Nach OP Knieschmerz

28.07.11 23:17 #1
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jowacht ist offline
Beiträge: 59
Seit: 22.07.10
Hallo,
im März dieses Jahr wurde ich an einem Meniskusriss am Knie operiert.
nach anfänglicher Teilbelastung und an Gehhilfen laufen, ging es gut. Mein
Knie war Schmerzfrei. Ich war super zufrieden.
Jetzt habe ich seit Wochen wieder Schmerzen im Knie. Der Orthopäde meinte, es könnte vielleicht ein Erguss sei, ist es aber nicht. Die Schmerzen sind echt unerträglich. Kann kaum auftreten, sobald Belastung drauf kommt, sind die Schmerzen sofort da.

Ich soll zum MRT, aber wie jeder weiß, die Wartezeit ist fast überall mehr als 6 Wochen. Da nützt auch betteln nichts.

Hat einer eine Ahnung, was es sein könnte?

LG jowacht

Nach OP Knieschmerz

jowacht ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 22.07.10
Haalloo,

hat keiner einen Tipp für mich? was kann ich tun, bis der Termin zum MRT
endlich da ist. Habe bisher nur gekühlt und Salbe draufgeschmiert. Aber
vielleicht gibt es ja noch etwas anderes.
Für einen Tipp wäre ich wirklich sehr dankbar.

LG jowacht

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Hallo jowacht,

vielleicht könnte Dir die Osteopathie helfen:

VOD e.V. - Osteopathie

Ich würde es auf jeden Fall versuchen... Möglicherweise könnte die Zeit bis zum MRT-Termin damit überbrückt werden.


Liebe Grüße,
Malve

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Jowacht,

wenn man so gar nicht weiß, wo die Ursache für die Schmerzen liegt, ist es einfach schwierig, da etwas zu raten.

Für mich sind Krautwickel und Quarkwickel die besten Helfer bei Knieschmerzen. Es lohnt auf jeden FAll, die auszuprobieren. Oder machst Du das schon?
6 Wochen bis zum MRT-Termin - das ist lange. Gibt es keine andere Praxis, wo Du hingehen könntest? Was sagt denn das Röntgenbild oder auch ein CT?

Sieht man im Blut etwas von erhöhten Entzündungswerten?
Hat sich schon ein OsteopathIn das Knie angeschaut?

Grüsse,
Oregano

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jowacht ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 22.07.10
@ Malve
@ Oregano

Vielen lieben Dank für eure Tipps. Es sind gute Alternativen zu ständig ins Knie Kortison spritzen. Die Osteopatie werde ich mir mal ansehen, habe ich auch schon viel von gehört.
Aber Krautwickel und Quarkwickel, da habe ich noch nie etwas von gehört.
Das probiere ich Morgen auf jeden Fall aus. Ich frage mich nur, wie das geht.
Ok, Quark auf Knie und dann Handtuch drum oder kommt da eher irgend eine Folie drum, damit das hält.
Sorry, aber ich habe es noch nie gemacht.

LG jowacht

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo jowacht,

über die Forensuche findest Du die Anleitungen zu Quark- und Krautwickeln. Evtl. könnten auch Rizinuswickel helfen. Bei google findest Du auch dafür eine Anleitung.

Du schreibst, daß Dir Cortison gespritzt wird. Bei Spritzen ins Knie ist immer die Gefahr einer Infektion von außen nach innen gegeben. Deshalb sind die Bedingungen, unter denen gespritzt wird, sehr wichtig:
- Der Arzt hat sterile Handschuhe an.
- Er desinfiziert zweimal das Gebiet am Knie, wo gespritzt wird
- Es wird während dieser Vorbereitung und während des Spritzens nicht gesprochen.
- Nach dem Spritzen wird noch einmal desinfiziert.

Cortison ins Knie ist auf Dauer gar nicht gut; das sollte nur ab und zu - wenn verträglich - gespritzt werden.
Wie oft sollte eine Anwendung erfolgen?
Bei vielen Patienten ist eine einmalige Anwendung ausreichend, um die Beschwerden zu beheben. Je nach Präparat hält die entzündungshemmende Wirkung 3 Wochen an. Sollte die Entzündung danach nicht vollständig abgeklungen sein, sollten weitere Cortisoninfiltrationen nicht zu dicht hintereinander erfolgen. Pro Gelenk sollten nicht mehr als 4 Anwendungen/Jahr erfolgen.
Cortisontherapie bei Gelenkerkrankungen

Was auch möglich ist: Akupunktur für das Knie. DAs kann ganz gut helfen. Wenn sich dort tatsächlich eine Entzündung zeigt, dann wäre auch die Blutegeltherapie eine Möglichkeit.

Dieser Thread könnte für Dich auch noch Tipps bringen: http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...tzuendung.html

Theoretisch könnte es ja auch sein, daß Dein Knie in Ordnung ist und Du z.B. einen entzündeten Zahn hast, der ausstrahlt? Wie sehen Deine Zähne aus?
http://www.dr-tilch.de/leistungen/zahnorganbez.htm

Grüsse,
Oregano

Geändert von Oregano (29.07.11 um 19:00 Uhr)

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jowacht ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 22.07.10
Hallo Oregano,
dae s ist mir ja schon fast peinlich, hast Du den ganzen Abend damit verbracht
für mich alles zusammen zu stellen?
Vielen lieben Dank.

Also es hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mich nochmal in Bewegung gesetzt, um mir Quark zu holen.
Jetzt liege ich hier seit einiger Zeit mit einem Quarkwickel. Ich muss erstmal sagen, dass es überhaupt nicht unangenehm ist. Im Gegenteil, dass war eine sehr angenehme kühler Effekt. Und wenn es dann nachlässt, dachte ich könnte ich ja noch eine Kühlkompresse zusätzlich drauf machen.

Also ich bedanke mich nochmals und werde Morgen dann mal mitteilen, wie es mir noch ergangen ist. Die anderen Links werde ich mir dann auch noch ansehen.


jowacht

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo jowacht,

schön, daß Du den Quarkwickel angenehm findest. - Damit kannst Du auf jeden FAll nichts falsch machen, und ich würde den wirklich regelmäßig täglich machen.
Mit dem Kühlen mit der Kühlkompresse wäre ich ein bißchen vorsichtig. Zu viel Kälte kann auch schaden. Und immer ein dünnes Tuch darunter legen, gell?

Übrigens könnte evtl. auch die Homöopathie einen Versuch wert sein.

Grüsse,
Oregano

PS: ist denn schon einmal Flüssigkeit aus dem Knie untersucht worden um zu schauen, ob da doch irgendwelche Bakterien ihr Unwesen treiben? Bzw. ist darüber schon gesprochen worden und wie man das feststellen könnte?

Geändert von Oregano (30.07.11 um 11:23 Uhr)

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jowacht ist offline
Themenstarter Beiträge: 59
Seit: 22.07.10
Hey Oregano,

es wurde alles gemacht, Ultraschall, normales Röntgen etc.. Deswegen das erneute MRT. Ach ja MRT - Mir ist es doch noch gelungen, einen früheren MRT-Termin zu bekommen. Zwar mit Beziehungen, was normal nicht meine Art ist. Aber irgendwie war es mir jetzt egal.
Ich weiß seit der letzten OP, dass man mir gesagt hat "die Ärzte seien sich nicht sicher, ob mir diese Meniskusop Schmerzfreiheit bringen würde. Es reibe praktisch Knochen auf Knochen und man über kurz oder lang über ein neues Kniegelenk nachdenken müsse."

Aber mit gerade mal 52 Jahren ist mir das eigentlich ein wenig zu früh. Dabei muss ich auch sagen, dass ich an Rheuma leide und deshalb die Gelenkinnenhäute sowieso schon sehr in Mitleidenschaft gezogen sind.
Aber wer lässt sich schon gerne operieren.

LG jowacht

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Jowacht,

wenn die Knochen aufeinander reiben (also Arthrose?), dann ist wahrscheinlich der Meniskus nur ein Teil des Problems. Angeblich sind bei Leuten über 50 mindestens die Hälfte der Menisken nicht mehr in Ordnung. Insofern bist Du da in bester Gesellschaft - was es nicht besser macht .

Wenn dann noch Rheuma dazu kommt, ist das natürlich erst recht sehr unangenehm .

Manche Leute mit Knieproblemen haben gute Wirkungen mit Hyaluron-Spritzen ins Gelenk. Hast Du das schon ausprobiert? Leider muß man die selbst bezahlen, es sei denn , man ist privat versichert.
Z. n. Meniskus-OP, jetzt Hyaluronspritzen? - Praxisfit

Das gleiche gilt für die Einnahme von Chondroitinsulfat und Glucosamin.
Auch hier gehen die Meinungen und Erfahrungen sehr auseinander, so daß eigentlich nur Ausprobieren hilft.
http://www.bfr.bund.de/cm/208/verwen...ngsmitteln.pdf

Wie wird Dein Rheuma behandelt? Bzw. was tust Du deshalb?

Gruss,
Oregano


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