings erscheint es mir zu weit weg von meinen Problemen und auch Fähigkeiten, Zusammenhänge nachzuvollziehen, zu abgespaced. Ich freue mich z.B. über so konkrete Vorschläge wie "geh doch mal in die Apotheke und kauf Rhizinusöl". Einfach, logisch, nachvollziehbar. Bin Experimentierfreudig.

Ein Problem, das Anfangs des Thread schon angedeutet ist, und sehr unappetitlich ist tut sich z.Zt. besonders hervor: der Bereich um den After. Weil das so unapetitlich ist, habe ich es auch immer vor mir hergeschoben und auch nichts darüber geschrieben/gelesen.
Die Situation im Bereich des After. Ich wette, so geht es vielen im Forum.
Ich achte auf hohe Reinheit, desinfiziere manchmal mit Alkohol.
Gestern habe ich zum Ausprobieren mal Pflanzenöl aufgetragen. Es ergab sich am Finger ein - ich nenne es - pilzigen Geruch. Ein Geruch, den ich nur aus besseren Zeiten von meiner damaligen Freundin (an einer anderen Stelle bei anderer Gelegenheit) kenne. Und vom anderen Ufer war ich auch nie
Stichwort Fehlbesiedelung. Die Amalgamproblematik kann ich ja noch logisch nachvollziehen, aber bei der Candida Sache schaffe ich einfach keinen Durchblick. Mein "hilfsbereiter Hausarzt" hat mich damals angestarrt, wie von einem anderen Stern, als "Candida Problematik" fiel. Heute kann ich erahnen, was in seinem Kopf vorging (Psychose, Hypochonder, armer Irrer oder warum habe ich nicht was Anständiges gelernt... dann könnte ich mir wenigstens ne E-Klasse leisten und nicht nur Golf mit Alufelgen).

Also, es wurde nichts untersucht, sondern ein Satz im Gespräch erstickt.

Dann Unappetitl. Nr. 2 das Stichw. Hämorhoiden. Es wäre für mich eine Horrorvorstellung, mich da operieren zu lassen, und eigentlich verschlimmert sich ja auch nichts. Allerdings kommt es immer wieder zu Blutungen, heute so heftig wie nie, hängt auch von Tageszeit, Blutdruck, Gegessenem ab.

Noch ne Story: Mein erster Kontakt mit dem Wort Candida hatte ich, als mich meine Lebenspartnerin vor 10 Jahren verdächtigte, ich hätte etwas mit einer anderen. Hintergrund: Bei ihr war da etwas aus dem Ruder da unten (und dafür will sie ja nichts können...). Der Hautarzt damals verschrieb ihr eine Salbe, das wars. Trotzdem blieb ein Geschmäckle. Habe den Eindruck, als ob es viele Mythen um das Thema gibt, und das auch bei Medizinern. Möglich, dass ein Arzt, der in den 60ern studiert hat, eine Einstellung hat, mit der er dann bis zur Pensionierung fehlbehandelt und desinformiert, Stichwort ehemaliger Hausarzt.

Während der Stuhl am Klopapier selten Spuren zeigt, sehe ich hier, wie es blutet. Oberhalb ist die Haut so wund, dass wenn ich sie reize, es blutige Abschürfungen gibt. Seit ich denken kann, habe ich mir immer eingeredet: "das ist so ne Psoriasis und die kann man sowieso nicht heilen".

Klopapier also nicht nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion, sondern als Diagnoseutensil.

Wäre dankbar für eine Starthilfe und Anregungen für dieses Teilproblem.

Geändert von waechter (20.08.11 um 11:37 Uhr)

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Wächter,
Probleme mit der Verdauung und auch Hämoroiden haben meines Wissensimmer etwas mit dem zu tun, was wir essen und meist ist es auch so, wenn vielfältige Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, Dies wirst Du übrigens hier in diesem Forum immer wieder von den verschiedensten Usern erfahren, darunter auch viele, die sehr viel durch Nahrungsumstellung erreicht haben oder gar Heilung fanden. Du musst Dir nur mal anschauen, was Unverträglichkeiten und Allergien durch Nahrungsmittel so für eine Unmenge Symptome produzieren , teilweise schwerste Krankheiten. Wenn Du Pilze hast und Hämoroiden deutet das nach meinem Erkenntnisstand natürlich auch klar auf eine falsche Ernährung hin. Aber wenn man da relativ unbeleckt startet hat man möglicherweise Probleme, das zu realisieren. (Ich bin seit Jahrzehnten mit dem Thema Ernährung und Gesundheit beschäftigt)Wahrhaben wollen das eh viele nicht, denn die Ernährung grundsätzlich umstellen, will kaum einer, schon gar nicht für immer. Muss jeder selbst wissen, ich sehe bei mir beeindruckende Erfolge und auch bei denen, die mir folgen.
Dr. med Bolland sagt: Ernährung ist das Heilmittel Nr.1
Aber natürlich muss jeder wissen, was für ihn gerade das Beste ist.

Ich wünsche Dir, Du mögest bald die Lösung Deiner Probleme finden und verabschiede mich hiermit von dieser Diskussion.

Machs gut Wächter.

Geändert von bestnews (21.08.11 um 15:12 Uhr)

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Pilze im Darm sind nicht selten.
Die kann man schon bekommen, wenn man starke Antibiotika nehmen muss und diese die ganze Darmflora abtötet.
Hinterher vermehren sich die Pilze, dank richtiger Ernährung, eben besser als die Milchsäurebakterien, die man überwiegend im Darm haben sollte.
Die Pilzkulturen werden gefüttert mit Zucker und Stärke in jeder Form.
Wenn Du ab und an Heißhunger auf Süßes hast, auch Cola und andere süße Getränke, das hast Du den Pilzen zu verdanken.

Ich hab den Eindruck, das Du Dir lieber ein Mittel aus der Apotheke holen würdest, als die Ernährung umzustellen.
Deshalb schreibe ich nicht weiter, es sei denn, Du willst wirklich etwas darüber erfahren.

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Männlich waechter
Themenstarter
@ anonym.
Danke, der Beitrag ist wirklich krass.

Pilze im Darm sind nicht selten.
ich weiss
Die kann man schon bekommen, wenn man starke Antibiotika nehmen muss und diese die ganze Darmflora abtötet.
noch nie genommen
Hinterher vermehren sich die Pilze, dank richtiger Ernährung, eben besser als die Milchsäurebakterien, die man überwiegend im Darm haben sollte.
Zitat: RICHTIGE ERNÄHRUNG. Hilfe, jetzt wird`s dogmatisch.
Die Pilzkulturen werden gefüttert mit Zucker und Stärke in jeder Form.
Wenn Du ab und an Heißhunger auf Süßes hast, auch Cola und andere süße Getränke, das hast Du den Pilzen zu verdanken.
meide Zucker, trinke kein Kola

Ich hab den Eindruck, das Du Dir lieber ein Mittel aus der Apotheke holen würdest, als die Ernährung umzustellen.
Woher kommt dieser Eindruck, bitte begründen
Deshalb schreibe ich nicht weiter, es sei denn, Du willst wirklich etwas darüber erfahren.
Was soll ich da sagen, wenn ich nicht weiss, woher Du einen Eindruck hast. Ich gehöre zu den Leuten, die etwas erfahren möchten, was soll diese Unterstellung...


In der Apotheke kaufe ich solche Dinge wie Rizinusöl, Weleda Zahnpasta und sonstige "Rohmaterialien".
Eines habe ich nicht verstanden:
Angenommen, mein Darm ist fehlbesiedelt (womit ich rechne), wie entsteht dann dieser Heisshunger, von dem Du schreibst (hab ich übrigens nie und Kola trinke ich auch nicht)?

Kausaler Zusammenhang: Deine Behauptung
A (Darmproblem) und
B (Heisshunger)?

Geändert von waechter (22.08.11 um 10:07 Uhr)

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Reit mal nicht auf der Cola rum, es kann auch etwas Anderes sein, auf was Du Heißhunger hast, die Cola ist nur ein Beispiel. Es hat nur immer mit Zucker oder schnell in Zucker aufzuspaltende Stärke zu tun, weil der Zucker von den Pilzen, genau wie vom Mensch, in Energie umgewandelt werden kann.
Wie die Pilze es schaffen, einen Zustand herbeizuführen, das unser Hirn und befiehlt, Zucker zu essen (oder Schokolade, Dosenobst, Weintrauben, Pudding, Brötchen, Nudeln) kann ich Dir leider nicht erklären, ich bin ja kein Wissenschaftler.
Sicher kannst Du das mit etwas Zeit ergoogeln.

Die Darmprobleme:

Pilze besiedeln die Darmwände, stell Dir das wie einen dichten weißen Belag vor. An den Stellen kann der Darm keine Nährstoffe mehr aufnehmen, wird schlechter durchblutet, nimmt Schaden, denn die Pilze haften ja nicht auf der Schleimhaut, sondern gehen tiefer.
Die Pilze nehmen DEINE Nahrung auf, rauben Dir die Energie und scheiden obendrein noch Stoffwechselprodukte aus, die Dich vergiften.
Also hast Du einerseits irgendwann Nährstoffmangel, andererseits musst Du die Stoffwechselprodukte der Pilze noch loswerden.
Das kann (muss nicht) zu Kopfschmerzen, Hautkrankheiten, Blähungen, Hitzewallungen, Müdigkeit, Aggressionen, Depressionen, Energielosigkeit und anderen "Krankheiten" führen.

Vielleicht ist es aber auch etwas ganz Anderes?
Es muss ja nicht auf Dich zutreffen.

Die blutenden Klunkern am Hintern kann man auch von Verstopfung bekommen.

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Männlich waechter
Themenstarter
Danke.
Werde Zucker und Kohlenhydrate im Auge behalten.

Das Wort "Klunkern" habe ich nicht verstanden. Was meinst Du denn damit?. Wo nimmst Du das her?

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Männlich waechter
Themenstarter
Aktualisierung zu "Ernährung".

Im Moment ist kein Blut im Bereich After zu erkennen. Aber es ist alles geschwollen und schmerzt erheblich.

Drücke regelmässig Röllchen mit Pflanzenöl darauf, das beruhigt, antimykotisch. Wenn ich mit Alkohol (Wodka) darauftupfe, brennt es höllisch, am schlimmsten ist Essig.

Meine Mutter hat (zu meinem Vergleich) auch Rizinusöl genommen (morgens nüchtern, 2 Std. vor Essen, 3 Min. geschüttelt mit 100% Orangensaft). Bei ihr gab es eine niegekannte Hautreaktion nähe After.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Stuhlbeschaffenheit (keine Verstopfung) und Hämorhoiden, Hautallergie Bereich After?

Und: Gibt es Organbeziehungen zum After (eventuell einzelne Zähne)

Verlange einiges von meiner Verdauung ab im Moment: Heilerde (Luvos), Rizinusöl, "Lebedewa 2 Uhr Ansatz", Flohsamen, Leinsamen, kein Kohlenhydrate/Zucker.

Ist das normal, dass dann der "After kollabiert".

Geändert von waechter (24.08.11 um 12:07 Uhr)


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