Chrondomalazie, Patellazyste, IM-HH läsion; Patellazyste angebohrt

30.06.11 22:57 #1
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Teufel2007 ist offline
Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo,
ich war in der Ambulanz im Krankenhaus und die haben mir folgenden Befund genannt:
- Chrondomalazie
- IM-HH Läsion
- Patellazyste laterale Facette
- Knorpelschaden lat. Gleitlager
Der Arzt meinte, dass ich ohne OP nicht mehr schmerzfrei sein werde und, dass sich das Knie weiter verschlimmern wird. Jetzt habe ich der OP zugestimmt, weiß aber noch nicht genau, was dieses "HH" und "laterale Facette" bedeutet. Kann mir das jemand genau übersetzen und hatte vielleicht jemand schon solch eine OP ? Wie lange dauert es bis man wieder fit ist und arbeiten kann ?
Vielen Dank im Voraus.


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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Teufel,

was für eine Operation soll denn gemacht werden? Wie alt bist Du? Was hast Du an konservativer Therapie schon hinter Dir?

Grüsse,
Oregano

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Teufel2007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo,
ich bin 47 Jahre alt. Der Arzt wollte die Menisken sanieren, eine Zyste hinter der Kniescheibe anbohren damit sich neuer Knorpel bilden kann, den Knorpel glätten und die Kniescheibe "verschiben", da sie nicht an der richtigen Stelle sitzt.
Ich habe Spritzen ins Knie bekommen, dann habe ich Naproxen 500 Tabletten (2 x tgl.) und Arcoxia 1200 Tabletten (1 x tgl.) bekommen und Diclofenaczäpfchen. Alles hat nicht dazubeigetragen, dass ich schmerzfrei wurde.
Das Ganze zieht sich jetzt seit 4 Monaten hin. Ich bin keinen Tag schmerzfrei und mag einfach nicht mehr.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Teufel,

es ist gut nachzuvollziehen, dass Du ohne Schmerzen gehen können möchtest.
Diese vorgeschlagenen Eingriffe ins Knie sind ja auch nicht gerade ohne Risiko oder andersherum gesagt ohne Garantie, daß danach alles gut ist.
Durch die Knorpelglättung z.B. öffnet man der Kniearthrose auch die Tür, weil ja die Knorpelschicht abgetragen wird und somit nur noch eine dünne Schicht Knorpel zwischen den Knochen bleibt.

Fingen denn die Schmerzen ganz unerwartet und plötzlich an oder gab es einen Auslöser? Wußtest Du , daß die Kniescheibe nicht an der richtigen Stelle sitzt?
Eine Zyste ist ja eine Art Blase mit Flüssigkeit drin. Ich verstehe nicht so recht, wie das gemeint ist : eine Zyste hinter der Kniescheibe anbohren damit sich neuer Knorpel bilden kann. Eine Zyste öffnen und leeren ist die eine Sache, aber dann auch noch die Kniescheibe anbohren, damit sich neuer Knorpel bilden kann? Das verstehe ich nicht.

Ich würde mir unbedingt noch mindestens eine Meinung in einer Klinik einholen, die nicht unbedingt scharf aufs Operieren ist, und der man trauen kann.

Grüsse,
Oregano

Geändert von Oregano (01.07.11 um 13:08 Uhr)

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Hallo,

Ich könnte mir vorstellen, dass Trainingstherapie auch helfen könnte (das ist noch nicht versucht worden, oder? hilft auch bei Hüftgelenk- und Rückenschmerzen). Ich würde mir ein Rezept verschaffen und dann einen Physiotherapeuten suchen, der das wirklich gut kann, dann später alleine weiter machen.

Alles Gute und viele Grüße von

Datura

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Teufel2007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo Oregano,

das ist bereits die dritte Meinung. Der Orthopäde wollte operieren oder Hyaluron spritzen, der Chirug hat es erst mit Tabletten versucht und wollte jetzt auch operieren und im Krankenhaus der Arzt sagte, dass man es auf die klassische Methode versuchen könnte. Allerdings sollte ich bedenken, das das nichts daran ändern würde, wenn die Knochen aufeinander reiben. Ich könnte es auch mit Tabletten und Muskelaufbau versuchen. Er hat mir die Entscheidung gelassen und hat mich auch nicht versucht unter Druck zu setzen. Und er hat mir gesagt, das es für die Klinik eine "Routine-OP" ist, aber für mich persönlich wäre es eine "Große Knie-OP".
Also ich denke schon, dass ich lange genug nachgedacht habe und mir mehrere Meinungen eingeholt habe.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Teufel,

ja, offensichtlich hast Du Dich gut informiert!

Hast Du es mit Hyluronspritzen versucht? Da habe ich schon von sehr guten Erfolgen gehört. Leider muß man sie ja privat bezahlen.

Trotzdem: Letzten Endes läuft es wohl auf eine Op hinaus - leider.
Hast Du denn auch schon Osteopathie, Physiotherapie hinter Dir?

Wenn Op, dann ist die Klinik wichtig und noch wichtiger der Operateur und die Reha.
Aber ich nehme an, auch da bist so gut wie möglich informiert?

Grüsse,
Oregano

Patellazyste angebohrt

Teufel2007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo,
vor 4 Wochen hatte ich eine Arthroskopie im Knie. Der Knorpel wurde geglättet, eine Plicaresektion vorgenommen und eine Patellazyste angebohrt.
Nach ca. 8 Tagen konnte ich wieder ohne Krücken laufen. Inzwischen ist das Knie wieder fast genauso beweglich wie vorher, aber leider sind auch die Schmerzen bei Belastung wieder da. Kann mir jemand sagen, wann ich etwas von dieser Zystenanbohrung merken müsste ? Die Ärzte haben gesagt, dass der Verschleiß soweit fortgeschritten ist, dass eine Mikrofrakturierung der Kniescheibe nicht mehr erfolgreich wäre. Muss ich jetzt immer mit den Schmerzen leben ? Sie haben allerdings auch gesagt, dass man hinter der Kniescheibe etwas einetzen könnte. Allerdings würde es sich dabei um eine seltene Operation handeln, die sie nicht durchführen würden. Aber es wäre eine Alternative zu einem kompletten Kniegelenk bei mir. Kennt sich jemand damit aus ?
Ich bin für alle Ratschläge und Infos dankbar.


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