Einschlafprobleme durch Wut/Adrenalinschübe

11.08.11 12:47 #1
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MarkusC ist offline
Beiträge: 2
Seit: 11.08.11
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe mich hier angemeldet, da ich ziehmlich verzewifelt bin und mir Sorgen mache... und hoffe, dass ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt.

Um zum eigentlichen Thema zu kommen, möchte ich kurz ausholen um möglichst genau zu schildern was los ist.

Seit einer Herzmuskelentzündung vor ca. 3 Jahren bin ich scheinbar zu einem Hypochonder mutiert und befinde mich seit ca. 1 Jahr deswegen in therapeutischen Behandlung, was bisher jedoch keine nennenswerte Erfolge herbeigeführt hat.

Seit nun ca. 4 Wochen habe ich extreme Einschlafprobleme. Angefangen hat es so, das ich immer in der Phase des "hinübersegelns" durch extreme Adrenalin/Wutschübe von 0 auf 100 katapultiert wurde. Diese Schübe fuhren durch meinen Körper wie eine Welle, die im Bauch begann und sich im Körper verbreitete. Mittleiweile ist es so, dass ich nur noch extreme Wut im Körper spüre, sobald ich merke, das ich gleich einschlafen könnte... ich habe das Gefühl, dass mein Körper schneller reagiert als mein Verstand. Desweiteren kommt es vermehrt dazu, dass ich durch die kleinste Muskelzuckung beim Einschlafen direkt wieder extreme Wut verspüre, da es mich vom Einschlafen abhält.

Meist brauche ich 3-4 Stunden um einzuschlafen. Gottseidank kann ich zur Zeit ausschlafen, sodass ich meine 6-8 Stunden Schlaf bekomme. Über Tag fühle ich mich auch nicht müde... sondern habe lediglich im Hinterkopf, dass es was schlimmes sein könnte und habe dadurch mittlerweile schon Angst, Abends ins Bett zu gehen. Das bei diesen Einschlafproblemen, starkes Herzrasen dabei ist, klingt ja logisch, schliesslich ist es normal, dass sich der Herzschlag bei Wut und Angst verstärgt bzw. schneller wird.

Wenn man bedenkt, dass 70 % aller Schlafstörungen "Kopfsache" sind und meine Angst vor Krankheiten bedenkt, dann steigt die Wahscheinlichkeit nochmals an, dass meine Einschlafprobleme keine körperlichen Ursachen haben.

Ich habe alles probiert um es in den Griff zu bekommen... Entspannung nach Jacobsen, Radio im Hindergrund etc... hat alles nichts gebracht. Desweiteren neige ich dazu, mich da langsam immer mehr reinzusteigern, was die Sache nicht wirklich einfacher macht....

Die Frage ist nun, ob es vielleicht dennoch was schlimmes sein kann und ob ich zum Arzt gehen soll? Auf Medikamente habe ich wirklich keine Lust! Wie schätzt Ihr meine Situation ein und wie würdet Ihr vorgehen? Wie gesagt, vor dem Arzt ansich habe ich keine Angst, sondern vielmehr vor den Ergebnissen, dass es doch was schlimmes sein könnte.

Bitte helft mir! Ich habe das Gefühl, dass ich hier in einen Teufelskreis gerate. Normalerweise liebe ich es zu schlafen und ins Bett zu gehen und fände es schön, wenn es wieder so wäre.

Nochmals... über Tag habe ich keinerlei körperliche Probleme und wenn ich denn dann einmal schlafe, dann schlafe ich auh durch. Nur das Einschlafen ist die reinste Hölle!

Denkt Ihr es könnte körperliche Ursachen haben? Oder denkt ihr auch, dass es wahrscheinlicher ist das es ein psychiches Problem ist?

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Liebe Grüße,
Markus


Einschlafprobleme durch Wut/Adrenalinschübe

Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Markus,
da Ihre gewünschte Einschlafzeit so etwa zwischen 21.00 und 23.00Uhr liegen dürfte, sollte man mal folgendes beachten:

Nach den Regeln der TCM hat zu dieser Zeit der Endokrine Meridian seine H o c h -zeit. Da arbeitet er (energetisch) sehr stark. Er versorgt alle innersekretorischen Drüsen (ua.Schilddrüse,Nebennieren,Bauchspeicheldrüse)
Wenn aber eine dieser Organe Probleme macht,dann werden diese in der Hoch-Zeit besonders stark zu Tage treten.

Es wäre also sicherlich gut,mal zu einem Endokrinologen zu gehen.
Nachtjäger

Einschlafprobleme durch Wut/Adrenalinschübe

MarkusC ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 11.08.11
Hallo Nachtjäger,

zur Zeit gehe ich ehr gegen 1 ins Bett und schlafe gegen 3 oder 4 Uhr ein. Wobei meine Zeit wann ich ins Bett gehe, stark schwankt.

Wäre der erste Schritt zu meinem Hausarzt der richtige oder direkt zum Endokrinologen?


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