Verringertes Meniskusvolumen, Erguss, Verschleiß

25.05.11 09:40 #1
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Teufel2007 ist offline
Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo,
ich komme gerade vom MRT des Knies, folgende Diagnose wurde mir mitgeteilt:
1. Es liegt eine deutliche Abnahme des Meniskusvolumens vor.
2. Es ist starker Verschleiß vorhanden.
3. Es ist ein Erguss im Knie.

Ich schone mein Knie seit 6 Wochen, kühle mehrmals täglich und nehme 2 mal täglich Naproxen 500 ein. Vor 6 Wochen wurden 6 ml Flüssigkeit aus dem Knie gezogen und ich bekam anschließend und auch eine Woche später jeweils eine Spritze in das Knie. (Ich bin 46 Jahe alt und leider übergewichtig.)

Kann mir jemand sagen, was ich jetzt noch tun kann oder, ob ich mich mit den Schmerzen abfinden muss ? Ich habe Freitag wieder einen Termin beim Orthopäden und würde mich vorher schon gerne informieren.
Vielen Dank für die ANtworten im Voraus.


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Omtcg ist offline
Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Hallo,

2 Dinge würde ich dir empfehlen:
1. Osteopathen
2. Finde die Ursche für dein Übergwicht und löse es.

__________________
Liebe Grüße Sabine

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Teufel,

was Du im Moment tun kannst, sind z.B. Quarkwickel und Krautwickel um das Knie, und zwar konsequent mindestens einmal täglich. Quark aus dem Eisschrank kühlt wunderbar und hat keinerlei Nebenwirkungen .
Die Diagnose "Abnahme des Meniskusvolumens" kann viel bedeuten, ist aber an und für sich nicht unbedingt klar. Ab ca. 45 Jahren haben angeblich sehr viele Menschen einen mehr oder weniger zerschlissenen Meniskus, und die Leute gehen damit sehr unterschiedlich um. Die einen haben Schmerzen, die anderen nicht.
Ist denn etwas über Arthrose gesagt worden?
Hattest Du Dich überanstrengt, weil jetzt ein Erguß drin ist?

Die Tipps von Omtcg finde ich gut. Zusätzlich könntest Du schauen, ob Dir Chondroitinsulaft und Glucosamiin hilft:
ARTHROSE THERAPIE VERZEICHNIS : Chondroitinsulfat

Es gibt auch Akupunktur für das Knie.

Gruss,
oregano

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Teufel2007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo,

der Arzt hat von Hyaluronsäurespritzen oder einer OP gesprochen.
Die 5 Spritzen kosten ca. 200 Euro, die OP bedeutet 6-8 Wochen Krücken.

Hat vielleicht jemand Erfahrung mit solchen Spritzen ? Ich kenne persönlich 3 Personen, denen die Spritzen nicht geholfen haben.

Vielen Dank im Voraus.

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Rudi Ratlos ist offline
Beiträge: 2.070
Seit: 01.02.08
Hallo Teufel,
versuche doch erst mal die Ursachen zu finden. Dem liegt doch sicher eine Stoffwechselstörung zugrunde??
__________________
Gruß
Rudi

Medizinisches Dummi ich, gebe keinen Rat, schreibe allein von eigenem Elend.

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Teufel2007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Laut Arzt liegt keine Stoffwechselerkrankung vor sondern Verschleiß.
Beginnende Gonarthrose mit Meniskusdegeneration und Knorpelreduktion, sowie begleitendem Reizerguß.

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Nachtjäger ist offline
in memoriam
Beiträge: 2.178
Seit: 24.03.08
Hallo Teufel,
Wie sieht es denn mit Ihren Zähnen,Nasennebenhöhlen und Tonsillen (Mandeln) aus ? ?
Alle diese Organe können,wenn sie erkrankt oder belastet sind, als Störfelder wirken und ihre Bakrerien etc. in den Körper streuen. Dabei ist das Knie ein "beliebter" Ort,das mit mehreren dieser genannten Organe in energetischer Verbindung steht.

Die Schulmedizin hat da aber nicht genügend Möglichkeiten.Sinnvoll wäre ,sich einen Behandler zu suchen,der mit einer der Bioenergetischen Methoden arbeitet.
Nachtjäger

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Teufel,

von was für einer Op genau spricht denn der Arzt?
Arthroskopie, und wenn wofür?
Schlitten-Prothese?
Künstliches Gelenk?

Grüsse,
Oregano

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Teufel2007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 27
Seit: 13.07.10
Hallo,
der Artz sprach vom Glätten der Menisken und der Knochen, die eventuell angebort werden sollen, damit sich neue Knorpel oder soetwas bildet. Er hat mir aber vorgeschlagen, dass ich in einem Krankenhaus vorstellig werde und mir das genau erklären lasse, weil die dort mehr Erfahrung haben.
Von einem Schlitten oder einem künstlichen Gelenk war keine Rede. Er meinte, dass das alles in einer Arthrokskopie erledigt werden könnte.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Teufel,

bitte informiere Dich zunächst selbst über sogenannte Knorpelglättungen. Sie mögen zwar zunächst helfen, aber es ist klar, daß mit dieser Glättung auch die Knorpelschicht dünner wird, was noch schneller zur Arthrose führen kann.
Ein neuer Knorpel bildet sich nicht sicher bei diesen Behandlungen; und man muß aufpassen, daß man da nicht auf irgendwelche Privatärzte bzw. -kliniken hereinfällt, die dann später nicht mehr weiterhelfen.
Das habe ich z.B. vor Jahren bei einer Bekannten in München erlebt...

Am besten geht man zunächst nur zu Ärzten, die nicht selbst operieren, weil sie nicht vom schnöden Mammon angelockt werden, wenn man sie um Rat bittet.

Grüsse,
Oregano


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