Etwas ratlos; Blutwerte und Befinden widersprüchlich

01.07.11 12:03 #1
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Etwas ratlos; Blutwerte und Befinden widersprüchlich
darleen
liebe Laurianne

bitte, nix zu danken..

ich weiß das deine letzten Werte mit 125µg waren ...was ich wichtig finde wäre jetzt....denn eine Dosisänderung bringt eben so kurzfristig falsche Werte..

da du doch diesen Endo-Termin hast, fände ich es besser zu deiner alten Dosis zurückzugehen , (3 Tage Änderung sind ja noch nicht so viel) um genaue Werte zu bekommen..

auch eine Veränderung um 6,25 µg bringen bei Manchen eine erhebliche Veränderung ,bei mir so um die 20-30 % .............

ja Übelkeit und Kopfschmerzen kommen bei mir von Unterdosierung... und bei Jedem kann es anders sein..

jepp Hausärzte messen kein Parathormon oder nur widerwillig, weil sie dafür kein Budget haben...aber Endos sehr wohl..

zum Calzium mehr wenn du neue Werte hast..

ja ja falsches Boarding da kann ich ein Lied von singen ..
hätte auch fast einen Flug verpasst ...

und ich achte auch auf jedes Geräusch.im Flieger..es knarrt und knirscht überall vom Empfinden her...wie gesagt mir am liebsten wenn ich schlafe..und erst aufwache wenn man da ist..

drück dir die Daumen das der Flug schön ruhig von statten geht..

denn dir ne gute Reise, und wir lesen uns

bis dann, liebe grüße darleen

Etwas ratlos; Blutwerte und Befinden widersprüchlich

Laurianna612 ist offline
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huhu, jetzt schreibe ich hier von Deutschland aus ;-)

liebe Darleen, der Flug war die ersten 2 Stunden super und ich freute mich - doch zu früh - denn die letzte Stunde werkelten wir uns durch Gewitterwolken durch halleluja - aber man sagt ja, je öfter, desto mehr würde man sich dran gewöhnen - naja ich wahrscheinlich nie

ich war jetzt im Endokrinologiezentrum - mit einem Blick auf meine Blutwerte, die ich mitbrachte, meinte die Ärztin dort, die Dosis sei zu hoch - sie verschrieb mir Eferox, das wär ohne Lactase (wegen meinen Blähungen und durchfallartigen Stuhlgang) - und ich soll weiter auf 112 reduzieren.

Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich noch damit anfangen soll, bevor ich fliege (also nächste Woche) oder lieber warten, bis ich wieder in der Türkei angekommen bin.

Sie haben mir viel Blut abgenommen und ich hab nächste Woche noch einen Telefontermin bei ihr, um die Werte zu besprechen.

Sie meinte auch die Ft3 und 4 Werte würden nicht so - weil auch im unteren Bereich- zum TSH Wert passen, vielleicht eine Umwandlungsstörung bzw Problem mit Vitamin D.

ach menno, ich versuch das mal selbst auch zu deuten - mir gehts echt bescheiden - bei jeder kleinsten Anstrengung bekomm ich Schweissausbrüche und Hitzewallungen- ist das jetzt doch weil die Dosis zu hoch ist? oder doch zu niedrig?

Also ich nahm ja wesentlich länger die 100er Dosis, wie jetzt die 125er...

und mit der 100er Dosis hatte ich eigentlich Verstopfung, Haarausfall und etwas Frieren in der Nacht - aber das war wesentlich leichter zu ertragen als diese Schweissausbrüche und die Schlafstörungen, ich fühl mich total erschöpft... ich las hier, dass der eingestellte Hormonspiegel sich erst nach Wochen stabilisiert bzw Auswirkungen auf den Organismus habe...

nun die 125er Dosis könnte dann praktisch erst jetzt so richtig ihre Wirkung zeigen? nur frage ich mich dann, warum das Durchfall und die Blähungen von einem Tag auf den anderen besser geworden sind, als ich etwas reduziert hab - vielleicht doch nur Reaktion auf Trägerstoff?

Kopfschmerzen bekam ich ja schon vor 4 Wochen - noch mitten in der 125er Dosis... also kann das zumindest nicht vom reduzieren kommen... ich bin halt irritiert, weil ich mich jetzt so fühle, nachdem ich etwas reduziert hab und schloss es erst daraus - aber vielleicht ist dieses innere Zittern und die Schweissausbrüche wirklich eine Reaktion auf eine zu hohe Dosis - denn bei der 100er Dosis hatte ich das ja nicht...

wie sind denn die Erfahrungen, was ist jetzt denn die richtige Richtung - erstmal auf dieses Eferox mit der niedrigeren Dosis wechseln oder das alte Mittel beibehalten und einfach nochmal auf 112 runter gehen?? Wie deutet ihr das denn?

Puh ist das ein rumgemurkse, auch das richtige interpretieren... aber ich fühl mich gerade echt total erschöpft, wär superfroh, wenn ich den richtigen Weg finden würde...

Geändert von Laurianna612 (09.09.11 um 19:48 Uhr)

Etwas ratlos; Blutwerte und Befinden widersprüchlich
darleen
Liebe Laurianne, schön das du den Flug gepackt hast..

bevor ich hier Alles beantworte hätte ich gerne gewusst:

Aktuelle Dosis
Aktuelles Präparat
Welche Werte hast du der Ärztin vorgelegt..?

danach schreibe ich dir ausführlich..

guckst du bitte in dein Postfach??

liebe grüße darleen

Geändert von darleen (09.09.11 um 18:27 Uhr)

Etwas ratlos; Blutwerte und Befinden widersprüchlich

Laurianna612 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 05.04.08
also nachdem ich selbst etwas durcheinander bin in meinem jetzigen Stadium, versuch ich das nochmal richtig zu rekonstruieren und klare Gedanken zu fassen..

deshalb vielleicht grade nochmal von vorne:

am 13. April war die Op diesen Jahres, nach 2 Wochen mit Levotiron 50 begonnen, nach 10 Tagen auf 75 gesteigert und nach weiteren 10 Tagen auf 100. Dabei bin dann erstmal 3 Wochen strikt geblieben, dann im Wechsel mal 112,5 und mal 100 - 2 Wochen lang, danach 2 weitere Wochen das gleiche mit 112,5 und 118, 75. Danach bin ich dann bis vor einer Woche auf 125 geblieben und seit einer Woche nun 118,75

Also wenn ich richtig rechne nach insgesamt 12 Wochen nach der Op war ich dann auf 125, wie sich das anhört - grins... und jetzt dann so ca 8-9 Wochen auf 125 und seit 1 Woche wieder auf 118,75 - also ich hoff ich hab mich nicht verrechnet

Alles mit dem gleichen Medikament aus der Türkei: Levotiron, wobei auf dem Beipackzettel und dem Internet (hab überall gesucht) nur Levotiroksin sodium steht - nirgends eine Angabe über die Träger- oder Hilfsstoffe. Nur noch stand 2-3 mcg pro kilogramm Körpergewicht... aber das denk ich, ist überall gleich...

die Blutwerte stammen vom 29.8. - also noch unter der 125er Dosis..

TSH 0,09 (0,5-4,7)
FT4 1,25 (0,71-1,85)
FT3 2,18 (1,45-3,48)

nun soll ich also laut Ärztin auf 112 mit Eferox gehen... gibt es dagegen irgendwelche Bedenken? Oder soll ich einfach mal probieren und abwarten oder beim gleichen türkischen Medikament bleiben?

daaaanke dir Darleen

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darleen
Zitat von Laurianna612 Beitrag anzeigen
also nachdem ich selbst etwas durcheinander bin in meinem jetzigen Stadium, versuch ich das nochmal richtig zu rekonstruieren und klare Gedanken zu fassen..
liebe Laurianna jetzt ist es nochmal verständlich

Zitat von Laurianna612 Beitrag anzeigen
deshalb vielleicht grade nochmal von vorne:

am 13. April war die Op diesen Jahres, nach 2 Wochen mit Levotiron 50 begonnen, nach 10 Tagen auf 75 gesteigert und nach weiteren 10 Tagen auf 100. Dabei bin dann erstmal 3 Wochen strikt geblieben, dann im Wechsel mal 112,5 und mal 100 - 2 Wochen lang, danach 2 weitere Wochen das gleiche mit 112,5 und 118, 75. Danach bin ich dann bis vor einer Woche auf 125 geblieben und seit einer Woche nun 118,75

Also wenn ich richtig rechne nach insgesamt 12 Wochen nach der Op war ich dann auf 125, wie sich das anhört - grins... und jetzt dann so ca 8-9 Wochen auf 125 und seit 1 Woche wieder auf 118,75 - also ich hoff ich hab mich nicht verrechnet
gut also setzt jetzt, wie du schon richtig vermutet hast der (fast) endgültige Spiegel ein...
Zitat von Laurianna612 Beitrag anzeigen
Alles mit dem gleichen Medikament aus der Türkei: Levotiron, wobei auf dem Beipackzettel und dem Internet (hab überall gesucht) nur Levotiroksin sodium steht - nirgends eine Angabe über die Träger- oder Hilfsstoffe. Nur noch stand 2-3 mcg pro kilogramm Körpergewicht... aber das denk ich, ist überall gleich...
ja ist meistens gleich, so nun kenne ich das Medikament nicht bzw. kenne ich die Bioverfügbarkeit nicht..es könnte sein das es besser bio-verfügbar ist als Eferox aber auch genauso umgekehrt könnte es sein....
das heißt es könnte zusätzlich zu der Redu noch eine Bioverfügbar-Reduktion eintreten..aber das weiß man eben nicht..

noch ne andere Frage sollltest du Eferox nehmen, bekommst du das auch in der Türkei..aber ich denke schon?
Zitat von Laurianna612 Beitrag anzeigen
die Blutwerte stammen vom 29.8. - also noch unter der 125er Dosis..

TSH 0,09 (0,5-4,7)
FT4 1,25 (0,71-1,85)
FT3 2,18 (1,45-3,48)

nun soll ich also laut Ärztin auf 112 mit Eferox gehen... gibt es dagegen irgendwelche Bedenken? Oder soll ich einfach mal probieren und abwarten oder beim gleichen türkischen Medikament bleiben?

daaaanke dir Darleen
so deine Werte entsprechen nicht der einer Überfunktion......aber es geht ja auch nicht darum die Werte hochzujagen..wenn es dir besser ging im unterem Bereich..warum dann keinen Versuch mit der Redu. auf 112µg...

deine Ärztin hat ja auch gesagt das die freien Werte, nicht so dollle sind, aber laut ihren Blickes auf den TSH, sie eben denkt es wäre zuviel, alll dieses ist aber nicht so relevant sondern dein Befinden und wenn du denkst das wäre zuviel für dich ,diese 125 µg, dann eben der Versuch mit 112.µg..

länger halten und ne BE machen nach 6 Wochen..
diesen Zusammmenhang mit Vitamin D.kenne ich zwar auch und es wäre wichtig deinen Vitamin D-wert zu wissen , aber das davon der TSH sich gegenteilig verhält zu den freien Werten, das war mir neu, bzw .habe ich noch nie gehört..hmmm..
egal..probiere es aus..und dann wirst du weitersehen.

drück dir die Daumen....

liebe grüße darleen

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darleen
achso und ich würde warten bis du wieder zurück bist mit der Redu..damit dein Flug kalkulierbarer ist im Bezug auf der Symptomatik..


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darleen
Noch Etwas:

deine Werte sind ja nun nicht so dollle...für einen SD-Losen eher zu niedrig..

was ich dir noch an Herz legen möchte.

wenn du kannst lass mal Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemte testen

denn was ich mir vorstellen könnte bei dir...das du durch die Erhöhungen des Thyroxins.mehr Gas auf den Körper( Motor) bekommmst..

wenn du aber Mängel hast im Vitamin- ,Mineral-, Spurenelemten-Haushalt kommmt dein Körper damit nicht klar..du musst dir das so vorstellen dein Motor ist defekt..und mit dem alten Gas-Level ging es noch gerade so, jetzt hast du mehr Gas aber der Motor macht das nicht mit, er ächzt so vor sich hin und blockiert irgednwann..(das ist die unnerwüsnchte Symptomatik)

wenn die eventuellen Mängel aufgefüllt sind ,verträgst du eventuell auch höheren Dosen des Thyroxins...

ich hoffe ich konnnte das einigermaßen verständlich erklären finde heute nicht die richtigen Worte.. such such..

liebe grüße darleen

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Laurianna612 ist offline
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Seit: 05.04.08
Ja war verständlich danke dir sehr... kann ich gut nachvollziehen..

So wie du mir empfiehlst, hab ich auch angedacht, und wegen dem bevorstehenden Flug...

ich bin mal auch gespannt, was bei dem Telefongespräch am Die raus kommt...danach meld ich mich auf jeden Fall wieder hier ... ich hab doch viel Blut abgenommen bekommen - aber nicht gesagt bekommen, was alles getestet worden ist...

guts Nächtle erst mal

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Laurianna612 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 05.04.08
Ich war jetzt doch mutig und hab heute zum ersten Mal Eferox 112 genommen, es fühlt sich etwas ruhiger in mir an, gleichmässiger, aber auch etwas müder und Kopfdruck bleibt...

aber ich denke so schnell kann man nix sagen...

heut morgen bin ich kurz mit dem Fahrrad weg einkaufen und habs fast nicht geschafft, so wenig Kraft hab ich gerade, wie 1 Tag nach der OP frisch aus dem Bett gestiegen. So ähnlich wie in der Zeit nach meiner EBV-Infektion.

und ich dachte hanee, also so kraftlos kann man sich doch nicht nur wegen diesen Hormonen fühlen...

ob eine EBV-Reaktivierung noch mit hinein spielt? Mein Frauenarzt sprach mich darauf an - ich bekam (was ich noch nie hatte) Antibiotika-Infusionen vor 4 Wochen, wegen einer starken Magen-Darm-Infektion. Und seiner Meinung habe diese zu einer Reaktivierung des EBV geführt. Kennt jemand das?

Die Symptome - Reissen und Schmerzen in den Knochen - hab ich verstärkt gehabt die Tage - genau wie damals nach EBV - aber ich dachte mir haja alles wegen diesen Hormonen. Ich weiss aber auch, dass ich zum Beispiel nach Antibiotika Tabletten so nach 4 Wochen auch ganz extreme Magen und Darmprobleme bekomme - aber ich hatte im Leben noch nie Infusionen mit Antibiotika, ich freute mich schon, dass ich kaum darauf reagiere...

Aber vielleicht bilde ich mir alles nur ein und ich bin nur ein psychischer Fall - langsam kommen mir Zweifel lach - wenn ich dauernd über mein Befinden so nachgrüble ;-)

Sicher haben viele Dinge nen Einfluss, die man selbst manchmal garnicht so abschätzen kann, aber ich bin echt froh, dass es dieses Forum gibt- mit jemand darüber reden zu können, hilft auch sehr sehr...

Wünsch allen nen schönes erholsames Woe, liebs Grüssle

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Laurianna612 ist offline
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Seit: 05.04.08
Heisshunger, Lufthunger, Schwitzen bei der geringsten Anstrengung - inneres Zittern, Schlafprobleme usw... hab das grad nochmal gelesen, weisen schon ja auf Überfunktion hin (Ich will doch nicht gleich an eine EBV-Reaktivierung denken) und so fühlte und fühle ich mich immer noch - minimal aber doch jetzt besser geworden...

Wie lange dauert es denn bis diese Symptome wirklich besser werden, wenn man die Dosis reduziert? Dass das nicht von heute auf morgen geht, denke ich mir schon, aber wieviel Zeit würde denn mindestens vergehen?

Ich denke da an meinen kommenden Flug am Mittwoch so ein kleiner Lichtblick wär nicht schlecht (beim letzten Flug hatte ich diese Erschöpfungszustände mit dem Schwitzen noch nicht, hat erst hier zuhause so richtig begonnen...)

Geändert von Laurianna612 (11.09.11 um 11:36 Uhr)


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