Beine Knicken weg

19.07.11 12:10 #1
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Sonne1511 ist offline
Beiträge: 14
Seit: 19.07.11
Ich bin weiblich und 35 Jahre alt. Ich liege seit 1 Woche im Krankenhaus, wo man aus neurologischer Sicht nichts finden konnte.
Meine Muskeln (hauptsächlich Arme und Beine) sind nach sehr kurzer Zeit nicht mehr einsetzbar (keine Kraft mehr vorhanden). Die Beine knicken ein, ich kann nicht mehr laufen , bzw. die Arme hängen nach Belastung auch nur noch wie schwere Säcke herunter.
Es ist anzumerken, dass ich eine Eisenmangelanämie habe (der entsprechende Wert liegt aktuell bei 18 und eine Hashimotoschilddrüse, die auf Grund vorhandener Antikörper wohl auch unbehandelt bleiben kann.
Ich nehme aktuell täglich 1 Tablette Eisen (100mg).
Ich bin total verzweifelt, da ich meine 3 kleinen Kinder (Zwillinge-1 Jahr, Tochter-2 Jahre alt) kaum noch versorgen kann.
Es sei noch erwähnt, dass ich in den letzten 2,5 Jahren 2 Kaiserschnitte und eine größere Bauch-OP hatte.
Wer hat einen Rat?

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Pucki ist offline
Beiträge: 844
Seit: 14.07.10
Hallo Sonne 1511,

ich kann dir zwar leider keinen Rat geben möchte dich aber auch wissen lassen dass ich auch dass Problem mit der Muskulatur habe, immer ein leichtes Verkrampfungsgefühl, keine Kraft mehr. Ich hab aber keinen Eisenmangel. Ich wurde schon vielseitig untersucht und letztendlich wurde alles auf die Psyche geschoben. Es würde mich gerne interessieren welche Untersuchungen du alles durchmachen musst oder musstest und ob man das Problem findet. Würd mich also freuen von dir darüber zu hören, gerne auch per PN.
Lg Pucki

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Sonne1511 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 19.07.11
Hallo, tja, da neurologisch hat man alle Untersuchungen durch, die es auf diesem Gebiet gibt. Jetzt wird man es wohl auch auf die Psychosomatische Schiene schieben. Ich bin jedoch gesund, glücklich, bin nicht überlastet und habe auch keinerlei Depressionen oder Ähnliches.
Auf den Eisenmangel oder die Schilddrüse hin angesprochen, bekomme ich hier auf der neurologischen Station keine Antwort. hier betrachtet man leider alles nur mit Scheuklappen.....
Mal sehen wie es weitergeht. bis Freitag bleibe ich hier noch im Krankenhaus.

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Pucki ist offline
Beiträge: 844
Seit: 14.07.10
das tut mir leid zu hören. man wird halt doch schnell auf die psychosomatische Schiene geschoben. Ich hoffe es bleibt dir erspart. Ich wünsch dir noch viel Erfolg und gute Besserung. Kannst ja dann mal berichten wie die Diagnose abschliessend dann ausgefallen ist. Alles Gute
Lg Pucki

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Weiblich vittella
Ihr Lieben,
ich weiss dass es früher so war, dass wenn jemand psychisch angeschlagen war und Hilfe brauchte, allgemein darüber gelächelt wurde, aber das war nur die Unwissenheit darüber, dass Krankheiten immer einen seelischen Hintergrund haben und sich keiner schämen muss wenn er psychisch Unterstützung braucht.
Jede Krankheit hat ihre Psychologische Entsprechung, keiner wird mal so zufällig krank, manchmal kommt uraltes Zeug rauf und will gesehen werden, es ist eine Hilfe, keine Schikane des Schicksals..

Früher wussten Ärzte noch um den seelischen Anteil einer Krankheit und sie gingen näher auf ihre Patienten ein, heute wird man/frau nur noch mit Medis vollgestopft und Symptome und Organe werden unabhängig voneinander betrachtet, das funktioniert so eben nicht, der Mensch besteht aus Geist-Körper und Seele und dann kann man nicht einfach nur eines der Drei versuchen zu behandeln und wo die Schulmedizin nicht weiter kommt ist dann die Alternativmedizin gut genug, aber in Wirklichkeit ist sie jene die den Meschen als ganzes betrachtet und behandelt, weshalb sie auch erfolgreich ist wo die Schulmedizin mit ihrem Latein an Grenzen stösst.

@Sonne1511....Du hast körperlich sehr viel durchgemacht in kurzer Zeit, mir scheint fast normal dass der Körper da rebelliert und an Grenzen stösst...
Vielleicht kannst Du mit gesunder Ernährung ein wenig an Kraft tanken.?!.falls Du das nicht bereits tust.

Bei Interesse, mal näher zu betrachten wie der Körper mit uns versucht zu reden....
Krankheit als Sprache der Seele:

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darleen
Zitat von Sonne1511 Beitrag anzeigen
Es ist anzumerken, dass ich eine Eisenmangelanämie habe (der entsprechende Wert liegt aktuell bei 18 und eine Hashimotoschilddrüse, die auf Grund vorhandener Antikörper wohl auch unbehandelt bleiben kann.
Ich nehme aktuell täglich 1 Tablette Eisen (100mg).

Wer hat einen Rat?

hallo Sonne

wie ist das zu verstehen, du hättest Hashimoto und sie könne unbehandelt bleiben ??

hast du aktuelle SD-Werte? und wie sieht dein Protein/Eiweiß -Haushalt aus?

und dein Phospaht -spiegel?
und Vitamin D-Spiegel?

weißt du das?

durch deinen Eisenmangel tritt natürlich auch ein Erschöpffungdzustand ein..

lass dich nicht auf die Psychosomatische Schiene schieben.ich kenne das mit genau den gleichen Symptomen,war auch in der Neurologie mit genau den gleichen stümperhaften Aussagen...

liebe grüße darleen

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Sonne,

ich schließe mich den Fragen von darleen an!

Wer hat das denn gesagt:
eine Hashimotoschilddrüse, die auf Grund vorhandener Antikörper wohl auch unbehandelt bleiben kann.
?
Ein Schilddrüsenexperte war das sicher nicht.

Normalerweise leisten Antikörper (hier y-förmig, dunkelgrün) wertvolle Dienste: Sie greifen zum Beispiel schädliche Bakterien an (hier Streptokokken). Bei Morbus Basedow entstehen jedoch Antikörper, die fälschlicherweise gegen Schilddrüsenzellen gerichtet sind.
...
Bestimmte Abwehrzellen bilden bei Morbus Basedow Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper, die sich vor allem gegen die Schilddrüsenzellen richten. Da sich diese Antikörper gegen den eigenen Organismus wenden, werden sie auch Autoantikörper genannt.
Morbus Basedow: Ursachen | Apotheken Umschau

Was ist eine Hashimoto-Thyreoiditis?
Die Krankheit hat ihre Ursache im körpereigenen Abwehrsystem. Es greift "irrtümlich" das Gewebe der Schilddrüse an und schädigt es. So entsteht die chronische Schilddrüsenentzündung (chronische Thyreoiditis). Weil das eigene Immunsystem beteiligt ist, heißt sie auch Autoimmunthyreoiditis. Die Krankheit führt letztlich zur Schilddrüsenunterfunktion, also einem Mangel an Schilddrüsen-Hormonen.
http://www.apotheken-umschau.de/Hashimoto-thyreoiditis

Grüsse,
oregano

Geändert von Oregano (19.07.11 um 16:12 Uhr)

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Sonne1511 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 19.07.11
Vielen lieben Dank für eure Antworten und Denkanstöße. Am Donnerstag steht wohl bei mir der Krankenhauspsychologe auf dem Programm. Ich bin da für alles offen.
Ich bin nur so enttäuscht dass sich keiner auf die Eisenmangelanämie bzw. Die Hashimotoschilddrüse einlädt. Sobald ich hier entlassen werde, händigt man mir sicherlich die aktuellen Werte auch insbesondere die für die Schilddrüse aus, dann kann ich hierzu mehr Auskunft geben. Mein Hausarzt hat Letzteres via Ultraschall und Blut diagnostiziert und dabei gleichzeitig erglährt, dass man aber nicht machen müsse.
Ein Arzt welcher Fachrichtung könnte sich denn diesbezüglich am Besten auskennen?
Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.
Liebe Grüße aus der Neurologie

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Sonne1511 ist offline
Themenstarter Beiträge: 14
Seit: 19.07.11
Hallo Darleen,
Und wie wurde dir geholfen?

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darleen
Sei nicht entäuscht und hake das ab als unschönes Erlebnis...

du bist nicht die Einzige der es so ergeht, das sollte dich trösten...

der richtige Arzt für SD wäre ein Endokrinologe oder Nuklearmediziner


dir alles Gute,....

liebe grüße darleen

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